Personalabteilung: Bürokratie und Wokeness
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bürokratie, Duckmäusertum, Innovationsfeinlichkeit.
Verbesserungsvorschläge
Dies bezieht sich ausschließlich auf die Personalabteilung, genauer gesagt die in S-Feuerbach. Bei Bosch gibt es viele Personalabteilungen, fast alle haben jedoch dasselbe Problem: bürokratisch, ihre Kernkompetenz ist Wokeness, sonst sind sie zu wenig zu gebrauchen. Erfahrungsbeispiel: Zeugnis beim Ausscheiden bei Bosch. Eigentlich waren wir uns schnell einig, auch bei der Gesamtnote: ein "Sehr Gut" sollte es sein. Die Personalabteilung musste nur noch die Übersetzung ins Zeugnisdeutsch machen. Deren Abschlussformulierung wird aber gemeinhin nur als "Gut" verstanden. Auf Reklamationen reagiert die Personalabteilung zunehmend genervt mit den immergleichen Floskeln. So musste ich meinen geschätzten alten Arbeitgeber zwei Jahre nach meinem Ausscheiden vors Arbeitsgericht zerren. Es traten auf: vier (!) Vertreter der Personalabteilung (bei Bosch ist man gesellig) und eine externe Rechtsanwälten auf Bosch-Seite und ich auf meiner Seite. Die Rechtsanwältin erklärte, dass man bei Bosch eigene Formulierungen fürs Zeugnis verwendet. Die Richterin fand das nicht logisch. Bosch lenkte schließlich ein und ich bekam gute zwei Jahre nach meinem Ausscheiden endlich ein richtiges Zeugnis, warum nicht gleich so? Gut, dass ich es für meine nächste Stelle nicht gebraucht habe.

