Nach außen hui, innen pfui! Erfahrungen aus 2 Generationen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zentraler Arbeitsplatz mitten in der Stadt Magdeburg. Auch wenn die meisten Vorgesetzten Erfahrungsgemäß kein Vorbild sind, schätze ich doch was sie hin und wieder in Mitarbeitern auslösen. Nämlich eine Solidarität und Teamgeist. Nur leider nicht für sondern eher gegen Bosch. Auf diese Kollegen konnte man sich immer verlassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider konnte man sich nicht auf Bosch als Arbeitgeber verlassen. Nachdem ich viele persönliche Kontakte zu den - inzwischen - ehemaligen aber auch noch tätigen Mitarbeitern des Hauses habe, hat sich über die Jahre nichts verändert außer die Jahreszahlen. Dieses Versprechen hat Bosch gehalten, dass sie sich kontinuierlich verbessern. Nur die Arbeitsatmosphäre hat sich nie geändert.
Um ein ein Arbeitszeugnis zu bekommen, musste ich leider auch betteln. an den Themen Wertschätzung und Respekt mangelt es leider in diesem Haus und beginnt in der Chefetage. Ein früherer Geschäftsführer war im Gegensatz dazu sehr respektvoll gegenüber seiner Mitarbeiter und ein Mensch, mit dem man reden konnte. Vielleicht war man nicht immer einer Meinung aber man konnte in einem vernünftigem Ton reden. Das ist heutzutage nicht mehr denkbar und jeder macht einfach nur sein Ding und läuft in Richtung Burnout und Depression aufgrund des Stresses und der Unzufriedenheit. Ausgeschlossen sind hier natürlich die Grüppchen mit Benefits, die es angeblich nicht gibt.
Offen angesprochen wird dies nämlich strikt verweigert. Ohne eine gewisse Einsicht, wird sich an den o.g. Punkten nichts ändern und die Argumentation, dass das nicht wirtschaftlich wäre: Bosch bringt jährlich Milliarden ein. Warum sollte man nicht einen Teil dafür nutzen, dass es den Mitarbeitern gut geht?
Verbesserungsvorschläge
Ich empfehle Bosch Service Solutions, dass sie nicht nur davon reden, wie gut und eng sie mit den einzelnen Bereichen im Austausch sind um sich stets zu verbessern oder Fehler auszumerzen sondern es auch tun. Dabei sollten sie auch über den Tellerrand hinausschauen und die Belegschaft direkt fragen, was ihnen auf dem Herzen liegt und nicht die Teamleitung oder gar den Bereichsleiter, der zumeist überhaupt keinen Draht zu den Mitarbeitern hat obwohl er mittendrin sitzt. Die Probleme der Mitarbeiter werden meist durch die Teamleitung mundtot gemacht oder totdiskutiert, sodass sich nichts ändert. Teilweise haben sie auch Angst vor Konsequenzen, wenn sie den Mund auf machen. Genau wie die Sache mit dem Tarifvertrag, der solange aufgeschoben wurde, dass niemand mehr auch nur noch die Hoffnung hat, dass Bosch Magdeburg sich jemals dafür entscheiden würde, gute Löhne zu zahlen. Was komplett dem Zitat von Robert Bosch selbst widerspricht: "Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.“
Und bitte unternehmt etwas gegen Mobbing an eurem Standort!
Eine Zeit lang wurde tatsächlich versucht, etwas dagegen zu unternehmen aber das ist lange her. Seitdem wird dieses Thema unter den Teppich gekehrt und darüber geschwiegen. Ich selbst war davon vor Ort betroffen und man konnte nichts dagegen tun - egal wie sehr man sich dagegen oder die Personen, die das gemacht hatten - wehrte.
Präsentiert euch außerdem nicht nur professionell sondern handelt bitte auch im Unternehmen so! Gefühle sind nicht falsch aber in einem so großem Unternehmen, wo angeblich jedem eine Chance gegeben wird, sich zu entwickeln, sollte auch Platz dafür geschaffen werden. Gefühle wie Selbstsucht, Arroganz und schließlich auch Ellenbogen- sowie Vetternwirtschaft verhindern die Entwicklung vieler Mitarbeiter im Hause Bosch Magdeburg und halten sie klein.
Arbeitsatmosphäre
Die Vorgesetzten sind bemüht, ihre Mitarbeiter zu loben. Meist wird es dann aber zeitgleich mit Kritik kommuniziert. Kritik ist - falls ein Betriebsratsmitglied anwesend ist - sehr förmlich ausgedrückt. Sobald aber keine Vertrauensperson mit im Raum sitzt, ziehen die Vorgesetzten über einen her. Ein Lob hingegen wird nur so daher gesagt und fühlt sich nicht ernst an.
Fairness gibt es leider nur bedingt, denn hier wird unterschieden zwischen dem Fair, was der Arbeitgeber vorgibt und FAIR, was tatsächlich fair wäre.
Vertrauen sollte man diesem Arbeitgeber gegenüber nicht entgegenbringen, da dieser es früher oder später missbraucht, gegen einen verwendet oder es super Klatsch und Tratsch Material ist. Absprachen der Vorgesetzten bei internen Stellenausschreibungen anderer Bereiche verhindern ein internen Jobwechsel, wenn ihnen deine Art nicht passt.
Allgemein das Betriebsklima recht angespannt, hektisch und man fühlt sich beobachtet - immer und zu jeder Zeit. Fehler werden sofort geahndet: mit Ab- und Ermahnungen. Aber auch hier: Nur wenn dem Vorgesetzten deine Art nicht passt.
Beim Vorgesetzten einschmeicheln funktioniert hier super um ein hohes Ansehen zu erlangen
Image
Das Image von Bosch Service Solution steht für einen der größten Arbeitgeber Magdeburgs. Für Qualität und zufriedene Mitarbeiter. Auch ein Zitat von Robert Bosch: "Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.“
Das spiegelt leider nicht die Realität wieder. Mindestlohn, Akkordarbeit, da man sonst schlechter bewertet wird und unzufriedene Mitarbeiter, die sich stets über die Umstände vor Ort beschweren. Selbst jetzt erhalte ich noch Rückmeldungen von Mitarbeitern vor Ort, dass es nur noch schlimmer geworden ist. Es werden immer mehr Teamleiter und immer weniger Mitarbeiter. Mitarbeiter sind laut den Teamleitern von Bosch: Zitat "austauschbar". Eine Ressource. "Es findet sich immer ein Dummer, der es macht."
HomeOffice ist leider nur selten bis gar nicht möglich. Dieses Privileg haben dafür die Vorgesetzten. Teilweise ist aus privaten Gründen keine disziplinarische Führungskraft vor Ort, sodass diese dann spontan HomeOffice machen "müssen".
Work-Life-Balance
In einzelnen Bereichen gab es strikte Anordnung der Arbeitszeiten. Hier wird erwartet, mindestens 15 Minuten früher zur Arbeit zu erscheinen. Das Hochfahren der Rechner ist laut Betriebsrat Arbeitszeit. Laut dem Vorgesetzten hat der Rechner zum Arbeitsbeginn bereits hochgefahren zu sein und E-Mails kann man neben der Arbeitstätigkeit lesen. Das frühere Erscheinen am Arbeitsplatz wurde zeitgleich auch zum Gruppenzwang. Umso früher man auf Arbeit ist, umso besser ist man angesehen.
Auf die Familie wird gewissermaßen Rücksicht genommen. Werdende Mütter und Väter erhalten vorrangig Urlaub oder auch Tagdienst Arbeitsplätze statt Schichtbetrieb. Leider zulasten der Haushalte, die keine Kinder haben, die hier immer benachteiligt werden. Was die Familienplanung schwierig macht.
Termine waren ausschließlich außerhalb der Arbeitszeiten zu nehmen es sei denn man verstand sich gut mit seinem Vorgesetzten.
Bei Bosch scheut man sich auch nicht, werdende Mütter und Väter vor kurz oder nach Geburt ihres Kindes zu kündigen statt sie davor zu schützen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Weiterbildungsurlaub, den man beantragen kann. Allerdings nur für die Einrichtungen, die dafür ausgeschrieben sind.
Aufstiegsmöglichkeiten als normaler Mitarbeiter ist in manchen Bereichen zum Schichtleiter, Coach oder Fachtrainer möglich. Bereichsintern kann man auch als Mitarbeiter wechseln. Allerdings auch nur, wenn die Vorgesetzten dich als Mitarbeiter nicht vor dem anderen Vorgesetzten schlecht reden.
Allgemein wird einem die komplette Aufstiegsmöglichkeit verbaut, wenn entweder alle Stellen bereits besetzt sind oder die Vorgesetzten dich klein halten wollen. Ehrgeiz wandelt sich hier irgendwann in Frust um, da man die Situation verändern möchte aber nicht kann. Mitarbeiter bekommen in solch einem Fall vom Vorgesetzten, Chef oder auch der Personalabteilung den Tipp, sich extern umzusehen und zu kündigen statt Optionen zu schaffen oder Lösungen zu finden um den Mitarbeiter zu halten.
Es gibt auch eine Möglichkeit, Teamleiter zu werden. Allerdings ist die Voraussetzung, von einer anderen Teamleitung dafür empfohlen zu werden. Wenn man keinen guten Draht zur Teamleitung hat, wird diese den Mitarbeiter auch nicht empfehlen, da hier Gefühle eine große Rolle spielen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war stets lediglich der Mindestlohn. Als die Mindeslohnerhöhungen kam, rühmte sich die Geschäftsleitung, dass sie sich nun dazu durchgerungen haben, den Stundenlohn zu erhöhen. Tarifverhandlungen sind bis zum heutigen Tag gescheitert, da über die Hälfte der Belegschaft nicht bereit war, in die Gewerkschaft einzutreten und so müssen sich alle Mitarbeiter dem Mindestlohn des Arbeitgebers beugen. Ein 13. Monatsgehalt gibt es leider nicht. Dafür gibt es eine Gewinnausschüttung, die jährlich unterschiedlich hoch oder niedrig ausfällt. Die Höhe ist allerdings ein Witz, wenn man bedenkt, wie viel Gewinn Bosch einnimmt und wie sehr die Mitarbeiter dafür verantwortlich sind, dass dieser Gewinn zustande kam. Es gibt außerdem noch ein Bonussystem, wo man von dem direkten Vorgesetzten nach Punkten bewertet wird. Je nachdem, wie viele Punkte man hat, bekommt man entsprechend einen Bonus. Leider gibt es nur allgemeine Bewertungspunkte mit sehr viel Argumentationsspielraum. Damit geht diese Bewertung sehr nach Nase, was zu großer Unsicherheit und Akkordarbeit führt, um einen minimal besseren Bonus zu erhalten. Was dann noch versteuert wird.
Die Gehälter werden pünktlich gezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Über die Jahre sind die Büros Papierneutraler geworden, sodass weniger Papiermüll anfällt. Hier gibt es keine Beanstandungen. Es gab mehrere Mülleimer in den Räumlichkeiten für Plastik und Restmüll sowie Reißwolf Tonnen für Papier und Unterlagen. Biotonnen gab es nicht. Ob die ersten drei Sachen von dem Reinigungsdienst dann in eine Tüte landeten, ist unklar.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit der Kollegen hat gut funktioniert. Als Team hat man gerne mal zusammengehalten und dadurch auch viele sehr schwere Situationen überstanden.
Leider hat das aber auch nicht immer funktioniert. Die Kollegen suchen geradezu nach Fehlern in der Arbeit und gehen nicht auf die entsprechende Person sondern rennen direkt zum Vorgesetzten und machen sich entsprechend beliebt bei Mitarbeitern sowie Vorgesetzten.
Mobbing ist an der Tagesordnung. Es muss IMMER einen geben, über den man sich lustig machen oder beschweren kann und wer am lautesten brüllt hat immer recht. Es ist eine Ellenbogengesellschaft.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden in meinem Bereich ungerne eingestellt, da sie tendenziell weniger lernfähig sind. Alteingesessene Kollegen, die mit der Zeit immer gebrechlicher geworden sind, werden von den Vorgesetzten versucht, ihres Postens zu entheben und zu ersetzen aber durch ihre Erfahrung einfach nicht ersetzbar. Dafür wird den entsprechenden Mitarbeitern allerdings stets neue Arbeit übertragen, die eigentlich durch die Vorgesetzten erfolgen muss und körperliche Behinderungen und entsprechender Schwierigkeiten für die Anfahrt zur Arbeit sind für Bosch kein Grund, HomeOffice machen zu dürfen trotz unzähliger Beantragung und Diskussionen. Der Clou: Während Corona war in diesem Bereich HomeOffice möglich und wurde angeordnet. Ausgewählte Lieblinge des Vorgesetzten dürfen im Übrigen HomeOffice machen. Immerhin ist das Haus Behindertengerecht ausgestattet.
Der Betriebsrat setzt sich für ältere Kollegen und deren Probleme großartig ein aber leider nur mit wenig Erfolg aufgrund des Widerstandes des Arbeitgebers.
Vorgesetztenverhalten
Cholerische Vorgesetzte sind meiner Meinung keine guten Vorgesetzten. Selbst wenn ein Vorgesetzter seit mindestens 15 Jahren schon im Bereich arbeitet, heißt das nicht, dass er sich jegliches Verhalten erlauben darf:
- Mitarbeiter werden von anderen Mitarbeitern sowie Vorgesetztem gemobbt. Beschwerden über Mobbing werden zuerst achtsam, dann seufzend, dann entnervt aufgenommen. Am Besten gleich zum Betriebsrat und ein Tagebuch führen. Ansonsten verändert sich hier nichts.
- Schlechtes Verhalten wie Mobbing oder Grüppchenbildung soll laut dem Chef verhindert werden und es wurde auch versucht, das Problem anzugehen aber scheiterte erfolglos. Danach blieb alles beim Alten.
- Ich hätte von einem Vorgesetzten erwartet, dass er bei den Fakten bleibt und keine bis wenig Emotionen in seine Entscheidungen steckt. Leider war es genau umgekehrt, wo viel Emotionen, große Klappe - nichts dahinter und viele Vermutungen zu dieser und jener Entscheidung führten, insofern sie nicht von ganz oben kamen und blind durchgeführt wurden statt sie zu hinterfragen.
- Um den Vorgesetzten zu zitieren: "Ich Chef, du nix". Diese Aussage wird hier gelebt und hat sich über die Jahre nicht geändert.
Arbeitsbedingungen
Man arbeitet hier ausschließlich in Großraumbüros. Teils mit sehr hohem Lärmpegel. Die Tisch stehen eng aneinander sodass man dem Kollegen neben sich auf den Bildschirm gucken kann und jedes Wort hört. Für Schallschutzwände ist kein Platz.
Klimaanlagen sind vorhanden und funktionierten eigentlich immer. Vor allem an heißen Sommertagen ein Segen!
Die Computer waren leider nicht auf dem neusten Stand der Technik. Die Netzwerklaufwerke waren ständig voll und der Cache voll mit Benutzerdaten, denn kein Mitarbeiter hatte einen festen Arbeitsplatz. Statt aufzurüsten wurden die Mitarbeiter dafür verantwortlich gemacht, privates Zeug auf den PC's zu machen. Die Arbeitsplatzrechner brauchen teilweise bis zu 10 Minuten Startzeit, was durch ein Arbeitszeitdifferenz Formular an den Vorgesetzten zu erklären ist, wenn man dann zur eigentlichen Arbeitszeit dann nicht voll einsatzbereit am Arbeitsplatz sitzt.
Sobald man das Objekt betritt, beginnt die Arbeitszeit laut Betriebsrat. Laut Arbeitgeber beginnt die Arbeitszeit, sobald man arbeitsbereit am Rechner sitzt. Diese Thematik ist bis heute nicht abschließend geklärt und führt immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Fraktionen.
Kommunikation
Kommunikation wird bei Bosch sehr groß geschrieben und es wird damit geworben. Die Realität in meinem ehemaligem Bereich sieht hier leider ganz anders aus.
- Wenig Fakten und arbeitsrelevantes sondern mehr Klatsch und Tratsch
- Mobbing und Gruppenbildung
- Lob nur beiläufig
- Meetings fanden sporadisch bzgl. der Zahlen, Daten, Fakten statt
- Wenn einem etwas persönlich nicht gefiel, wurde man auf eine andere, höhere Stelle verwiesen, die einen wiederum auf die vorherige Stelle verwiesen
- Konstruktive Kritik findet selten statt und noch seltener wird sie auch angenommen. Viele fühlen sich dadurch persönlich angegriffen.
- Kommunikation und die Verhältnisse im Bereich wurden nicht ausreichend oder gar überhaupt nach "oben" kommuniziert, sodass sich auch nie etwas änderte
Gleichberechtigung
Frauen und Männer werden hier gleichberechtigt. Hier kann es jeden Treffen. Je nachdem wie der Mitarbeiter denkt. Mitarbeiter, die gut mit ihrem Chef konnten, hatten mehr Vorteile während der Arbeit und hatten auch mehr Freiheiten während der Arbeitszeit. Selbst die strikte Arbeitszeitregelung ist dann nicht mehr relevant und man kann auch mal eine halbe Stunde später kommen.
Als Mitarbeiter, die ihren Chef und/oder umgekehrt nicht leiden konnten, gab es für solches Verhalten Er- und Abmahnungen. Dabei ist es egal ob die Bahn ausgefallen ist oder andere Gründe anstanden. "Zu spät ist zu spät. Ich muss auch jeden Tag pünktlich hier sein."
Gleichberechtigung unter den verschiedenen Bereichen gibt es leider auch nicht. Jeder der benachbarten Bereiche denke, er ist besser als der jeweils andere und redet entsprechend von oben herab auf die anderen ein. Ähnlich ist die Kommunikation vom Vorgesetzten.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren schon sehr interessant und man konnte schon sehr stolz auf Arbeit sein, da die Aufgaben viel Verantwortung bedurften. Auch wenn diese Aufgaben sich nicht in der Vergütung widergespiegelt haben.
Mit der Zeit wurden die Aufgaben eintönig aber das hat die Stelle mit dessen Aufgaben über die Jahre einfach mit sich gebracht.
Oft gab es einen nicht zu bewältigenden Arbeitsaufwand, der sich über Wochen hingezogen hat. Meist waren diese rein technischer Natur, was bei den Kunden und aber auch Mitarbeitern Unverständnis und Unzufriedenheit auslöste. Leider wurde nichts verändert. Kundenbeschwerden gab es täglich und die psychische Belastung war sehr hoch. Hier hat der Arbeitgeber nicht gegengesteuert und die Motivation war am Boden. Hier kriecht man zeitweilig auf dem Zahnfleisch.
Einfluss auf die Ausgestaltung des Aufgabengebiets hat man hier leider gar nicht gehabt. Man hatte strikte Anweisungen, wie dieses und jenes abzuarbeiten war und jegliche Abweichung konnte reklamiert werden, wodurch der Mitarbeiter dann zur Rede gestellt wurde und entsprechend dann weniger Benefits hatte. Andersdenken ist auch gar nicht erwünscht, da dies dem gewohnten Ablauf widerspricht.


