Sehr konservative Firma
Verbesserungsvorschläge
Schauen was andere Firmen anbieten, eventuell da manches adaptieren.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen finde ich grundsätzlich gut. Man findet seine Gruppe in der man sich wohl fühlt.
Im Gegenzug habe ich bei den Führungskräften (Ab Teamleiter/ Projektleiter) gemischte Erfahrungen gemacht. Mein Teamleiter war grundsätzlich top und ich hab da nie negative Erfahrungen gemacht. Bei den Projektleitern sieht es wieder anders aus. Da habe ich schon mehrfach erlebt, dass der Umgangston schnell rau werden kann. Einem wird Aufgabe für Aufgabe gegeben, ohne dass die Frage aufkommt, ob man dafür überhaupt die nötige Kapazität hat. Das sorgt im allgemeinen für schlechte Laune.
Allgemein ist der Führungsstil beim Boysen hinsichtlich der Geschäftsleitung sehr monarchisch geprägt. Wenn etwas nicht so läuft wie es soll, läuft man Gefahr eine ordentliche Standpauke zu bekommen. Auch wenn Ich selber mit der Geschäftsleitung nichts zu tun hatte, hat man öfters gemerkt, dass dieser Stil auch bei den unteren Führungskräften teilweise zum Vorschein kommt, was sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt.
Kommunikation
Die Kommunikation beim Boysen ist miserabel. Es gab öfters Momente, dass firmenrelevante Themen hinsichtlich der Zukunft, als erstes in den lokalen Zeitungen zu lesen sind, bevor diese im Intranet veröffentlicht werden. Da fühlt man sich als Arbeitnehmer durch seinen Arbeitgeber nicht abgeholt.
Auch die Kommunikation zwischen Team- und Projektleitern ist schwierig. Zu meiner Zeit gab es einen Fall, dass einer der Teamleiter eine Entscheidung ohne Absprache mit den anderen Beteiligten getroffen hat. Dies hat letztendlich dazu geführt, dass 100000 € in den Sand gesetzt worden sind.
Was auch vorkommen kann ist, dass seitens des Teamleiters/ Projektleiters die Umsetzbarkeit einer technischen Fragestellung geprüft werden soll. Wenn das Ergebnis ist, dass dies nicht umsetzbar ist, will man es manchmal nicht Wahr haben und investiert trotzdem Kapazität in das Projekt. Am Ende wird festgestellt, dass es nichts gebracht hat. Letztendlich wird auf die technische Einschätzung des Ingenieurs nicht geachtet.
Kollegenzusammenhalt
Siehe Arbeitsatmosphäre.
Seitens des Arbeitgebers gibt es ein Grillevent und eine Weihnachtsfeier, die den Zusammenhalt stärken.
Work-Life-Balance
Hier liegt die Entwicklung in Richtung Rückschritt statt Fortschritt. Homeoffice ist nach wie ein Tabuthema. Fragt am besten auch nicht danach ;) Rückschrittlich ist die Entwicklung im Simmersfelder Entwicklungsstandort, bei dem eine Kernarbeitszeit eingeführt worden ist (8:30 bis 15 Uhr).
Das sind alles Faktoren für eine Work-Life-Balance verschlechtern.
Vorgesetztenverhalten
Siehe Arbeitsatmosphäre und Kommunikation.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant, wurden aber schlecht gemanagt.
Gleichberechtigung
Hab nicht negatives in dem Aspekt erlebt.
Arbeitsbedingungen
+Schicker Arbeitsplatz mit guten Stühlen.
+ Kantine
- kein eigener Laptop, man ist fixiert auf seinen Arbeitsplatz. Ist besonders nervig, wenn man im Versuch arbeitet
- kein Homeoffice
- monarchischer Führungsstil
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist top.
Sozialleistungen sind eher der Mindeststandard.
Image
Nach außen hin wird viel angekündigt, aber so in der Form letztendlich nicht umgesetzt.
Siehe das Wasserstoffzentrum in Simmersfeld. Es wurde mehr angekündigt, als am Ende umgesetzt. Macht euch da am besten selber ein Bild davon und sucht nach dem von Boysen veröffentlichten Zeitungsartikel.
Karriere/Weiterbildung
Führungspositionen werden mit Leuten von der Konkurrenz besetzt. Das in Themenfeldern in denen diese Führungskraft selber keine Qualifikation mitbringt.
Es gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten, die sind aber eher m.M.n. bescheiden.

