9 von 59 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Verschlechterte sich zunehmends, ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass die MCG ein sicherer Arbeitgeber ist. Ständige 180 Grad Richtungswechsel der neuen Führung, die das Vertrauen untergraben haben. Was vor einer Woche gesagt wurde, gilt kurz darauf nicht mehr. Einige Veränderungen in der Unternehmensstruktur sind notwendig, das würden auch viele Mitarbeitende verstehen, aber durch die mangelhafte Kommunikation habe ich mich nicht mitgenommen gefühlt.
Intern nur schlechtes Gerede über die Firma. Wer kann, der geht.
Einzelne Teams/Personen teils sehr überlastet, bis hin zu mehreren arbeitsbedingten längeren Krankheitsausfällen. Dass daraus jedoch Konsequenzen gezogen wurden, konnte ich nicht feststellen. Viele Teams waren absolut auf Kante genäht. In meinem Team waren die Arbeitszeiten aber größtenteils okay.
Rückkehr zu mehr Präsenz im Büro, inkl. Rechtfertigungsdruck, wenn man trotzdem mal im HO blieb. Kontrolle statt Vertrauen war hier das Motto.
Ich kann mich an keine externen Weiterbildungen erinnern.
Sehr gut und hilfsbereit innerhalb der kleinen Teams, da man zusammen gelitten hat, aber in Richtung anderer Teams und besonders obere Führungsebene wurde es schräg. Oftmals sehr unprofessionelles Auftreten der GF/GL, das an Mobbing grenzte.
Verhältnis zu meiner direkten Vorgesetzen war sehr angenehm, ich hatte aber das Gefühl, dass die mittlere Führungsebene im Grunde keinerlei eigenen Handlungsspielraum hat und alles weiter "oben" entscheiden wurde. Dies empfand ich als für beide Seiten sehr frustrierend. Die Themen, die die Mitarbeitenden umtreiben, haben die GF/GL oft irgendwie gar nicht erreicht, evtl. wurden sie nicht nach oben weitergegeben.
Die Kommunikation der Geschäftsführung wirkte oft pampig, nicht sehr souverän und oft zu spät. Dadurch enstanden viele Gerüchte und Flurfunk, die teils ein konzentriertes Arbeiten verhindert haben. Ständig wartete man nur darauf, dass die nächste Bombe platzt. Teils sexistische Kommentare seitens der GF - kommt nicht gut an und sollte man überdenken, wenn man größtenteils weibliche Mitarbeitende hat. Kündigungen und Weggänge wurden schlecht kommuniziert, auch hier hat der Flurfunk stattdessen übernommen.
Wie in vielen Agenturen, mit wenig Berufserfahrung gibt es nicht viel zu holen. Gehaltserhöhungen über Jahre nicht zu bekommen (außer man ist Liebling von entsprechenden Personen), nur neu erfundene Titel.
Teils interessante Kundenprojekte, allerdings oft eher business as usual als innovative Projekte. Auch unmögliches Kundenverhalten wurde geduldet seitens GF/GL und die Mitarbeitenden damit allein gelassen, statt dass sich die Führung vor die Mitarbeitenden gestellt hätte.
Die Kolleg:innen
Die Unternehmensführung
Wenn Feedback aus den Teams kommt, wäre es gut, zu schauen, was vielleicht umgesetzt werden kann. Ich hatte oft den Eindruck, dass vieles kategorisch abgelehnt wurde
Die Atmosphäre innerhalb der Teams war gut. Die Atmosphäre mit der oberen Führungsebene (GF und GL) habe ich als wenig angenehm empfunden. Mein Eindruck war, dass es wenig Wertschätzung für und Vertrauen in die Mitarbeitenden gab. Entscheidungen waren oft kurzfristig gedacht und es gab klare Lieblinge des GF
Viele Mitarbeitende suchen nach einem neuen Job
War mal besser, das Thema Präsenzpflicht hat stark an Bedeutung gewonnen. Es war zwischendurch bei 3 Tagen und wer an den Tagen mal im Homeoffice war, wurde auch direkt angesprochen
Fast ausschließlich interne Fortbildungen, wenig neue Impulse
War ok, länger allerdings keine Bewegung mehr, heißt viele Gehälter stagnieren
Nichts besonderes, weder in positiven noch im negativen
Die Kolleg:innen sind super. Sehr offene Kommunikation, es wird sich oft gegenseitig unterstützt
War meist ok
Die übergeordnete Führung war meinem Eindruck nach leider zu sehr mit sich beschäftigt, statt mit dem Team in einen wertschätzenden Austausch zu gehen. Wie gesagt: Intransparente Kommunikation, Aktionismus und Favouritism
Nicht die allerneuste Technik, aber wenn etwas benötigt wird, wie es in der Regel auch besorgt
Die Kommunikation von GF und GL an das Team habe ich als äußerst intransparent empfunden. Es wurde meiner Ansicht nach auch eher von oben herab kommuniziert statt auf Augenhöhe
War ganz gut, auch Frauen in der Führung, etwas mehr jüngere in Führungsrollen wäre gut. Leider hat Teilzeit bei der Führungsgruppe auch keinen Form Ruf, sodass hier Gruppen benachteiligt werden
Zum Teil sehr spannende Kundenprojekte
Die Projekte und die Kolleg:innen.
Alles andere, besonders die Führungsebene.
Hört endlich mal auf eure Beschäftigten. Durch Unzufriedenheit bei den Angestellten ist es nicht möglich gute Arbeit zu leisten und eure Ziele zu erreichen. Mir ist bewusst, dass nicht alles umgesetzt werden kann was vorgeschlagen wird, aber es bringt nicht Regeln einzuführen die die Stimmung noch weiter drücken. Zudem würden echte Gespräche und Informationen helfen. Die Meetings die Statistiken etc. zeigen bringen herzlich wenig, wenn die relevanten Themen der Beschäftigten nicht aufgegriffen werden.
Erhält nur aufgrund der Mitarbeiter:innen zwei Sterne von mir. Die jüngeren sind einfach alle wirklich toll und es macht verdammt Spaß mit denen zu arbeiten. Durch eine Handvoll andere Mitarbeiter:innen und die Führungsebene wird die Arbeitsatmosphäre aber massiv runtergesetzt. Es wird kontrolliert und "gemikromanagt" wo es geht. Meinung/Sorgen etc. der meisten Mitarbeiter:innen werden nicht ernstgenommen.
Zu Beginn war die WLB ein Traum. Zwei Bürotage frei in der Woche waren wählbar und die Arbeitszeiten konnte man sich auch flexibel legen, Hauptsache die Kunden waren gut betreut. Zuerst wurden zwei feste Bürotage eingeführt. Diese wurden dann später verschoben. Dann wurde eine Arbeitszeit von 8-18 Uhr vorausgesetzt (einer aus dem Team muss das immer abdecken können, aber die Teams waren teilweise eine One-Man-Show) und nun sind es drei Bürotage. WLB kann man das nicht mehr nennen.
Nur interne Weiterbildungen, die mir zukünftig nicht viel nutzen. Beförderungen von Trainee auf Junior sind vertraglich vorgegeben, aber danach ist das einfach nur ein Kampf weiter aufzusteigen.
Wie oben beschrieben einfach toll (bis auf ein paar Ausnahmen)
War super, soweit ich das mitbekommen habe.
Meine direkten Vorgesetzten waren immer freundlich und verständnisvoll, allerdings werden Themen nicht ernst genommen/nicht mit genügend Druck nach oben kommuniziert. Ich habe das Gefühl die GL und GF wollen davon gar nichts mitbekommen. Zudem hat man das Gefühl das GL und GF ihre "Lieblinge" haben und alle anderen weniger wert sind. Eine offene Kommunikation bei allen Vorgesetzten ist nicht vorhanden. Es wird bei z. B. Gehaltsverhandlungen ohne genannten Grund vertröstet. Zudem nehmen GL und GF relevante Themen nicht ernst. Bezüglich der Bürotage haben sich die meisten Beschäftigten gegen die Veränderung ausgesprochen und GL und GF haben ein Meeting aufgesetzt und uns mitgeteilt wie unwichtig unsere Meinung ist. Bei jedem Argument waren diese genervt.
Unter- und Überforderung werden nicht ernst genommen. Leute die Überstunden machen bekommen gesagt es ist nicht gerechtfertigt, aber wenn das Projekt dann nicht läuft ist der/die Berater:in schuld. Es gibt super viele Krankheitstage aufgrund von Mobbing durch Kunden oder Überbelastung, was alles auch nicht ernst genommen wird. Alle Benefits die wir hatten wurden gestrichen und der Umgang mit den Angestellten ist einfach schlecht. Trainees und Junioren machen bereits schnell die gleichen Jobs wie die normalen Berater:innen und erhalten dafür nichts.
Dafür das die MCG eine Kommunikationsagentur ist, wird intern sehr wenig kommuniziert. Es wird versucht Transparenz einzubringen, aber das ist auch mehr Schein als Sein. Dinge wie z. B. die Bürotage werden geändert, obwohl ein paar Monate davor gesagt wurde, wir müssten uns keine Sorgen machen, hier würde sich nichts verändern. Seit der Fusion ist das auch deutlich schlimmer geworden.
Dafür das ein Bachelor vorausgesetzt wird ist das Gehalt viel zu niedrig. Von Gehaltserhöhungen war in den letzten Jahren keine Rede. Kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Es gibt eine Betriebliche Altersvorsorge, weshalb meine Bewertung auf zwei Sterne gerutscht ist.
Siehe oben.
Ich persönlich fand die Aufgaben immer sehr ansprechend und interessant. Ich hatte einen bunten Mix an vielen verschiedenen Maßnahmen und es hat mir viel Freude bereitet mit den meisten Kunden zu arbeiten.
Ansprachen auf Augenhöhe, ganz tolle Kollegen und gute Briefings.
Zu wenig Transparenz.
Kommuniziert mehr mit euren Leuten und hört Ihnen zu. Überlegt euch eine Möglichkeit, Sonderzahlungen oder bessere Benefits fürs Unternehmen bereitstellen zu können, damit ihr bei der Modernisierung nicht hinterherhinkt.
Wie überall gibt es auch hier ein paar schwarze Schafe, die dafür sorgen, dass die Atmosphäre manchmal ein wenig angespannt ist. Aber in 99% der Zeit, sind alle sehr kollegial mit- und untereinander
Danke flexiblen Arbeitszeiten und Home-Office, TOP! Ich hatte nie Probleme mit wichtigen Terminen oder Arztbesuchen.
Manche Kollegen werden befördert, andere nicht.
Für den Markt in Ordnung. Immer alles pünktlich gezahlt, allerdings gibt es keine Sonderzahlungen o.Ä.
War früher besser. Es wird zwar kommuniziert, aber für Vieles muss man den Leuten hinterherrennen.
Ich habe von verschiedenen Kollegen mitbekommen, dass sie trotz Beförderungen keine Gehaltserhöhung bekommen oder andersrum. Es scheint mir willkürlich, aber das kann ich nur von wenigen Eindrücken bewerten.
Es gibt immer mal wieder spannende Aufgaben oder interessante Jobs zu machen.
Das Stresslevel ist konstant hoch, was manchmal dazu führt dass es zu kleineren Reibereien kommt. Überstunden sind ebenfalls eher Regel als Außnahme.
Das Image des Arbeitgebers ist, wie bei den Bewertungen auf diesem Portal zu sehen, angekratzt. Auch wenn meines Erachtens hier schon einige Schritte zur Verbesserung des Images unternommen wurden, so besteht aus meiner Sicht noch in einigen Punkten (v.a. im Bereich W-L-B und beim Zusammenhalt) noch Verbesserungsbedarf.
Aufgrund des meist hohen Stresslevels waren Überstunden leider fester Bestandteil der Arbeit.
Positiv war die Möglichkeit zum Home-Office, welche ich aber nur selten genutzt habe.
Urlaubswünschen wurde immer problemlos entsprochen. Aufgrund des nicht digitalen Systems mittels gedruckter Urlaubsscheine kann die Bearbeitung eines Urlaubsantrages leider manchmal dauern. Es kam auch einmal vor, dass ein Antrag verloren ging und ein neuer Antrag gestellt werden musste. Dies funktionierte aber dann problemlos.
Trainees wurden in unregelmäßigen Abständen von Kollegen weitergebildet. Allerdings wirkte es hier so, als gebe es keinen genauen "Ablaufplan" wann und wie die neuen Mitarbeiter weitergebildet werden sollen. Hier wäre ein besserer Austausch zwischen Trainees und Mentoren untereinander hilfreich.
Externe Weiterbildungen gab es ebenfalls, von wöchentlichen Englisch-Unterricht bis zu einigen Veranstaltungen zu arbeitsbezogenen Themen.
Das Gehalt war im Vergleich zu Stellen bei anderen Arbeitgebern gut.
Es wurde von Seiten der Geschäftsführung erlaubt und dazu ermuntert, während der Arbeitszeit an einer Klimademonstration teilzunehmen.
Innerhalb der einzelnen Teams ist der Zusammenhalt (meiner Erfahrung nach) meist gut. Anders sieht es oftmals im Zusammenspiel zwischen den Teams aus. Hier würde es meiner Meinung nach helfen, öfter miteinander als übereinander zu sprechen.
Die einzelnen MitarbeiterInnen sind allesamt sehr hilfsbereit. So wusste ich immer, dass ich mich an jemanden wenden konnte, wenn der/die eigene MentorIn aufgrund von räumlicher Entfernung nicht durchgehend zur Verfügung stand.
Irritierend fand ich jedoch, dass einige MentorInnen mehrmals vor anderen Mitarbeitern und Trainees ausgiebig über die (Fehl-)Leistungen der eigenen Trainees sprachen. Dies hatte mehrere unangenehme Situationen zur Folge.
Hier gab es aus meiner Sicht mit Ausnahme eines speziellen Vorfalles (der nicht von der Geschäftsführung ausging) keine negativen Erlebnisse.
Die Kommunikation mit den Vorgesetzten erfolgte immer höflich und auf guter Vertrauensbasis. Auf Fragen und Gesprächswünsche wurde immer schnell reagiert.
Arbeits-Tablet und Handy werden gestellt. Die Tablets sind leider verhältnismäßig laut und im Akku-Betrieb nur sehr kurzlebig. Andere Arbeitsmaterialien wie Papier, Stifte oder Visitenkarten werden ebenfalls gestellt und bei Bedarf neu ausgegeben.
Kaffee und Wasser stehen alle Beschäftigten frei zur Verfügung und die Büros und Toiletten werden täglich gesäubert.
Regelmäßige Meetings und die Nutzung von Yammer ermöglichen eine gute Kommunikation. Ich fand es sehr schön, dass auch junge und neue Mitarbeiter von Anfang an komplett in die interne Kommunikation integriert werden. Dadurch fühlt man sich sehr schnell als zum Team zugehörig.
Hier gab es aus meiner Sicht keine negativen Erlebnisse.
Ich konnte als Trainee viel aus meiner Anstellung bei der MCG ziehen. Die Aufgaben waren in den meisten Fällen interessant und fordernd, sodass meist keine Langeweile aufkam.
Leider kam es bei mir oft zu immer wiederkehrenden, repetitiven und zeitraubenden Aufgaben welche problemlos von Werkstudenten oder anderen Stellen erledigt werden könnten. Obwohl solche Aufgaben natürlich erfüllt werden müssen, war es leider sehr auffällig, dass andere Trainees diese im Vergleich zu mir nur extrem selten und in deutlich geringeren Maße ausführen mussten.
Schnell gehandelt, direkt alle ins HO gesendet und Ausnahmen (bspw. Empfang usw.) rasch geregelt. Möglichkeiten des HOs waren ohnehin schon vorher gegeben. Die Infrastruktur war also schon vorhanden. So konnten wir nahtlos zu Hause an unsere Arbeit anknüpfen. Eigentlich könnte man die HO-Lösung noch weiter beibehalten und dafür Bürofläche einsparen. Wäre eine moderne Lösung mit Benefits für alle (AG und AN).
Zu Beginn wurde sich von Woche zu Woche gehangelt. Da wir unsere Arbeit wunderbar von zu Hause aus bewältigen können, hätte man ruhig früher direkt einen ganzen Zeitblock für HO definieren können. Das hätte ein paar Unsicherheiten gelöst.
Überhaupt nicht. Er hat die Möglichkeiten bislang voll ausgeschöpft.
Gutes Team, gute Projekte, ansprechbares Management - das trägt alles zu einer guten Gesamt-Atmosphäre bei.
Soweit ich das beurteilen kann, stimmen Image und Realität überein. Ich denke aber auch, dass Image und dessen Beurteilung vom Beurteilenden abhängig und manchmal auch Geschmacksfrage ist. Deswegen ist das hier eine rein subjektive Bewertung.
Mal so, mal so. Im Großen und Ganzen ist man aber bestrebt, eine gute W-L-B. einzuhalten.
Es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten, seine Karriere auf- und auszubauen. Man muss sie nur nutzen und etwas dafür tun - so, wie es mMn auch sein sollte. Leistung zählt noch was. Schmeicheleien hingegen nicht, und das ist gut so. Fortbildungen werden angeboten, für jede einzelne Stufe; mal sind diese interner, mal externer Natur.
Urlaubs- oder Weihnachtsgeld würde mich schon freuen. Schön sind Leistungen wie Kurse für ergonomisch korrektes Sitzen oder Aktionen wie Mitarbeitermassagen. So etwas gibt es zwar nicht oft, aber es gibt sie. Und da sollten sie auch nicht unerwähnt bleiben.
Vor allem im direkten Arbeitsteam super Zusammenhalt. Insgesamt werden wir nach meinem Dafürhalten auch nach außen als zusammenhaltendes Team wahrgenommen. Interner Knatsch ist sicherlich das ein oder andere Mal vorhanden, wird aber in der Regel gelöst.
Interne Kommunikation läuft recht gut. Dafür gibt es ausreichend Meetings und Tools.
Das Stresslevel befindet sich auf einem konstant hohem Niveau und das spürt man. Fairness und Vertrauen gegenüber einigen Mitarbeitern bleiben dabei zeitweise auf der Strecke. Oft ist die Atmosphäre so angespannt, dass man stirnrunzelnd angeschaut wird, wenn man selbst mal nicht gestresst wirkt. Könnte mMn alles wesentlich lockerer sein, der Arbeit würde es nicht schaden.
Meiner Erfahrung nach wird intern sehr schlecht über die Agentur geredet (aus diversesten Gründen). Ich denke über viele dieser Gründe ist die Geschäftsleitung im Klaren, einige Dinge werden jedoch auch weggelächelt.
Arbeitszeiten KÖNNEN sich im normalen Rahmen bewegen, wenn man es will. Für die Missbilligung einiger Kollegen sollte man dann jedoch relativ resistent sein. Bei einem großen Teil der Kollegen wird das Work nämlich größer geschrieben als das Life.
Ähnliches beim Thema Home-Office: kann man machen und meiner Erfahrung nach hat das auch bestens funktioniert. Sprüche à la "der/die war im HO, dann hat der/die ja eh nichts gemacht" sollte man jedoch ignorieren zu wissen.
Wenn man das Thema Urlaub rechtzeitig anspricht, gibt es dabei eigentlich keine Probleme. Auf Familie wird in der Regel Rücksicht genommen.
Über fehlende Weiterbildungen war ich sehr enttäuscht, da mir bei meiner Bewerbung noch anderes versprochen wurde. Es gibt fast nur interne Weiterbildungen. Klar kann man auch von den direkten Kollegen eine Menge lernen. Ein Blick über den Tellerrand hinaus hätte jedoch meiner Meinung nach von Zeit zu Zeit nicht geschadet. Karrieremöglichkeit habe ich, wie im Vorfeld beschrieben, als eher mühsam empfunden.
Diesen Punkt muss man etwas differenzieren: Innerhalb der jeweiligen Teams herrscht meiner Erfahrung nach ein sehr guter Zusammenhalt. Es wird ehrlich und direkt miteinander umgegangen und unterstützt wo möglich. Bei allem was über die jeweiligen Teams hinaus geht, herrscht jedoch starke Grüppchenbildung, worunter der Zusammenhalt der Agenur als Ganzes sehr leidet.
Darüber kann man als "jüngerer" Kollege natürlich nur wenig Urteilen. Wenn ich jedoch meine persönliche Werschätzung für Kollegen, die fast 20 Jahre für die Agentur arbeiten, mit der Wertschätzung vergleiche, die diesen Kollegen von der Agentur entgegengebracht wird, so war ich teilweise negativ überrascht wie mühsam diese Kollegen immer noch für Aufstiegsmöglichkiten "kämpfen" müssen.
Die Kommunikation mit den Vorgesetzten habe ich als sehr positiv und offen empfunden.
An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir jedoch etwas mehr Rationalität und Souveränität anstelle von Impulsivität und Unbeherrschtheit gewünscht.
Aus meiner Sicht i.O.
Teilweise etwas laut und die Technik könnte etwas bedarfsgerechter sein.
Interne Kommunikation ist hier auf jeden Fall intakt. Durch Regelmäßige Meetings, soziale Netzwerke (Yammer) und den Austausch mit den Kollegen ist man eigentlich immer gut darüber informiert, was in der Agentur grade so abläuft.
Insgesamt okay, wenn man sich die Fluktuation in der Agentur anschaut, sollte hier aber noch Luft nach oben sein (auch wenn Geld mit Sicherheit nicht der entscheidende Faktor ist).
Ich hatte nicht den Eindruck, dass ein Geschlecht bevorzugt oder benachteiligt wird.
Als Trainee kann man fachlich alles lernen, was man braucht. Die Expertise, sowohl in der PR als auch in der Medizin, ist auf jeden Fall vorhanden. Ich denke vor allem Unerfahrene können hier eine Menge mitnehmen. Trotzdem werden die Tätigkeiten mit der Zeit sehr eintönig, sodass ich mir teilweise mehr Forderung gewünscht hätte.
Keine Arbeitsüberhäufung, man kann in Ruhe seine To Do's abarbeiten
jederzeit Home Office möglich; private Umstände werden immer berücksichtigt
wer möchte, kann sich auch weiterbilden
kleines Team - Rücksicht hat oberste Prio
kein Thema...
s.o.
frisch renovierte Büros
Der Vorgesetzte hat immer ein offenes Ohr....
Aufgaben werden nach Fähigkeiten und Möglichkeiten vergeben, so dass sich jeder wiederfindet.
Themen, die alle betreffen von Anfang an offener gemeinsam kommunizieren. Manchmal tappt man im Dunklen.
Wenn das Team stimmt, was es viele Jahre lang getan hat, ist die Arbeitsatmosphäre echt unschlagbar... steht und fällt mit den Kollegen.
Wenn man es proaktiv anspricht, stehen die Türen offen
Die derzeitige Geschäftsführung zahlt sich aus, indem sie einen auf Augenhöhe sieht, offen ist und sich einwandfrei den Kollegen gegenüber verhält. Der Spaßfaktor wird auch hier geteilt.
Gehalt ist sehr gut, Sozialleistungen könnten besser sein, aber alles eine Frage des Einfordern. "Who doesn´t ask, doesn´t get."
Ich kann nicht klagen