Gute Erfahrung im Team – Führung mit viel Luft nach oben
Gut am Arbeitgeber finde ich
Potential ist da.
Verbesserungsvorschläge
Die interne Zusammenarbeit sollte konsequenter als echtes Miteinander gelebt werden – genau wie es das Motto „WE ARE ONE“ nach außen vermittelt. Leider wirkt es intern oft eher wie „WE ARE (NICHT) ONE“, mit Abgrenzungen zwischen Abteilungen und individuellen Interessen.
Ein stärkerer Fokus auf gemeinsame Ziele, abteilungsübergreifende Kommunikation und echte Wertschätzung würde meiner Meinung nach sowohl den Arbeitsalltag als auch den langfristigen Erfolg des Unternehmens deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team war durchweg positiv – auch unter Druck blieb der Umgang ruhig, kollegial und lösungsorientiert. Besonders im kleinen Grafik-Team war gegenseitige Unterstützung selbstverständlich.
Leider kam es regelmäßig zu Ad-hoc-Anfragen, zum Beispiel Messewände oder Anzeigen mit extrem kurzer Vorlaufzeit. Dadurch musste man oft seine Tagesplanung komplett umwerfen und Prioritäten spontan neu setzen.
Trotz mehrfacher Rückmeldungen an das Marketing bzw. Projektmanagement änderte sich an dieser kurzfristigen Arbeitsweise wenig – was auf Dauer die Motivation gedämpft hat.
Image
Zur Außenwirkung von bredent kann ich wenig sagen. Intern habe ich allerdings häufig erlebt, dass viele Mitarbeitende mit der aktuellen Situation unzufrieden waren – insbesondere was die Kommunikation und das Auftreten der Geschäftsleitung betrifft. Hier besteht aus meiner Sicht noch deutliches Potenzial, um Vertrauen und ein stimmiges, glaubwürdiges Gesamtbild zu stärken.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren flexibel und gut mit dem Privatleben vereinbar. Auch wenn ich kein Home-Office hatte, war das in meinem Fall nachvollziehbar: Als Grafiker war der persönliche Austausch im Büro sehr wichtig – vor allem für schnelles Feedback und gemeinsame Abstimmungen.
Gerade durch die klare Trennung zwischen Arbeitsplatz und Zuhause konnte ich gut abschalten. Auch bei Zugverspätungen oder anderen unvorhergesehenen Situationen wurde mir mit Verständnis und Empathie begegnet – das wurde im Team nicht als Problem gesehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein war insgesamt ganz okay. In letzter Zeit wurde dem Thema innerhalb des Unternehmens mehr Aufmerksamkeit geschenkt – man merkt, dass Nachhaltigkeit inzwischen an Bedeutung gewonnen hat.
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich gibt es bei bredent Weiterbildungsmöglichkeiten – unter anderem über E-Learning-Plattformen wie LinkedIn Learning. In unserem Fall (Grafik-Team) hat es jedoch etwas gedauert, bis wir Zugang dazu erhalten haben. Mein Vorgesetzter musste sich dafür aktiv einsetzen, was nicht selbstverständlich war.
Bei anderen Abteilungen oder bestimmten Einzelpersonen hatte man den Eindruck, dass Weiterbildungen deutlich schneller und unkomplizierter ermöglicht wurden. Insgesamt ist das Angebot vorhanden, aber in der Umsetzung etwas inkonsequent und abhängig von internen Prioritäten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in unserem kleinen Grafik-Team war sehr stark – wir haben uns gegenseitig unterstützt und offen kommuniziert. Das hat die Zusammenarbeit sehr angenehm gemacht.
Besonders positiv war die Kooperation mit der Marketingabteilung von bredent medical: Die Aufträge kamen organisiert und gut gebrieft, auch wenn es mal kurzfristig war. In solchen Fällen haben wir gemeinsam Prioritäten neu gesetzt und lösungsorientiert gearbeitet.
Im Gegensatz dazu war die Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung von bredent und dem Projektmanagement oft schwieriger. Die Aufträge kamen häufig sehr kurzfristig oder unausgereift an, was z.B. besonders bei der Organisation von Messen mit hohem Zeitdruck spürbar war. Man hatte oft den Eindruck, dass Aufgaben schnell weitergereicht wurden – nach dem Motto „Hauptsache weg von meinem Tisch“. Das hat den Arbeitsalltag teilweise erschwert und zusätzliche Hürden geschaffen.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter war eine der größten Stärken meiner Zeit bei bredent. Der Umgang war vertrauensvoll, respektvoll und offen. Ich konnte jederzeit ehrlich mit ihm sprechen – selbst in schwierigen Situationen oder bei eigenen Fehlern wurde niemals verurteilt, sondern mit Empathie und Lösungsorientierung reagiert. Die Zusammenarbeit war familiär geprägt und auf Augenhöhe – eine echte Ausnahme im positiven Sinne.
Die Geschäftsleitung war während meiner Zeit im Unternehmen wenig präsent in unserem operativen Alltag. Persönlicher Austausch oder gezieltes Feedback – insbesondere an uns im Grafik-Team – war selten. Das war bedauerlich, da ein regelmäßigerer, offener Dialog sicher das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit positiv beeinflusst hätte.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Die technische Ausstattung war modern und funktional – sowohl Hard- als auch Software waren auf dem aktuellen Stand. Ich hatte alles, was ich für meine Aufgaben brauchte, und kann mich in diesem Punkt nicht beschweren.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb unseres Grafik-Teams war durchweg offen, transparent und vertrauensvoll. Jeder wusste, woran der andere arbeitete, und Informationen wurden aktiv geteilt – das hat die Zusammenarbeit deutlich erleichtert.
Auch der Austausch mit der Marketingabteilung von bredent medical war sehr angenehm: Briefings waren klar, Rückfragen wurden schnell beantwortet, und es wurde lösungsorientiert kommuniziert.
Anders sah es bei der Marketingabteilung von bredent aus – hier war die Kommunikation oft weniger strukturiert und verbesserungswürdig. Unklare oder unvollständige Briefings kamen häufiger vor und erschwerten eine reibungslose Umsetzung der Aufgaben.
Gehalt/Benefits
Für den Einstieg war das Gehalt fair und angemessen. Auch die angebotenen Leistungen im Unternehmen waren gut – insgesamt ein solides Paket.
Gleichberechtigung
Ich habe mich bei bredent jederzeit respektvoll behandelt gefühlt – unabhängig von Alter, Herkunft oder Position. Die Zusammenarbeit fand stets auf Augenhöhe statt. Diskriminierung oder Ungleichbehandlung habe ich in meiner Zeit im Unternehmen nicht erlebt.
Interessante Aufgaben
Als Mediengestalter hatte ich ein sehr abwechslungsreiches Aufgabenspektrum. Dazu gehörten unter anderem die Erstellung von Videos, Social-Media-Assets, Produktfotografie sowie klassische Printmedien. Besonders spannend waren auch die Renderings von 3D-Produktvisualisierungen, die auf vorgegebenen Modellen und Konstruktionsdaten basierten und für die Kommunikation in Print und Digital genutzt wurden.
Zusätzlich gehörte die Gestaltung von Entwürfen nach Kundenwünschen zu meinen Aufgaben, was mir viel Raum für Kreativität und eigenverantwortliches Arbeiten bot.

