Nur noch ein Schatten seiner selbst
Verbesserungsvorschläge
In meinen Augen ist der Karren schon zu tief im Schlamm. Brenntag wird sich auf Dauer verändern, aufgespalten oder zerschlagen werden und dann existiert das Unternehmen in der derzeitigen Form nicht mehr. Eine Wandlung zu alten Stärken ist mit einem derartigen Management und dem aufgeblähten, behördenähnlichen Apparat nicht möglich.
Arbeitsatmosphäre
In den letzten Jahren wurde der Wasserkopf in den Managementebenen größer und größer. Ein sich selbst erhaltender Apparat, der keinen Mehrwert liefert und es auch nicht schafft, den vermeintlichen Mehrwert für die Mitarbeiter überhaupt zu erklären.
Wenn dann noch arrogante Befindlichkeiten hinzukommen, die Kommunikation nur streng entlang der Hierarchie erlauben, hat man eine extrem ineffiziente, starre und teure Verwaltung aufgebaut. Das war früher nicht so extrem und ist mehr als nur ein Symptom des aktuellen wirtschaftlichen Kurses.
Viele Mitarbeitende haben daher innerlich aufgegeben und machen Dienst nach Vorschrift. Zusammenhalt ist so gut wie nicht mehr vorhanden da jeder nur auf sich schaut und seinen Arbeitsplatz erhalten will.
Sicherlich ist dies auch durch Entscheidungen des Managements bewusst gesteuert. Freiwillige Kündigungen sind schließlich angenehmer als betriebsbedingte Kündigungen.
Gleichberechtigung
Im Rahmen der Restrukturierung werden ganze Teams von heute auf morgen vor die Tür gesetzt.
Arbeitsbedingungen
In der Verwaltung sind moderne Arbeitsplätze vorhanden.
Gehalt/Benefits
In den letzten zwei Jahren gab es keine Gehaltsanpassungen mehr.
Davor wurde bereits das Incentive System geändert und eine zwangsweise Beteiligung an den Unternehmenskennzahlen implementiert. Effektiv eine Senkung des Bonus um 20%, da völlig überraschend die Ziele nicht erreicht wurden. Insbesondere für Abteilungen die 0,0 Einfluss auf die Vertriebsprozesse haben, ist es eine de facto Gehaltskürzung gewesen.