6 von 21 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Very nice office
There are no real perspectives even if they tell you there are
Have better management
* Einige Kolleg:innen sind fachlich stark und bemühen sich wirklich, etwas zu bewegen.
* Die Büro-Location ist top, modern und zentral gelegen.
* Die Partner sind renommiert – auch wenn deren tatsächlicher Beitrag zu Projekten oft überschaubar bleibt.
* Bridgemaker ist heute keine Venture- oder Company-Building-Firma mehr, sondern im Kern eine Innovationsberatung. Für unternehmerisch denkende Personen ist das Umfeld daher eher ungeeignet – es geht nicht um das Entwickeln oder Umsetzen von Geschäftsideen, sondern um Beratungsarbeit für Großunternehmen.
* Das Gehalt ist deutlich unterdurchschnittlich. Mit Masterabschluss einer renommierten Universität und sechs Jahren Berufserfahrung lag mein Gehalt bei 60.000 €, was laut HR sogar als „großzügig“ galt.
* Die Reputation im Arbeitsmarkt ist schwach. In Bewerbungsgesprächen danach wurde Bridgemaker mehrfach kritisch gesehen – unter anderem von Gründern und Investoren (inkl. von Portfolioscaleups von Project A), die das Geschäftsmodell als problematisch empfanden.
* Karriereentwicklung verläuft sehr langsam: Jede Stufe (z. B. VA, SVA) hat interne Zwischenlevel, und Beförderungen erfolgen selten, da finanzielle Mittel offenbar begrenzt sind.
* Das Team besteht überwiegend aus privilegierten Deutschen, teils mit bekannten Familiennamen. Man merkt deutlich, dass es ein enges Netzwerk gibt, in das man als Außenstehender kaum hineinkommt. Vielfalt oder internationale Perspektiven fehlen fast vollständig – Auslandserfahrung beschränkt sich meist auf die typischen „Alibiunis“ wie Copenhagen Business School, Maastricht, Nova oder Católica. Echte unternehmerische Erfahrung oder kulturelle Offenheit sucht man im Team leider weitgehend vergeblich.
* Offener und ehrlicher kommunizieren – sowohl im Bewerbungsprozess als auch im Alltag.
* Unternehmerisches Denken und echte Ownership fördern, statt reiner Präsentationslogik.
* Faire Bezahlung und transparente Beförderungskriterien schaffen.
* Mehr Vielfalt und Offenheit im Team – kulturell wie fachlich.
Eher kühl. Offene Kritik wird ungern gehört, Feedback kommt meist erst, wenn es zu spät ist.
Eher schwach – vielen ist Bridgemaker gar kein Begriff, und wer es kennt, äußert sich oft kritisch. In Gesprächen mit anderen Unternehmen wurden das Geschäftsmodell, aber auch ehemalige Mitarbeiter, mehrfach negativ wahrgenommen.
Arbeitszeiten sind fair.
Der Aufstieg dauert lange. Jede Position (z. B. Venture Architect, Senior Venture Architect) ist intern nochmals in drei Unterstufen aufgeteilt. Beförderungen sind selten, da Budgets knapp sind.
Es gibt einige nette Kolleg:innen, aber insgesamt kämpft jeder für sich. Wirkliches Teamgefühl entsteht selten.
Nicht in Ordnung
Sehr schönes, modernes Büro in zentraler Lage. Technische Ausstattung ist top.
Kaum strukturierte Kommunikation, Entscheidungen werden oft kurzfristig und intransparent getroffen.
Leider nicht marktgerecht.
Kommt sehr auf das Projekt an – manche sind spannend, andere wirken künstlich konstruiert.
Smartes Team, wechselnde Projekte, solide Lernkurve
Mittelmäßige Gehälter, vernachlässigte Unternehmenskultur
Meist vertrauensvolle Atmosphäre, aber auch mit hohem Anspruch an die Mitarbeiter.
Je nach Projektphase und Projektleitung, kann es balanced und flexibel sein - oder auch unflexibel und mit reichlich Überstunden. Man muss schon selbst drauf achten und sich dafür einsetzen, dann klappts meistens.
mMn unterdurchschnittlich und nicht fair für die Arbeit, die geleistet wird.
Smartes Team, alle sehr fair, kein Gegeneinander.
...gibts aber auch nur wenige
Tolles Office
Bemüht.
Meist ja, vor allem auch aufgrund der starken Dynamik an Themen. Jedoch Projektabhängig.
Flexibilität in der Arbeitsweise, viel Remotearbeit möglich. Schönes Büro und smarte Mitarbeiter.
Siehe Kommentare
- Hiring und Staffing verbessern und Mitarbeiter mehr einbeziehen
- Mehr internationale Kollegen
Grundsätzlich nett, Leute sind smart und manche Projekte sind sehr interessant. Es wird viel wert auf Ownership gelegt. Teilweise hat man das Gefühl einer "Fassade", da die Marktlage schwierig ist und daher ziemlich hoher Druck und Stress herrscht - das wird allerdings nicht direkt angesprochen und eher schön geredet. Man hat keinen Einfluss darauf, auf welche Projekte man gestaffed wird, was teilweise zu Unzufriedenheit führt. Es gibt fast keine internationalen Kollegen und daher sehr "homogen".
Gutes Image, vor allem bei den Kunden.
Projektabhängig, manchmal voll im Rahmen, manchmal aber sehr hoher Arbeitsdruck und längere Arbeitszeiten - üblich in der Beratung.
Klarer Karriereweg, typisch für Beratung.
Niedrigeres Gehalt als bei anderen Beratungen, weil "Venture Building". Wird mit niedgrigerem Workload argumentiert, was aber nur teilweise zutrifft.
Die Kollegen sind smart und leistungsorientiert, es gibt regelmäßige Events und eine gute Atmosphäre.
Ältere Kollegen werden sehr gut behandelt.
Teilweise fair und sehr viel Ownership, teilweise Mikromanagement. Wie alles bei BM, sehr projektabhängig.
Modernes, cooles Büro. Apple als Ausstattung.
Es gibt regelmäßige Meetings bei denen über den Zustand der Firma und aktuelle Neuigkeiten berichtet wird.
Es wird sehr viel wert auf Gleichberechtigung gelegt.
Sehr projektabhängig
- Management
- Kultur
- Entwicklungsmöglichkeiten
- Drive
Sehr homogenes Team
Super Arbeitgeber! Man kann sich auf allen Ebenen weiterentwickeln! Es liegt ein Stückweit an jedem selbst was man daraus macht.
- die Kollegen
siehe Verbesserungsvorschläge
1. In dem Ideenfindungs- und Validierungsprozess der Geschäftsmodelle die Märkte und Vertriebstests realistisch auswerten und nicht nur für das nächste Investment verkaufen - das erspart einem die Probleme nach hinten raus. Dann wird es vielleicht auch wirklich etwas mit Erfolgsstories und nicht nur welchen die auf LinkedIn und in Medien so verkauft werden, obwohl man kaum Kunden vorzuweisen hat.
2. Produkt und Tech mehr in die Ideenfindung und Validierung integrieren
3. Ordentliches Set-up für die Produktentwicklung schaffen
4. Weniger Berater-Bullshit und Slides und mehr ergebnisorientierte Start-up Arbeit.
5. Ordentliches Onboarding - Eine Präsentation des Prozesses von einer Person, die selber nicht im Venture Building Prozess arbeitet, ein paar Confluence Seiten und die Empfehlung "Lean Startup" zu lesen, worauf man am zweiten Tag beim Kunden in München sitzt, sind kein Onboarding.
Sehr gemischt: Auf der einen Seite sind die Leute zunächst sehr aufgeschlossen. Wenn etwas mal nicht läuft wird die Schuld aber sehr schnell bei Personen gesucht anstatt die Herangehensweise zu ändern. Führungskräfte sind dabei auch sehr gemischt. Der Umgangston ging teilweise bis zu Beleidigungen - das war zwar nicht mir gegenüber, aber es geht einfach gar nicht.
Eine typische Start-up Atmosphäre kommt bei Bridgemaker nicht auf. Dafür fehlt bei den Projekten eine geteilte Vision und viele der Leute sind einfach nicht von der Geschäftsidee oder wie diese angegangen wird überzeugt.
Corporate Company Building macht sich nicht schlecht im Lebenslauf. Bridgemaker ist aber ansonsten weitestgehend unbekannt.
Insgesamt gut. Nur die Führungsebene (und auch die nur zum Teil) hat sehr lange Arbeitszeiten.
Es hängt jedoch auch stark vom aktuellen Projekt und Projektstand ab. Es kann in anspruchsvollen Phasen durchaus auch mal länger gehen.
Das Büro ist vor 9 quasi leer und die meisten arbeiten nicht länger als notwendig. Ich starte in der Regel spät und arbeite wenn notwendig länger. Sehr lustig fand ich deshalb, dass mir mein Projektleiter (der auch gegen 9 seinen Tag gestartet hat) vorgeschrieben hat nicht später als 9:30 zu kommen – Vorher war es bei mir irgendwann zwischen 9:30 und 10:00. Grund war, dass sich aus dem Leadership-Team gefragt wurde, ob bei uns aktuell nicht viel zu tun ist. Das reflektiert wie sehr man tatsächlich die Arbeitskultur von einem Start-up verstanden hat.
Wichtig ist zu beachten, dass es bei jeder Neugründung wieder eine Verhandlungssache ist wo das neue Venture gegründet wird. Es kann also durchaus sein, dass man für einige Zeit nach der Gründung eines neuen Ventures jede Woche 4 Tage im Hotel und ein Wochentag in Berlin verbringt.
Weiterbildungen gibt es nicht. Man kann auf dem Job Einiges lernen.
Die Karriere wird gerne als sehr geradlinig dargestellt. In der Realität gibt es auch zu jedem Aufstieg festgesetzte Anforderungen. Die Kriterien sind jedoch sehr subjektiv und es gibt keine klare Entwicklung zu den nächsten Positionen. Mit Überzeugung der richtigen Personen und genug eigenem Engagement kann man aufsteigen.
Das Gehalt ist in Ordnung, aber unter dem Durchschnitt. Sozialleistungen gibt es quasi nicht.
Ich habe auf meinem nächsten Job >20% mehr verdient.
Nichts auffallend Positives oder Negatives.
Es herrscht die meiste Zeit ein sehr gutes Klima. Feedback wird in regelmäßigen Meetings offen gegeben. Es finden sich eigentlich jeden Freitag Leute, die auch noch länger zusammensitzen und etwas trinken. Mit den meisten verbringt man gerne seine Zeit.
Teilweise versuchen Leute sich zu profilieren und fangen an Ihre Ergebnisse intern mehr zu verkaufen, wobei wichtige Aspekte weggelassen oder bewusst falsch kommuniziert werden. Schwierig
Es gibt keine älteren Kollegen
Die meiste Zeit ist das Verhalten offen und freundlich. Wie beim Arbeitsklima erwähnt gibt es teilweise unakzeptable Entgleisungen. Es hängt auch stark von der Führungskraft ab, ob Ziele und erwartete Ergebnisse klar kommuniziert werden. Entscheidungen werden offen kommuniziert und auch diskutiert.
Manch eine Person nimmt sich deutlich zu wichtig und tritt äußerst arrogant auf.
Das Büro und die eigene technische Ausstattung sind in Ordnung. Wenn mal etwas nicht passt wird etwas dagegen unternommen.
Teilweise viel zu viele Meetings auf den Projekten, was generell widergespiegelt hat, dass es einfach keine einheitliche Vision gab, auf die man dann zielgerichtet zugearbeitet hat. Ansonsten gibt es regelmäßige Updates zu den Projekten und daraus gewonnenen Erfahrungen, sowie zu der Gesamtentwicklung des Unternehmens, was grundsätzlich gut ist. So wie bei allem im Unternehmen kommen dabei aber die Produktteams zu kurz.
Nichts auszusetzen
Das ist mit Sicherheit der wichtigste Teil und sehr gemischt:
Man kann an jede Phase der Gründung eines Unternehmens von der ersten Idee über die Validierung bis zur Umsetzung mitgestalten.
Wichtig ist aber, dass Bridgemaker einen sehr großen Vorteil davon hat ein Unternehmen zu gründen und weiter am Leben zu halten, selbst wenn die Idee nicht vielversprechend ist. Das führt dazu, dass zwar nach Festlegung auf eine Produkt-/ Business Model-Idee noch Anpassungen erfolgen, aber das Ganze nicht mehr vollends realistisch reflektiert wird. So verkommen einige der Validierungsschritte eher zum Sales.
Man ist in jeder Phase stark darauf angewiesen extern Akquise zu betreiben, sei es am Anfang für Interviews, dann für Kunden und Geschäftspartner (mit einem hypothetischen Produkt) und schließlich für tatsächliche Sales. Das ist definitiv nicht für jeden etwas.
Ich fand Bridgemaker hat es nicht geschafft seinen Ansatz in vielversprechende Produkte und Services umzusetzen. Das liegt an einem grottenschlechten Produktentwicklungs Set-up, dem hohen Einfluss des Corporates und dem Mindset "Business Modelle zu verkaufen" statt erfolgreiche Unternehmen und Produkte zu bauen.