8 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess hat unglaublich langsam gestartet:
Nach 2 Monaten verstrichener Zeit wurde ich ins Gespräch vor Ort eingeladen.
Im Gespräch mit HR und Fachbereichsleiter hat sich die Trainee-Stelle etwas anders herausgestellt als erwartet: Ich solle doch speziell in den Fachbereich Commercial gehen. Obwohl ich auch grundlegend Interesse im Consumer-Bereich im Gespräch äußerte, wurde ich prompt korrigiert, dass das Traineeship ausschließlich im Commercial-Fachbereich sei. Schade, dass da anscheinend kein Mitspracherecht ist.
Als ich dann fragte wie die Rotationen im Commercial-Fachbereich denn strukturiert sind und welche Abteilungen man kennenlernen würde, wurde sehr unspezifisch geantwortet, nach dem Motto: "Da wo Sie Interesse haben und wo halt was frei ist." Normalerweise gibt es da einen Rotations-Rhythmus (z.B. alle 6 Monate eine neue Abteilung). Und ich hab aus dem Kontext des Gesprächs selber 3 Abteilungen rausgehört (Außendienst, Key Account, Claims).
Die Gesprächspartner konnten diese Frage nicht so direkt beantworten. Bitte gebt den Bewerbern hier eine klarere Antwort zukünftig.
Mir wurde erklärt, dass die folgende Woche (Do/Fr) ein Assessment Center stattfinden würde und sie melden sich Anfang nächster Woche.
Als ich Anfang der folgenden Woche die HR-Ansprechpartnerin nach meinem Bewerberstatus gefragt habe, war Funkstille. Ich hab den Rest der Woche nichts gehört, also dachte ich: geghosted, toll. Innerlich habe ich dann schon damit abgeschlossen.
Aber am Samstag erhielt ich dann vormittags eine komplett automatisierte und unpersönliche Absage per Mail. Sehr schade und respektlos, vor allem wenn ich die HR-Ansprechpartnerin auch in Person kennengelernt habe... Eine persönlichere Antwort auf meine Mail oder ein Anruf wären angebrachter.
Bezüglich der Positionen als Bezirksleiter PKW – Autohaus – Region Berlin sowie Bezirksleiter OTR – Süddeutschland habe ich Zweifel, ob die HR-Abteilung eine richtige Entscheidung getroffen hat.
Als erfahrene Führungskraft mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung habe ich das Bridgestone Assessment mit einem Ergebnis von 96,2 % absolviert. Trotzdem erhielt ich eine standardisierte Absage mit der Begründung, dass andere Bewerber mit einem noch treffenderen Qualifikationsprofil in die engere Auswahl genommen wurden und besonders gut zum spezifischen Anforderungsprofil passen.
Eine solche Entscheidung kann man als Bewerber letztlich nur schwer nachvollziehen oder rechtlich überprüfen, da die tatsächlichen Auswahlkriterien nicht transparent sind. Für mich wirkt diese Absage daher wie eine standardisierte Ablehnung ohne konkrete individuelle Begründung.
Eine weitere Bewerbung bei BRIDGESTONE EMEA kommt für mich nicht mehr infrage.
In Deutschland ist es inzwischen leider verbreitet, Stellenanzeigen ohne konkreten Ansprechpartner, Telefonnummer oder direkte Kontaktmöglichkeit zu veröffentlichen. Dadurch entsteht für Bewerber eine unnötige Barriere, da Rückfragen – beispielsweise zur Rolle, zu Anforderungen oder zum Bewerbungsprozess – faktisch nicht möglich sind. Dies wirkt nicht nur unpersönlich, sondern erschwert auch eine fundierte Einschätzung der eigenen Passung zur Stelle.
Es entsteht außerdem der Eindruck, dass die Stelle möglicherweise bereits im Vorfeld vorbereitet oder intern vergeben gewesen sein könnte. Wie in Deutschland häufig wahrgenommen wird, sind vermeintlich attraktive Positionen nicht selten bereits über bestehende Netzwerke oder persönliche Kontakte vergeben, wodurch der Eindruck eines nicht vollständig offenen Auswahlprozesses entstehen kann.
Zusätzlich wird im Rahmen der „Job Suitability Analysis“ auf ein bereits absolviertes Assessment verwiesen (angegebene Reliabilität: 96,2 %). Auch wenn solche Verfahren eine objektive Vergleichbarkeit ermöglichen sollen, bleibt für Bewerber häufig unklar, wie die Ergebnisse tatsächlich in die Auswahlentscheidung einfließen und ob individuelle Erfahrungen, Rückfragen oder Kontextfaktoren ausreichend berücksichtigt werden.
Die Frage stellt sich daher, welchen konkreten Nutzen dieses Bridgestone Assessment für die Bewerberauswahl hat, wenn trotz eines sehr hohen Ergebnisses keine nachvollziehbare individuelle Rückmeldung erfolgt.
In der Gesamtschau entsteht der Eindruck eines stark standardisierten und wenig dialogorientierten Auswahlprozesses, der kaum Raum für persönliche Klärung oder einen gegenseitigen Austausch lässt.
Es wirkt schon etwas seltsam, direkt im ersten Bewerbungsschritt einen Online-Persönlichkeitstest absolvieren zu müssen, wenn man zum eigentlichen Bewerbungsprozess auch nach zwei Monaten keinerlei Rückmeldung erhält - stattdessen wird man mit rätselhaften Newslettern zum Thema Weiterbildung, spannenden Ausbildungsplätzen und zu Entwicklungschancen in Asien bombardiert. Ich frage mich, ob es die ausgeschriebene Position überhaupt gibt, oder ob das mal wieder so eine Data-Mining-Geschichte ist. Auf mich wirkt der Bridgestone-Prozess wie aus der Zeit gefallen, unpersönlich und amateurhaft. Habe dort dann auch nicht einmal selbst abgesagt, weil das wahrscheinlich sowieso niemand bearbeitet.
auf Bewerbungen und Nachfragen antworten.
Eine Rückmeldung an den Bewerber sollte auch in schwierigen Zeiten selbstverständlich sein, vor allem, wenn die Stelle bewusst ausgeschrieben wurde.
Die aus dem Englischen übersetzten Auswahlfelder im Online-Bewerbungsportal sind nicht immer schlüssig.
Bewerber Platform überarbeiten! Übernahme der Daten aus CV fehlerhaft, mehrfache Abfrage von bereits gemachten Angaben, Fehlermeldungen - ohne Hinweis wo das Problem liegt. Nach ewiger Eingabe und Speicherung - alle Fehler wieder erschienen und gespeicherte Daten überschrieben. In einem Wort: KRAMPF
Das erste Gespräch wurde mit direkter Vorgesetzten und der Personalabteilung geführt und war sehr strukuriert. Das zweite Gespräch war dann ohne die Personalabteilung mit dem Leiter Finanzen. Hier wurde auch kurz und ohne Vorwarnung ins Englische gewechselt.
Die Sprachkenntnisse waren wichtig und wurden ordentlich abgeprüft.