Außen hui, innen leider ganz anders
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind definitiv die Qualität der angebotenen Produkte sowie die Weiterbildungsmöglichkeiten durch die eigene Lernwelt, Schulungen und Produktvorführungen. Auch die Ausflüge nach Münster bieten eine gute Gelegenheit, Neues zu lernen und Einblicke zu gewinnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation und ein teilweise respektloser Umgang durch Vorgesetzte. Unfaire Aufgabenverteilung, mangelnder Kollegenzusammenhalt und kaum planbare Arbeitszeiten erschweren den Alltag zusätzlich. Überstunden werden weder angemessen vergütet noch kann man sie zuverlässig abbauen. Dazu kommen eine ausbaufähige technische Ausstattung, geringe Aufstiegschancen und eine insgesamt enttäuschende Work-Life-Balance.
Zum Glück hat das alles ganz bald ein Ende.
Verbesserungsvorschläge
* Mehr Wertschätzung und Anerkennung gegenüber den Mitarbeitern.
* Verbesserung der Kommunikation und ernsthafte Berücksichtigung von Mitarbeiteranliegen.
* Fairere Aufgabenverteilung und mehr Teamzusammenhalt.
* Respektvoller und professioneller Umgang durch die Vorgesetzten.
* Verlässlichere Arbeitszeiten und bessere Work-Life-Balance.
* Überstunden transparent erfassen und einen tatsächlichen Ausgleich ermöglichen.
* Angemessene Bezahlung entsprechend der Arbeitsleistung und Verantwortung.
* Modernisierung der Arbeitsmittel und Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
* Mehr Gleichberechtigung und Fairness unter den Mitarbeitern.
* Bessere Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten schaffen.
* Mehr Verantwortung für Sauberkeit und fachgerechte Entsorgung von Gefahrstoffen übernehmen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist leider sehr enttäuschend. Man hat häufig das Gefühl, von den Vorgesetzten eher als Arbeitskraft gesehen zu werden, die möglichst viel leisten soll, anstatt als Mitarbeiter wertgeschätzt zu werden.
Lob und Anerkennung gibt es kaum. Besonders von der Niederlassungsleitung fehlt jegliche Wertschätzung. Auch das kollegiale Miteinander lässt größtenteils zu wünschen übrig. Man fühlt sich eher ausgenutzt als unterstützt.
Insgesamt fehlt es an Wertschätzung, Vertrauen und einem respektvollen Umgang auf Augenhöhe.
Kommunikation
Die Kommunikation lässt leider stark zu wünschen übrig. Kritik und Anliegen der Mitarbeiter werden kaum ernst genommen oder berücksichtigt. Auch Wünsche bezüglich der Urlaubsplanung oder des Überstundenabbaus stoßen häufig auf wenig Verständnis. Ein offener Austausch auf Augenhöhe findet kaum statt. Man hat oft das Gefühl, dass die Meinung und Bedürfnisse der Mitarbeiter keine wirkliche Rolle spielen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist leider kaum vorhanden. Jeder scheint eher sein eigenes Ding zu machen, statt als Team zusammenzuarbeiten. Persönlich fühle ich mich häufig ausgeschlossen. Natürlich gibt es einzelne Ausnahmen, bei denen das Miteinander besser funktioniert, insgesamt fehlt es jedoch deutlich an Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist leider kaum vorhanden. Früh anfangen und regelmäßig länger bleiben gehört gefühlt zum Alltag. Geregelte Arbeitszeiten gibt es kaum, wodurch private Termine und Freizeit nur schwer planbar sind. Selbst wenn offiziell um 16 Uhr Feierabend ist, kann man sich kaum darauf verlassen. Als Begründung kommt häufig, dass man schließlich ein Saisonbetrieb sei. Hinzu kommen unnötige Aufgaben, die problemlos auch am nächsten Tag erledigt werden könnten, aber trotzdem noch kurz vor Feierabend erledigt werden sollen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist teilweise alles andere als professionell. Anliegen und Probleme von Mitarbeitern werden nicht ernst genommen. Ich wurde mit meinen Anliegen teilweise sogar ausgelacht, anstatt dass man sich damit sachlich auseinandersetzt. Wertschätzung, Verständnis und ein respektvoller Umgang sehen für mich definitiv anders aus.
Interessante Aufgaben
Teilweise gibt es interessante Aufgaben, allerdings ist der Großteil der Arbeit eher eintönig und wenig abwechslungsreich. Bei meinem Einstieg wurde mir eine abwechslungsreiche Tätigkeit zugesichert, was sich in der Realität leider überhaupt nicht bestätigt hat. Die tatsächlichen Aufgaben entsprechen daher nicht den ursprünglichen Versprechungen.
Gleichberechtigung
Die Aufgabenverteilung empfinde ich als äußerst unfair. Ich werde regelmäßig für körperlich anstrengende Arbeiten im Lager eingeteilt, obwohl diese eigentlich nicht zu meinem Tätigkeitsbereich gehören, während andere Kollegen im Büro sitzen und sich unterhalten. Eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der Aufgaben sieht für mich definitiv anders aus.
Umgang mit älteren Kollegen
Den Umgang mit älteren Kollegen kann ich nur bedingt beurteilen. Allerdings habe ich mitbekommen, dass darauf geachtet wird, ihnen körperlich schwere Arbeiten abzunehmen bzw. sie dabei zu unterstützen. Das ist durchaus positiv hervorzuheben.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise stark verbesserungswürdig. Die Computer sind veraltet und langsam, das Internet ebenfalls. Tastaturen sind teilweise kurz vor dem Auseinanderfallen und die Bürostühle alles andere als bequem.
Auch im Lager gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf. Das Farbsystem und die Bereiche rund um die Behälter sind teilweise stark verschmutzt und offenbar seit Jahren nicht gründlich gereinigt worden. Trotzdem wird von einem erwartet, dafür geradezustehen, obwohl man selbst gar nicht für diese Bereiche verantwortlich ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Positiv hervorzuheben sind die vorhandene Solaranlage und Wärmepumpe. Allerdings steht dies im deutlichen Widerspruch zu dem, was ich im Arbeitsalltag beobachtet habe. Farbreste und teilweise auch Verdünnungsmittel werden offenbar einfach in den Abfluss geschüttet. Das wirft für mich erhebliche Fragen zum tatsächlichen Umweltbewusstsein des Unternehmens auf.
Positiv hervorzuheben sind die vorhandene Solaranlage und Wärmepumpe. Allerdings steht dies im deutlichen Widerspruch zu dem, was ich im Arbeitsalltag beobachtet habe. Farbreste und teilweise auch Verdünnungsmittel werden offenbar einfach in den Abfluss geschüttet. Das wirft für mich erhebliche Fragen zum tatsächlichen Umweltbewusstsein des Unternehmens auf.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt steht meiner Meinung nach in keinem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit. Besonders ärgerlich ist, dass Überstunden weder bezahlt werden noch teilweise die Möglichkeit besteht, diese überhaupt abzubauen. Das sorgt zusätzlich für Frust und vermittelt wenig Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit.
Image
Das Image des Unternehmens empfinde ich als durchaus positiv. Die angebotenen Produkte überzeugen durch ihre Qualität und halten meiner Meinung nach, was sie versprechen. Hier gibt es aus meiner Sicht nichts Negatives anzumerken.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten sind definitiv vorhanden. Durch die unternehmenseigene Lernwelt, Ausflüge nach Münster und Produktvorführungen in der Niederlassung kann man einiges dazulernen. Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten sind hingegen kaum bis gar nicht vorhanden. Eine wirkliche berufliche Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens scheint daher nur begrenzt möglich zu sein.

