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Gruppe
Bewertung

Ein paar wenige Kollegen sind sehr unterstützend, das schlechte Image der Firma ist aber nicht unbegründet.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Brose Bamberg in Bamberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einzelne Kollegen, die sowohl die Leistung als auch die Stimmung oben halten. Die Gebäude und die Mitarbeiterkantine sind auch sehr angenehm. Umgang mit Kollegen an ausländischen Standorten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider nach meinem Ausscheiden dort mittlerweile fast alles.

Verbesserungsvorschläge

Definitiv das Anheben des Lohns bei Werkstudenten. Man gewinnt keine "benötigten" Fachkräfte, wenn man sie nicht anständig bezahlt und auch sonst wenig Benefits bietet. Außerdem sollten die Stellenausschreibungen auch mit den jeweiligen Arbeitsaufgaben zusammenpassen. Wenn man die ganzen stumpfen, langweiligen Aufgaben an die Werkstudenten verteilt mag das zwar finanziell profitabler sein, ein gutes Bild hinterlässt es wie bereits erwähnt aber nicht. Zusätzlich sollte man eventuell ein bisschen am Image arbeiten. Man merkt trotz der Internationalität der Firma doch sehr stark, dass sie Inhabergeführt ist und im technologischen Feld teilweise hinterherhängt.

Arbeitsatmosphäre

Leider hatte ich bedingt durch meine Aufgaben wenig Kontakt zu anderen Kollegen. Die paar wenigen mit denen ich mehr Kontakt hatte und die ich beim Namen nennen konnte waren aber sehr sympathisch und zeigten sich sogar von meinen Fähigkeiten beeindruckt.

Kommunikation

Ich dachte ursprünglich, dass die Kommunkation ganz okay war. Leider hat sich gegen Ende meines Vertrages herausgestellt, dass mein Vorgesetzer und ich wohl nicht die gleichen Vorstellungen hatten.

Kollegenzusammenhalt

Kann ich nicht sehr gut beurteilen, da ich mit nur 2 Kollegen und meinem Vorgesetzen Kontakt hatte. Meine Aufgabe war leider sehr losgelöst von den Tätigkeiten der Kollegen.

Work-Life-Balance

Bei einer reinen Computertätigkeit war selbst während der Coronapandemie striktes HomeOffice-Verbot für Werkstudenten. Das wurde glücklicherweise dann durch Anordnungen der Bundesregierung aufgehoben. Die Nicht-Studenten-Kollegen stempeln auch alle nicht und verbringen demnach auch oft mehr Zeit auf der Arbeit als eigentlich gesetzlich erlaubt. Gängige Ausrede der Firmenleitung ist dann: Wer zulange am Gelände war, der war dann nach seinen 8h Arbeit mit Sicherheit im Hauseigenen Fitnessraum

Vorgesetztenverhalten

Kann ich nicht positiv bewerten, da ich die Aufgaben nicht den vereinbarten entsprachen und mit mir erst nach Arbeitsende in Form des Arbeitszeugnisses "klar" kommuniziert wurde.

Interessante Aufgaben

Meine Arbeit bestand größtenteils daraus Informationen in Excellisten abzutippen. Für das Gehalt dort würde ich diese Aufgabe nicht mehr machen. Die in der Stellenausschreibung genannten Tätigkeiten, auf die ich mich gefreut hatte, durfte ich dann die letzten 2 Wochen vor Ende meines Vertrages noch in Auszügen bearbeiten. Eigentlich hätte ich vor Auslaufen meines Vertrages kündigen sollen...

Gleichberechtigung

In meiner Abteilung direkt arbeitete keine Frau, beim Umhergehen auf dem Gelände merkt man, dass der Frauenanteil sehr gering ist.

Arbeitsbedingungen

Komplette Umstellung auf Großraumbüros - muss man mögen. Es gibt "Glaskästen" für Meetings. Die Arbeitsplätze sind durch die großen Glasfronten an den Gebäudeseiten hell und die technische Ausstattung hat auch keine Probleme verursacht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Kollegen vom Putzdienst waren regelmäßig zu sehen, also wird zumindest auf Sauberkeit Wert gelegt. Bei elektronischen Bauteilen wurde kurze Infos gegeben, welche Bauteile man eher meiden sollte um keine Kinderarbeit oder illegale Minen zu unterstützen. Was Brose dafür tut, dass solche Bauteile wirklich nicht in den Prozess gelangen weiß ich nicht. Die Elektronikproduktion ist aufgrund von Kosten ins asiatische Ausland ausgelagert.

Gehalt/Benefits

Für Werkstudenten absolut Katastrophe. Ich weiß von Kollegen, dass von 2016 bis 2022 den Studenten der gleiche Stundenlohn gezahlt wurde. Abschluss hat an diesem festen Betrag nichts geändert. 2022 muss sich der Beitrag zwangsweise erhöht haben, weil da der Mindestlohn auf ein höheres Niveau angepasst wurde. Immerhin hat der Betrag und Zeitpunkt immer gepasst.

Image

Spätestens seit Böhmermann und den unsympathischen Formulierungen der Familie Stoschek ist das Image kaputt. Ich war nicht lange genug dort um Bewerten zu können, ob es vorher anders war. Die Zeit bzw. Produkte während des Zweiten Weltkriegs werden auch unter Kollegen eher verschwiegen.

Karriere/Weiterbildung

Hatte Kollegen, die nach einer Werkstudententätigkeit übernommen worden sind.

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