Ein funktionierendes Chaos mit viel Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Vielseitigkeit der Brücke ist unschlagbar. Hier findet fast jeder etwas, was ihn oder sie interessiert. Die Karriere Chancen sind klasse, das Gehalt passt und die Extras können sich sehen lassen. Dazu Kollegen, die mit einem durch jedes Chaos gehen. Sie sind das Herz der Brücke.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation ist eine Katastrophe und die Zerrissenheit. Die Brücke bewegt sich viel in sich selbst, ohne dabei irgendetwas zu bewegen oder zu erreichen. Wie ein blinder Ameisenschwarm.
Verbesserungsvorschläge
Einen klaren, zukunftsweisenden Kurs zu führen und nicht nur darüber zu reden.
Arbeitsatmosphäre
Stress. Druck und Hektik bestimmen den Alltag bei der Brücke. Je höher du in der Rangordnung stehst, desto rauer wird der Umgangston dir gegenüber und du musst einige Seitenhiebe wegstecken. Respekt ist Fehlanzeige. Da hilft nur durchbeißen und sich die harte Kritik aus der Führungsebene nichtzu Herzen nehmen, ansonsten zerbricht man.
Kommunikation
Eine reine Katastrophe. Wenn der Flur Funk die beste Quelle für Neuigkeiten in der Brücke ist, spricht das eigentlich schon für sich. Auch Betriebsgeheimnisse werden gelegentlich zwischen Raucherpause und Meetings offen besprochen. Ist man zur rechten Zeit am rechten Ort erfährt man Neuerungen schon lange vor der Umsetzung. Das kann gut sein, liegt einem aber auch quer im Magen. Im Allgemeinen weiß die eine Hand oft nicht was die andere tut und so arbeiten plötzlich mehrere Bereiche zusammen oder besser zeitgleich an einem Problem, was im Endeffekt aber zu keiner Lösung führt. Es gehen viele Ressorucen verloren durch die mangelhafte Kommunikation. Auch klare Vorgaben sind eine Seltenheit. Prozessmanagement? Bei der Brücke scheinbar überflüssig.
Kollegenzusammenhalt
Fünf von fünf Sternen. Die Kollegen stehen gemeinsam und halten sich den Rücken frei. Anders geht es nicht im Brücke-Alltag. Irgendwann weiß man, in welche Büros man gehen muss, um Hilfe zu erhalten und viele der Kollegen sind bereit sich für andere einzusetzen. Wer bei der Brücke anfängt sollte sich schnell ein internes, stabiles Netzwerk aufbauen - Alleingänge kann man sich nicht erlauben.
Work-Life-Balance
Es war eine stimmige Situation für mich. Gleitzeit, keiner kontrolliert so richtig meine Arbeitszeiten und solange der Job erledigt war, war alles gut. Ob das bei anderen ähnlich ist kann ich nicht abschätzen.
Vorgesetztenverhalten
Hier sitzt ein Hauptprobleme der Brücke. Die Führung besteht aus einem unerfahrenen Vorstand und einer Geschäftsführung, die sich nicht Grün sind. Während die eine Seite wertschätzend den Angestellten gegenüber steht, zerschmettert die andere Seite mit harter Kritik und einer Atmosphäre der Angst alle Kritiker und Querschläger. Wobei damit nur gemeint ist, dass einige anderer Meinung sind oder fachlich versuchen, Vorschläge einzubringen. Die Führung kann sich nicht entscheiden, wer die Kommandos gibt und wer die Segel dazu hisst. So kommt die Brücke nicht in Bewegung und treibt so vor sich hin.
Interessante Aufgaben
Spannend, abwechslungsreich, vielseitig. Aber Obacht: Wer zu oft ja sagt riskiert, der Mülleimer für unliebsame Aufgaben zu werden. Das 'Nein' sollte schnell erlernt werden.
Arbeitsbedingungen
Das Wort Digitalisierung fliegt oft in Meetings umher, wird aber nicht gelebt. Zettelwirtschaften und Aktenordner sind an der Tagesordnung. Das geht besser. Dazu eine überforderte IT und eine Führung, die in den vergangenen Jahren nicht gut mit dem Thema umgegangen sind. Stiefmütterlich. Ansonsten sind die Büroräume mit dem Nötigsten eingerichtet. Ob ein Großraumbüro heutzutage noch sein muss ist zu hinterfragen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Einige halten diesen Punkt für sehr wichtig, anderen ist dieser egal. Und aus der Schnittmenge setzt sich die Umsetzung zusammen.
Gehalt/Benefits
Hier punktet die Brücke. Tolles Gehalt und das Cafeteria Modell locken. Auch Weihnachtsgeld ist oft in Aussicht. Da kann man nicht meckern oder klagen. Dazu regelmäßige Gehalterhöhung.
Image
Das Image der Brücke ist schlechter, als es sein sollte. Die Kollegen leisten wirklich tolle Arbeit und legen sich ins Zeug. Eigentlich sollte die Brücke in der Lage sein, diese tollen Ergebnisse zu präsentieren und stolz auf ihre Leistung zu sein. Das wird allerdings durch Befindlichkeiten zu nichte gemacht. Die Brücke besteht nicht nur aus einer Hhandvoll Personen, sondern aus allen Mitarbeitenden. Das wird nur übersehen.
Karriere/Weiterbildung
Volle Punktzahl. Wer viel leistet und sich einbringt kann die Karriereleiter klettern, auch ohne bestimmte Dinge studiert oder gelernt zu haben. Wer neugierig ist für neue Felder und sich einarbeitet, hat gute Chancen.