18 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
18 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider eine der enttäuschenden Erfahrungen, die ich bisher in einem Bewerbungsprozess gemacht habe.
Ich habe mich auf eine ausgeschriebene Stelle beworben. Die einzige Reaktion? Eine lieblos automatisierte Eingangsbestätigung. Danach: Funkstille.
Nach zwei Wochen habe ich selbst noch einmal per E-Mail nachgefasst – wohlgemerkt höflich und mit der einfachen Frage, wie der aktuelle Stand meiner Bewerbung ist. Auch darauf gab es keinerlei Reaktion.
Und anstatt zumindest eine kurze Absage oder eine Information zu erhalten, musste ich nun auf anderem Wege erfahren, dass die Stelle bereits vergeben wurde.
Das ist für mich kein professioneller Bewerbungsprozess, sondern schlicht respektlos und arrogant gegenüber Bewerbern.
Wenn ein Unternehmen nicht einmal in der Lage ist, einem Bewerber auf eine konkrete Nachfrage eine kurze Rückmeldung zu geben, sagt das aus meiner Sicht einiges über die Wertschätzung aus, die Bewerbern entgegengebracht wird.
Eine automatische Eingangsbestätigung zu verschicken und sich anschließend komplett totzustellen, bis die Stelle irgendwann anderweitig besetzt ist, hat mit einem seriösen und wertschätzenden Recruiting-Prozess jedenfalls wenig zu tun.
Besonders enttäuschend ist dabei nicht einmal die Absage – damit kann jeder Bewerber umgehen. Enttäuschend ist der Umgang damit.
Ein einfaches „Vielen Dank für Ihre Bewerbung, wir haben uns anderweitig entschieden“ hätte gereicht. Stattdessen: keine Rückmeldung, keine Transparenz, keinerlei Wertschätzung.
Mein persönlicher Eindruck: arrogant, unprofessionell und enttäuschend.
Ich kann aufgrund dieser Erfahrung nur davon abraten, hier Zeit und Energie in einen Bewerbungsprozess zu investieren. Wer bereits im Bewerbungsprozess so wenig Wertschätzung erfährt, darf sich durchaus fragen, wie der Umgang mit Mitarbeitern später aussieht.
Für mich persönlich: absolut nicht empfehlenswert.
Mehr als nur eine Eingangsbestätigung versenden
Wenn sich irgendwann niemand mehr bewirbt, dann hat es sich mit dieser lästigen Antworterei für unliebsame Kandidaten ja zum Glück auch erledigt. Aber wird halt generell irgendwann schwierig ohne Bewerber künftig.
Bei mir war es jetzt die zweite Bewerbung und die zweite Bewerbung, wo niemals überhaupt eine Rückmeldung kam.
Daher kommt Brunner für mich garantiert NIE wieder als potenzieller Arbeitgeber in Frage.
Sind auch nach Wochen nicht in der Lage zu Kommunizieren!
Den Bewerbern
1. eine automatische Einganngsbestätigung per E-Mail zukommen lassen!
2. auch antworten, wenn man nachfragt!
Mein Interesse, bzgl. einer Anstellung in diesem Unternehmen, hat sich erledigt!
Keinerlei Rückmeldung, das ist leider sehr schwach.
Im Gespräch habe ich feststellen müssen, dass die schlechten Bewertungen leider zutreffen.
Es gibt zwar eine jährliche Gehaltserhöhung, diese beträgt allerdings knapp 1,5 %. Damit kann man keinen Arbeitnehmer locken. Urlaubstage sind das gesetzliche Minimum und mehr gibt es erst nach jahrelanger Zugehörigkeit. Überstunden werden gefordert aber nicht honoriert - es gibt keine Zeiterfassung.
Leider wird das Motto "Was vor 50 Jahren gut war ist heute immer noch gut" in dieser Firma gelebt. In der aktuellen Welt meiner Meinung nach nicht wirklich zeitgemäß.
Die MA vor Ort waren sehr nett, aber der Führungsstil ist abschreckend.
Zumindest den Bewerbern absagen und sich nicht einfach nicht melden!
Ca. Jahr lang liegt meine Bewerbung bereits zur Bearbeitung. Kein Zwischenbescheid erhalten. Angerufen, nur ausreden. BDSG-konform? Nein!
Bewerbungsprozess optimieren und transparent gestalten, Bewerber informieren
In Zeiten von Fachkräftemangel sollte man sich als Arbeitgeber schon ein bisschen mehr einfallen lassen. Ein top modernes Firmengebäude, gut ausgestattete Büroarbeitsplätze und ein Betriebsrestaurant der Extraklasse (damit man auch mit Kunden dort essen kann) reichen für den Schein sicher aus, doch mal ehrlich, für den Arbeitnehmer darf es dann schon ein bisschen mehr sein. Dagegen stehen nämlich eine 40-Stunden-Woche zzgl. 10 Überstunden pro Monat, feste Öffnungszeiten von 8 bis 17 Uhr und 28 Tage Urlaub. Sozialleistungen Fehlanzeige. Keine Betriebliche AV, ein Urlaubsgeld von nicht mal 300 Euro pro Jahr (für alle Mitarbeiter gleich) und Weihnachtsgeld bei dem man sich weder über die Höhe noch über die tatsächliche Auszahlung festlegen will. Im Gespräch wurde mehrfach erwähnt wie gut es dem Unternehmen geht. Finanziell stehe man komplett auf sicheren Füßen. Warum darf der Arbeitnehmer dann davon nichts merken? Das Argument man zahle höhere monatliche Gehälter ist meiner Meinung nach nur eine Ausrede. Wem ein gutes Gehalt und ein schöner Arbeitsplatz reicht ist dort genau richtig. Wem zudem flexible, moderne Arbeitszeiten und gute Sozialleistungen wichtig sind eher weniger.
So verdient kununu Geld.