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BRZ 
Deutschland 
GmbH
Bewertung

Mangel an Transparenz und Struktur

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BRZ Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein positiver Aspekt des Arbeitgebers ist die Möglichkeit zum Homeoffice, die ein gewisses Maß an Flexibilität und eigenverantwortlichem Arbeiten erlaubt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell überwiegen die negativen Aspekte des Arbeitgebers deutlich. Abgesehen von der Möglichkeit zum Homeoffice mangelt es an Transparenz, Wertschätzung, sozialer Verantwortung sowie an klarer strategischer Ausrichtung und Struktur.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend eine klare strategische Ausrichtung entwickeln und kommunizieren. Aktuell wirkt das Vorgehen planlos und unausgereift – vergleichbar mit einem Kleinkind, das ziellos in alle Richtungen agiert, jedoch ohne klare Zielsetzung oder nachhaltige Wirkung. Eine fundierte Zukunftsplanung ist unerlässlich, um Stabilität und Orientierung zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen wurde an einen neuen Eigentümer veräußert. Seitdem herrscht eine spürbare Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden, da eine offene und transparente Kommunikation nicht möglich ist.

Image

Das Unternehmensimage hat sowohl intern als auch extern in den vergangenen Jahren stark gelitten. Kunden äußern zunehmend Kritik, insbesondere im Hinblick auf das neue, ursprünglich hochgelobte System „BRZ365“, das aktuell noch mit zahlreichen Fehlern behaftet ist. Auch aus externer Perspektive entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen der Führungsebene wenig unterstützend wirken und stattdessen das Vertrauen in die Organisation weiter untergraben.

Work-Life-Balance

Einziger positiver Aspekt ist die Möglichkeit zum Homeoffice. Abgesehen davon lassen sowohl Arbeitsbedingungen als auch die Unternehmenskultur deutlich zu wünschen übrig.

Karriere/Weiterbildung

Viele Mitarbeitende äußern Kritik an den eingeschränkten Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens. Es mangelt an klaren Perspektiven, individuellen Fördermaßnahmen und Freiräumen zur Mitgestaltung.

Gehalt/Benefits

In Anbetracht der geleisteten Arbeitsstunden und des damit verbundenen Engagements steht die Vergütung in keinem angemessenen Verhältnis. Eine faire und leistungsgerechte Bezahlung ist somit nicht gegeben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein des Unternehmens lässt sich schwer einschätzen – möglicherweise gibt es hier positive Ansätze. Im Gegensatz dazu ist das soziale Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitarbeitenden auf einem Tiefpunkt angelangt. Empathie, Fürsorge und soziale Gerechtigkeit scheinen im Unternehmensalltag kaum eine Rolle zu spielen.

Kollegenzusammenhalt

Zwar gibt es einzelne Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit positiv ist, jedoch ist das Betriebsklima insgesamt von Misstrauen und Eigeninteresse geprägt. Ein konstruktives Miteinander wird dadurch erschwert. Die Geschäftsführung agiert leider nicht im Sinne der Mitarbeitenden, was sich deutlich negativ auf Motivation und Loyalität auswirkt.

Umgang mit älteren Kollegen

Angesichts der bevorstehenden Entlassungen fällt besonders negativ auf, dass langjährige und ältere Mitarbeitende offenbar nicht mit dem nötigen Respekt oder der gebotenen Wertschätzung behandelt werden. Dies wirft ein bedenkliches Licht auf den Umgang mit Erfahrung und Loyalität im Unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der oberen Führungsebene lässt stark zu wünschen übrig. Es entsteht der Eindruck, dass das Wohl und die Anliegen der Mitarbeitenden keinerlei Priorität genießen. Wertschätzung und verantwortungsbewusstes Führungsverhalten sind kaum erkennbar.

Arbeitsbedingungen

Abgesehen von der bereitgestellten Hardware entspricht die IT-Infrastruktur insgesamt einem kaum überschaubaren, unstrukturierten System. Prozesse sind undurchsichtig, ineffizient und erschweren die tägliche Arbeit erheblich.

Kommunikation

Eine sachliche Kommunikation ist kaum mehr gegeben. Es fehlt an klaren Informationen, regelmäßigen Abstimmungen und einem respektvollen Austausch – was das Arbeitsklima erheblich belastet.

Gleichberechtigung

Die Mitarbeitenden werden unabhängig von ihrer Position oder Leistung nicht wertgeschätzt. Es fehlt an Anerkennung, Respekt und individueller Förderung.

Interessante Aufgaben

Aufgrund der vorherrschenden Umstruktur und des mangelnden Überblicks ist es schwierig zu beurteilen, ob die Aufgabenbereiche langfristig interessant oder entwicklungsfördernd sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Hallo liebe Kollegin, hallo lieber Kollege,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich Feedback zu geben – auch wenn die Einschätzungen in ihrer Härte deutlich ausfallen.

Ich möchte zunächst anerkennen, dass die aktuelle Situation für alle Mitarbeitenden fordernd ist. Die wirtschaftliche Neuausrichtung und die damit verbundenen Maßnahmen sind einschneidend und haben natürlich Auswirkungen auf die gesamte Organisation. Dabei ist mir absolut bewusst, dass Ängste und Unsicherheiten entstehen – insbesondere, wenn Prozesse wie die Personalkostensenkung greifen.

Wichtig ist mir dabei zu betonen:
Der eingeleitete Prozess wurde, wie kommuniziert, in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat und dem Wirtschaftsausschuss entwickelt und anschließend transparent an alle Kolleginnen und Kollegen vermittelt. Das Thema wird mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und größtmöglichen Sorgfalt behandelt.

Zur angesprochenen strategischen Ausrichtung:
Es ist schade, wenn der Eindruck entsteht, unser Handeln sei planlos. Tatsächlich wurde und wird eine klare Strategie verfolgt, die BRZ langfristig stabiler, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger aufstellen soll. Dass nicht jede Entscheidung sofort alle Zusammenhänge sichtbar macht oder dass wir in der Kommunikation noch besser werden müssen – das nehmen wir ernst.
Der Vergleich mit einem „Kleinkind“ wird der tatsächlichen Lage aus meiner Sicht jedoch nicht gerecht.

Trotz der nachvollziehbaren Kritik hätte ich mir eine differenziertere Betrachtung gewünscht:
Du greifst in einzelnen Kategorien durchaus Themen auf, die aus deiner Perspektive kritisch zu bewerten sind – das ist legitim. Der Eindruck, der bei einer durchgehenden 1-Sterne-Bewertung entsteht, ist jedoch, dass schlichtweg alles schlecht ist. Ist das wirklich so?

Zum Beispiel: Die Aussage, dass alle Mitarbeitenden unabhängig von Leistung oder Position nicht wertgeschätzt würden, ist sehr pauschal. Es gibt durchaus Kolleginnen und Kollegen, die gezielt gefördert werden und sich entwickeln können. Vielleicht empfindest du, dass dies nicht ausreichend oder nicht gleichmäßig geschieht – das wäre eine wichtige Differenzierung.

In vielen Teams wird weiterhin ein hohes Maß an Engagement gezeigt – sonst hätten wir das letzte Jahr beispielsweise nicht positiv abschließen können. Aus meiner Sicht wäre dies in einer Organisation, wie du sie in deiner Bewertung skizzierst, nicht möglich.

Wie erwähnt: Die Kritik ist hart, aber, und das möchte ich ausdrücklich anerkennen, sachlich formuliert. Das ist (leider) nicht selbstverständlich.

Offen gesagt, fällt es mir nach dieser Bewertung schwer, ein Gesprächsangebot mit mir oder meinen Kolleginnen und Kollegen aus der HR zu formulieren. Nicht, weil es das Angebot nicht gäbe, sondern weil auf Grundlage deiner Bewertung der Eindruck entsteht, dass du dafür wenig Offenheit verspürst. Sollte ich mich täuschen, dann melde dich gerne bei einer für dich vertrauensvollen Ansprechperson!

Beste Grüße
Witali

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