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Zuletzt aktualisiert am 29.7.2026
Das Profil von BSH Hausgeräte Gruppe zeigt ein gemischtes Bild: Die Gesamtbewertung fällt ausgeglichen aus, wobei sich in mehreren Bereichen kritische Muster abzeichnen. Besonders die interne Kommunikation steht in der Kritik – Bewertungen beschreiben fehlende Transparenz, widersprüchliche Anweisungen durch verschiedene Führungskräfte und eine Kultur, in der offene Kommunikation zwar gefordert, aber nicht gelebt wird. Das Vorgesetztenverhalten zeigt ein ähnliches Bild: Direkte Vorgesetzte erhalten mehrheitlich positives Feedback, während das höhere Management als zunehmend unberechenbar und wenig mitarbeiterorientiert wahrgenommen wird. Die Arbeitsatmosphäre hat sich laut zahlreichen Bewertungen in den letzten Jahren deutlich verschlechtert – Restrukturierungen, Werksschließungen und ein zunehmender Fokus auf Kenn...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei BSH Hausgeräte Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite heben einige Bewertungen hervor, dass der Austausch unter Kolleg:innen und mit Vorgesetzten gut funktioniert, Informationen über Intranet und interne Runden ausreichend bereitgestellt werden und Ziele klar kommuniziert werden. Konstruktives Feedback wird laut einigen Nutzer:innen regelmäßig gegeben, wenn auch manchmal als sehr direkt empfunden.
Dem stehen jedoch deutlich kritischere Stimmen gegenüber. Mehrere Nutzer:innen bemängeln mangelnde Transparenz, widersprüchliche Anweisungen durch verschiedene Führungskräfte sowie eine als herablassend empfundene Kommunikationskultur. Gerüchte ersetzen laut einigen Bewertungen offizielle Informationen, und getroffene Aussagen werden oft nicht umgesetzt. Kritisiert werden zudem die ausschließlich englischsprachige Kommunikation, häufige Zieländerungen ohne nachvollziehbare Begründungen sowie der Umgang mit einschneidenden Entscheidungen wie Werksschließungen.
Das Vorgesetztenverhalten bei BSH Hausgeräte Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein deutlich kritisches Bild zeigt sich beim Führungsstil: Viele Bewertungen beschreiben, dass Führungsqualität mit zunehmender Hierarchieebene abnimmt. Direkte Vorgesetzte werden dabei häufig positiver eingeschätzt als das höhere Management. Kritisch erwähnt werden zudem mangelnde Transparenz bei Entscheidungen, fehlende Einbindung der Mitarbeiter:innen sowie die Tendenz, Verantwortung nach unten zu delegieren. Einige Nutzer:innen berichten außerdem von unklaren Beförderungsprozessen und unzureichend ausgebildeten Führungskräften.
Auf der anderen Seite beschreiben einige Nutzer:innen ihre direkten Vorgesetzten als zugänglich, respektvoll und kooperativ. Offene Kommunikation und Hilfsbereitschaft werden dabei positiv hervorgehoben. Da der Gesamtdurchschnitt der Kategorie ausgeglichen ist, spiegeln diese gegensätzlichen Einschätzungen eine gespaltene Wahrnehmung wider, bei der positive Erfahrungen mit direkten Führungskräften den kritischeren Bewertungen des übergeordneten Managements gegenüberstehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei BSH Hausgeräte Gruppe wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Während einige auf Teamebene eine angenehme und kollegiale Stimmung erleben, berichten viele von einer spürbaren Verschlechterung des Arbeitsklimas in den vergangenen Jahren. Als wesentliche Ursachen nennen Mitarbeiter:innen Umstrukturierungsmaßnahmen, Stellenabbau sowie Managemententscheidungen, die Unsicherheit und Druck erzeugen. Lob werde selten ausgesprochen, und die Angst vor dem Jobverlust präge für manche den Arbeitsalltag.
Konflikte zwischen Abteilungen sowie ein angespanntes Verhältnis zwischen Führungskräften und Belegschaft verstärken laut einigen Bewertungen das negative Klima. Die Motivation der Mitarbeiter:innen habe gelitten, insbesondere dort, wo wirtschaftliche Kennzahlen das Wohlbefinden der Belegschaft in den Hintergrund drängen. Die positiven Erfahrungen bleiben auf einzelne Teams oder Bereiche beschränkt und spiegeln sich kaum in einem übergreifenden Gesamtbild wider.
Die Work-Life-Balance bei BSH Hausgeräte Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von positiven Erfahrungen: Urlaubsanträge werden auf Anfrage genehmigt, eine 35-Stunden-Woche mit bis zu 50 % Homeoffice ist möglich, und Überstunden lassen sich abbauen. Die 50:50-Regelung wird ebenfalls als hilfreich hervorgehoben.
Jedoch zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Büro- und Produktionsbereichen. Während Büroangestellte flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten genießen, berichten Produktionsmitarbeiter:innen von häufigen Überstunden, Samstagsarbeit und erschwertem Zugang zu Freizeit. Wenige Nutzer:innen kritisieren, dass das Management die Work-Life-Balance nicht ausreichend berücksichtigt, obwohl einzelne Abteilungen versuchen, sie aufrechtzuerhalten. Urlaubsgenehmigungen erfordern manchmal hartnäckiges Nachfassen. Die Bewertungen zeigen, dass die Erfahrungen stark vom jeweiligen Bereich abhängen.
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