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Bewertungen

23 von 161 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 52%
Score-Details

23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber aber bei der Führung viel Luft nach oben.

3,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

FK-Auswahl bzw. keinerlei Sanktionen oder Maßnahmen bei schlechtem Führungsverhalten. Oder glaubt ihr in der Z laufen die Leute weg weil die FK so gut sind?!

Verbesserungsvorschläge

Auf Qualifikationen achten, anstatt Quoten zu erfüllen. Vor allem bei den Führungskräften.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt viel Luft nach oben!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für deine Bewertung genommen hast.

Deine Hinweise zur Führungskultur und insbesondere zur Auswahl und zum Umgang mit Führungskräften nehmen wir ernst. Gute Führung braucht neben fachlicher Qualifikation vor allem soziale Kompetenzen, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, Mitarbeitende zu unterstützen und zu entwickeln.

Deshalb ist uns auch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Führungskräfte wichtig. Mit Angeboten wie dem Führungskräfte-Feedback schaffen wir beispielsweise Möglichkeiten, Führungsverhalten gemeinsam mit den Teams zu reflektieren und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen abzuleiten. Bei Fragen dazu, kannst du gerne auf die Personalentwicklung zugehen.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Fassade glänzt, Fundament bröckelt – Ein trauriges Bild (KI generiert)

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die theoretische Bedeutung der Aufgaben. Die Mission, die digitale Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten, ist extrem spannend und wichtig. Zudem ist der TVöD als Gehaltsschema stabil.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die massive Diskrepanz zwischen dem glänzenden Außenbild und der internen Realität. Die strategische Ausrichtung (z. B. die Nähe der Leitung zu US-Cloud-Providern trotz Ziel der digitalen Souveränität) ist widersprüchlich. Zudem ist die psychische Belastung durch ein teilweise toxisches Umfeld viel zu hoch.
Die Personal PR postet immer die gleichen Phrasen, die ich in der Realität nicht beobachten konnte.

Verbesserungsvorschläge

Ein radikaler Neustart in der Führungskultur ist nötig. Weg von der Image-Pflege, hin zu echter sozialer Kompetenz und Mitarbeiterfürsorge. Die eigene IT-Infrastruktur (siehe BSI-Portal) muss dringend priorisiert und fachlich sauber fertiggestellt werden, statt ständig neue, halbfertige Tools einzuführen.

Arbeitsatmosphäre

Gedrückt und oft angespannt. Ich habe viel Mobbing und schwerwiegende psychische Probleme bei Kolleginnen und Kollegen beobachtet. Es herrscht ein Klima, in dem man sich oft nur noch durchhält, während die Motivation neuer Kräfte rapide sinkt.

Image

Nach außen hin teilweise noch gut. Intern ist dieses Image jedoch eine reine Fassade, die mit der tatsächlichen Arbeitsrealität und der strategischen Abhängigkeit von US-Providern kaum noch vereinbar ist.

Work-Life-Balance

Man kann sehr erfolgreich sein, mit wenig Leistung. Gleichzeitig kann man mit viel Leistung völlig ausbrennen, ohne dass es honoriert wird.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen sind theoretisch vorgesehen, in der Praxis fehlt jedoch schlicht die Zeit dafür. Karriere ist möglich, erfordert aber die Bereitschaft, die eigenen Werte dem System unterzuordnen.

Gehalt/Benefits

Standard gemäß TVöD.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist bezeichnend, dass bei der Amtsleitung Spülmaschine und warmes Wasser bereitstehen, während andernorts Kaltwasser und sehr preiswerte Kaffeeküchen der Standard sind.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams gibt es oft einen starken Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, da man gemeinsam „gegen die Windmühlen“ kämpft. Doch viele sind bereits ausgebrannt, was die gegenseitige Hilfe erschwert.

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich okay, wobei viele der langjährigen Mitarbeiter mittlerweile resigniert haben und eine eigene, BSI-spezifische Art der Distanzierung entwickelt haben oder das Amt bereits verlassen haben.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt einzelne gute Führungskräfte, aber insgesamt mangelt es an Sozialkompetenz. (Be)förderungen scheinen oft nach Gefälligkeit und nicht nach Führungseignung zu erfolgen. Inkompetenz wird oft durch Versetzen in andere Bereiche kaschiert.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind renovierungsbedürftig, die Technik oft instabil. Es ist beschämend, dass eine IT-Sicherheitsbehörde eine so mangelhafte interne IT hat – das BSI-Portal ist hier ein prominentes Beispiel für das technische Versagen.

Kommunikation

Viel „Rauschen“, wenig Substanz. Man wird mit unwichtigen Meilensteinen und Erfolgsmeldungen überflutet, während die wirklich kritischen Probleme ignoriert werden. Analysen und Umfragen wirken oft so gestaltet, dass sie lediglich das gewünschte Bild der (Vize)Leitung bestätigen.

Gleichberechtigung

Es wird viel Wert auf moderne Diversity-Themen gelegt, was oberflächlich gut wirkt. In der Praxis fühlt es sich jedoch oft wie eine reine Alibi-Politik an, bei der bestimmte Merkmale strategisch genutzt werden, während echte Fairness im Alltag fehlt.

Interessante Aufgaben

In der Theorie hochspannend, in der Praxis oft frustrierend. Die wirklich wichtigen Themen werden oft zugunsten von Pressewirkung und „glänzenden News“ vernachlässigt. Gute Arbeit wird teilweise als irrelevant abgetan, wenn sie nicht ins aktuelle Narrativ der Leitung passt.

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern.

Es freut uns, dass du die Bedeutung des Auftrags und die gesellschaftliche Relevanz der Aufgaben im BSI hervorhebst. Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Rückmeldungen sehr ernst – insbesondere zur Führungskultur, zur Wertschätzung von Mitarbeitenden und zur Frage, wie gut unser Anspruch als moderner Arbeitgeber im Arbeitsalltag tatsächlich erlebbar ist.

Ein gutes Arbeitgeberimage entsteht nicht allein durch Kommunikation, sondern vor allem durch die Erfahrungen der Menschen, die im BSI arbeiten. Deshalb ist es wichtig, auch kritische Perspektiven ernst zu nehmen und uns mit den angesprochenen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Dazu gehören eine wertschätzende Zusammenarbeit, transparente Entscheidungen und Rahmenbedingungen, die gute fachliche Arbeit ermöglichen.

Bei persönlichen Belastungen gibt es Unterstützungsmöglichkeiten, beispielsweise durch die Sozialberatung außerhalb des BSI. Uns ist wichtig, dass Mitarbeitende mit Herausforderungen nicht allein bleiben.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Hohe Fachkompetenz, relevante Aufgaben – Führung und Organisation mit Nachholbedarf

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht braucht das BSI eine klarere Vorstellung davon, wie es sich als Organisation weiterentwickeln möchte. Dazu gehören neben Fachthemen eben auch eine gezielte Organisationsentwicklung, ein wirksames Projektmanagement (PMO), eine bessere Führungskräfteentwicklung sowie klarere bereichsübergreifende Entscheidungen.

Gerade bei IT und KI sollte nicht nur hinterfragt werden, warum einzelne Bereiche eigene Lösungen entwickeln, sondern auch, welche organisatorischen Rahmenbedingungen dazu führen. Die fachlichen Fähigkeiten und das Engagement sind vorhanden. Es fehlt teilweise an Strukturen und Abstimmung, um diese besser zusammenzuführen und gemeinsam zu nutzen.

Auch bei Führung, offener Kommunikation und dem Umgang mit problematischem Verhalten sehe ich Entwicklungspotenzial.

Ich arbeite derzeit noch gerne hier, insbesondere wegen der interessanten Aufgaben und der vielen kompetenten Kolleg/innen. Dennoch ist mein Gesamteindruck nicht uneingeschränkt positiv. Aktuell würde ich einer Freundin oder einem Freund eine Bewerbung nur eingeschränkt empfehlen.

Arbeitsatmosphäre

In meinem direkten Arbeitsumfeld erlebe ich viele hilfsbereite Kolleg/innen. Gleichzeitig werden Probleme oft eher umgangen als offen angesprochen. Viele suchen nach individuellen Lösungen und halten sich lieber „unter dem Radar“.

Schwierig finde ich auch, dass problematisches Führungsverhalten nicht immer ausreichend angesprochen wird und teilweise ohne Konsequenzen bleibt. Führungskräfte haben großen Einfluss auf die Arbeitsatmosphäre und darauf, ob Mitarbeitende Verantwortung übernehmen und Probleme offen ansprechen.

Wenn problematisches Verhalten über längere Zeit keine Folgen hat, wird das aus meiner Sicht auch zu einem organisatorischen Problem. Ich wünsche mir deshalb mehr Klarheit, einen verbindlicheren Umgang mit solchen Situationen und eine stärkere Verantwortung für eine gute Führungskultur.

Karriere/Weiterbildung

Fachliche Weiterbildung gibt es. Was mir fehlt, ist eine gezielte Förderung von Mitarbeitenden und Führungskräften sowie ein stärkerer Fokus auf die Weiterentwicklung der Organisation und den professionellen Umgang mit Veränderungen.

Auch bei den internen Kompetenzen sehe ich Potenzial: Neben Fachkräften in den Bereichen IT, KI und Cybersicherheit sollten auch Kompetenzen in Projektmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management und Kommunikation stärker intern aufgebaut werden.

Vorgesetztenverhalten

Die fachliche Kompetenz ist hoch. Bei Führung gilt aus meiner Sicht jedoch: Eine gute Fachkraft ist nicht automatisch eine gute Führungskraft. Auf Referats-, Abteilungs- und Leitungsebene würde ich mir mehr Kompetenz bei Kommunikation, Konfliktmanagement und Teamentwicklung wünschen. Außerdem sollte das eigene Führungsverhalten regelmäßig reflektiert, aktiv Feedback eingeholt und die eigene Führungskompetenz kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind grundsätzlich gut und es steht ausreichend Fläche zur Verfügung. Allerdings wirken die Gänge in den Liegenschaften oft sehr leer. Die technische Ausstattung ist im Homeoffice teilweise besser als vor Ort.

Ich würde mir eine flexiblere Nutzung der vorhandenen Arbeitsräume wünschen, zum Beispiel durch Desksharing und Arbeitsplätze, die je nach Aufgabe und Bedarf genutzt werden können. So könnten die vorhandenen Flächen besser genutzt und die Zusammenarbeit vor Ort gefördert werden.

Kommunikation

Hier sehe ich den größten Handlungsbedarf. Für offene und auch kritische Kommunikation fehlt es aus meiner Sicht an einem verlässlichen und geschützten Rahmen.

Wenn Kritik schnell als Kritik an Personen oder Bereichen verstanden wird, hält man sich irgendwann lieber zurück. Dadurch bleiben Probleme bestehen und es entstehen immer neue Einzel- und Insellösungen.

Eine gute Kommunikationskultur bedeutet für mich dabei nicht, dass alle immer einer Meinung sein müssen. Entscheidend ist, dass Kritik möglich ist, ohne dass daraus persönliche Nachteile oder Konflikte entstehen.

Gehalt/Benefits

TVöD

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind für mich der größte Pluspunkt. Es gibt viel fachliches Potenzial und Themen, bei denen man wirklich etwas bewegen kann.

Eine stärkere Wirkungsorientierung und regelmäßige Reflexion darüber, welche Aufgaben den größten Mehrwert schaffen, wären aus meiner Sicht sinnvoll.

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Mehr Schein als Sein.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das dies meine 3 Überarbeitung der Bewertung ist und sie jedes mal schlechter ausfällt weil die Situation nicht besser sondern immer schlechter wird. Naja Öffentlicher Dienst. Wer Unsinn macht kann nur noch Oben verschwinden.

Verbesserungsvorschläge

Die Situationen sind so verfahren, dass ich beim besten Wissen nichts ernsthaftes vorschlagen könnte.

Schmeißt 50% der Aufgaben weg und drückt einen Reset-Knopf bei der Führung und allen Mitarbeitern, damit hier noch einmal von Null begonnen werden kann.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist gedrückt und gespannt. Viele leisten ihre Arbeit und nehmen die Probleme die es intern gibt mit Galgenhumor.
Es schmerzt zu sehen das die Halbwertzeit der Motivation neuer Mitarbeiter zunehmend immer kürzer wird.
Fairness und Vertrauen gibt es noch innerhalb der einzelnen Themenbereiche, aber sobald es in die Leitung geht oder Fachbereichsübergreifend kommuniziert werden soll, ändert sich alles dramatisch. Dann betritt man ein Kampffeld und das spiegelt die Atmosphäre recht gut.

Image

Von außen hat das BSI ein Super Image, ich weiß wirklich nicht wieso.

Work-Life-Balance

Es gibt Homeoffice (60%), Diensthandys und flexible Arbeitszeit 6:00-20:00. Das klingt toll, ist es aber nicht.
Das bedeutet nur das erwartet wird, dass man quasi immer erreichbar ist. Offiziell sagen zwar alle, schalte das Handy aus und mach Feierabend oder genieße deinen Urlaub, aber wenn man das macht brennt die Luft. Das ist nicht mal böse gemeint. Es gibt einfach zu viel Arbeit und oft nicht einmal Vertreter. Und wenn die direkte Führungsebene es einem auch so vorlebt, dann kann man die Schuld nur dem System zuweisen. Es zeigt einfach nur das Work hier "to much" ist. Daran ändert sich aber leider nichts. Kommen neue Kollegen, kommen neue Aufgaben.

Und die Flexibilität in der Arbeitszeit bringt einem auch nichts.
Jeder der eine Familie hat weiß wie getaktet da der Tag ist. Viele Kollegen arbeiten daher nachts und am Wochenende. Das darf man natürlich nicht, muss man aber weil es anders nicht geht und man anders nicht durch seine Aufgaben durchkommt.
Früher hat man die Leute die nachts um 1 Uhr eine Mail geschrieben haben belächelt, heute ist das "the new normal".
Oh du schöne neue Welt.

Karriere/Weiterbildung

In der Theorie soll jeder mindestens 3 Fortbildungen machen und wenn man Zeit hat könnte man das auch. Auch bei den Themen ist man recht frei.
In der Praxis hat man jedoch nie Zeit und ignoriert die Fortbildungen.

Für alles was verpflichtend ist gibt es die ilias-Plattform (Onlinetraining). Das sind dann die Fortbildungen und Schulungen zu denen das BSI einen verpflichtet damit im Fall eines Unfalls auch brav die Schuld beim Mitarbeiter liegt.

Karriere ist möglich, wenn man aber Motivation hat etwas zu bewegen sollte man dringend einen anderen Arbeitgeber suchen.

Gehalt/Benefits

TVöD.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das BSI ist hier sehr diverse aufgestellt. Bei Heizung wird stark gespart und die Mitarbeiter sollen gefälligst einen Pulli anziehen oder frieren. Bei Papier wird jeder murks gedruckt. Dafür muss man bei jeder Beschaffung selbst für eine Softwarelizenz die CO2 Bilanz mit einbeziehen, was oft gar nicht geht. So wird einem antrainiert das Umweltbewusstsein und Sozialbewusstsein Störfaktoren sind.
Damit sind sie toll solange sie in der Freizeit, in Pausen oder auf Kosten der Mitarbeiter gehen.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt viele gute Kollegen die wirklich helfen wollen, jedoch sieht man das alle ums überleben kämpfen und viele mittlerweile auch einfach ausgebrannt sind. Wenn man selbst gegen Windmühlen kämpft, hat man wenig Möglichkeit die anderen noch zu unterstützen.

Umgang mit älteren Kollegen

Was das angeht ist das BSI okay. Der Umgang ist nicht anders als mit den jungen Kollegen.
Die Älteren oder eher die alteingesessenen haben nur mittlerweile resigniert und BSI spezifische Eigenheiten entwickelt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt gute Vorgesetzte, aber auch viele bei denen man sich fragt, wie sie es überhaupt in die Position geschafft haben. Das BSI legt den Fokus nicht unbedingt auf Führungskräfte mit Sozialkompetenz, gutem Menschenverstand und Führungskompetenz, sondern oft auf "den öffentlichen Eindruck und Ruf"
Danach greifen die typischen Behördenprozesse. Dank Beamtentum kann man nur noch weg befördern und hoffen das die Kollegen da weniger Schaden anrichten.
Wer länger im BSI ist sieht die ständiges Wechsel und Umorganisationen mit anderen Augen.

Arbeitsbedingungen

Miserabel.
Die Büros sind alt und teilweise stark renovierungsbedürftig. Heizungen funktionieren manchmal, die Technik selten oft gar nicht. Verkauft wird es einem als "normal langsamen". Probleme werden mit Geld oder redundanten Erweiterungen gelöst. Warum soll man eine Software reparieren wenn man allen ein Handy oder ein neues weiteres Programm bieten kann. Fertiggestellt wird nichts, denn wenn die 80% erreicht sind muss das nächste Thema angegangen werden. Dann hat man halt viele verschiedene Messenger und Meetingprogramme die alle nur zu 80% funktionieren.
Als BSI sollte man doch meinen wir hätten die Beste oder wenigstens eine gute IT... ja ne, der Schuster hat die schlechtesten Schuhe! Stimmt leider rauch hier.

Kommunikation

Es gibt hier einen Wandel. Es gibt unzählige Wege sich zu informieren, wenn man das denn will (und die nötige Zeit hat). Aber überall wird man mit viel unwichtigem Kleinkram beworfen und alles wird einem als ein horrender Erfolge und Meilenstein des BSI beworben.
So fällt es nicht auf, das die wirklich wichtigen Themen ignoriert werden. Man hat auch nicht genug Zeit um nachzufragen. So ist es auch schwerer zu durchschauen, wenn Umfragen und Analysen so ausgelegt werden, dass das Endergebnis schon vorweggenommen ist und zufällig genau dem Bild im Kopf der Leitung entspricht.
Innerhalb der eigenen Abteilung kann man Glück haben. Aber die Sandkastenkriege sind teilweise in die Fachbereiche vorgedrungen.

Gleichberechtigung

Ich würde fast sagen, es wird soviel auf den Hypethemen (Gleichberechtigung, Queer sein, etc. ) herumgeritten, dass du eigentlich schon diskriminiert wirst wenn du ein Mann und ein deutscher bist. Ich als weibliches Wesen darf das glaube ich sagen.
Teilweise habe ich das Gefühl, das Leute vorgeben anders zu sein, einfach weil es Vorteile bringt nicht zum normalen Durchschnitt zu gehören.

Interessante Aufgaben

In der Theorie sind die Aufgaben und Themen spannend und super wichtig. In der Realität sieht es anders aus, weil das Haus, bzw. die Leitung, sich oft gar nicht dafür interessiert oder die gute Arbeit von Kollegen die sich wirklich reinhängen nur als Unsinn abtun. Für die wirklichen spannenden und wichtigen Dinge hat man ohnehin keine Zeit. Es ist wichtiger tolle News und viel Pressewirkung zu produzieren als wirklich etwas zu bewegen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Ergänzung nach Bearbeitung der Bewertung:

Liebe Kollegin,

wir möchten gerne auch auf deine aktualisierte Bewertung antworten, da scheinbar großer Redebedarf besteht.
Es ist uns ein Anliegen nochmal klar zu stellen, dass eine permanente Erreichbarkeit nicht unseren BSI-Werten entspricht! Ebenso können wir dir versichern, dass wir unsere Führungskräfte in erster Linie nach ihrer Kompetenz im Fachbereich "Führung" auswählen. Sollten sich dennoch zwischenmenschliche Konflikte ergeben, haben wir Angebote, um diese zu lösen.
Bitte wende dich vertrauensvoll an die Personalbetreuung oder die Sozialberatung. Wir haben auch Interessenvertretungen, an die du dich gerne wenden kannst.

Wir möchten hier auch nochmal ganz ausdrücklich an deine Selbstwirksamkeit appellieren und dir Mut machen, die Konflikte anzusprechen, um sie zu lösen. Gerne unterstützen wir dich dabei.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

______________________________________________________________

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, das BSI zu bewerten. Auch kritisches Feedback ist für uns sehr wichtig und es scheint, als gäbe es in einigen Punkten Redebedarf. Daher würden wir uns freuen, wenn du den Kontakt zur Personalbetreuung oder deinen Vorgesetzten suchst. So können wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

Alles Gute und viele Grüße aus dem #TeamBSI

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Immer noch gut

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung bei BSI in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das BSI ist immer noch einer der besten Arbeitgeber, die es so gibt

Gleichberechtigung

Hier kann jeder gut „selbst“ sein


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung.

Alles Gute weiterhin aus dem #TeamBSI

Mehrfachbewertung

Früher war es tatsächlich besser

3,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office

Verbesserungsvorschläge

Die Amtsleitung möge bitte auf die Experten in den Fachabteilungen hören.

Vorgesetztenverhalten

Kommt sehr darauf an, an wen man gerät. Von der Personalabteilung gab es bei Problemen leider keine Unterstützung (nicht einmal Interesse).

Kommunikation

Die eigene vorgesetzte Person bemüht sich, aber von der Amtsleitung häufig intransparent.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für deine Bewertung genommen hast.

Schade, dass sich deine Wahrnehmung des BSI im Laufe der Zeit verschlechtert hat. Umso wichtiger ist es für uns, Hinweise wie deine ernst zu nehmen.

Die von dir angesprochenen Themen – transparente Kommunikation, die Einbindung der Fachkompetenz unserer Mitarbeitenden und die Unterstützung in herausfordernden Situationen – sind wichtige Faktoren für eine gute Zusammenarbeit. Mit unseren internen Kommunikationsformaten und -kanälen möchten wir Entwicklungen und Entscheidungen möglichst transparent vermitteln und den Austausch im Haus fördern. Gleichzeitig wissen wir, dass wir uns hier kontinuierlich weiterentwickeln müssen.

Es freut uns, dass du die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten weiterhin als positiv hervorhebst. Für deine offenen Hinweise danken wir dir – sie helfen uns dabei, Verbesserungspotenziale zu erkennen und anzugehen.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Mehrfachbewertung

Es geht so, schlimmer geht immer, besser wäre aber auch gut

3,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Alles neu und schön

Vorgesetztenverhalten

Es gibt solche und solche. Duechsetzungsstarke Typen, die sich nicht scheuen, auch mal den oberen Hierarchien aufs Dach zu steigen, um was voranzubringen, und solche, die achselzuckend sagen, sie können nichts machen.

Kommunikation

Eher von oben herab, keine wirkliche Kommunikation, eher ein Durchleiten von Informationen


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für deine Bewertung genommen hast.

Es freut uns, dass du die Arbeitsatmosphäre in deinem Umfeld positiv wahrnimmst. Gleichzeitig nehmen wir deine Hinweise zur Kommunikation und zum Führungsverhalten sehr ernst.

Gerade eine offene Kommunikation und ein wertschätzender Austausch zwischen allen Ebenen sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit. Dass du hier Verbesserungspotenzial siehst, ist für uns ein wichtiges Signal. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen helfen uns dabei, unsere Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für deine Offenheit und deine Anregungen.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Lächle und sei froh

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gelingt offenbar regelmäßig, neben dem Bewertungen, die dem Stimmungsbarometer auf den Bürofluren entsprechen, Bewertungen zu bekommen, die bedingungslos begeistert sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Offensichlichkeit, wie Kronprinz/essin/en mit der Brechstange gefördert werden ist mir ein Beispiel, wie mit System Motivation, Leistungsbereitschaft und Qualifikationen untergraben wird.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob Führungskräfte, die große Teile des Amtes zur Kündigung auffordern richtig besetzt sind.
Kommentare zu Kununu Bewertungen nur abgeben um allgemein bekannte Kritik zu diskreditieren und die Kununu Anforderungen zu erfüllen wirkt zunehmend negativ.

Vorgesetztenverhalten

Je höher die Besoldungsgruppe desto mehr müsste man von Verhaltens"auffällig" sprechen. Ausnahmen gibt es, es gibt auch auf und ausfällige Referatsleitende, sowie vereinzelt sogar soziale und aufrichtige Personen in höheren Gruppierungen.

Kommunikation

Kununu fragt hier nach Informationen über Erfolge und nach relevanten Informationen.
Von allen möglichen Erfolgen wird man überschwemmt. Vom erfolgreichen Teilnehmen an einer Sitzung bis zum erfolgreich Drucken einer Urkunde. Aus meiner Sicht kommen aber wirklich relevante Informationen (bewusst) zu kurz und sind auch wenig authentisch. Der Begriff von "Jubelpersern" drängt sich auf.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke mit uns zu teilen.

Die von dir angesprochenen Themen nehmen wir sehr ernst. Insbesondere Hinweise zur Führungskultur, zur internen Kommunikation und zur Wahrnehmung von Fairness sind wichtige Rückmeldungen für uns.

Uns ist bewusst, dass Kommunikation nur dann als hilfreich wahrgenommen wird, wenn sie transparent, nachvollziehbar und relevant ist. Deshalb setzen wir auf unterschiedliche Formate wie Townhall-Meetings, Big Picture, Open Friday Impulse und das Intranet, um Entwicklungen im Haus einzuordnen und den Austausch zu fördern. Gleichzeitig wissen wir, dass diese Formate kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen und nicht jede Wahrnehmung gleichermaßen abbilden können.

Auch die Themen Wertschätzung, Chancengleichheit und eine gute Führungskultur beschäftigen uns fortlaufend. Feedback wie deines hilft dabei, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Darüber hinaus gibt es im BSI verschiedene vertrauliche Anlaufstellen – beispielsweise die Sozialberatung –, an die sich Mitarbeitende bei Belastungen oder Konflikten im Arbeitsalltag wenden können.

Vielen Dank für deine Offenheit.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Mehrfachbewertung

Es könnte deutlich besser gehen, wenn man wollte!

3,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist eine Behörde! Von Bürokratieabbau intern wie für extern nichts zu spüren.

Verbesserungsvorschläge

Macht Euch endlich mal ernsthafte Gedanken UND handelt, damit die Stimmung wieder besser wird! Werdet konfliktfreudiger und entscheidungsfreudiger!

Arbeitsatmosphäre

Je nach Abteilung/Fachbereich und Referat sehr unterschiedlich

Image

Mehr Schein als Sein

Work-Life-Balance

Es gibt immer mehr Aufgaben ohne Petsonalzuwachs. Immer mehr haben dauerhaft mehr Stress. Vorgesetzte bekommen den Druck von oben ab und geben ihn weitestgehend nach unten weiter; fangen aber auch schon vieles ab.

Karriere/Weiterbildung

Zahlreiche diverse Fobis möglich

Kollegenzusammenhalt

In meinem Referat sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Kann nichts Negatives berichten. Denke aber, dass im Alter der hier herrschende Druck gesundheitlich belastet

Vorgesetztenverhalten

Besser geht immer - schlimmer geht immer. Soweit ok

Arbeitsbedingungen

für eine Behörde ok dank Homeoffice

Kommunikation

Transparenz wird vorwiegend durch proaktive Vernetzung auf Arbeitsebene bewerkstelligt

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist gut

Gleichberechtigung

kann nichts Negatives berichten

Interessante Aufgaben

zu 50% interessant; der Rest irrsinniger behördenpolitischer Kram

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank für dein offenes Feedback und die Zeit, die du dir für deine Bewertung genommen hast.

Es freut uns, dass du den Zusammenhalt in deinem Referat, die Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Work-Life-Balance insgesamt positiv wahrnimmst. Gleichzeitig nehmen wir deine Hinweise zu Arbeitsbelastung, Entscheidungsprozessen und der Stimmung im Haus sehr ernst.

Die Anforderungen an das BSI wachsen kontinuierlich, was sich vielerorts auch im Arbeitsalltag bemerkbar macht. Umso wichtiger sind transparente Kommunikation, nachvollziehbare Prioritäten und eine konstruktive Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg. Mit Formaten wie Big Picture, Townhall-Meetings und Open Friday Impulsen sowie der Kommunikation über das Intranet versuchen wir, aktuelle Entwicklungen, strategische Entscheidungen und Hintergründe möglichst transparent zu vermitteln und den Austausch im Haus zu fördern. Dass du hier dennoch Verbesserungspotenzial siehst, ist ein wichtiges Signal für uns.

Besonders freut uns, dass du trotz deiner Kritikpunkte weiterhin viele positive Aspekte im BSI siehst und uns insgesamt weiterempfiehlst. Dein Feedback hilft uns dabei, bestehende Herausforderungen besser zu verstehen und gezielt anzugehen.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Entwickelt sich leider in die falsche Richtung und bleibt weit unter seinem Potential

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einen Haufen nette Leute, fachlich und netzpolitisch teilweise wirklich interessante Themen, und ich habe einen extrem guten Referatsleiter!
Immerhin die grundlegende Idee bzgl. Automatisierbarkeit der Umsetzung und Überprüfung von IT-Sicherheits-Metriken gehen in eine richtige Richtung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In meinen Augen das mit Abstand schwerwiegendste Problem ist der Umgang mit dem Personal.
Das BSI ist keine (reine) Verwaltungsbehörde. Einige der Aufgaben lassen sich nur mit wirklichen Fachkenntnissen seriös erledigen, und die Qualitäts-Bandbreite in der IT ist dank Automatisierung und ähnlichem nun einmal so groß wie sonst nirgendwo.
Das BSI ist dabei in der glücklichen Lage, dass jeder ausgebildete oder studierte Informatiker mindestens einmal von dem Laden gehört haben sollte.
Das Potential ist also groß, immer wieder fachliche Talente mit großer innerer Motivation anlocken zu können.
Entsprechend sollte es oberste Priorität sein, alles Erdenkliche zu tun, um solche Leute zu identifizieren, anzuwerben, gut einzuarbeiten, glücklich zu machen, und zu halten.
Eigentlich eine Binse, findet diese Erkenntnis im BSI zur Zeit eher weniger statt. Jedenfalls nicht bei vielen der Führungskräfte, und ganz sicher nicht im Rahmen der Führungskräfteauswahl.

Dieses Versagen in Personalfragen macht sich dann auch ganz konkret beim Output bemerkbar, den das BSI liefert.
Um nur ein jetzt ohnehin öffentliches Beispiel zu geben:
Das Portal zur Meldung von Schwachstellen an das BSI seitens Organisationen die unter NIS-II fallen wurde bei Verfügbarkeit mehrerer niedrigschwelliger
Alternativen und ohne irgendeine technische Notwendigkeit sowie entgegen jedem gegenteiligen Ergebnis, das eine ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse
oder Sicherheitsabwägung aufgezeigt hätte, in die AWS-Cloud gepackt.

Niemand checkt warum, aber Public Cloud ist anscheinend das Ziel und die Vorgabe der Präsidentin, die dasselbe bereits in vorherigen Jobs gemacht hat.
Das wird in alle Richtungen gepusht und dabei ist man sich nicht zu schade, selbst offensichtliche Fake News zu verbreiten.
Beispielweise wird im BSI-Magazin nebst unseriösen Ankündigungen bzgl. VS-fähigen Public Clouds behauptet, 100% der Unternehmen wären in der Cloud. Lesen die Autoren ihr eigenes Geschreibsel und glauben sie das? Hat irgendjemand, der für das Portal verantwortlich war, das entsprechende Grundschutz-Kapitel vorher auch nur gelesen? Oder irgendein anderes?

Um es nochmal deutlich zu sagen: Diese Cloudgeschichten sind ein schlimmes Beispiel, aber eines von sehr vielen und symptomatisch dafür wie solche Dinge jetzt grundsätzlich laufen.
Ich könnte noch ganz andere und absurdere Dinge erzählen. Tu ich aber nicht, weil ich, liebe Leitung, und trotz des gegenteiligen Vorwurfs an Bewertungen wie diese, sehr wohl bewusst und zurückhaltend abwäge, was an die Öffentlichkeit gehört.

Mühsam sachlich erarbeiteter Kritik von Leuten, denen IT-Sicherheit und allgemein ernsthaftes Arbeiten noch irgendwie am Herzen liegen und die sich noch nicht für einen Jobwechsel oder den resigniert bequemlichen Weg "Dienst nach Vorschrift" entschieden haben, wird mit einer wirklich beschämenden Ignoranz begegnet.
In größeren Runden werden u.a. Nebelkerzen rhetorisch ganz groß gezündet, überspezifische Dementi abgeliefert oder vage gesagt, man schaue sich etwas zukünftig ganz genau an, während abseits davon Ton und Stil regelmäßig sehr hierarchiebetont und extrem unfreundlich werden.

Früher war ich in Academia unterwegs und hatte Gelegenheit, teilweise mit den innerhalb eines fachlichen Bereichs renommiertesten und kompetentesten Personen des Planeten zu tun zu haben. Dabei habe ich meist eine große Präzision und vor allem immer hunderprozentige Konstruktivität, Sachlichkeit und langfristiges Denken erleben dürfen.
Für Ignoranz, bei diesen Personen angebrachter als bei sonst irgendjemandem, war da oft wenig Platz.
Der hier erlebte Führungsstil hält deutlich andere Prinzipien hoch.

Ein BSI das Windows und AWS hochhält, Services von irgendwelchen Datenkraken im Internet für die alltägliche Arbeit nutzt, IT-Sicherheit im eigenen Laden und auch außerhalb aktiv schleift, seriöses Arbeiten abstraft, und bei der
Besetzung von Führungskräften offensichtlich immer weniger Wert auf fachliche Kompetenz legt, so ein BSI wäre schon in guten Zeiten überflüssig. Aber in Zeiten, in denen IT-Sicherheit und -Souveränität immer wichtiger werden, und in denen eigentlich auch die Letzte verstanden haben müsste, wohin sich die Welt entwickelt, ist das einfach bodenlos.

Jeder Mitarbeiter sollte sich fragen, ob wir als Laden es wirklich besser wissen als die gesamte netzpolitisch tätige Zivilgesellschaft, oder ob wir nicht immer mehr die weitere überflüssige Standardbehörde für Premium-Hartzer sind, für die uns manche schon immer halten.

Verbesserungsvorschläge

Die Präsidentin und diverse andere Führungskräfte stellen sich gern sehr intensiv als Macher dar.
Ich persönlich bin der Meinung, dass gute Arbeit auch und eigentlich vor allem von Führungskräften, sich nicht am (potentiell überhöhten) Selbstwertgefühl einer Person misst, und auch nicht, inwiefern sie dieses möglichst überzeugend nach außen projizieren kann.
Mein Vorschlag: Weniger Blender und Schwätzer und mehr wirkliche IT-Kompetenz, die Grundlagen von Netzwerktechnik, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle und allgemein des
wissenschaftlichen Arbeitens sowie Unix-Philosophie und andere Best Practices in Administration und Softwareentwicklung inhaliert hat und nicht im Wochentakt Datensouveränität zu
Gunsten von vermeintlichen Digitalisierungsfortschritten (lies: möglichst ungehinderte Nutzung von Pay-with-your-money-and-data-Modellen) schleift.

Image

Es gab Zeiten, da wurde das BSI (trotz Geschichten wie Beihilfe beim Staatstrojaner) in der IT-Sicherheit als einigermaßen seriöse Institution
wahrgenommen. Das sinkt gerade rapide, leider zurecht.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sichtweise so ausführlich und offen zu schildern.

Es wird sehr deutlich, wie stark du dich fachlich mit den Aufgaben des BSI identifizierst und wie wichtig dir IT-Sicherheit, Souveränität und qualitativ gute Arbeit sind. Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik – insbesondere zu Führungskultur, Beteiligung, Kommunikation und dem Umgang mit fachlicher Expertise – sehr ernst.

Das BSI vereint unterschiedlichste Perspektiven, Kompetenzen und Anforderungen. Gerade in einem sich schnell wandelnden Umfeld entstehen dabei Diskussionen über strategische Entscheidungen, technologische Ausrichtungen und Prioritäten. Unser Anspruch ist es, diese Diskussionen sachlich, transparent und unter Einbindung der vorhandenen Expertise zu führen.

Auch die von dir angesprochenen Themen rund um Wertschätzung von Fachkompetenz, konstruktive Kritik und nachhaltige Personalentwicklung sind zentrale Punkte, an denen wir kontinuierlich arbeiten. Dazu gehören neben Austauschformaten wie Townhalls und Pulsbefragungen auch die Weiterentwicklung unserer Führungs- und Feedbackkultur.

Dass du trotz deiner deutlichen Kritik zugleich die Kolleginnen und Kollegen, die Aufgaben und das fachliche Potenzial des Hauses hervorhebst, zeigt, wie viel Engagement und Identifikation weiterhin im BSI steckt.

Vielen Dank für deine Offenheit und deine Perspektive.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

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