Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.10.2026
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhält ein gemischtes Gesamtbild. Positiv hervor stechen die Vergütung nach TVöD sowie die abwechslungsreichen, gesellschaftlich relevanten Aufgaben im Bereich Cybersicherheit. Die Bewerbenden schätzen zudem die Gleichberechtigung und den Kollegenzusammenhalt auf Arbeitsebene, auch wenn die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und der Umgang mit erfahrenen Mitarbeiter:innen uneinheitlich ausfallen.
Deutliche Kritik richtet sich gegen das Führungsverhalten: Klare Richtlinien fehlen, Konsequenzen bei Fehlverhalten bleiben aus, und Beförderungen sollen auf Günstlingswirtschaft statt auf Führungseignung basieren. Die Kommunikation gilt als wenig transparent – die Behördenleitung bleibt vielen undurchsichtig, und Erfolgsmeldungen überlagern strukturelle Pro...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim BSI wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Trotz vereinzelter positiver Ausnahmen mangelt es auf Abteilungs- und Leitungsebene an Führungskompetenzen wie Kommunikation, Konfliktmanagement und Teamentwicklung. Klare Richtlinien und spürbare Konsequenzen bei Fehlverhalten fehlen, sodass Führungskräfte nach Ablauf des Probejahres kaum zur Rechenschaft gezogen werden. Einige Bewertungen kritisieren zudem, dass Beförderungen eher auf Außenwirkung und Vetternwirtschaft als auf tatsächlicher Führungseignung basieren, während ungeeignete Führungskräfte lediglich versetzt statt abgelöst werden.
Das Feedback-System gilt als wirkungslos, da angekündigte Änderungen selten umgesetzt werden. Die Qualität der Führung variiert stark je nach direkter Führungskraft, und die Personalabteilung biete bei Problemen kaum Unterstützung. Einige Bewertungen erkennen zwar das Problembewusstsein einzelner Vorgesetzter an, betonen jedoch, dass bloßes Bewusstsein ohne konkrete Maßnahmen das Arbeitsklima nicht verbessert.
Die Kommunikation beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Zwar existieren laut einigen Bewertungen zahlreiche Formate für den vertikalen und horizontalen Austausch, jedoch setzen nicht alle Bereiche diese konsequent um. Ein geschützter Rahmen für offenes und kritisches Feedback fehlt, weshalb Mitarbeiter:innen Bedenken zurückhalten und Probleme fortbestehen.
Besonders negativ fällt auf, dass wichtige Themen hinter oberflächlichen Erfolgsmeldungen verschwinden, während kritische Informationen intern nicht ausreichend weitergegeben werden. Die Behördenleitung gilt als wenig transparent, und der Kommunikationsstil wirkt nach Ansicht einiger Nutzer:innen eher informierend als dialogorientiert. Analysen und Befragungen sollen laut wenigen Bewertungen eher das gewünschte Führungsbild bestätigen als echte Erkenntnisse liefern. Transparenz entsteht nach Einschätzung der Nutzer:innen hauptsächlich durch proaktives Vernetzen auf Arbeitsebene.
Die Arbeitsatmosphäre beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Während wenige Bewertungen das BSI als attraktiven Arbeitgeber mit einem angenehmen Umfeld beschreiben, überwiegen deutlich negative Eindrücke. Besonders hervorgehoben werden eine gedrückte, spannungsgeladene Stimmung sowie problematisches Verhalten auf Führungsebene, das häufig nicht offen adressiert wird. Kritik an der abteilungsübergreifenden Kommunikation und mangelnder Orientierung durch das Management trüben das Arbeitsklima zusätzlich.
Zwar schätzen die Mitarbeiter:innen die Hilfsbereitschaft unter Kolleg:innen und empfinden Fairness innerhalb der Fachabteilungen, jedoch schwindet die Motivation – insbesondere bei neuen Beschäftigten – zunehmend. Extrem kurze Deadlines, unklare Arbeitsaufträge und fehlende Führungsleitlinien verschärfen die Situation. Auch träge Prozesse und scheiternde interne IT-Strukturen werden als belastend wahrgenommen. Offene Kritik scheint dabei kaum erwünscht zu sein.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige Bewertungen das vielfältige Angebot an Fortbildungen hervor, das sowohl intern als auch behördenübergreifend genutzt werden kann. Andererseits bemängeln kritische Stimmen, dass Weiterbildungen zwar theoretisch vorgesehen sind, in der Praxis jedoch oft an Zeitmangel scheitern. Zudem fehlt es nach Ansicht einiger Nutzer:innen an gezielter Förderung sowie strategischer Entwicklung in Bereichen wie Projektmanagement und Kommunikation.
Auch die Aufstiegsperspektiven werden unterschiedlich eingeschätzt. Im gehobenen Dienst bestehen vergleichsweise viele Beförderungsmöglichkeiten, während der höhere Dienst deutlich eingeschränktere Optionen bietet. Zudem sehen sich Angestellte gegenüber Beamt:innen benachteiligt, da automatische Beförderungen nur letzteren zugutekommen, während Höhergruppierungen bürokratischen Aufwand erfordern.
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