143 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
143 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
143 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe den Bewerbungsprozess bei BTC als sehr positiv erlebt. Der gesamte Ablauf war von Anfang an gut strukturiert, transparent und die Kommunikation jederzeit angenehm und wertschätzend.
Besonders positiv fand ich, dass auch nach der Absage noch die Möglichkeit für ein persönliches Feedbackgespräch angeboten wurde. Das Feedback war konkret, nachvollziehbar und für meine weitere Bewerbungsphase wirklich hilfreich.
Gerade im Vergleich zu anderen Bewerbungsprozessen ist ein so transparenter und wertschätzender Umgang mit Bewerber:innen leider nicht selbstverständlich. Insgesamt hat der Prozess deshalb trotz Absage einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen.
Sehr höflich offen und zudem eine direkte perdu Kultur
Ich habe zwei Gesprächsrunden durchlaufen, meinen Gehaltswunsch von Anfang an klar mit einer sachlichen Spanne kommuniziert und war während des gesamten Prozesses kompromissbereit.
Die einzige positive Erfahrung in diesem Prozess war das Erstgespräch mit dem zuständigen Teamleiter. Dieses Gespräch war angenehm, sachlich und professionell. Meine Erfahrung wurde dort konkret mit Blick auf die Stelle besprochen und auf dieser Grundlage wurde ich anschließend zum Zweitgespräch eingeladen.
Nach dem Erstgespräch wartete ich etwa zwei Wochen auf eine Rückmeldung. In dieser Zeit erhielt ich mehrfach Mails, dass man weiterhin an meiner Bewerbung dran sei und sich bald melden werde. Die Mails kamen, die konkrete Rückmeldung jedoch zunächst nicht. Später folgte dann die Einladung zum Zweitgespräch.
Im Zweitgespräch waren dann andere Personen beteiligt. Nach diesem Gespräch wurde mir eine Rückmeldung innerhalb einer Woche zugesagt. Tatsächlich dauerte es erneut etwa zwei Wochen. Erst nach meinem Nachfassen kam wieder Bewegung in den Prozess.
Die telefonische Rückmeldung lautete dann, dass man mir nur das niedrigstmögliche Gehalt anbieten könne, da meine Erfahrung angeblich nicht ausreichend zur Stelle passe und man ein höheres Gehalt intern nicht durchsetzen könne. Das war für mich schwer nachvollziehbar, da meine Erfahrung bereits im Erstgespräch mit dem zuständigen Teamleiter besprochen wurde und ich auf dieser Grundlage zum Zweitgespräch eingeladen wurde. Wenn meine Erfahrung angeblich überhaupt nicht zur Stelle gepasst haben soll, hätte man das aus meiner Sicht deutlich früher erkennen und den Prozess nicht weiterführen müssen.
Hinzu kommt, dass in der ursprünglichen Stellenanzeige nach meiner Erinnerung noch eine Gehaltsspanne genannt war, die zu meinem kommunizierten Gehaltswunsch passte. Aktuell wurde die Anzeige offenbar angepasst und die untere Gehaltsspanne auf den Betrag korrigiert, der mir im Prozess als fixe Grenze genannt wurde. Auch das hat den Eindruck verstärkt, dass meine tatsächliche Eignung nicht wirklich neu bewertet wurde, sondern man sich früh auf das niedrigstmögliche Gehalt festgelegt hatte.
Trotzdem habe ich signalisiert, dass ich das Gehalt unter bestimmten Bedingungen akzeptieren würde, nämlich wenn Homeoffice auch während der Einarbeitung möglich ist. Da ich weiter entfernt vom Office wohne, wäre eine hohe Präsenzpflicht für mich wirtschaftlich und organisatorisch schwierig geworden. Auch das sollte intern abgestimmt werden. Dafür wurde ein konkreter Rückruftermin genannt. Dieser wurde nicht eingehalten. Ich musste erneut selbst nachfassen.
Der folgende Anruf kam dann von einer Person, die ebenfalls im Zweitgespräch dabei war. Plötzlich ging es nicht mehr um die Stelle, auf die ich mich ursprünglich beworben hatte, sondern um eine andere Position im Controlling, die zu meiner konkreten Branchenerfahrung passen solle. Das wurde nur beiläufig erwähnt. Ich habe in diesem Moment zum ersten Mal erfahren, dass es offenbar nicht mehr um die ursprüngliche Rolle ging. Begründet wurde die neue Position damit, dass mein Hintergrund aus einer relevanten Branche gut dazu passe.
Das Gehalt blieb jedoch unverändert bei dem Betrag, der mir bereits zuvor als niedrigstmögliches Angebot genannt wurde. Ohne erkennbare neue Eignungsprüfung, ohne klare Erklärung zur geänderten Rolle und ohne transparente Neubewertung meines Profils.
Genau das war für mich der zentrale Widerspruch: Zunächst wurde das niedrige Gehalt damit begründet, dass meine Erfahrung nicht ausreichend zur ursprünglichen Rolle passe. Danach wurde mir eine andere Rolle angeboten, für die mein Hintergrund offenbar relevant war, aber die Gehaltsbewertung blieb trotzdem exakt gleich.
Auch hier war ich weiterhin kompromissbereit und habe signalisiert, dass ich die Stelle annehmen würde, wenn die Einarbeitung vor Ort auf zwei statt drei Tage pro Woche begrenzt werden könnte. Auch das war offenbar nicht möglich.
Insgesamt habe ich viel Zeit in diesen Prozess investiert, war durchgehend offen, sachlich und entgegenkommend und habe jeden Rückschritt mitgemacht. Was ich dafür bekommen habe, waren nicht eingehaltene Zusagen, eine Gehaltsbegründung, die sich im Laufe des Prozesses selbst widersprochen hat, und das Gefühl, dass meine Zeit und meine Kompromissbereitschaft für das Unternehmen kaum eine Rolle gespielt haben. Bewerber werden hier nicht ernst genommen.
Vor etwa zwei Jahren habe ich mich als Werkstudent bzw. Praktikant beworben. Die Stellenausschreibung war auf Deutsch verfasst, und meiner Bewerbung lag ein DSH-2-Zertifikat (C1) bei.
Umso überraschender war folgende Absage auf Englisch:
“Unfortunately we are currently unable to offer you a suitable position. Our project partners and clients are almost exclusively German-speaking, therefore fluent German language skills are required.”
Diese Begründung konnte ich nicht nachvollziehen, da ich meine Deutschkenntnisse bereits offiziell nachgewiesen hatte. Die Absage wirkte daher auf mich widersprüchlich.
Eine sehr unpersönliche, statische und automatisierte Absage ohne Angabe einer Begründung. Immerhin gibt es die Möglichkeit, ein persönliches Feedbackgespräch zu buchen.
Das interne Recruiting sollte schon vorab prüfen, ob manchen Informationen nicht Ausschlusskriterien für die Führungskräfte sein können. Diese Prüfung wurde viel Zeit an beiden Seiten sparen...
Haltet euch an die eine Stunde, für die ihr mit HR das erste Gespräch plant. Lasst Raum für Fragen der Bewerber. Lasst HR nicht nervige 0815-Fragen stellen. Wäre keine Absage gekommen, hätte ich selbst auch abgesagt.
Business geht heute anders! Für moderne Unternehmen und attraktive Arbeitgeber sind Bewerber oder Mitarbeiter ebenso Kunden und Gäste wie andere Besucher auch. Und Sie sollten diese ebenso – mit Gastfreundschaft, Respekt, Wohlwollen, Enablement und dem Bemühen, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, behandeln.
Andere Firmen schulen um den zu zeigen, wie es gehen kann
Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte, mich bei Ihnen vorzustellen. Mich würde interessieren, was letztlich ausschlaggebend für Ihre Entscheidung war.
So verdient kununu Geld.