Einst ein modernes IT-Unternehmen - heute ein schwerfälliger Verwaltungsapparat mit Defiziten in der Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Motivierte Kolleg:innen, die gerne etwas bewirken würden und trotz der schwierigen Strukturen zusammenhalten. Zudem solide technische Basis und grundsätzlich moderne Themen im IT-Umfeld, die Potenzial hätten – wenn sie nicht durch interne Strukturen ausgebremst würden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ausufernder Verwaltungsapparat, toxische Führungskultur, stark eingeschränkte Entscheidungsbefugnisse für Teamleitungen, intransparente und ungerechte Gehaltsstrukturen mit deutlichem Gender-Pay-Gap, kaum Weiterbildung, keine echten Karrierechancen und eine hohe Fluktuation motivierter neuer Mitarbeitender. Viele langjährige Führungskräfte nutzen ihre Position aus und verhindern Weiterentwicklung.
Verbesserungsvorschläge
Die Führungsebene sollte dringend ihre Rolle reflektieren, Machtstrukturen abbauen und echte Wertschätzung leben. Entscheidungen sollten näher an den Teams getroffen werden, statt in einem abgeschotteten Führungskreis. Transparente Gehaltsstrukturen, klare Karrierewege und echte Weiterbildungsmöglichkeiten müssen aufgebaut werden. Der Gender-Pay-Gap muss konsequent geschlossen werden. Außerdem braucht das Unternehmen eine Rückbesinnung auf moderne Unternehmenskultur, weniger Verwaltungsapparat und mehr Förderung von Menschen, die mit frischem Spirit etwas bewegen wollen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist zunehmend angespannt, da Strukturen schwerfällig sind und Wertschätzung im Alltag kaum spürbar ist
Image
Das äußere Image wirkt moderner und attraktiver, als es intern erlebbar ist. Viele langjährige Mitarbeitende berichten, dass BTC früher ein innovatives und menschlich starkes Unternehmen war, sich aber zunehmend zu einem schwerfälligen Verwaltungsapparat entwickelt hat. Der positive Ruf hängt noch an der Vergangenheit, während intern viele Unzufriedenheit und hohe Fluktuation spürbar sind.
Work-Life-Balance
Es gibt flexible Modelle, aber die interne Kultur und der Druck durch unklare Verantwortlichkeiten belasten die Work-Life-Balance deutlich
Karriere/Weiterbildung
Karrierewege existieren in der Theorie, führen praktisch aber selten zu echter Entwicklung. Weiterbildungen sind kaum vorhanden oder müssen mühsam selbst organisiert werden. Mitarbeitende stoßen schnell an Grenzen, weil Strukturen veraltet und Hierarchien starr sind. Viele motivierte Kolleg:innen verlassen das Unternehmen, nachdem sie erkennen, dass sie sich weder fachlich noch karrieretechnisch nachhaltig weiterentwickeln können.
Kollegenzusammenhalt
Kolleg:innen unterstützen sich meist gut, aber die toxischen Rahmenbedingungen drücken die Motivation vieler Teams enorm.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen ist grundsätzlich respektvoll, aber auch hier fehlt echte Förderung. Erfahrungswissen wird selten genutzt, Weiterentwicklung findet kaum statt und ältere Mitarbeitende werden oft in bestehenden Strukturen gehalten, ohne Perspektiven oder Unterstützung. Insgesamt wirkt der Umgang neutral, aber nicht wertschätzend oder entwicklungsorientiert
Vorgesetztenverhalten
Viele langjährige Führungskräfte (nicht die Teamleitungen) nutzen ihre Machtposition deutlich aus. Entscheidungen werden stark hierarchisch getroffen und häufig ohne Bezug zum Tagesgeschäft. Teamleiter:innen haben kaum Handlungsspielraum, dürfen nicht über Gehälter entscheiden und können echte Veränderungen nicht anstoßen. Wertschätzung wird selten gelebt, was das Arbeitsumfeld spürbar toxisch macht.
Arbeitsbedingungen
Die technischen Arbeitsmittel sind grundsätzlich solide, aber organisatorische Strukturen machen produktives Arbeiten oft schwer. Viele Prozesse sind veraltet oder überbürokratisiert, was die Effizienz deutlich reduziert. Entscheidungen dauern lange, Verantwortlichkeiten sind unklar und Mitarbeitende arbeiten häufig unter Bedingungen, die durch die interne Organisation künstlich erschwert werden. Insgesamt sind die Arbeitsbedingungen funktional, aber weit entfernt von modern oder förderlich.
Kommunikation
Kommunikation erfolgt hierarchisch, intransparent und oft zu spät. Entscheidungen werden selten nachvollziehbar erklärt
Gehalt/Benefits
Trotz Einführung von Gehaltsbändern bleibt die Vergütung intransparent und ungerecht. Ein deutlicher Gender-Pay-Gap ist weiterhin spürbar, und viele Mitarbeitende haben das Gefühl, trotz gleicher Verantwortung unterschiedlich eingestuft zu werden. Sozialleistungen sind durchschnittlich, aber keinesfalls ein echter Vorteil des Unternehmens. Gehaltsgespräche verlaufen wenig nachvollziehbar, da Teamleitungen hier keine Entscheidungsbefugnis haben.
Gleichberechtigung
Trotz Einführung von Gehaltsbändern besteht weiterhin ein deutlich spürbarer Gender-Pay-Gap. Transparenz fehlt, und gerechte Einstufungen wirken nicht konsequent umgesetzt. Gleichberechtigung wird offiziell betont, aber im praktischen Arbeitsalltag ist sie kaum erkennbar. Frauen und neue Kolleg:innen haben es sichtbar schwerer, faire Entwicklungschancen zu erhalten.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben könnten durchaus spannend sein – moderne IT-Themen, Kundenprojekte, Prozessarbeit. In der Praxis gehen interessante Tätigkeiten jedoch im Verwaltungsapparat verloren. Viele Mitarbeitende arbeiten weit unter ihrem Potenzial, weil Strukturen lähmen, Entscheidungen blockieren und Weiterentwicklung nicht gefördert wird. Der eigene Gestaltungsspielraum ist minimal


