3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Geprägt von einem massiven Misstrauen. Es herrscht das Gefühl, dass Loyalität durch Überwachung erzwungen werden soll. Das Team hält zwar zusammen, aber die permanente Angst vor willkürlichen „Sparmaßnahmen“ oder plötzlichen Aufgabenänderungen belastet das Klima massiv.
Nach außen glänzend, nach innen verfault. Die Stiftung lebt von ihrem Namen und dem Fleiß der operativen Mitarbeiter. Wer hier anfängt, sollte wissen, dass der Schein massiv trügt.
War prinzipiell sehr gut. Es gab relativ viel Flexibilität und Freiheiten in der Arbeitsgestaltung. Man merkte jedoch, dass dieses Vertrauen von der Führungsebene zunehmend hinterfragt wird und erste Tendenzen zu stärkerer Kontrolle spürbar waren.
Es gibt keine strukturierte Entwicklung. Wissen wird als Machtmittel gehortet. Wer fachlich zu gut wird, wird als Bedrohung für die Leitung wahrgenommen und eher klein gehalten oder „herausgefiltert“.
Die Gehälter wirken auf den ersten Blick okay, doch jede Diskussion über eine Gehaltserhöhung löst bei der Leitung regelrechte Schnappatmung und emotionale Abwehrreaktionen aus. Es herrscht eine eklatante Ungleichbehandlung: Während ein kleiner Kreis von Weihnachts- oder Urlaubsgeld profitiert, geht der Großteil der Belegschaft komplett leer aus. Benefits wie Altersvorsorge oder Zuschüsse? Fehlanzeige. Wertschätzung ist hier ein knappes Gut.
Die größte Enttäuschung. Eine „Bürgerstiftung“, die intern so unsozial mit Menschen umgeht, verliert jegliche Glaubwürdigkeit. Das soziale Engagement nach außen wirkt wie eine „Potemkinsche Fassade“, um das interne Fehlverhalten der Leitung zu kaschieren. Echter Anstand fängt beim Umgang mit den eigenen Mitarbeitern an – hier fehlt er völlig.
Der absolute Lichtblick. Das Team hält fest zusammen, unterstützt sich gegenseitig und bildet einen gesunden „Airbag“ gegen die emotionalen Wellen von oben. Hier herrscht echte Loyalität und fachlicher Austausch auf Augenhöhe. Ohne dieses Team wären viele Projekte längst gescheitert.
Erschreckend. Langjährige Erfahrung wird nicht geschätzt, sondern als Kostenfaktor gesehen. Es gibt systematische Versuche, ältere Kollegen durch subtile Drangsalierungen zur Kündigung zu bewegen. Wer teuer oder „zu erfahren“ ist, wird mürbe gemacht.
Die Führungsebene agiert hochgradig emotional und unberechenbar. Entscheidungen werden nicht nach fachlichen Kriterien, sondern nach persönlicher Sympathie getroffen. Kritik wird als Rebellion aufgefasst. Es wird aktiv nach Wegen gesucht, unbequeme, aber fachlich versierte Mitarbeiter loszuwerden, anstatt deren Expertise zu nutzen.
Die Räumlichkeiten wirken oft chaotisch und unstrukturiert (ähnlich wie die Führung). Es werden nicht nachvollziehbare Sparmaßnahmen angekündigt. Die technische Ausstattung ist vorhanden, aber die Bedingungen (z. B. Homeoffice) werden zunehmend als Kontroll- und Disziplinierungsmittel missbraucht statt als Benefit gelebt.
Transparenz ist ein Fremdwort. Informationen werden als Machtmittel zurückgehalten oder nur tröpfchenweise vergeben. Man hat das Gefühl, dass intern mehr über Mitarbeiter als mit ihnen gesprochen wird. Pläne für „Umstrukturierungen“ oder „Einsparungen“ werden oft als Drohkulisse genutzt.
Ein reines Lippenbekenntnis. Eine echte Gleichberechtigung findet nicht statt; männliche Kollegen werden oft bevorzugt. Besonders beschämend: Hinter verschlossenen Türen wird über Bewerber mit Behinderungen, Migrationshintergrund oder diversen Identitäten gelästert. Diversität wird nur als Marketing-Tool genutzt, im Alltag aber verachtet.
Die Projekte an sich sind fachlich hochspannend und gesellschaftlich relevant, die Arbeit macht Sinn und Freude. Leider wird die Arbeit durch mikromanagement-artige Kontrollen und fachfremde Einmischung massiv behindert.