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Bundesagentur 
für 
Arbeit
Bewertung

14 Jahre mit Höhen und Tiefen

3,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesagentur für Arbeit in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Neue Mitarbeiter oder auch solche, die schon bei der Agentur beschäftigt sind aber den Bereich wechseln werden oft ins kalte Wasser geschmissen. Es gibt zwar ein Onboarding Prozess, der für viele Aufgaben genau regelt, wie die Qualifizierung und Einarbeitung ablaufen soll. In der Praxis läuft das meines Erachtens allerdings nicht wirklich gut.

Die Zentrale in Nürnberg sollte außerdem endlich verstehen, dass sie guten Mitarbeiter vor allem auch dann bekommt, wenn sie ortsunabhängig arbeiten können. Also sprich unabhängig vom Standort in Nürnberg. In der Praxis funktioniert das super aber logischerweise will nicht jeder oder jeder seinen Lebensmittelpunkt komplett nach Nürnberg verschieben. Das ist sehr schade. So bleiben viele nur vorübergehend bei der Zentrale. Ich wäre auch gerne dauerhaft dort beschäftigt geblieben aber ein Umzug kam nicht in Frage.

Mitarbeitende sollten ab einer gewissen Zeit mit Beauftragung auch einen Anspruch auf die höhere TE haben. Nach 5 Jahren Beauftragung ohne feste TE III kam ich mir am Ende doch etwas veräppelt vor. Habe dann bei einer anderen Behörde eine entsprechende Stelle gefunden.

Ich habe hier mit der Ausbildung angefangen - die wirklich fantastisch war- und habe in 14 Jahren so viele verschiedene Bereiche der BA kennengelernt. Ich bin sehr dankbar für Zeit und bisschen traurig darüber, dass es letztendlich die starren Rahmenbedingungen waren, die dafür gesorgt haben, dass ich die Behörde verlassen habe.

Arbeitsatmosphäre

Das kommt total darauf an in welchen Bereich oder Team man ist. Kolleginnen und Kollegen können super unterschiedlich sein. Auch die Führungskräfte sind super unterschiedlich. Ich hab schon erlebt, dass die Arbeitsatmosphäre super ist, aber auch schon miserabel.

Kommunikation

Für mein Empfinden wurde fast immer ausreichend und transparent kommuniziert.

Kollegenzusammenhalt

In manchen Teams habe ich es so empfunden, dass sich die Kolleginnen und Kollegen am liebsten aus dem Weg gehen würden. Von Teamzusammenhalt keine Spur. In anderen Teams wiederum hat man sich tatkräftig unterstützt und war immer für einander da egal, ob Mitarbeiter oder auch Führungskraft.

Work-Life-Balance

Work Life Balance war immer super. Es kommt natürlich immer darauf an, in welchem Bereich man arbeitet, ob man zum Beispiel Kundenkontakt hat. Ansonsten kann man aber sehr flexibel arbeiten. Ich habe oft den Dienst für mehrere Stunden unterbrochen für private Termine und dann später wieder weitergearbeitet. Auch Home-Office bietet hier eine tolle Möglichkeit, berufliches und privates miteinander zu vereinbaren.

Vorgesetztenverhalten

ich empfand die Zusammenarbeit mit den meisten meiner Führungskräfte als sehr angenehm. Es gab nur wenige unangenehme Erfahrungen.

Interessante Aufgaben

Bei der Bundesagentur für Arbeit gibt es unfassbar viele verschiedene Aufgabenbereiche. Das Schöne ist, dass man sich auch intern bewerben kann und so die Möglichkeit hat, sich beruflich weiter zu entwickeln.

Gleichberechtigung

Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sexualität oder sonstigem hat man hier die gleichen Chancen und Möglichkeiten . Das wird nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt. Hierfür bin ich auch rückblickend sehr dankbar

Umgang mit älteren Kollegen

Habe hier nie einen Unterschied feststellen können, beim Umgang mit jüngeren oder älteren Kollegen. Alle sind gleich viel wert.

Arbeitsbedingungen

Hier hängen die Bundesagentur leider etwas hinterher. Die Ausstattung muss moderner werden. Dass Mitarbeiter mit Laptops versorgt werden sollte kein jahrelanger Prozess sein. Auch ansonsten bekommt man hier nichts geschenkt. Öffentlicher Dienst halt. Man muss sparsam sein.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist tariflich geregelt und meines Erachtens völlig in Ordnung

Image

Meiner Wahrnehmung nach mittlerweile etwas besser geworden aber den schlechten Ruf wird man wohl nicht ganz wegbekommen, vielleicht aber auch politisch bedingt

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten sich hier weiter zu entwickeln vor allem auch ohne einen bestimmten Abschluss sind enorm. So etwas gibt es bei anderen Behörden kaum. Wer Leistung zeigt und sich weiter entwickeln möchte, der kann es hier weit bringen. Negative Erfahrung habe ich hingegen damit gemacht, dass ich bei meiner privaten Weiterbildung nicht unterstützt wurde. Ich habe mich noch berufsbegleitend weitergebildet und auch studiert, während ich weiterhin in Vollzeit gearbeitet habe. Obwohl diese Weiterbildung und mein Studienabschluss später Anwendung gefunden haben, wurde ich in keinster Weise zeitlich oder finanziell unterstützt. Ich bin froh, von einer Stiftung ein Stipendium bekommen zu haben und gleichzeitig sehr enttäuscht, dass die Bundesagentur für Arbeit, die auch für Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung steht, keine Unterstützung geleistet aber gleichzeitig davon profitiert hat.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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