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23 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 39%
Score-Details

23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Willkommen im Fiebertraum – bitte anschnallen

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Soziale Dienst, der bei einem Arbeitsalltag im Fiebertraum für gelegentliche Klarheitsmomente sorgte.
Neben dem Auftrag als - vorläufiges - Ende der Debatte: Ein Arbeitszeugnis, das auf humorvolle und kreative Weise die im Rahmen der Tätigkeit erkennbaren Entwicklungspotenziale des Beurteilenden dokumentiert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sachgebietsleitung gegangen (worden) → Büro durch die Referatsleitung in einer Nacht- und Nebelaktion geräumt → Sachgebiet organisatorisch verschoben – Problem ungelöst.

Menschen werden teils aus der anderen Hälfte der Bundesrepublik in das Sachgebiet geholt, sehenden Auges und trotz bekannter Missstände. Der dringende Besetzungsdruck kann die Fürsorge für Mitarbeitende überlagern.

Qualifikation auch optional - Schul- und Berufsabschlüsse nicht immer vorhanden, interne Netzwerke und familiäre Zugehörigkeiten haben mitunter Einfluss. Konflikte eskalieren persönlich statt sachlich und vorgesetzt waren einander abwechselnd, weil abwesenheitsvertretend, zwei Herren, die nicht Herr der Lage wurden.
Mutmaßliches Ergebnis vom Peter-Prinzip im Schnelldurchlauf.

Verbesserungsvorschläge

- Akquise unter Fürsorgepflicht und mit Einarbeitungskonzept
- Führung nach Können und Kompetenz
- verbindliches Einfordern von professionellem Verhalten
- Problemanalyse statt -verschiebung
- Beschränkung von Machtkonzentration
- Etablierung von Feedbackkultur
- Leitfaden für adäquate Verhaltensregeln
- Personalpolitik mit Verantwortung: Kollegen nicht für kurzfristige Engpässe umsetzen und für langfristige Engpässe aus fernen Regionen der Bundesrepublik akquirieren

Wichtiger Auftrag, übles Drumherum: Wer hier bleibt, kämpft gegen Hierarchie, Machtspiele und symbolische Maßnahmen. Abgang garantiert.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten nahen Kollegen mit (Schul-)Abschlüssen arbeiten trotz schwieriger Rahmenbedingungen engagiert und professionell zusammen.

Vorgesetztenverhalten

An Karneval konnte die Referatsleitung nicht auf einem Stuhl sitzen und saß auf dem Boden. Symbolträchtig: Ein Kasten mit leeren Bierflaschen im Büro der Personalvertretung, ein Poster „Astra Urtyp – Hoch die Hände, Wochenende“ als Deko im Büro der Sachgebietsleitung.

Sachgebietsleitung vs. Referatsleitung: Unterschiedlicher hätten sie nicht sein können – feine Gesinnung (vom Poster mal abgesehen) stieß auf notorische Unverschämtheit.

Arbeitsbedingungen

Bestandteil gelebter Innovation geworden - im Rahmen der Personalentwicklung hat man aus Mitarbeiterbindung ein "Aussteigerprogramm" gemacht.

Kommunikation

Während meiner Tätigkeit kam es zu einer Situation, in der Vorwürfe im Zusammenhang mit mutmaßlichen Filmaufnahmen durch Sicherheitskameras auf dem Gelände im Raum standen, die die Referatsleitung in zwischenmenschlicher Konstellation betrafen. In einem Meeting wurde in unterstützendem Beisein der nächsthöheren Führungsebene erläutert, dass diese Vorwürfe nicht zutreffen würden. Die Angelegenheit wurde im Sachgebiet emotional berührt und als prioritäres Thema vorgetragen. Für mich persönlich war die Situation natürlich sehr belastend.. Zugleich wurde Stillschweigen verordnet. Eine lückenlose Aufklärung inklusive Konsequenzen folgt?
Es stellt sich schon die Frage, ob in Zeiten besonderer Awareness ein sich auf öffentlich-bundesdienstlicher Bühne im Kontext einer oberen Sicherheitsbehörde derart präsentierender Fachexperte im Beamtenstatus geeignetes Führungspersonal darstellt, um im staatlichen Rahmen Arbeit für Bedienstete zu gestalten. Antwort inklusive.


Arbeitsatmosphäre

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Puls

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Verwaltung einmal anders

4,4
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Große Flexibilität in der Behörde, man kann sich regelmäßig auf spannende Aufgaben bewerben.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich gut, die Arbeit findet in Teams statt, die oft kollegial zusammen arbeiten.

Image

Das ist sehr gut.

Work-Life-Balance

Flaz und Gleitzeit, MoBü ist leider nicht überall möglich und hängt von dem konkreten Arbeitsplatz ab.

Karriere/Weiterbildung

Großes Fortbildungsangebot, mitunter muss man auf einen Platz auch einmal warten.

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach TVÖD

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mittlerweile wird sehr auf Mülltrennung und die Vermeidung von unnötigen Ausdrucken geachtet.

Kollegenzusammenhalt

Die Stimmung ist gut, meinen Kollegen war der Auftrag der Behörde wirklich wichtig.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Teams sind mitunter sehr divers, die Zusammenarbeit hat gut geklappt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, der Umgang war fair

Kommunikation

Mitunter länger bei abteilungsübergreifenden Aufgaben, an sich aber in den Team und der Abteilung gut.

Interessante Aufgaben

Beim Inlandsnachrichtendienst? Auf jeden Fall!


Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Spannende Sicherheitsbehörden mit Top Aufstiegsmöglichkeiten

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Bundesamt für Verfassungschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Beförderungen werden nach dem Leistungsprinzip vorgenommen und sind für eine nachgeordnete Behörde überdurchschnittlich gut.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter sollten nach ihren eigenen Wünschen und Kompetenzen eingesetzt werden, um hohe Fluktuationen zu vermeiden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese Bewertung genommen haben. Wir freuen uns sehr, dass Sie so zufrieden sind und uns als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Freundliche Grüße
Ihr BfV Karriere-Team

Verwaltungsbehörde mit untergeordnetem Nachrichtendienst - unter dem Strich steht Enttäuschung

2,8
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit im Kernbereich ist einzigartig, spannend und herausfordernd. Dort habe ich die tollsten, fähigsten und fleissigsten Kolleginnen und Kollegen meiner ganzen Laufbahn getroffen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zusammengefasst drei Punkte:

- Es gibt keine übergeordnete Strategie, weder operativ noch administrativ. Alles ist Zufall und von außen gesteuert, es gibt keine Schwerpunkte, Agenda oder irgendeinen roten Faden. Wo welches Personal in welcher Funktion eingesetzt wird ist fast immer völlig zufällig da, wo gerade ein Loch gestopft werden muss. Es gibt keinerlei Systematik und Entwicklung. Das hat mich sehr enttäuscht.

- Schlechte Vorgesetzte: Nach vielen Gesprächen und jahrelangen Beobachtungen bin ich der Überzeugung, dass hier das Hauptroblem liegt. Gerade ältere Kolleginnen und Kollegen mussten nie ein Asessment machen, waren einfach irgendwann auf ihrem Posten und haben freie Bahn. Selbst grobes soziales Fehlverhalten und Inkompetenz haben in aller Regel überhaupt keine Folgen. Womit wir beim letzte Punkt wären

- Keine Konsequenzen: Fast nichts hat Konsequenzen. Man kann sich eigentlich nahezu alles erlauben. Wenn man nicht gerade den goldenen Löffel klaut wird nichts passieren. Unsoziales Verhalten, Untätigkeit und Verweigerungen haben maximal eine interne Umsetzung zur Folge. Auch Mitarbeitende, die über Jahre (!) hinweg zwischen 1 und 3 Tagen die Woche "krank" fehlen, müssen kein Attest vorzeigen oder irgendetwas befürchten. Laut Personalbetreuung "könne man da nichts machen. Der Vorgesetzte könne ja nochmal das Gespräch suchen"...

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge haben sich in der Vergangenheit als sinnlos erwiesen und werden auch an dieser Stelle nichts ändern. Wer soll denn auch irgendetwas verbessern? Die Verwaltungsleitung ist seit Jahren im Amt und hat sich dazu unwillig und unfähig gezeigt, die Ebene darüber hat keinen Präsidenten und scheint damit beschäftigt, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Mirkomanagement steht auf allen Ebenen über einer Vision.

Und bevor mir nun vorgeschlagen wird, ich möge mich doch bei der Personalgewinnung melden: Mir wurde unmittelbar nachdem ich meinen Abgang verkündet habe ein "Exit-Gespräch" angekündigt, in dem man sich mit mir zeitnah zusammensetzen wolle. Danach zogen viele Monate ins Land, die zuständige SB ist mir auf dem Flur aus dem Weg gegangen und am Ende habe ich die Behörde ohne ein solches Gespräch verlassen....

Arbeitsatmosphäre

Sehr vom Bereich abhängig, nach meiner Erfahrung aber ganz gut

Image

War schon mal besser aber auch wensentlich schlechter. Aber allein die Tatsache, dass es seit fast einem Jahr keinen Präsidenten mehr gibt (und der letzte hat mit seiner erfolglosen politischen Karriere dem Image massiv geschadet) und es offensichtlich niemanden groß interessiert spricht Bände

Work-Life-Balance

Unter vielen Jobs des Hauses leidet das Privatleben naturgemäß. Aber die Behörde kommt Leuten, die gerne etwas leisten, auch kaum entgegen. Selbst kleinste Erleichterungen werden mit Bürokratie erstickt

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen (insbesondere externe) waren früher mal besser, sind dann aber flächendeckend durch Sparmaßnahmen weggefallen. Das interene System zu Fortbildungen ist bemüht, aber strukturell unterfinanziert und sowohl inhaltlich als auch technisch noch im kalten KriegAufstiege in höhere Laufbahnen sind sehr schwierig, Beurteilungen größtenteils ein intransparentes Ränkespiel und eine systematische Personalentwicklung exisiert nicht

Kollegenzusammenhalt

In den Kernbereichen des Hauses nach meiner Erfahrung ziemlich gut

Umgang mit älteren Kollegen

Zu gut - wer auch Jahre vor dem Ruhestand nicht mehr richtig mitmachen will (etwa Einführung neuer Systeme oder Tools) wird dann meistens auch in Ruhe gelassen

Vorgesetztenverhalten

Man kann Glück haben und wirklich tolle Menschen als Vorgesetzte haben. Die Regel ist das aber nicht, gerade auf dieser Ebene steckt aus meiner Sicht das größte Problem. Die Machtfülle gerade von Referatsleitungen ist enorm, Inkompetenz und soziales Fehlverhalten werden über Jahre geduldet, systematische Weiterbildungen existieren nicht. Hat man es einmal auf einen der begehrten Posten geschafft kann man eigentlich bis zur Pensionierung tun und lassen was man will

Arbeitsbedingungen

In Köln zu meiner Zeit durch die Bank unterirdisch. Das Gebäude schimmelt und fault vor sich hin, man muss teilweise weite Strecken zurücklegen um eine funktionierende Toilette zu finden. Den Mangel an Parkplätzen hat die Verwaltung auch nach vielen Jahren nicht in den Griff bekommen, der Kantinenbetrieb kam teilweise zum erliegen, Snackautiomaten oder ein alternatives Angebot für Menschen die lange arbeiten müssen gab es irgendwann auch nicht mehr, die IT-Ausstattung (Infrastruktur, nicht ND-Kerngeschäft) ist aus den 90er Jahren

Kommunikation

Während man im eigentlichen Job meistens mit für die Arbeit irrelevanten Informationen zugeschüttet wird, existiert keine Kommunikation von der Amtsleitung (oder der Ebene darunter) in die Fläche. Selbst von wensentlichen Vorgängen (Präsident ist weg etc.) erfährt man immer zuerst aus der Presse. Bei Mitarbeitendenversammlungen hingegen ist immer alles positiv, Probleme scheinen nicht zu existieren...

Gehalt/Benefits

TVÖD und Beamtenbesoldung eben, mit einer Zulage. Darüber hinaus gibt es aber keine Benefits

Gleichberechtigung

Habe nie etwas diskriminierendes erlebt, im Gegenteil

Interessante Aufgaben

Im Kern definitiv, dazu eben die üblichen Aufgaben einer großen Bundesbehörde

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Sehr geehrter ehemaliger Kollege, sehr geehrte ehemalige Kollegin,

vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Bewertung. Es freut uns zu hören, dass Sie die Arbeit in unserem Haus als spannend und herausfordernd erlebt und die Kolleginnen und Kollegen sowie den Zusammenhalt als besonders positiv wahrgenommen haben.

Gleichzeitig bedauern wir Ihre deutliche Kritik und nehmen diese sehr ernst. Einige der genannten Punkte wurden bereits sowohl in internen als auch anderen externen Rückmeldungen als verbesserungswürdig benannt. Wir sind uns der Optimierungspotenziale bewusst und haben, wie Sie sicherlich mitbekommen haben, in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen auf den Weg gebracht und umgesetzt, um das Arbeitsumfeld und die Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende zu verbessern sowie die Arbeitszufriedenheit stetig zu steigern.

Dennoch erlauben wir uns an dieser Stelle die Anmerkung, dass in einer großen, heterogenen Organisation die unterschiedlichen Einschätzungen und Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen nicht in allen Punkten übereinstimmen können. Wir sehen es als sehr positiv an, dass unsere Mitarbeiterschaft eine überdurchschnittlich lange Amtszugehörigkeit aufweist und sehr viele Bewerbungen auf persönliche Weiterempfehlungen durch zufriedene Mitarbeitende zurückzuführen sind.

Dass es in Ihrem Fall nicht zu dem angekündigten Exit-Gespräch kam, entspricht nicht unseren Standards und wir bedauern auch dies ausdrücklich.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.

Ihr BfV Karriere-Team

Große Enttäuschung

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Den Bewerbungsprozess verbessern und nach außen ein wenig kompetenter wirken. Leider finde ich es sehr schlimm, dass man erst nach Antritt der Stelle erfährt, wie die Menschen dort wirklich sind. Bei Rückgabe meiner dienstlichen Unterlagen wurde ich zudem mit einem Laufzettel durch das gesamte Haus geschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis mit dem BfV befunden. Das Ganze hat zwei Stunden gekostet und mir kam es wie reine Schikane vor.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war rein funktional. Jede*r hat für sich selbst gearbeitet. In dem Team habe ich mich gar nicht willkommen gefühlt. Hauptsache da saß jemand, der gearbeitet hat.

Image

Zu Beginn und während des Bewerbungsprozesses hatte ich Respekt vor der Behörde. Nach meinem Einblick bin ich froh, nicht mehr da zu sein. Man rühmt sich mit seinen Aufgaben, doch hab ich nirgendwo so viele Menschen Pause machen sehen wie dort. Zudem habe ich von vielen Menschen gehört, wie unzufrieden sie sind und dass sie kein zweites Mal dort eine Ausbildung machen würden. Eine weitere Person hat nach sechs Monaten gekündigt. Mir ging es in meiner Zeit beim BfV ungemein schlecht.

Work-Life-Balance

Es gibt einen großzügigen Gleitzeitrahmen. Den erlebe ich im öD (Verwaltung) jedoch als Standard. Da es keine Möglichkeit zur Heimarbeit gab und man im Amt selbst den Kontakt zum Privatleben komplett eingestellt hat, ist eine Work-Life-Balance für mich kaum vorhanden gewesen. Es war ungemein kompliziert Arbeit, Wohnungssuche und tel. Arztgespräche unter einen Hut zu kriegen. Im Privatleben zahlt man für diesen Arbeitgeber einen hohen Preis und muss sich regelmäßig „nackt“ machen. Es kommen Reiseeinschränkungen auf einen zu, man darf keine Beziehungen zu Menschen aus bestimmten Staaten aufbauen und man muss sich zudem im Privatleben diskret verhalten, d.h., dass man sich Lügen um seine Arbeit ausdenken darf.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist für den öD ganz gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kaum vorhanden. Vor dem Amt gibt es grüne Wiesen. Es wurden Wildblumen angelegt. Das ist ein hübscher Gedanke, aber jetzt auch kein Meilenstein im Thema Nachhaltigkeit.

Kollegenzusammenhalt

vgl. den ersten Punkt. Man hat gar nicht im Team gearbeitet. Zusammenhalt gab es nicht. Man hat sich nichtmal auf einen gemeinsamen Kaffee eingelassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Dies kann ich nicht richtig beurteilen, da ich mich als jüngere Person sehe. Es werden jedenfalls ältere Personen eingestellt. Umgekehrt gibt es wenig Wertschätzung für jüngeres Personal.

Vorgesetztenverhalten

Hier würde ich am liebsten Minuspunkte vergeben. Die mir vorgesetzte Person hatte m.E. nach nichts auf dieser Stelle verloren. Fachlich mag die Person gut gewesen sein, doch menschlich waren keinerlei Kompetenzen vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Sehr olles Gebäude aus den 80er Jahren. Da kann keiner was für, hübsch ist es jedoch nicht. Die Sanitäranlagen waren ebenfalls alt und unschön und in den Küchen gab es nichtmal warmes Wasser aus der Leitung.

Kommunikation

Ich bat während der Einarbeitung mehrfach um persönliche und direkte Kommunikation, aber es wurden lieber Mails und Post It’s geschrieben und ich musste sämtliche Informationen erfragen.

Gleichberechtigung

Sehr strikte Trennung zwischen hD, gD und mD. Es ist so albern Mitarbeiter*innen aufgrund einer anderen Ausbildung anders zu behandeln.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben haben mir persönlich Spaß gemacht. Jedoch konnte der Spaß an der reinen Tätigkeit gar nicht wirklich entstehen/wachsen, weil es alle anderen Punkte gar nicht erst möglich gemacht haben.


Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemalige Kollege,

wir bedauern sehr, zu hören, dass Ihre Erfahrungen bei uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben und dass Sie deshalb unser Haus verlassen haben.
Vielen Dank für Ihr offenes Feedback an dieser Stelle. Wir hoffen und wünschen uns, dass Sie Ihre Kritik und Enttäuschung auch gegenüber Ihren nächsthöheren Vorgesetzten und/oder den Kolleginnen und Kollegen der Personalverwaltung zum Ausdruck gebracht haben.


Wir haben es uns zum Ziel gemacht, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen und erfolgreich arbeiten können. Dies haben Sie offenbar anders empfunden.


Das von Ihnen geschilderte Verhalten Ihrer Führungskraft entspricht nicht unseren Führungsleitlinien. Diese sehen einen kooperativen Führungsstil, einen respektvollen und vertrauensvollen Umgang miteinander sowie eine offene Kommunikation explizit vor. Unsere (Nachwuchs-)Führungskräfte werden dazu regelmäßig geschult. Insofern nehmen wir Ihren Hinweis sehr ernst.


Sicherlich haben Sie auch mitbekommen, dass wir im vergangenen Jahr insbesondere bei den von Ihnen kritisierten Punkten Arbeitsbedingungen, Kommunikation und Umwelt-/Sozialbewusstsein aktiv und mit hoher Priorität zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung vorangetrieben haben. Die Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten im Homeoffice, die Einführung neuer Dialogformate innerhalb der Abteilung Zentrale Dienste oder die Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS mit einhergehenden Instrumenten zur Verbesserung unserer Umweltleistung möchten wir hier exemplarisch nennen.

Wir haben also in vielerlei Hinsicht die richtigen Wege eingeschlagen und Maßnahmen im Sinne unserer Mitarbeitenden getroffen. Wir sind uns gleichwohl darüber im Klaren, dass Veränderungen Zeit brauchen.


Positiv erwähnen Sie unser großzügiges und flexibles Arbeitszeitmodell, welches in seinen Möglichkeiten weit über das landläufige Gleitzeitmodell hinausgeht und unseren Mitarbeitenden tatsächlich ein Höchstmaß an Flexilitiät bietet, um beispielsweise Arzttermine oder andere wichtige private Erledigungen wahrzunehmen.


Wir sind uns der mit einer Beschäftigung in einem Nachrichtendienst einhergehenden Besonderheiten natürlich bewusst. Entsprechend haben Bewerbende die Möglichkeit, sich schon vor ihrer Bewerbung auf unserer Karrierewebsite zu möglichen sicherheitlich bedingten Einschränkungen zu informieren. Zusätzlich werden Bewerbende aufgrund ihrer zukünftigen sicherheitsempfindlichen Tätigkeit noch vor ihrer Einstellung in einem umfassenden Gespräch auf einige Besonderheiten, wie z. B. über etwaige Reisebeschränkungen gemäß der Staatenliste des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, aufgeklärt. Darüber hinaus werden sie für einen möglichst diskreten Umgang mit der zukünftigen Amtszugehörigkeit sensibilisiert und diesbezüglich individuell beraten.


Abschließend bedauern wir sehr, dass sich die Gesamtsituation für Ihr persönliches Empfinden offenbar so darstellte, dass Sie sich zu einer Kündigung entschlossen haben.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute!

Ihr BfV Karriere-Team

Mehr Schein als Sein

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Verfassungschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-flexible Arbeitszeit
-Kantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-die meisten Vorgesetzten (egoistisch und abgehoben)
-Angebot an Parkplätzen
-in vielen Bereichen kein Homeoffice erwünscht, obwohl es technisch möglich wäre

Verbesserungsvorschläge

-Fortbildung der Vorgesetzten (Mitarbeiterführung)
-Homeoffice ermöglichen
-mehr Parkplätze
-anheben der Sicherheitszulage

Arbeitsatmosphäre

Leider war meine Erfahrung insgesamt enttäuschend. Die Arbeitsatmosphäre war oft von Stress und Unzufriedenheit geprägt, was vor allem durch die inkompetente Führung verstärkt wurde. Die Vorgesetzten zeigten wenig Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeiter und es mangelte an klarer Kommunikation sowie Unterstützung. Zudem war die Arbeitsbelastung extrem hoch, mit zu wenigen Kollegen, um die Aufgaben in angemessener Zeit zu bewältigen. Dies führte häufig zu Überstunden und einem Gefühl der Überforderung. Insgesamt bietet diese Behörde wenig Raum für berufliche Weiterentwicklung und eine gesunde Work-Life-Balance. Ich kann den Arbeitgeber leider nicht empfehlen.

Image

Das Image des Unternehmens ist intern eher schwach, da viele Mitarbeiter mit der Arbeitsweise und den Rahmenbedingungen unzufrieden sind. Von außen gibt es sehr gespaltene Meinungen – einige sehen das Unternehmen positiv, während andere es kritisch betrachten. Es scheint eine klare Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von innen und außen zu geben, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und internes Management noch Verbesserungspotenzial hat.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war gut. Die flexiblen Arbeitszeiten von 5:00 bis 23:00 Uhr ermöglichten es mir, meine Arbeitszeit optimal an meine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Auch der Urlaubsantrag verlief stets unkompliziert – ich konnte meinen Urlaub problemlos einreichen und genehmigen lassen, ohne auf Widerstand zu stoßen. Diese Flexibilität trug erheblich dazu bei, dass ich Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren konnte.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen sind grundsätzlich erwünscht und werden vom Unternehmen gefördert, was eine gute Gelegenheit zur Weiterentwicklung darstellt. Allerdings ist das Arbeitspensum sehr hoch, sodass man sich gut überlegen sollte, ob man diese Möglichkeit tatsächlich in Anspruch nimmt. Die hohe Belastung kann es schwierig machen, zusätzlich Zeit und Energie für Weiterbildung zu finden, was die Attraktivität dieses Angebots einschränkt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist im Allgemeinen nach der üblichen Besoldung geregelt und entspricht den Standards. Die Zulage ist jedoch im Vergleich zur Ministerialzulage eher gering und kaum bemerkenswert. Positiv hervorzuheben ist, dass das Gehalt immer pünktlich überwiesen wird. Insgesamt ist die Bezahlung akzeptabel, aber es gibt definitiv Spielraum für eine höhere Wertschätzung durch bessere Zulagen oder Anpassungen an die aktuellen Standards.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im BfV lässt leider zu wünschen übrig. Das Gebäude entspricht nicht den heutigen Energiestandards, was zu einem ineffizienten Energieverbrauch und einer höheren Umweltbelastung führt. Zudem wird noch immer ein hoher Papierverbrauch verzeichnet, da die Digitalisierung nur schleppend voranschreitet und viele Prozesse weiterhin papierbasiert sind. Hinsichtlich sozialer Verantwortung fehlen klare Informationen oder Initiativen, die zeigen, inwieweit sich das BfV in diesem Bereich engagiert. Insgesamt scheint es so, das in Bezug auf Umwelt- und Sozialbewusstsein noch viel Potenzial zur Verbesserung vorhanden ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war eines der wenigen positiven Aspekte. Die Kollegen waren stets hilfsbereit, unterstützten sich gegenseitig und arbeiteten gemeinsam an Lösungen. Es herrschte ein starker Teamgeist, und trotz der Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert waren, fühlte man sich immer als Teil eines Teams, das zusammenhielt und sich gegenseitig unterstützte. Es war erfrischend zu sehen, wie alle im selben Boot saßen und gemeinsam an einem Strang zogen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen war innerhalb des Teams sehr gut. Ihre Erfahrung und ihr Wissen wurden stets geschätzt und respektiert. Die Kollegen wurden aktiv in Entscheidungen einbezogen und ihre Beiträge zu Projekten waren wertvoll und wurden anerkannt. Es herrschte eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts, und ältere Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, ihre umfangreiche Berufserfahrung einzubringen, was sowohl für sie als auch für das gesamte Team von Vorteil war.

Vorgesetztenverhalten

Die Führung durch meinen Vorgesetzten war sehr enttäuschend. Es mangelte an klarer Kommunikation, was oft zu Missverständnissen und Verwirrung führte. Darüber hinaus setzte sich der Vorgesetzte nicht für die Interessen der Mitarbeiter ein, was das Arbeitsklima zusätzlich belastete. Anstatt Unterstützung zu bieten, wurden immer mehr Sonderaufgaben verteilt, obwohl die Arbeitsbelastung bereits sehr hoch war. Die daraus resultierenden Ausfälle wurden nicht berücksichtigt oder angepasst, was die Situation weiter verschärfte. Insgesamt war das Führungsteam nicht in der Lage, eine gesunde und faire Arbeitsumgebung zu schaffen.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist insgesamt in sehr schlechtem Zustand und benötigt dringend eine umfassende Modernisierung. Es gibt zahlreiche Mängel, wie beispielsweise Notreparaturen, die das Erscheinungsbild und die Funktionalität beeinträchtigen. Besonders auffällig sind die Toiletten, in denen die Fliesen von den Wänden fallen und das Fehlen von warmem Wasser, um sich die Hände zu waschen. Zudem gibt es keine ausreichende Belüftung, was die Arbeitsbedingungen erheblich verschlechtert. Im Sommer wird es in den Büros unerträglich heiß. Insgesamt hat das Gebäude seine besten Tage hinter sich und sollte dringend renoviert/saniert werden, um ein angenehmes und funktionales Arbeitsumfeld zu schaffen.

Kommunikation

Die Kommunikation mit meinem Vorgesetzten war leider sehr unzureichend. Informationen wurden oft verspätet oder auf Umwegen weitergegeben, was zu Verwirrung und Verzögerungen bei der Arbeit führte. Die mangelnde Klarheit und die fehlende Transparenz in wichtigen Entscheidungen erschwerten die Zusammenarbeit erheblich. In vielen Fällen musste ich selbst hinter den Informationen her sein, was den Arbeitsprozess unnötig verkomplizierte. Eine bessere und zeitnahe Kommunikation wäre für eine effizientere Zusammenarbeit unerlässlich gewesen.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung im Unternehmen war leider problematisch. Es gab eine deutliche Bevorzugung jüngerer Kolleginnen durch den männlichen Vorgesetzten, was sich in bevorzugter Behandlung und häufigeren Karrierechancen zeigte. Andere Mitarbeiter (egal ob männlich oder weiblich), insbesondere mit mehr Erfahrung oder längerer Betriebszugehörigkeit, wurden häufig übersehen und hatten es schwerer, gleiche Anerkennung oder Möglichkeiten zu erhalten. Diese Ungleichbehandlung führte zu Frustration und einem ungesunden Arbeitsumfeld, da nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen gefördert wurden.

Interessante Aufgaben

Der Aufgabenbereich war grundsätzlich interessant, da ich oft mit herausfordernden und abwechslungsreichen Aufgaben betraut wurde. Leider wurde diese Abwechslung durch die hohe Arbeitsbelastung und wiederholende Tätigkeiten oft überschattet. Viele Aufgaben wurden zur Routine, was die Arbeit mit der Zeit eintönig machte. Die Menge an Arbeit war insgesamt viel zu hoch, was es schwer machte, die Aufgaben mit der nötigen Sorgfalt und Qualität zu erledigen. Eine bessere Balance zwischen interessanten Aufgaben und machbaren Arbeitsmengen wäre wünschenswert gewesen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Es tut uns leid zu hören, dass Sie mit einigen wichtigen Punkten unzufrieden waren/sind.

Eine offene Kommunikation und ein vertrauensvoller, gleichberechtigter Umgang miteinander ist integraler Bestandteil unserer Führungsleitlinien. Beides soll ausdrücklich von den Vorgesetzten gelebt und gefördert werden. Es ist bedauerlich, wenn Sie in Ihrem Arbeitsbereich eine gegenteilige Erfahrung gemacht haben.

Wir nehmen Ihr Feedback daher sehr ernst und würden es daher gern als Grundlage nehmen, um gezielt an den angesprochenen Punkten zu arbeiten. Und so möchten wir Sie ausdrücklich ermutigen, Ihre Kritik auch intern bei den richtigen Adressaten, beispielsweise bei nächsthöheren Vorgesetzten oder den Kolleginnen und Kollegen der Personalverwaltung konstruktiv anzusprechen. Wir sind uns sicher, dass dies dazu beitragen kann, eine positive Veränderung für einige Ihrer geschilderten Unzufriedenheiten herbeizuführen.

Es freut uns, dass Sie neben den Negativpunkten auch von sehr positiven Erfahrungen berichten, beispielsweise in Bezug auf den Kollegenzusammenhalt, die Work-Life-Balance, die Bezahlung und die Weiterbildungsmöglichkeiten. Danke, dass Sie auch diese Punkte an dieser Stelle erwähnen.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass sich Ihre individuelle berufliche Situation zeitnah verbessern lässt und dass wir Sie als Arbeitgeber bald wieder vollends überzeugen und zufriedenstellen können.

Ihr BfV-Karriereteam

Sinnstiftende Tätigkeit mit top Atmosphäre innerhalb der Abteilung. Ideale Work-Life-Balance.

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Verfassungschutz in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wirklich in allen Bereichen sehr angenehm.

Work-Life-Balance

Man zeigt sich sehr flexibel bei Teilzeit. Weiterer Pluspunkt sind die flexiblen Arbeitszeiten (Beginn/Ende des Arbeitstages). So können gerade junge Familien mit Kindern unerwartete Situationen ohne Stress bewältigen.

Kollegenzusammenhalt

Wird sicherlich von Referat zu Referat unterschiedlich sein, aber ich persönlich habe stets einen guten Kollegenzusammenhalt wahrgenommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Habe ich in der freien Wirtschaft leider schon anders miterlebt. Hier merkt man keinen Unterschied im Umgang mit jüngeren oder älteren Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Habe eigentlich immer einen Austausch auf Augenhöhe wahrgenommen. Aber auch hier gibt es sicherlich Ausnahmen, welche ich jedoch außer vom Hörensagen nicht mitbekommen habe.

Kommunikation

Auf Grund der Sicherheitsbestimmungen teilweise etwas komplizierter als gewöhnlich.

Gleichberechtigung

Diversität wird hier auf jeden Fall gelebt.

Interessante Aufgaben

Was mich noch viel mehr begeistert als die Aufgabe an sich, ist die Vielzahl an Tätigkeiten die man im BfV ausüben kann.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir danken Ihnen für Ihre so positive Bewertung und freuen uns, dass Sie sich offenbar mit Ihrem Arbeitsbereich, der Atmosphäre in unserem Haus und dem BfV als Arbeitgeber insgesamt sehr wohl fühlen.

Kollegiale Grüße
Ihr BfV-Karriereteam

'Top-Arbeitgeber' mangels öffentlicher Bewertungen

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gleitzeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

es werden keine Mitarbeiter-Rabatte verhandelt, es gibt nicht genügend Parkplätze, die Kantinen-Öffnungszeiten passen nicht zu einem 24:7-Arbeitgeber

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist insbes. in Köln extrem schlecht, das Kollegium ist unmotiviert. Es gibt punktuelle und gezielte Danksagungen und Belobigungen gegenüber einzelnen Referaten oder Personen, was dann wiederum in der breiten Masse als Hohn angesehen wird. Ein wirkliches Danke für wirkliche Mehrarbeit gibt es nicht. Die Leitung wirkt überfordert oder abgehoben.

Image

das Ansehen ist alles andere als gut und der Ex-Präsi sorgt dafür, dass es noch peinlicher wird. Niemand gibt öffentlich das BfV als Arbeitgeber an, nicht nur, weil 'Zurückhaltung angeraten' wird.

Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit ist schlichtweg mies. Home Office ist oft nicht möglich - bei vielen Tätigkeiten verständlich. Wenn es allerdings möglich wäre, wird oft trotzdem abgelehnt.

Karriere/Weiterbildung

teurere Schulungen gibt es inzwischen nicht mehr

Gehalt/Benefits

Bundestarif

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgaben sorgen für das Einhalten der Rechtslage.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Einheit ist der Zusammenhalt mal sehr gut und mal weniger.

Umgang mit älteren Kollegen

nichts auszusetzen

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist hässlich und alt, außen wie innen. Die Kantine ist ok, man kann aber auch nirgends sonst was essen. Die Öffnungszeiten sind schlecht - man könnte erwarten, es gäbe immer etwas zu essen, aber außerhalb der Lieblingszeiten des Beamten - 6 bis 13 Uhr - gibt es nix, maximal was aus dem Automaten.

Kommunikation

Kritik wird nicht angenommen, weder konstruktive noch emotionale. Spätestens bei emotionalen Beschwerden sollten Vorgesetzte hellhörig werden, insbesondere, da der Führungsstil das eigentlich (!) verlangt.

Gleichberechtigung

Ich habe häufig erlebt, dass mit den männlichen Kollegen gefachsimpelt wird, auch, wenn eine höhergestellte und mit der finalen Entscheidungsfindung betraute Kollegin anwesend und eigentlich zuständig war. Das geht imho einfach nicht.


Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe Kollegin oder liebe Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen haben.

Es freut uns, dass Sie bei aller Kritik einige wichtige Aspekte – die flexible Arbeitszeit, den fairen Umgang mit älteren Kollegen/Kolleginnen, das Gehalt und die interessanten Aufgaben – als positiv wahrnehmen. Doch insgesamt fällt Ihre Einschätzung leider nicht zufriedenstellend aus.

Einzelne Punkte, beispielsweise Ihren Frust über die angespannte Parkplatzsituation, können wir sehr gut nachvollziehen. Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, wird über verschiedene Maßnahmen bereits versucht, die Parksituation nachhaltig zu verbessern. Andere Themen, beispielsweise die Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten im Homeoffice, wurden in den vergangenen Monaten aktiv und mit hoher Priorität vorangetrieben, um eine weitergehende Flexibilität zu ermöglichen.

In jedem Fall möchten wir Sie bitten und ermutigen, diese und auch die anderen benannten wichtigen Punkte intern bei den richtigen Adressaten anzusprechen und Ihre Kritik konstruktiv zu äußern. Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihren Ideen an unseren Küchenchef, beziehen Sie bei einer Unzufriedenheit über die Kommunikation Ihre Vorgesetzten mit ein und beteiligen Sie sich gerne mit Ihren Verbesserungsvorschlägen an unserem Ideenmanagement.

Das ehrliche Feedback und die wertvollen Ideen unserer Mitarbeitenden helfen den Verantwortlichen dabei, ihre Bereiche so auszurichten, dass die Mitarbeitenden nachhaltig zufrieden sind und ihrer wichtigen Arbeit unter besten Bedingungen nachgehen können.

Herzliche Grüße

Ihr BfV-Karriereteam

Positiv überrascht

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Verfassungschutz in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich war vom Amt sehr positiv überrascht. Sowohl was das Arbeiten angeht, als auch die Denkweise. Die Kollegen sind fast durchweg motiviert und hilfsbereit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotzdem viele Vorgänge digitalisiert wurden und auch noch werden, ist man vom papierlosen Büro noch sehr weit entfernt.

Verbesserungsvorschläge

Mutiger das Positive nach außen tragen. Es wird so viel Gutes im Amt getan (sowohl durch die Arbeit des Amtes an sich, als auch für die Mitarbeiter), das leider nicht öffentlich gemacht wird / werden darf. Schade eigentlich.

Image

Eigentlich besser, als noch in den Köpfen der Menschen verankert. Zu oft verknüpfen die Menschen das Amt mit der Vergangenheit oder Verschwörungstheorien. Wer sich aber mit den Gesetzen auseinandersetzt, merkt, dass vieles, das erzählt wird, so gar nicht möglich ist.

Work-Life-Balance

Durch die Zeiterfassung auf jeden Fall gegeben. Wer Überstunden hat, kann diese für einen freien Tag auch nehmen. Das erste Mal für mich, dass Überstunden unkompliziert in Anspruch genommen werden konnten. Einziger Minuspunkt: Home Office ist nur sehr eingeschränkt möglich, was allerdings in der Natur eines Nachrichtendienstes liegt.

Karriere/Weiterbildung

Viele Kollegen waren schon in den unterschiedlichsten Abteilungen. Das zeigt, dass einem je nach Interessenlage und Qualifikation die Türen offen stehen. Sowohl innerhalb des Amtes als auch über die Ämter hinweg.

Gehalt/Benefits

Durch TV EntgO bzw. BBesO transparent und fair.

Kollegenzusammenhalt

Man unterstützt sich gegenseitig und ist offen neuem gegenüber.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe einiges gehört zum Umgang mit den Mitarbeitern, aber selbst noch nichts negatives erlebt. Die Vorgesetzten, mit denen ich arbeite, gehen kollegial mit den Mitarbeitern um. Man kann miteinander sprechen und Dinge voran bringen. Die Distanz ist auf dem Papier da, aber im Gespräch trifft man sich nach meiner bisherigen Erfahrung nach auf Augenhöhe.

Arbeitsbedingungen

Was man zum Arbeiten braucht, bekommt man. Zwar immer mit entsprechendem Antrag usw., aber immer hin. Höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle erwartet man nicht unbedingt, gehören aber zur Grundausstattung.

Kommunikation

Eins der aktivsten Intranets, die ich je erlebt habe. Hier werden täglich! die Neuigkeiten im Haus geteilt, die Abteilungen stellen sich vor und es wird Hilfe angeboten (bspw. damals für die Flutopfer im Ahrtal).

Gleichberechtigung

Es sind viele Frauen in Führungspositionen. Ich habe nicht das Gefühl aufgrund meines Geschlechts, meines Alters o.ä. nicht weiter zu kommen. Dafür gibt es genügend positive Beispiele in den Führungsebenen.

Interessante Aufgaben

Super spannendes Feld! In der Verwaltung bekommt man zwar nicht allzu viel von der operativen Arbeit mit, aber die wenigen Dinge sind super interessant und man weiß wieder wofür man täglich arbeitet.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir freuen uns sehr über diese durchweg positive Einschätzung und bedanken uns für die Zeit, die Sie sich für die Bewertung genommen haben. Schön, dass Sie so vieles in unserem Haus zu schätzen wissen und uns als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Besonders freuen wir uns auch über Ihren Verbesserungsvorschlag hinsichtlich des mutigeren Nach-außen-Tragens der vielen positiven Aspekte. Auf unseren karrierebezogenen Social-Media-Kanälen Instagram und LinkedIn versuchen wir seit einiger Zeit, genau diese positiven und vielleicht noch zu unbekannten Seiten unserer Behörde in die Öffentlichkeit zu tragen.

Herzliche Grüße und weiterhin alles Gute!

Ihr BfV-Karriereteam

BfV Berlin

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Verfassungsschutz in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sinnvolle inhaltliche Arbeit. Viele Mitarbeitende lassen sich nicht unterkriegen und arbeiten pflichtbewusst weiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Fehlerkultur und keine Wertschätzung. Schlechte Personalabteilung.

Verbesserungsvorschläge

Erster Schritt: Wechsel innerhalb der Personalabteilung. Da sitzen viele inkompetente Personen. Umstrukturierung.

Arbeitsatmosphäre

Verbesserungsfähig. In manchen Teams sehr gut. Stark hierarchisch.

Image

Schlechtes Außen-und Innenimage. Teilweise selbstgemacht.

Work-Life-Balance

Es wird erwartet, dass man sich für die Firma verausgabt. Wer gerne arbeitet, wird hier häufiger ausgebeutet.

Karriere/Weiterbildung

Schwierig nachvollziehbar wie die Beförderungen erfolgen.

Gehalt/Benefits

Gutes Gehalt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Okay da bessert sich einiges.

Kollegenzusammenhalt

Menschen halten zusammen, Referate sind untereinander häufiger in Konkurrenz.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere werden genauso gut oder schlecht behandelt wie jüngere Mitarbeitende.

Vorgesetztenverhalten

Das ist das eigentliche Problem. Würde man sich wie bestimmt in nachfolgender inszenierter E-Mail gebeten an die Personalabteilung wenden, wäre man für Jahre für jegliche Beförderung gesperrt. Deshalb sagen viele nicht, was sie denken. Ehrliches Feedback unerwünscht, Eigentlich will man nur hören, dass alles prima läuft. Probleme dürfen auf keinen Fall angesprochen werden. Dem Vorgesetzten sind die Belange der Mitarbeitenden meist komplett egal. Jede Form von konstruktiver Kritik wird abgestraft. Es werden Duckmäuser nach oben gehalten, die nach unten drücken. Es gibt Ausnahmen, FK, die sich für Mitarbeitende einsetzen und sich die Finger wund schreiben, um bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Diese sind die Ausnahme, müssen sie doch mit persönlichen Konsequenzen rechnen oder sind in gewissen Bereichen besonders geschützt. Führungsstil wie im letzten Jahrhundert. Nichts für Menschen, die gestalten möchten.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gesehen problematisch einzuschätzen. Die Personalabteilung nimmt keine Verbesserungsvorschläge an. Deshalb ist es auch schwierig Fachkräfte zu gewinnen und vor allem fähige Personen zu halten. Die Büroausstattung ist gut. Software nicht modern, das kostet viel Zeit und Nerven.

Kommunikation

Es gibt wenig Informationen. Diese muss man sich hart erarbeiten. Und die richtigen Leute kennen. Am richtigen Standort.

Gleichberechtigung

Kein geschlechtsspezifischer Vor-oder Nachteil festgestellt.

Interessante Aufgaben

Ja vielseitig und relevant. Politisch-gesellschaftliche interessante Aufgaben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina KöperSachbearbeiterin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr ehrliches Feedback. Trotz einiger positiv bewerteter Punkte gelangen Sie insgesamt zu keinem optimalen Fazit. Dies bedauern wir sehr.

Insbesondere stimmt uns nachdenklich, dass Sie offenbar den Eindruck gewonnen haben, dass Sie sich mit Ihren Anliegen weder an Ihre/-n Vorgesetzte/-n noch an Ihre Ansprechpartner/-innen in der Personalabteilung wenden können.

Unsere Führungsleitlinien sehen die Förderung eines vertrauensvollen Umgangs miteinander sowie eine offene Kommunikation ausdrücklich vor. Konstruktive Kritik und selbstverständlich auch Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sollen dabei jederzeit und ohne Angst vor negativen Folgen geäußert werden können. Als Personalabteilung gehört es zu unseren wesentlichen Aufgaben, Kolleginnen und Kollegen zu beraten sowie ein offenes Ohr für deren Anliegen zu haben.

Denn die Meinung und das Feedback unserer Mitarbeitenden sind wichtig, damit wir uns weiter verbessern können. Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, führen wir derzeit zu diesem Thema eine groß angelegte, anonyme Mitarbeitenden-Befragung durch. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen und uns auch auf diesem Weg Ihr Feedback und Ihre Anliegen mitteilen

Abschließend möchten wir Sie ausdrücklich dazu ermutigen, dass Sie sich mit Ihren Anliegen vertrauensvoll an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen der Personalverwaltung wenden.

Herzliche Grüße
Ihr BfV-Karriereteam

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 23 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bundesamt für Verfassungsschutz durchschnittlich mit 3,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Öffentliche Verwaltung (3,5 Punkte). 33% der Bewertenden würden Bundesamt für Verfassungsschutz als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 23 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Gehalt/Benefits und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 23 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bundesamt für Verfassungsschutz als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.