23 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Soziale Dienst, der bei einem Arbeitsalltag im Fiebertraum für gelegentliche Klarheitsmomente sorgte.
Neben dem Auftrag als - vorläufiges - Ende der Debatte: Ein Arbeitszeugnis, das auf humorvolle und kreative Weise die im Rahmen der Tätigkeit erkennbaren Entwicklungspotenziale des Beurteilenden dokumentiert.
Sachgebietsleitung gegangen (worden) → Büro durch die Referatsleitung in einer Nacht- und Nebelaktion geräumt → Sachgebiet organisatorisch verschoben – Problem ungelöst.
Menschen werden teils aus der anderen Hälfte der Bundesrepublik in das Sachgebiet geholt, sehenden Auges und trotz bekannter Missstände. Der dringende Besetzungsdruck kann die Fürsorge für Mitarbeitende überlagern.
Qualifikation auch optional - Schul- und Berufsabschlüsse nicht immer vorhanden, interne Netzwerke und familiäre Zugehörigkeiten haben mitunter Einfluss. Konflikte eskalieren persönlich statt sachlich und vorgesetzt waren einander abwechselnd, weil abwesenheitsvertretend, zwei Herren, die nicht Herr der Lage wurden.
Mutmaßliches Ergebnis vom Peter-Prinzip im Schnelldurchlauf.
- Akquise unter Fürsorgepflicht und mit Einarbeitungskonzept
- Führung nach Können und Kompetenz
- verbindliches Einfordern von professionellem Verhalten
- Problemanalyse statt -verschiebung
- Beschränkung von Machtkonzentration
- Etablierung von Feedbackkultur
- Leitfaden für adäquate Verhaltensregeln
- Personalpolitik mit Verantwortung: Kollegen nicht für kurzfristige Engpässe umsetzen und für langfristige Engpässe aus fernen Regionen der Bundesrepublik akquirieren
Wichtiger Auftrag, übles Drumherum: Wer hier bleibt, kämpft gegen Hierarchie, Machtspiele und symbolische Maßnahmen. Abgang garantiert.
Die meisten nahen Kollegen mit (Schul-)Abschlüssen arbeiten trotz schwieriger Rahmenbedingungen engagiert und professionell zusammen.
An Karneval konnte die Referatsleitung nicht auf einem Stuhl sitzen und saß auf dem Boden. Symbolträchtig: Ein Kasten mit leeren Bierflaschen im Büro der Personalvertretung, ein Poster „Astra Urtyp – Hoch die Hände, Wochenende“ als Deko im Büro der Sachgebietsleitung.
Sachgebietsleitung vs. Referatsleitung: Unterschiedlicher hätten sie nicht sein können – feine Gesinnung (vom Poster mal abgesehen) stieß auf notorische Unverschämtheit.
Bestandteil gelebter Innovation geworden - im Rahmen der Personalentwicklung hat man aus Mitarbeiterbindung ein "Aussteigerprogramm" gemacht.
Während meiner Tätigkeit kam es zu einer Situation, in der Vorwürfe im Zusammenhang mit mutmaßlichen Filmaufnahmen durch Sicherheitskameras auf dem Gelände im Raum standen, die die Referatsleitung in zwischenmenschlicher Konstellation betrafen. In einem Meeting wurde in unterstützendem Beisein der nächsthöheren Führungsebene erläutert, dass diese Vorwürfe nicht zutreffen würden. Die Angelegenheit wurde im Sachgebiet emotional berührt und als prioritäres Thema vorgetragen. Für mich persönlich war die Situation natürlich sehr belastend.. Zugleich wurde Stillschweigen verordnet. Eine lückenlose Aufklärung inklusive Konsequenzen folgt?
Es stellt sich schon die Frage, ob in Zeiten besonderer Awareness ein sich auf öffentlich-bundesdienstlicher Bühne im Kontext einer oberen Sicherheitsbehörde derart präsentierender Fachexperte im Beamtenstatus geeignetes Führungspersonal darstellt, um im staatlichen Rahmen Arbeit für Bedienstete zu gestalten. Antwort inklusive.
Große Flexibilität in der Behörde, man kann sich regelmäßig auf spannende Aufgaben bewerben.
Grundsätzlich gut, die Arbeit findet in Teams statt, die oft kollegial zusammen arbeiten.
Das ist sehr gut.
Flaz und Gleitzeit, MoBü ist leider nicht überall möglich und hängt von dem konkreten Arbeitsplatz ab.
Großes Fortbildungsangebot, mitunter muss man auf einen Platz auch einmal warten.
Bezahlung nach TVÖD
Mittlerweile wird sehr auf Mülltrennung und die Vermeidung von unnötigen Ausdrucken geachtet.
Die Stimmung ist gut, meinen Kollegen war der Auftrag der Behörde wirklich wichtig.
Die Teams sind mitunter sehr divers, die Zusammenarbeit hat gut geklappt.
Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, der Umgang war fair
Mitunter länger bei abteilungsübergreifenden Aufgaben, an sich aber in den Team und der Abteilung gut.
Beim Inlandsnachrichtendienst? Auf jeden Fall!
Beförderungen werden nach dem Leistungsprinzip vorgenommen und sind für eine nachgeordnete Behörde überdurchschnittlich gut.
Mitarbeiter sollten nach ihren eigenen Wünschen und Kompetenzen eingesetzt werden, um hohe Fluktuationen zu vermeiden
Die Arbeit im Kernbereich ist einzigartig, spannend und herausfordernd. Dort habe ich die tollsten, fähigsten und fleissigsten Kolleginnen und Kollegen meiner ganzen Laufbahn getroffen.
Zusammengefasst drei Punkte:
- Es gibt keine übergeordnete Strategie, weder operativ noch administrativ. Alles ist Zufall und von außen gesteuert, es gibt keine Schwerpunkte, Agenda oder irgendeinen roten Faden. Wo welches Personal in welcher Funktion eingesetzt wird ist fast immer völlig zufällig da, wo gerade ein Loch gestopft werden muss. Es gibt keinerlei Systematik und Entwicklung. Das hat mich sehr enttäuscht.
- Schlechte Vorgesetzte: Nach vielen Gesprächen und jahrelangen Beobachtungen bin ich der Überzeugung, dass hier das Hauptroblem liegt. Gerade ältere Kolleginnen und Kollegen mussten nie ein Asessment machen, waren einfach irgendwann auf ihrem Posten und haben freie Bahn. Selbst grobes soziales Fehlverhalten und Inkompetenz haben in aller Regel überhaupt keine Folgen. Womit wir beim letzte Punkt wären
- Keine Konsequenzen: Fast nichts hat Konsequenzen. Man kann sich eigentlich nahezu alles erlauben. Wenn man nicht gerade den goldenen Löffel klaut wird nichts passieren. Unsoziales Verhalten, Untätigkeit und Verweigerungen haben maximal eine interne Umsetzung zur Folge. Auch Mitarbeitende, die über Jahre (!) hinweg zwischen 1 und 3 Tagen die Woche "krank" fehlen, müssen kein Attest vorzeigen oder irgendetwas befürchten. Laut Personalbetreuung "könne man da nichts machen. Der Vorgesetzte könne ja nochmal das Gespräch suchen"...
Verbesserungsvorschläge haben sich in der Vergangenheit als sinnlos erwiesen und werden auch an dieser Stelle nichts ändern. Wer soll denn auch irgendetwas verbessern? Die Verwaltungsleitung ist seit Jahren im Amt und hat sich dazu unwillig und unfähig gezeigt, die Ebene darüber hat keinen Präsidenten und scheint damit beschäftigt, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Mirkomanagement steht auf allen Ebenen über einer Vision.
Und bevor mir nun vorgeschlagen wird, ich möge mich doch bei der Personalgewinnung melden: Mir wurde unmittelbar nachdem ich meinen Abgang verkündet habe ein "Exit-Gespräch" angekündigt, in dem man sich mit mir zeitnah zusammensetzen wolle. Danach zogen viele Monate ins Land, die zuständige SB ist mir auf dem Flur aus dem Weg gegangen und am Ende habe ich die Behörde ohne ein solches Gespräch verlassen....
Sehr vom Bereich abhängig, nach meiner Erfahrung aber ganz gut
War schon mal besser aber auch wensentlich schlechter. Aber allein die Tatsache, dass es seit fast einem Jahr keinen Präsidenten mehr gibt (und der letzte hat mit seiner erfolglosen politischen Karriere dem Image massiv geschadet) und es offensichtlich niemanden groß interessiert spricht Bände
Unter vielen Jobs des Hauses leidet das Privatleben naturgemäß. Aber die Behörde kommt Leuten, die gerne etwas leisten, auch kaum entgegen. Selbst kleinste Erleichterungen werden mit Bürokratie erstickt
Weiterbildungen (insbesondere externe) waren früher mal besser, sind dann aber flächendeckend durch Sparmaßnahmen weggefallen. Das interene System zu Fortbildungen ist bemüht, aber strukturell unterfinanziert und sowohl inhaltlich als auch technisch noch im kalten KriegAufstiege in höhere Laufbahnen sind sehr schwierig, Beurteilungen größtenteils ein intransparentes Ränkespiel und eine systematische Personalentwicklung exisiert nicht
In den Kernbereichen des Hauses nach meiner Erfahrung ziemlich gut
Zu gut - wer auch Jahre vor dem Ruhestand nicht mehr richtig mitmachen will (etwa Einführung neuer Systeme oder Tools) wird dann meistens auch in Ruhe gelassen
Man kann Glück haben und wirklich tolle Menschen als Vorgesetzte haben. Die Regel ist das aber nicht, gerade auf dieser Ebene steckt aus meiner Sicht das größte Problem. Die Machtfülle gerade von Referatsleitungen ist enorm, Inkompetenz und soziales Fehlverhalten werden über Jahre geduldet, systematische Weiterbildungen existieren nicht. Hat man es einmal auf einen der begehrten Posten geschafft kann man eigentlich bis zur Pensionierung tun und lassen was man will
In Köln zu meiner Zeit durch die Bank unterirdisch. Das Gebäude schimmelt und fault vor sich hin, man muss teilweise weite Strecken zurücklegen um eine funktionierende Toilette zu finden. Den Mangel an Parkplätzen hat die Verwaltung auch nach vielen Jahren nicht in den Griff bekommen, der Kantinenbetrieb kam teilweise zum erliegen, Snackautiomaten oder ein alternatives Angebot für Menschen die lange arbeiten müssen gab es irgendwann auch nicht mehr, die IT-Ausstattung (Infrastruktur, nicht ND-Kerngeschäft) ist aus den 90er Jahren
Während man im eigentlichen Job meistens mit für die Arbeit irrelevanten Informationen zugeschüttet wird, existiert keine Kommunikation von der Amtsleitung (oder der Ebene darunter) in die Fläche. Selbst von wensentlichen Vorgängen (Präsident ist weg etc.) erfährt man immer zuerst aus der Presse. Bei Mitarbeitendenversammlungen hingegen ist immer alles positiv, Probleme scheinen nicht zu existieren...
TVÖD und Beamtenbesoldung eben, mit einer Zulage. Darüber hinaus gibt es aber keine Benefits
Habe nie etwas diskriminierendes erlebt, im Gegenteil
Im Kern definitiv, dazu eben die üblichen Aufgaben einer großen Bundesbehörde
Den Bewerbungsprozess verbessern und nach außen ein wenig kompetenter wirken. Leider finde ich es sehr schlimm, dass man erst nach Antritt der Stelle erfährt, wie die Menschen dort wirklich sind. Bei Rückgabe meiner dienstlichen Unterlagen wurde ich zudem mit einem Laufzettel durch das gesamte Haus geschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis mit dem BfV befunden. Das Ganze hat zwei Stunden gekostet und mir kam es wie reine Schikane vor.
Die Arbeitsatmosphäre war rein funktional. Jede*r hat für sich selbst gearbeitet. In dem Team habe ich mich gar nicht willkommen gefühlt. Hauptsache da saß jemand, der gearbeitet hat.
Zu Beginn und während des Bewerbungsprozesses hatte ich Respekt vor der Behörde. Nach meinem Einblick bin ich froh, nicht mehr da zu sein. Man rühmt sich mit seinen Aufgaben, doch hab ich nirgendwo so viele Menschen Pause machen sehen wie dort. Zudem habe ich von vielen Menschen gehört, wie unzufrieden sie sind und dass sie kein zweites Mal dort eine Ausbildung machen würden. Eine weitere Person hat nach sechs Monaten gekündigt. Mir ging es in meiner Zeit beim BfV ungemein schlecht.
Es gibt einen großzügigen Gleitzeitrahmen. Den erlebe ich im öD (Verwaltung) jedoch als Standard. Da es keine Möglichkeit zur Heimarbeit gab und man im Amt selbst den Kontakt zum Privatleben komplett eingestellt hat, ist eine Work-Life-Balance für mich kaum vorhanden gewesen. Es war ungemein kompliziert Arbeit, Wohnungssuche und tel. Arztgespräche unter einen Hut zu kriegen. Im Privatleben zahlt man für diesen Arbeitgeber einen hohen Preis und muss sich regelmäßig „nackt“ machen. Es kommen Reiseeinschränkungen auf einen zu, man darf keine Beziehungen zu Menschen aus bestimmten Staaten aufbauen und man muss sich zudem im Privatleben diskret verhalten, d.h., dass man sich Lügen um seine Arbeit ausdenken darf.
Gehalt ist für den öD ganz gut.
Kaum vorhanden. Vor dem Amt gibt es grüne Wiesen. Es wurden Wildblumen angelegt. Das ist ein hübscher Gedanke, aber jetzt auch kein Meilenstein im Thema Nachhaltigkeit.
vgl. den ersten Punkt. Man hat gar nicht im Team gearbeitet. Zusammenhalt gab es nicht. Man hat sich nichtmal auf einen gemeinsamen Kaffee eingelassen.
Dies kann ich nicht richtig beurteilen, da ich mich als jüngere Person sehe. Es werden jedenfalls ältere Personen eingestellt. Umgekehrt gibt es wenig Wertschätzung für jüngeres Personal.
Hier würde ich am liebsten Minuspunkte vergeben. Die mir vorgesetzte Person hatte m.E. nach nichts auf dieser Stelle verloren. Fachlich mag die Person gut gewesen sein, doch menschlich waren keinerlei Kompetenzen vorhanden.
Sehr olles Gebäude aus den 80er Jahren. Da kann keiner was für, hübsch ist es jedoch nicht. Die Sanitäranlagen waren ebenfalls alt und unschön und in den Küchen gab es nichtmal warmes Wasser aus der Leitung.
Ich bat während der Einarbeitung mehrfach um persönliche und direkte Kommunikation, aber es wurden lieber Mails und Post It’s geschrieben und ich musste sämtliche Informationen erfragen.
Sehr strikte Trennung zwischen hD, gD und mD. Es ist so albern Mitarbeiter*innen aufgrund einer anderen Ausbildung anders zu behandeln.
Die Aufgaben haben mir persönlich Spaß gemacht. Jedoch konnte der Spaß an der reinen Tätigkeit gar nicht wirklich entstehen/wachsen, weil es alle anderen Punkte gar nicht erst möglich gemacht haben.
-flexible Arbeitszeit
-Kantine
-die meisten Vorgesetzten (egoistisch und abgehoben)
-Angebot an Parkplätzen
-in vielen Bereichen kein Homeoffice erwünscht, obwohl es technisch möglich wäre
-Fortbildung der Vorgesetzten (Mitarbeiterführung)
-Homeoffice ermöglichen
-mehr Parkplätze
-anheben der Sicherheitszulage
Leider war meine Erfahrung insgesamt enttäuschend. Die Arbeitsatmosphäre war oft von Stress und Unzufriedenheit geprägt, was vor allem durch die inkompetente Führung verstärkt wurde. Die Vorgesetzten zeigten wenig Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeiter und es mangelte an klarer Kommunikation sowie Unterstützung. Zudem war die Arbeitsbelastung extrem hoch, mit zu wenigen Kollegen, um die Aufgaben in angemessener Zeit zu bewältigen. Dies führte häufig zu Überstunden und einem Gefühl der Überforderung. Insgesamt bietet diese Behörde wenig Raum für berufliche Weiterentwicklung und eine gesunde Work-Life-Balance. Ich kann den Arbeitgeber leider nicht empfehlen.
Das Image des Unternehmens ist intern eher schwach, da viele Mitarbeiter mit der Arbeitsweise und den Rahmenbedingungen unzufrieden sind. Von außen gibt es sehr gespaltene Meinungen – einige sehen das Unternehmen positiv, während andere es kritisch betrachten. Es scheint eine klare Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von innen und außen zu geben, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und internes Management noch Verbesserungspotenzial hat.
Die Work-Life-Balance war gut. Die flexiblen Arbeitszeiten von 5:00 bis 23:00 Uhr ermöglichten es mir, meine Arbeitszeit optimal an meine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Auch der Urlaubsantrag verlief stets unkompliziert – ich konnte meinen Urlaub problemlos einreichen und genehmigen lassen, ohne auf Widerstand zu stoßen. Diese Flexibilität trug erheblich dazu bei, dass ich Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren konnte.
Fortbildungen sind grundsätzlich erwünscht und werden vom Unternehmen gefördert, was eine gute Gelegenheit zur Weiterentwicklung darstellt. Allerdings ist das Arbeitspensum sehr hoch, sodass man sich gut überlegen sollte, ob man diese Möglichkeit tatsächlich in Anspruch nimmt. Die hohe Belastung kann es schwierig machen, zusätzlich Zeit und Energie für Weiterbildung zu finden, was die Attraktivität dieses Angebots einschränkt.
Das Gehalt ist im Allgemeinen nach der üblichen Besoldung geregelt und entspricht den Standards. Die Zulage ist jedoch im Vergleich zur Ministerialzulage eher gering und kaum bemerkenswert. Positiv hervorzuheben ist, dass das Gehalt immer pünktlich überwiesen wird. Insgesamt ist die Bezahlung akzeptabel, aber es gibt definitiv Spielraum für eine höhere Wertschätzung durch bessere Zulagen oder Anpassungen an die aktuellen Standards.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im BfV lässt leider zu wünschen übrig. Das Gebäude entspricht nicht den heutigen Energiestandards, was zu einem ineffizienten Energieverbrauch und einer höheren Umweltbelastung führt. Zudem wird noch immer ein hoher Papierverbrauch verzeichnet, da die Digitalisierung nur schleppend voranschreitet und viele Prozesse weiterhin papierbasiert sind. Hinsichtlich sozialer Verantwortung fehlen klare Informationen oder Initiativen, die zeigen, inwieweit sich das BfV in diesem Bereich engagiert. Insgesamt scheint es so, das in Bezug auf Umwelt- und Sozialbewusstsein noch viel Potenzial zur Verbesserung vorhanden ist.
Der Kollegenzusammenhalt war eines der wenigen positiven Aspekte. Die Kollegen waren stets hilfsbereit, unterstützten sich gegenseitig und arbeiteten gemeinsam an Lösungen. Es herrschte ein starker Teamgeist, und trotz der Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert waren, fühlte man sich immer als Teil eines Teams, das zusammenhielt und sich gegenseitig unterstützte. Es war erfrischend zu sehen, wie alle im selben Boot saßen und gemeinsam an einem Strang zogen.
Der Umgang mit älteren Kollegen war innerhalb des Teams sehr gut. Ihre Erfahrung und ihr Wissen wurden stets geschätzt und respektiert. Die Kollegen wurden aktiv in Entscheidungen einbezogen und ihre Beiträge zu Projekten waren wertvoll und wurden anerkannt. Es herrschte eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts, und ältere Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, ihre umfangreiche Berufserfahrung einzubringen, was sowohl für sie als auch für das gesamte Team von Vorteil war.
Die Führung durch meinen Vorgesetzten war sehr enttäuschend. Es mangelte an klarer Kommunikation, was oft zu Missverständnissen und Verwirrung führte. Darüber hinaus setzte sich der Vorgesetzte nicht für die Interessen der Mitarbeiter ein, was das Arbeitsklima zusätzlich belastete. Anstatt Unterstützung zu bieten, wurden immer mehr Sonderaufgaben verteilt, obwohl die Arbeitsbelastung bereits sehr hoch war. Die daraus resultierenden Ausfälle wurden nicht berücksichtigt oder angepasst, was die Situation weiter verschärfte. Insgesamt war das Führungsteam nicht in der Lage, eine gesunde und faire Arbeitsumgebung zu schaffen.
Das Gebäude ist insgesamt in sehr schlechtem Zustand und benötigt dringend eine umfassende Modernisierung. Es gibt zahlreiche Mängel, wie beispielsweise Notreparaturen, die das Erscheinungsbild und die Funktionalität beeinträchtigen. Besonders auffällig sind die Toiletten, in denen die Fliesen von den Wänden fallen und das Fehlen von warmem Wasser, um sich die Hände zu waschen. Zudem gibt es keine ausreichende Belüftung, was die Arbeitsbedingungen erheblich verschlechtert. Im Sommer wird es in den Büros unerträglich heiß. Insgesamt hat das Gebäude seine besten Tage hinter sich und sollte dringend renoviert/saniert werden, um ein angenehmes und funktionales Arbeitsumfeld zu schaffen.
Die Kommunikation mit meinem Vorgesetzten war leider sehr unzureichend. Informationen wurden oft verspätet oder auf Umwegen weitergegeben, was zu Verwirrung und Verzögerungen bei der Arbeit führte. Die mangelnde Klarheit und die fehlende Transparenz in wichtigen Entscheidungen erschwerten die Zusammenarbeit erheblich. In vielen Fällen musste ich selbst hinter den Informationen her sein, was den Arbeitsprozess unnötig verkomplizierte. Eine bessere und zeitnahe Kommunikation wäre für eine effizientere Zusammenarbeit unerlässlich gewesen.
Die Gleichberechtigung im Unternehmen war leider problematisch. Es gab eine deutliche Bevorzugung jüngerer Kolleginnen durch den männlichen Vorgesetzten, was sich in bevorzugter Behandlung und häufigeren Karrierechancen zeigte. Andere Mitarbeiter (egal ob männlich oder weiblich), insbesondere mit mehr Erfahrung oder längerer Betriebszugehörigkeit, wurden häufig übersehen und hatten es schwerer, gleiche Anerkennung oder Möglichkeiten zu erhalten. Diese Ungleichbehandlung führte zu Frustration und einem ungesunden Arbeitsumfeld, da nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen gefördert wurden.
Der Aufgabenbereich war grundsätzlich interessant, da ich oft mit herausfordernden und abwechslungsreichen Aufgaben betraut wurde. Leider wurde diese Abwechslung durch die hohe Arbeitsbelastung und wiederholende Tätigkeiten oft überschattet. Viele Aufgaben wurden zur Routine, was die Arbeit mit der Zeit eintönig machte. Die Menge an Arbeit war insgesamt viel zu hoch, was es schwer machte, die Aufgaben mit der nötigen Sorgfalt und Qualität zu erledigen. Eine bessere Balance zwischen interessanten Aufgaben und machbaren Arbeitsmengen wäre wünschenswert gewesen.
Wirklich in allen Bereichen sehr angenehm.
Man zeigt sich sehr flexibel bei Teilzeit. Weiterer Pluspunkt sind die flexiblen Arbeitszeiten (Beginn/Ende des Arbeitstages). So können gerade junge Familien mit Kindern unerwartete Situationen ohne Stress bewältigen.
Wird sicherlich von Referat zu Referat unterschiedlich sein, aber ich persönlich habe stets einen guten Kollegenzusammenhalt wahrgenommen.
Habe ich in der freien Wirtschaft leider schon anders miterlebt. Hier merkt man keinen Unterschied im Umgang mit jüngeren oder älteren Kollegen.
Habe eigentlich immer einen Austausch auf Augenhöhe wahrgenommen. Aber auch hier gibt es sicherlich Ausnahmen, welche ich jedoch außer vom Hörensagen nicht mitbekommen habe.
Auf Grund der Sicherheitsbestimmungen teilweise etwas komplizierter als gewöhnlich.
Diversität wird hier auf jeden Fall gelebt.
Was mich noch viel mehr begeistert als die Aufgabe an sich, ist die Vielzahl an Tätigkeiten die man im BfV ausüben kann.
Gleitzeit
es werden keine Mitarbeiter-Rabatte verhandelt, es gibt nicht genügend Parkplätze, die Kantinen-Öffnungszeiten passen nicht zu einem 24:7-Arbeitgeber
Die Atmosphäre ist insbes. in Köln extrem schlecht, das Kollegium ist unmotiviert. Es gibt punktuelle und gezielte Danksagungen und Belobigungen gegenüber einzelnen Referaten oder Personen, was dann wiederum in der breiten Masse als Hohn angesehen wird. Ein wirkliches Danke für wirkliche Mehrarbeit gibt es nicht. Die Leitung wirkt überfordert oder abgehoben.
das Ansehen ist alles andere als gut und der Ex-Präsi sorgt dafür, dass es noch peinlicher wird. Niemand gibt öffentlich das BfV als Arbeitgeber an, nicht nur, weil 'Zurückhaltung angeraten' wird.
Die Vereinbarkeit ist schlichtweg mies. Home Office ist oft nicht möglich - bei vielen Tätigkeiten verständlich. Wenn es allerdings möglich wäre, wird oft trotzdem abgelehnt.
teurere Schulungen gibt es inzwischen nicht mehr
Bundestarif
Vorgaben sorgen für das Einhalten der Rechtslage.
Je nach Einheit ist der Zusammenhalt mal sehr gut und mal weniger.
nichts auszusetzen
Das Gebäude ist hässlich und alt, außen wie innen. Die Kantine ist ok, man kann aber auch nirgends sonst was essen. Die Öffnungszeiten sind schlecht - man könnte erwarten, es gäbe immer etwas zu essen, aber außerhalb der Lieblingszeiten des Beamten - 6 bis 13 Uhr - gibt es nix, maximal was aus dem Automaten.
Kritik wird nicht angenommen, weder konstruktive noch emotionale. Spätestens bei emotionalen Beschwerden sollten Vorgesetzte hellhörig werden, insbesondere, da der Führungsstil das eigentlich (!) verlangt.
Ich habe häufig erlebt, dass mit den männlichen Kollegen gefachsimpelt wird, auch, wenn eine höhergestellte und mit der finalen Entscheidungsfindung betraute Kollegin anwesend und eigentlich zuständig war. Das geht imho einfach nicht.
Ich war vom Amt sehr positiv überrascht. Sowohl was das Arbeiten angeht, als auch die Denkweise. Die Kollegen sind fast durchweg motiviert und hilfsbereit.
Trotzdem viele Vorgänge digitalisiert wurden und auch noch werden, ist man vom papierlosen Büro noch sehr weit entfernt.
Mutiger das Positive nach außen tragen. Es wird so viel Gutes im Amt getan (sowohl durch die Arbeit des Amtes an sich, als auch für die Mitarbeiter), das leider nicht öffentlich gemacht wird / werden darf. Schade eigentlich.
Eigentlich besser, als noch in den Köpfen der Menschen verankert. Zu oft verknüpfen die Menschen das Amt mit der Vergangenheit oder Verschwörungstheorien. Wer sich aber mit den Gesetzen auseinandersetzt, merkt, dass vieles, das erzählt wird, so gar nicht möglich ist.
Durch die Zeiterfassung auf jeden Fall gegeben. Wer Überstunden hat, kann diese für einen freien Tag auch nehmen. Das erste Mal für mich, dass Überstunden unkompliziert in Anspruch genommen werden konnten. Einziger Minuspunkt: Home Office ist nur sehr eingeschränkt möglich, was allerdings in der Natur eines Nachrichtendienstes liegt.
Viele Kollegen waren schon in den unterschiedlichsten Abteilungen. Das zeigt, dass einem je nach Interessenlage und Qualifikation die Türen offen stehen. Sowohl innerhalb des Amtes als auch über die Ämter hinweg.
Durch TV EntgO bzw. BBesO transparent und fair.
Man unterstützt sich gegenseitig und ist offen neuem gegenüber.
Ich habe einiges gehört zum Umgang mit den Mitarbeitern, aber selbst noch nichts negatives erlebt. Die Vorgesetzten, mit denen ich arbeite, gehen kollegial mit den Mitarbeitern um. Man kann miteinander sprechen und Dinge voran bringen. Die Distanz ist auf dem Papier da, aber im Gespräch trifft man sich nach meiner bisherigen Erfahrung nach auf Augenhöhe.
Was man zum Arbeiten braucht, bekommt man. Zwar immer mit entsprechendem Antrag usw., aber immer hin. Höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle erwartet man nicht unbedingt, gehören aber zur Grundausstattung.
Eins der aktivsten Intranets, die ich je erlebt habe. Hier werden täglich! die Neuigkeiten im Haus geteilt, die Abteilungen stellen sich vor und es wird Hilfe angeboten (bspw. damals für die Flutopfer im Ahrtal).
Es sind viele Frauen in Führungspositionen. Ich habe nicht das Gefühl aufgrund meines Geschlechts, meines Alters o.ä. nicht weiter zu kommen. Dafür gibt es genügend positive Beispiele in den Führungsebenen.
Super spannendes Feld! In der Verwaltung bekommt man zwar nicht allzu viel von der operativen Arbeit mit, aber die wenigen Dinge sind super interessant und man weiß wieder wofür man täglich arbeitet.
Sinnvolle inhaltliche Arbeit. Viele Mitarbeitende lassen sich nicht unterkriegen und arbeiten pflichtbewusst weiter.
Keine Fehlerkultur und keine Wertschätzung. Schlechte Personalabteilung.
Erster Schritt: Wechsel innerhalb der Personalabteilung. Da sitzen viele inkompetente Personen. Umstrukturierung.
Verbesserungsfähig. In manchen Teams sehr gut. Stark hierarchisch.
Schlechtes Außen-und Innenimage. Teilweise selbstgemacht.
Es wird erwartet, dass man sich für die Firma verausgabt. Wer gerne arbeitet, wird hier häufiger ausgebeutet.
Schwierig nachvollziehbar wie die Beförderungen erfolgen.
Gutes Gehalt.
Okay da bessert sich einiges.
Menschen halten zusammen, Referate sind untereinander häufiger in Konkurrenz.
Ältere werden genauso gut oder schlecht behandelt wie jüngere Mitarbeitende.
Das ist das eigentliche Problem. Würde man sich wie bestimmt in nachfolgender inszenierter E-Mail gebeten an die Personalabteilung wenden, wäre man für Jahre für jegliche Beförderung gesperrt. Deshalb sagen viele nicht, was sie denken. Ehrliches Feedback unerwünscht, Eigentlich will man nur hören, dass alles prima läuft. Probleme dürfen auf keinen Fall angesprochen werden. Dem Vorgesetzten sind die Belange der Mitarbeitenden meist komplett egal. Jede Form von konstruktiver Kritik wird abgestraft. Es werden Duckmäuser nach oben gehalten, die nach unten drücken. Es gibt Ausnahmen, FK, die sich für Mitarbeitende einsetzen und sich die Finger wund schreiben, um bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Diese sind die Ausnahme, müssen sie doch mit persönlichen Konsequenzen rechnen oder sind in gewissen Bereichen besonders geschützt. Führungsstil wie im letzten Jahrhundert. Nichts für Menschen, die gestalten möchten.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gesehen problematisch einzuschätzen. Die Personalabteilung nimmt keine Verbesserungsvorschläge an. Deshalb ist es auch schwierig Fachkräfte zu gewinnen und vor allem fähige Personen zu halten. Die Büroausstattung ist gut. Software nicht modern, das kostet viel Zeit und Nerven.
Es gibt wenig Informationen. Diese muss man sich hart erarbeiten. Und die richtigen Leute kennen. Am richtigen Standort.
Kein geschlechtsspezifischer Vor-oder Nachteil festgestellt.
Ja vielseitig und relevant. Politisch-gesellschaftliche interessante Aufgaben.
So verdient kununu Geld.