81 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
81 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
81 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte mich im Sommer letzten Jahres beworben. Dann kam die Einladung zum Online-Test, die ich fristgerecht absolviert habe. Danach Funkstille. Keine Rückmeldung, keine Bewertung, keine Absage, nichts. Sehr enttäuschend!!
Ich dachte immer BKA ist High-End, aber das Gegenteil ist der Fall. Nicht funktionierende Lichtschranken beim Leistungstest und ein EKG, dass nicht funktioniert. Das der erste Test als Basis für weitere Einladungen nicht vor Ort durchgeführt wird, sondern jeder Bewerber "alleine" zuhause sitzt, naja glauben wir mal an das gute bei den Bewerbern..
Aus der Jobbeschreibung wurde der Umfang des Stelle nicht klar wodurch ich mich auf das Interview falsch vorbereitet habe (zu sehr auf eine Disziplin fokussiert). Etwas klarere Jobbeschreibungen bei Stellen, die über mehrere Fachbereiche hinweg reichen, bzw., einfach ein Hinweis darauf, dass die Stelle mehrere Fachbereiche umfasst, wäre sehr hilfreich.
Auf der BKA-Website wird der Ablauf als PDT → Assessment-Center → Interview → Ärztliche Untersuchung dargestellt. Tatsächlich gibt es nach dem (bestandenen) PDT noch eine Unterlagenprüfung durch die Fachbereiche, die auf der Website nicht erwähnt wird. Eine Absage in dieser Phase ohne konkrete Begründung ist nachvollziehbar, aber die irreführende Außendarstellung des Prozesses nicht. Auf Nachfrage wurde lediglich mitgeteilt, dass andere Bewerber bevorzugt wurden.
***Antwort auf BKA's Rückmeldung***
Zur Information: Ich hatte mich für den höheren Dienst beworben.
Sie beziehen sich vermutlich auf folgenden Abschnitt: „Für eine Stelle als Tarifbeschäftigte oder Tarifbeschäftigter folgt nach Deinem erfolgreichen psychodiagnostischen Test in Abhängigkeit von Deiner fachlichen Eignung eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ebenso wenn Du dich für den mittleren oder gehobenen Verwaltungsdienst beworben hast. Für den höheren Kriminaldienst oder den höheren Verwaltungsdienst musst du anstatt eines Vorstellungsgespräches ein Assessment-Center durchlaufen.“
Aus meiner Sicht ist diese Darstellung jedoch zu uneindeutig – insbesondere, da ich davon ausgegangen bin, dass mit der Einladung zum PDT bereits eine fachliche Vorauswahl auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen erfolgt ist. Wenn meine fachliche Eignung im weiteren Verlauf dennoch als nicht ausreichend angesehen wird, stellt sich für mich die Frage, weshalb der PDT überhaupt vorab durchgeführt wird.
Mir ist bewusst, dass eine detaillierte Begründung von Absagen aus nachvollziehbaren Gründen nur eingeschränkt möglich ist und dass zu konkrete Rückmeldungen auch angreifbar machen können. Dennoch ist es frustrierend, im weiteren Auswahlprozess auszuscheiden, ohne einen konkreten Anhaltspunkt dafür zu erhalten, weshalb man nicht weiter berücksichtigt wurde.
Unabhängig davon danke ich Ihnen für die Rückmeldung und die Bereitschaft, die Darstellung im Karriereportal nochmals zu prüfen. Sollte künftig eine passende Ausschreibung veröffentlicht werden, kann ich mir gut vorstellen, mich erneut beim Bundeskriminalamt zu bewerben.
Völlig überdimensioniertes Bewerbungsverfahren auch für HighProfessionals in der Administration. Das Bewerbermanagementsystem verlangt schon für die Bewerbung einiges an zeitlichem Invest ab, unzählige Eingabemasken mit benutzerunfreundlichem Handling.
Es folgte zügig ein Online-Einstellungstest, hier muss man auch nochmal mehrere Stunden investieren. Die Fragen lassen keinerlei Wertschätzung der bisherigen eigenen Expertise erkennen. Zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch kommt man leider (vielleicht) erst ganz am Ende des Prozesses.
Ich habe bereits mehrere Bewerbungsprozesse durchlaufen, aber das BKA hat aus meiner Sicht besonders gut verstanden, wie ein solcher Prozess gestaltet sein sollte. Der gesamte Ablauf war sehr professionell, transparent und zugleich durchgehend wertschätzend.
Fragen wurden zeitnah per E-Mail beantwortet, und auch das Vorstellungsgespräch war klar strukturiert sowie angenehm und respektvoll geführt. Besonders positiv überrascht hat mich, dass ich ein sachliches und hilfreiches Feedback erhalten habe. Das ist keineswegs selbstverständlich, bietet aber eine große Unterstützung, um aus möglichen Fehlern oder Wissenslücken zu lernen.
Verbesserungsvorschläge habe ich daher keine.
Ich hoffe sehr, dass ich eines Tages die Möglichkeit bekomme, für das BKA zu arbeiten, da dies ein persönlicher Wunsch von mir ist.
Gerade an dem Tag war einiges los und nicht alle Mitarbeitenden hatten Zeit. Wir haben einige Minuten verspätet angefangen, nicht problematisch. Ich weiß nicht, ob das einfach Zufall war, oder ob man das vorbeugen kann.
Die Zeitmessung war ungünstig. Statt einem Countdown gab es nur eine Stoppuhr, die hochzählte. Wenn man selbst keine Uhr dabei hatte (wie ich), war man bei der Vorbereitung des Vortrags im Nachteil.
Ich habe mich ordnungsgemäß auf die Stelle beworben und den PDT-Test abgegeben. Eine Woche später erhielt ich eine E-Mail, dass ich den Test für die Stelle erfolgreich bestanden hätte und dass sich die HR-Ansprechpartnerin für das weitere Vorgehen melden würde, nachdem meine Unterlagen von der Fachabteilung geprüft worden seien.
Nach zwei Wochen Funkstille habe ich nachgefragt, wann ich mit einer Rückmeldung rechnen könne. Drei Tage später kam die E-Mail, dass sich die HR-Ansprechpartnerin geirrt habe und ich den PDT-Test doch nicht bestanden hätte.
Wie ist so etwas möglich? Wenn die Fachabteilung Zweifel am Profil eines Kandidaten hat, wäre es definitiv sinnvoll, dies vor dem Test auszuwerten, anstatt den Kandidaten unnötig Zeit zu rauben. Die extreme Unprofessionalität der HR-Abteilung ist schwer zu beschreiben.
Insgesamt war das eine ziemlich erschreckende Erfahrung. Schade – man hätte ein gewisses professionelles Niveau erwartet.
Prozess straffen und abkürzen.
Wenn man sich als Bewerbender Zeit für das Ausfüllen zahlreicher Online-Formulare, das Schreiben der Bewerbung sowie den PDT (bestanden) nimmt, wäre es schön, wenn transparent kommuniziert würde, welche Gründe zu einer Ablehung geführt haben. Eine allgemeine Aussage, dass andere Bewerbende im PDT besser abgeschnitten haben, ist nicht wirklich aussagekräftig. Man weiß nicht, wo man im Vergleich zum "Wettbewerb" steht. Zumal wird eine Stelle im Bereich Medien und Kommunikation anhand einer Punktezahl in einem fast reinen Mathetest besetzt und nicht anhand der Qualifikation in dem gesuchten Bereich. Es wäre sinnvoll, die Tests auf die jeweilige Position anzupassen. So fallen die Testergebnisse vermutlich entsprechend aus und die Position würde mit einer Person besetzt, die sich für die ausgeschriebene Position eignet.
So verdient kununu Geld.