Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.8.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zur Bundespolizei Deutschland fällt negativ aus. Besonders kritisch sehen die Rezensierenden das Vorgesetztenverhalten: Beförderungen basieren laut vielen Bewertungen auf Sympathie statt Leistung, und Führungskräften werden fehlende Qualifikationen sowie mangelnde Feedbackkultur vorgeworfen. Auch die interne Kommunikation schneidet schlecht ab – Transparenz fehle weitgehend, und relevante Informationen erreichten Mitarbeiter:innen oft eher über Medien als auf offiziellem Weg.
Die Arbeitsbedingungen werden ebenfalls kritisch bewertet: veraltete Technik, unzureichende Ausstattung und unkompensierte Überstunden prägen das Bild. Hinzu kommen Karrierehemmnisse – Aufstiegschancen gelten als begrenzt und stark standortabhängig, während die internen Ausbildungsabschlüsse außerhalb der Bundesp...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Bundespolizei Deutschland wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Im Kollegiumsbereich berichten einige von einer entspannten, respektvollen Zusammenarbeit, gutem Kommunikationsklima und gegenseitigem Vertrauen – wenngleich der Alltag gelegentlich als stressig empfunden wird.
Deutlich kritischer fällt das Bild im Bereich Führung und Personalmanagement aus. Einige Nutzer:innen beklagen einen schlechten Führungsstil, darunter unangemessenes Verhalten von Vorgesetzten gegenüber Mitarbeiter:innen sowie das Ignorieren von Kritik. Zudem kritisieren einige den Personaleinsatz: Vollzugsbeamt:innen würden für administrative Aufgaben eingesetzt, was zu Ineffizienz und Unzufriedenheit führe. Auch Beförderungsentscheidungen, die auf Sympathie statt auf Leistung basieren sollen, werden bemängelt. Hinzu kommt die Wahrnehmung, dass das Selbstbild der Behörde und ihre Außendarstellung nicht der gelebten Realität entsprechen, was bei neuen Mitarbeiter:innen zu Enttäuschungen führe.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Bundespolizei Deutschland werden von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders bei den Aufstiegschancen überwiegt eine negative Sichtweise: Viele sehen kaum Perspektiven, und einige berichten, dass ein Vorankommen ohne Ortswechsel nahezu ausgeschlossen sei. Tarifbeschäftigte empfinden die Möglichkeiten als besonders eingeschränkt. Zudem kritisieren einige, dass trotz guter Abschlussnoten Übernahmen ausgeblieben seien.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Qualität der internen Karriereprüfungen: Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass diese nicht den akademischen Standards entsprechen und außerhalb der Bundespolizei kaum anerkannt werden. Auch werde die Beförderung häufig vom Wohlwollen der Vorgesetzten abhängig gemacht. Wenige Stimmen bewerten die Aufstiegschancen positiv, diese bleiben jedoch in der Minderheit gegenüber der deutlich kritischeren Mehrheitsmeinung.
Das Gehalt bei der Bundespolizei Deutschland wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige empfinden die Bezahlung als gut bis überdurchschnittlich und sehen darin einen wesentlichen Grund, beim Arbeitgeber zu bleiben. Auch die Karrieremöglichkeiten werden positiv hervorgehoben.
Auf der anderen Seite kritisieren einige Nutzer:innen konkrete Mängel: Fällige Entgeltgruppenerhöhungen würden nicht ausgezahlt, und Mitarbeiter:innen müssten Kosten für Dienstunfälle vorstrecken und lange auf Erstattung warten. Zudem bemängeln einige, dass Tarifbeschäftigte und Verwaltungsbeamt:innen gegenüber dem Vollzugsdienst benachteiligt seien, da Letztere schneller befördert würden. Auch fehlende Sozialleistungen sowie nicht erstattete Fahrtkosten während der Berufsschule werden kritisiert. Die unentgeltliche sanitätsdienstliche Versorgung gilt manchen als veraltet und ungerecht. Der Gesamteindruck bleibt ausgeglichen, wobei die Vergütung je nach Beschäftigungsgruppe deutlich unterschiedlich wahrgenommen wird.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Bundespolizei Deutschland wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige den Zusammenhalt als gut erleben und das Vertrauen unter Kolleg:innen hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Ein wiederkehrendes Thema ist der negative Einfluss von Beurteilungsphasen auf die Zusammenarbeit: Kolleg:innen, die außerhalb dieser Phasen gut kooperieren, geraten während Beurteilungen in Konkurrenz zueinander, was die Teamarbeit erschwert. Zudem variiert der Zusammenhalt stark je nach Dienstgruppe oder Abteilung. Einige Nutzer:innen beschreiben, dass neue Mitarbeiter:innen ausgegrenzt werden und wer nicht ins Bild passt, schnell zum Außenseiter wird. Auch ein respektloser Umgangston wird von wenigen als Problem genannt. Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Kollegenzusammenhalt weniger von echter Solidarität als von äußeren Umständen wie gemeinsamen Belastungen oder persönlichen Karriereinteressen abhängt.
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