Bundesverwaltungsamt Logo

Bundesverwaltungsamt
Bewertungen

320 von 897 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Work-Life-Balance
kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 73%
Score-Details

320 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Personalabteilung und Personalrat ist nicht hilfreich. Ganze Organisation ist chaotisch

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf das Personal hören. Mehr Dienstleistungsorientierung (u.a. die Personalabteilung).

Arbeitsatmosphäre

Nicht gut.

Image

Fällt nur negativ auf. Wenn jemand das BVA kennt, kommt nie Lob.

Work-Life-Balance

Offiziell ja, aber durch Servicezeiten gibt es das nicht.

Karriere/Weiterbildung

Personalabteilung stellt sich quer und beantwortet Fragen mit einem Einzeiler.

Gehalt/Benefits

Ist größtenteils halt rechtlich gegeben. Das BVA könnte aber bestimmte Zulagen etc. gewähren, wie andere Bundesbehörden, macht es aber nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fast alles läuft via. Papier. Digitale Anwendung laufen schlecht, weswegen das mit dem Papier noch lange bleiben wird


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte Kollegin, Sehr geehrter Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen beim Bundesverwaltungsamt so offen zu schildern. Dass Sie Ihre Tätigkeit in vielen Bereichen als nicht zufriedenstellend wahrgenommen haben, bedauern wir sehr.

Ihre Hinweise zur Zusammenarbeit mit der Personalabteilung, zum Personalrat sowie zur Organisation insgesamt geben uns Anhaltspunkte. Gerade wenn Prozesse als wenig unterstützend erlebt werden, nehmen wir das sehr ernst und schauen gezielt darauf, wo Abläufe klarer, nachvollziehbarer und serviceorientierter gestaltet werden können.

Wenn Sie konkrete Anregungen oder Hinweise haben, die uns helfen können, einzelne Punkte gezielt zu verbessern, können Sie sich gerne vertraulich an uns unter personalmarketing@bva.bund.de wenden.

Im Bereich der Digitalisierung befinden wir uns in einem fortlaufenden Umstellungsprozess: Viele Dokumente werden bereits digitalisiert, eine elektronische Aktenführung (eAkte) ist etabliert und zahlreiche Prozesse werden schon digital bearbeitet. Gleichzeitig erfolgt die Umstellung in weiteren Bereichen schrittweise, sodass papierbasierte Abläufe in Teilen derzeit noch bestehen.

Im Hinblick auf Gehalt und Sozialleistungen möchten wir darauf hinweisen, dass diese im öffentlichen Dienst überwiegend tariflich bzw. gesetzlich geregelt sind. Darüber hinaus bestehende Spielräume werden im Rahmen der geltenden Vorgaben fortlaufend geprüft.

Bezüglich der Work-Life-Balance ist uns wichtig zu ergänzen, dass grundsätzlich flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice und Gleitzeitregelungen bestehen, die je nach Aufgabenbereich und Referat unterschiedlich ausgestaltet sein können. Als Dienstleister möchten wir auch für unsere Kunden eine Erreichbarkeit sicherstellen. Die von Ihnen angesprochenen Servicezeiten werden bei uns jedoch nicht durch Einzelne, sondern im Team abgedeckt.

Wir danken Ihnen für Ihr offenes Feedback und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Hidden Champion

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vielfalt und spannende Menschen dank steigender Anzahl auch an Quereinsteigern aus unterschiedlichsten Branchen die zusätzlich Perspektiven und Talente mit einbringen und Weiterentwicklung fördern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Glaubenssätze und zum Teil absurdes Führungsgebaren auf RL-Ebene, sowie Anzahl an Personen mit innerer Kündigung als Folge davon - jedoch zum Glück nicht im eigenen Bereich.

Verbesserungsvorschläge

Mut zur Weiterentwicklung und mehr Personen in Führungsverantwortung die mit Menschen können und nicht nur Paragrafen und das gestrige lieben. Mut zur Weiterentwicklung!

Arbeitsatmosphäre

Je nach Bereich und Habitus der Führung sehr unterschiedlich. Zu wenig Leadership zum Teil leider stark vom Peter-Prinzip durchsetzt.

Image

Nur bekannt bei Insidern in der Bundesverwaltung oder Studenten mit BAföG ;-) aber auch das wird sich dank Insta & Co mit dem richtigen Clip zur richtigen Zeit noch ändern.

Work-Life-Balance

Hier findet jeder das WLB-Modell was zu einem - echte Stärke de Hauses!

Karriere/Weiterbildung

Schwierig, leider.

Gehalt/Benefits

Formale Hürden bieten kaum bis keinen Spielraum, bzw. er wird kaum genutzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solide aber ausbaufähig.

Kollegenzusammenhalt

Steht und fällt mit der gelebten Bereichskultur, das Haus ist groß und hat leider auch dunkle Ecken.

Umgang mit älteren Kollegen

Solide

Vorgesetztenverhalten

Im eigenen Bereich sehr gut aber auch hier gibt es wie in jedem großen Haus zum Teil absurde Inkompetenz aufgrund ungeahndeter Fehlbesetzungen insbesondere beim Thema Umgang mit Beschäftigten, Talenten bzw. anvertrauten Ressourcen.

Arbeitsbedingungen

Kommt auf die jeweilige Liegenschaft an, eine neue ist derzeit im Bau, der Kontrast könnte nicht größer sein.

Kommunikation

Transparent und Fair im eigenen Bereich auf überwiegend auf Augenhöhe.

Gleichberechtigung

Solide jedoch bei der Weiterentwicklung und Karriere über die Laufbahngruppen gibt es formale Hürden die nicht mehr passen. Hier besteht Handlungsbedarf um Leistungsträger auch finanziell etwas auf Dauer bieten zu können.

Interessante Aufgaben

Das Haus steht, lebt und atmet Aufgabenvielfalt, auch wenn der Name das nicht vermuten lässt.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, Lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen beim Bundesverwaltungsamt so ausführlich zu teilen und uns insgesamt weiterzuempfehlen.

Es freut uns, dass Sie die Vielfalt der Aufgaben sowie die zunehmende Bereicherung durch Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen positiv hervorheben. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern sehen wir als wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung unserer Organisation. Auch Ihre positiven Einschätzungen zur Work-Life-Balance, zum Kollegenzusammenhalt sowie zur Kommunikation auf Augenhöhe nehmen wir gerne auf.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die Hinweise zu Themen wie Führungsverhalten, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven. Als große Behörde mit vielen unterschiedlichen Bereichen können Erfahrungen und Eindrücke durchaus variieren. Rückmeldungen wie Ihre sind für uns wertvoll, um bestehende Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Insbesondere die Themen Führungskultur, Personalentwicklung sowie attraktive Rahmenbedingungen für Beschäftigte stehen regelmäßig im Fokus interner Weiterentwicklungsprozesse. Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Beschäftigte langfristig einbringen und ihre Fähigkeiten bestmöglich entfalten können.

Vielen Dank nochmals für das differenzierte Feedback und Ihr Engagement. Für Ihren weiteren beruflichen Weg im Bundesverwaltungsamt wünschen wir weiterhin alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Mehrfachbewertung

Moderne Arbeit in der öffentlichen Verwaltung, gleich unterhalb des BMI

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr flexible Telearbeitsregelung, Aufstieg und Zulagen möglich

Image

Außenwahrnehmung eher schlecht (BVA Köln hat 12/25 1,9 Sterne bei google)

Work-Life-Balance

Privatleben und ehrenamtliches Engagement sind leicht vereinbar

Karriere/Weiterbildung

Benötigte Fortbildungen werden zugestanden und aktiv angeboten, sehr breites Spektrum aus internen und externen Angeboten

Arbeitsbedingungen

Abhängigkeit von Politik, Stellenspiegel und Bundeshaushalt führen zu mitunter eigenartigen Engpässen

Kommunikation

Meist direkt

Interessante Aufgaben

Viele Aufgaben, tlw. komplexe Arbeitsbereiche, tlw. moderne Werkzeuge


Arbeitsatmosphäre

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre insgesamt positive Bewertung und die Weiterempfehlung des Bundesverwaltungsamtes als Arbeitgeber. Besonders freuen wir uns über die positiven Rückmeldungen zur flexiblen Telearbeit, zur Work-Life-Balance, zu den vielfältigen Aufgaben und den umfangreichen Weiterbildungsangeboten.

Ihre Einschätzung der Arbeitsbedingungen nehmen wir aufmerksam auf. Die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst erfordern in bestimmten Bereichen eine sorgfältige Abstimmung und Priorisierung. Wir arbeiten kontinuierlich daran, vorhandene Spielräume bestmöglich zu nutzen und Abläufe möglichst transparent und effizient zu gestalten.

Auch Ihre Hinweise zur Außenwahrnehmung sind für uns ein wichtiger Impuls. Wir danken Ihnen für Ihr offenes Feedback, das uns dabei unterstützt, unsere Stärken weiter auszubauen und Entwicklungspotenziale gezielt anzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Leona Berger
Team Personalmarketing

Nicht empfehlenswert beim Ausbildungszentrum Berlin zu arbeiten.

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Bundesverwaltungsamt in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

– Die inhaltlich anspruchsvolle und gesellschaftlich relevante Tätigkeit in der Ausbildung des öffentlichen Dienstes.
– Die Arbeit mit engagierten und motivierten Anwärterinnen und Anwärtern.
– Die grundsätzliche Arbeitsplatzsicherheit sowie die Planbarkeit im öffentlichen Dienst.
– Die Möglichkeit, fachlich eigenverantwortlich zu arbeiten und Unterricht eigenständig zu gestalten.
– Kolleginnen und Kollegen, die trotz hoher Belastung mit großem Engagement und Professionalität arbeiten.
Das Potenzial der Einrichtung ist fachlich und personell durchaus vorhanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

– Fehlende klare Führung und unklare Zuständigkeiten.
– Eine teilweise intransparente Kommunikation und schwer nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
– Dauerhaft hohe Arbeitsbelastung ohne strukturelle Entlastung.
– Begrenzte und wenig leistungsorientierte Karriereperspektiven.
– Ungleichgewicht zwischen Engagement und tatsächlicher Anerkennung.
– Eine veraltete Gebäudeinfrastruktur und inkonsequente Digitalisierungsentscheidungen.
– Kaum sichtbare strategische Außendarstellung oder Positionierung als moderner Arbeitgeber.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass strukturelle Probleme bekannt sind, jedoch nicht konsequent angegangen werden.

Verbesserungsvorschläge

Klare Führungsstruktur und verbindliche Kommunikation etablieren
Zuständigkeiten sollten eindeutig geregelt und Entscheidungen transparent kommuniziert werden. Führung muss sichtbar Orientierung geben und Prioritäten setzen.

Realistische Arbeitsverteilung und personelle Entlastung
Die Lehrtätigkeit umfasst weit mehr als Unterricht. Vor- und Nachbereitung, Materialentwicklung, Evaluationen und Abstimmungen benötigen zeitliche Ressourcen, die strukturell eingeplant werden müssen.

Leistungsorientierte und transparente Personalentwicklung
Beförderungen, Stufensprünge und Prämien sollten nachvollziehbar, transparent und erkennbar leistungsbezogen vergeben werden. Engagement darf nicht strukturell zu Mehrbelastung ohne Perspektive führen.

Modernisierung der Arbeitsumgebung
Investitionen in leistungsfähige Endgeräte sowie eine zeitgemäße Gebäudesanierung würden die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. Auch soziale Infrastruktur wie Aufenthaltsbereiche oder eine einfache Teeküche sollten selbstverständlich sein.

Strategische Außendarstellung und Positionierung des Ausbildungszentrums
Eine aktive, moderne Außendarstellung ist notwendig, um das Ausbildungszentrum als attraktiven, innovativen Standort zu positionieren. Der öffentliche Dienst muss sich heute aktiv um qualifizierte Fachkräfte bemühen.

Kohärentes Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitskonzept
Digitale Lehrformate, Materialverwendung und organisatorische Prozesse sollten konsistent und evidenzbasiert gestaltet werden – ohne widersprüchliche Vorgaben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist zunehmend angespannt. Hohe Arbeitsbelastung, personelle Engpässe und unklare Zuständigkeiten wirken sich spürbar auf das Miteinander aus. Offene Kommunikation findet nicht immer auf Augenhöhe statt, und konstruktive Kritik oder Veränderungsvorschläge werden nicht durchgängig als Bereicherung verstanden.

Es entsteht teilweise der Eindruck, dass Engagement eher gebremst als gefördert wird. Das führt zu Frustration und dem Gefühl, mit strukturellen Problemen weitgehend allein gelassen zu werden. Eine wertschätzende und transparente Feedbackkultur wäre wünschenswert, um Motivation und Zusammenarbeit langfristig zu stärken.

Image

Das Image des Ausbildungszentrums ist nach außen kaum wahrnehmbar. Eine aktive Außendarstellung oder strategisches Marketing durch die Leitung ist nicht erkennbar. Insgesamt wird das Potenzial der Einrichtung – sowohl fachlich als auch personell – nicht sichtbar kommuniziert.

Auch das übergeordnete Behördenimage wirkt wenig modern positioniert. In der Außenwirkung entsteht nicht der Eindruck einer innovativen, attraktiven Arbeitgeberin, obwohl die Aufgaben inhaltlich anspruchsvoll sind. Teilweise vermitteln interne Prozesse – insbesondere im Kontakt mit der Personalverwaltung – noch sehr traditionelle Verwaltungsstrukturen, die nicht immer zeitgemäß erscheinen.

Das Selbstverständnis scheint stellenweise noch davon geprägt zu sein, dass der öffentliche Dienst allein durch Sicherheit attraktiv sei. Angesichts des heutigen Arbeitsmarktes reicht dieses Argument jedoch nicht mehr aus. Eine modernere, selbstbewusstere und strategischere Außendarstellung wäre dringend erforderlich.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark davon abhängig, wie ernst man die eigene fachliche Verantwortung nimmt. Wer die Lehrtätigkeit qualitativ hochwertig ausüben möchte – inklusive fundierter Vor- und Nachbereitung, Aktualisierung von Materialien und intensiver Betreuung – stößt schnell an zeitliche Grenzen. Eine realistische Entlastung ist kaum vorgesehen.

Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass unterschiedliche Leistungsbereitschaften strukturell kaum ausgeglichen werden. Engagement führt häufig zu Mehrarbeit, während geringere Einsatzbereitschaft nicht zwingend spürbare Konsequenzen hat. Das kann zu Frustration führen, da die Belastung ungleich verteilt erscheint.

Eine transparente Aufgabenverteilung und verbindliche Qualitätsstandards würden hier zu mehr Fairness und nachhaltiger Entlastung beitragen.

Karriere/Weiterbildung

Karriereperspektiven sind sowohl für tarifbeschäftigte als auch für verbeamtete Mitarbeitende nur eingeschränkt gegeben.

Für Beamtinnen und Beamte sind Beförderungen formal an Beurteilungen gekoppelt. In der Praxis werden diese jedoch im Rahmen quotierter Beurteilungsrunden abteilungsübergreifend vergeben. Dadurch hängt die Entwicklung weniger von der individuellen Leistung im konkreten Aufgabenbereich ab, sondern vom Vergleich mit anderen Organisationseinheiten. Da das Ausbildungszentrum im Gesamtgefüge offenbar keine hohe Priorität genießt, spiegelt sich die dort erbrachte Leistung nicht immer entsprechend in Beförderungsentscheidungen wider. Zusätzlich spielen Wartezeiten faktisch eine große Rolle, sodass häufig der zeitliche Abstand zur letzten Beförderung entscheidender wirkt als Eignung, Befähigung und fachliche Leistung.

Auch für Tarifbeschäftigte sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt. Vorzeitige Stufensprünge sind praktisch kaum realisierbar, da entsprechende Anträge in der Regel nicht vorgesehen oder nicht aktiv unterstützt werden. Anpassungen erfolgen meist nur im Rahmen regulärer Zeitabläufe oder in Einzelfällen auf Initiative der Leitung.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung orientiert sich am Tarif des öffentlichen Dienstes und ist entsprechend planbar und sicher. Sozialleistungen entsprechen dem üblichen Standard im öffentlichen Dienst.
Allerdings bestehen deutliche Unterschiede in der Bezahlung bei vergleichbaren Tätigkeiten, insbesondere zwischen tarifbeschäftigten und verbeamteten Mitarbeitenden. Trotz inhaltlich gleicher oder sehr ähnlicher Aufgaben ergeben sich spürbare finanzielle Differenzen. Diese Ungleichheit wird im Arbeitsalltag durchaus wahrgenommen und kann die Motivation beeinflussen.
Hier wäre mehr Transparenz und langfristig eine gerechtere Ausgestaltung wünschenswert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein klares, konsistentes Nachhaltigkeitskonzept ist nicht erkennbar. Zwar werden digitale Endgeräte im Unterricht eingesetzt, gleichzeitig besteht jedoch die Vorgabe, aktiv zu erfragen, ob Teilnehmende ein Skript in ausgedruckter Form erhalten möchten – auch dann, wenn sie digital arbeiten. Diese Regelung wird mit lernpsychologischen Argumenten begründet, wirkt jedoch nicht durchgängig evidenzbasiert.

Zudem ist die Umsetzung inkonsequent: Während das Skript optional gedruckt angeboten werden soll, stehen andere Unterlagen, etwa Übungshefte, ausschließlich digital zur Verfügung. Die zugrunde liegende Logik erschließt sich daher nicht vollständig. Insgesamt entsteht der Eindruck fehlender Stringenz zwischen Digitalisierungsanspruch und praktischer Umsetzung.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist stark personenabhängig. Im direkten Austausch mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen gibt es durchaus unterstützende und engagierte Zusammenarbeit. Gleichzeitig fehlt jedoch eine übergreifend gelebte Teamkultur.

Durch hohe Arbeitsbelastung, unterschiedliche Auffassungen über Qualitätsstandards und teilweise fehlende Abstimmung entstehen Spannungen. Standortübergreifende Zusammenarbeit gestaltet sich nicht immer konstruktiv. Gemeinsame fachliche Weiterentwicklung wird dadurch erschwert.

Ein stärkerer Fokus auf verbindliche Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Zieldefinitionen würde den Zusammenhalt spürbar verbessern.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll und wertschätzend. Erfahrung und Fachwissen werden grundsätzlich anerkannt. Altersbedingte Benachteiligungen sind nicht erkennbar.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungsstruktur wirkt wenig klar und nicht ausreichend koordiniert. Es gibt mehrere verantwortliche Personen auf Leitungsebene, jedoch fehlt es an erkennbarer, konsistenter Führung. Zuständigkeiten erscheinen nicht immer eindeutig, Entscheidungen werden teilweise nicht transparent kommuniziert oder bleiben aus.

Eine strategische Gesamtsteuerung sowie eine verbindliche Prioritätensetzung sind nur eingeschränkt wahrnehmbar. Dadurch entsteht bei Mitarbeitenden das Gefühl, viele strukturelle Fragen selbst auffangen zu müssen. Führung sollte Orientierung geben, Klarheit schaffen und auch bei Konflikten moderierend eingreifen – dies geschieht aus meiner Sicht nicht in ausreichendem Maß.

Eine stärkere, sichtbare und kohärente Führung würde sowohl die Arbeitsatmosphäre als auch die Qualität der Zusammenarbeit deutlich verbessern.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt ein gemischtes Bild. In den Unterrichtsräumen steht moderne technische Ausstattung zur Verfügung, die – sofern sie genutzt wird – gute didaktische Möglichkeiten eröffnet. Funktionierende Präsentationstechnik und digitale Infrastruktur im Unterricht sind grundsätzlich positiv hervorzuheben.

Demgegenüber steht jedoch die allgemeine Gebäudesituation. Das Gebäude wirkt insgesamt in die Jahre gekommen. Gemeinschaftsbereiche sind wenig einladend, es gibt keine Kantine und keine Teeküche für Mitarbeitende. Auch die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr zeitgemäßen Standards und wurden zuletzt vor vielen Jahren grundlegend saniert.

Hinzu kommen teilweise langsame oder leistungsschwache mobile Endgeräte, die effizientes Arbeiten erschweren. Insgesamt besteht hier deutlicher Modernisierungsbedarf, um eine zeitgemäße Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist verbesserungsbedürftig. Informationen werden nicht immer transparent oder rechtzeitig weitergegeben, wodurch Unsicherheiten entstehen. Entscheidungsprozesse sind teilweise schwer nachvollziehbar, und Rückmeldungen auf fachliche oder organisatorische Anliegen bleiben mitunter aus oder erfolgen sehr verzögert.

Abstimmungen zwischen Fachbereichen und Standorten sind nicht immer klar strukturiert. Das führt zu Doppelarbeit, Missverständnissen und zusätzlichem Koordinationsaufwand. Eine verbindlichere, transparentere und wertschätzendere Kommunikationskultur würde wesentlich zur Entlastung und zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen.

Gleichberechtigung

m Bereich Gleichberechtigung sind keine strukturellen Benachteiligungen erkennbar. Der Umgang miteinander wirkt grundsätzlich respektvoll und diskriminierungsfrei. Unterschiedliche Hintergründe, Geschlechter und Lebensmodelle werden akzeptiert. In diesem Punkt gibt es aus meiner Sicht keine wesentlichen Kritikpunkte.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind inhaltlich grundsätzlich interessant und fachlich anspruchsvoll. Die Vermittlung komplexer juristischer Inhalte, die Entwicklung von Lehrmaterialien sowie die Mitwirkung an der Ausbildung für den öffentlichen Dienst bieten ein hohes Maß an Verantwortung und Gestaltungsspielraum. Gerade die Arbeit mit den Anwärterinnen und Anwärtern ist fachlich bereichernd und sinnstiftend.

Allerdings wird das inhaltliche Potenzial der Tätigkeit durch organisatorische Rahmenbedingungen, hohe Zusatzbelastungen und strukturelle Unklarheiten teilweise überlagert. Die Aufgaben selbst sind attraktiv – die Bedingungen erschweren jedoch zunehmend eine qualitativ hochwertige Umsetzung.

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

vielen Dank für die ausführliche und differenzierte Rückmeldung sowie für die Anerkennung der inhaltlich anspruchsvollen Arbeit im Ausbildungszentrum.

Ein Teil der angesprochenen Punkte entspricht auch unserer eigenen Wahrnehmung. Einige der genannten Themen wurden bereits intern angesprochen. Zuletzt war die Arbeitssituation im Ausbildungszentrum durch Personalengpässe geprägt. In Verbindung mit dem termingebundenen Unterrichtsbetrieb führt dies zeitweise zu einer hohen Arbeitsbelastung im Team.

Die Entlastung der Mitarbeitenden ist uns ein wichtiges Anliegen. Aufgrund der aktuell schwierigen Personalgewinnung, insbesondere am Standort Berlin, ist eine kurzfristige personelle Verstärkung leider nur eingeschränkt möglich. Gleichwohl arbeiten wir intensiv daran, geeignete Lösungen zu finden und offene Stellen zeitnah zu besetzen. Das letzte Auswahlverfahren war erfolgreich und die Einstellung und Einarbeitung der neuen Dozierenden erfolgt sukzessive.

Die angesprochenen Punkte zur Führungsstruktur, Kommunikation und Transparenz nehmen wir sehr ernst. Wir haben im Herbst/Winter 2025 eine Umfrage im Team durchgeführt. Hier wurden einige der Punkte bereits angebracht und werden aktuell bearbeitet. Die Themen werden innerhalb des Teams erneut aufgegriffen, um gemeinsam an klareren Zuständigkeiten und einer transparenten Kommunikation zu arbeiten.

Auch strukturelle Fragen, etwa zur Aufgabenverteilung, zu Arbeitsbedingungen oder zur weiteren Entwicklung des Ausbildungszentrums, werden aktuell im Haus thematisiert. Unser Ziel ist es, Zuständigkeiten klar zu definieren und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Viele der angesprochenen Rahmenbedingungen, beispielsweise bauliche oder tarifliche Aspekte, liegen außerhalb des direkten Einflussbereichs des Ausbildungszentrums. Gleichwohl bringen wir entsprechende Anliegen kontinuierlich an die zuständigen Referate heran.

Wir danken für die offenen Hinweise und verstehen diese als wichtigen Impuls, unsere Arbeitsprozesse weiter zu reflektieren und gemeinsam Verbesserungen anzustoßen.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Naja

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Recht / Steuern bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

In Ordnung

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten & Home Office sind möglich

Kollegenzusammenhalt

Ich denke es kommt auf die Abteilung / das Referat an

Kommunikation

Vorhanden aber Luft nach oben

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Bereich an


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung und die Weiterempfehlung des Bundesverwaltungsamtes als Arbeitgeber. Besonders freut es uns, dass Sie neben den flexiblen Arbeitszeiten und den Homeoffice-Möglichkeiten auch das Thema Gleichberechtigung positiv hervorheben.

Sie haben sich bessere Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gewünscht. Es bestehen sowohl für Tarifbeschäftigte als auch für Verbeamtete vielfältige Karrieremöglichkeiten sowie Fort- und Weiterbildungen. Sie hätten beispielsweise jederzeit die Möglichkeit gehabt, sich auf höherwertige Stellen zu bewerben, um damit in Ihrer Entgeltgruppe oder einem Dienstposten-Bündel zu steigen. Interne Stellenausschreibungen werden regelmäßig in unserem Intranet veröffentlicht. Wenn Sie einen Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst angestrebt hätten, wäre in der Regel ein Studium notwendig gewesen. Für Tarifbeschäftigte besteht außerdem regelmäßig die Möglichkeit, sich auf Verbeamtungsausschreibungen zu bewerben.
Auch bieten wir eine große Auswahl an Seminaren an. Ob als Inhouse-Seminar, über die BAköV (Bundesakademie für öffentliche Verwaltung) als zentrale Fortbildungseinrichtung der Bundesbehörden oder über externe Dienstleistende.

Für Ihre weitere berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Eine ganze Welt voll Möglichkeiten

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Seine Vielfalt an Aufgaben, Mitarbeitenden, Einsatzorten.....

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Namen und das ausufernde Controlling in einigen Bereichen.

Arbeitsatmosphäre

In meinen Bereichen immer wertschätzend

Image

Nur der Name des BVA ist dröge

Work-Life-Balance

Durch unzählige Arbeitszeitmodelle und Homeoffice von bis zu 80 % perfekt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

U.a. durch durch fortschreitende Digitalisierung immer sichtbarer, da kaum noch Materialverbrauch

Interessante Aufgaben

Unter 150 Aufgaben findet sich für jeden etwas.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung und die Empfehlung als Arbeitgeber. Wir freuen uns sehr, dass Sie das BVA als attraktives Arbeitsumfeld wahrnehmen.

Besonders freut uns, dass Sie die Digitalisierung im Arbeitsalltag positiv erleben. Unser Ziel ist es, die Arbeit dadurch zu erleichtern und gleichzeitig den Papierverbrauch zu reduzieren. Auch schön zu lesen ist, dass Ihnen die Abwechslung Ihrer Aufgaben so gut gefällt und Sie die Arbeitsatmosphäre als wertschätzend erleben.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und viel Freude bei Ihrer Arbeit im BVA.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Die Behörde bietet zwar Sicherheit und theoretisch gute Rahmenbedingungen, scheitert aber an veraltete Strukturen

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich.
Homeoffice und in der Theorie Gleitzeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

S. Oben

Verbesserungsvorschläge

S. Oben, sehr wichtig wäre eine serviceorientierte Dienstleistung und eine verständnis- sowie respektvolle Umgangsweise innerhalb der Kollegen/in und Führungskräfte

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist leider stark von Frustration geprägt. Das liegt zum einen an der unzuverlässigen Technik und den langsamen Systemen, die den Arbeitsfluss ständig unterbrechen. Zum anderen herrscht eine spürbare Trägheit: Neue Ansätze oder konstruktive Kritik werden oft blockiert oder mit Abwehr reagiert. Man hat selten das Gefühl, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, da viele Referate nur auf ihre eigenen Zuständigkeiten beharren und die Bearbeitung dort extrem lange dauert.

Image

Darüber sprechen wie lieber nicht.

Work-Life-Balance

Die beworbene Flexibilität (Homeoffice/Gleitzeit) existiert leider oft nur auf dem Papier. In der Realität schränken starre Servicezeiten und eine hohe Termindichte den Spielraum massiv ein. Zudem führt das Fehlen von wirksamen Kontrollmechanismen dazu, dass eine spürbare Diskrepanz in der Arbeitsleistung innerhalb der Teams entsteht. Während einige die Freiheiten verantwortungsvoll nutzen, wird die fehlende Leistung anderer durch das Engagement der motivierten Kollegen aufgefangen, was die Arbeitsbelastung unfair verteilt.

Karriere/Weiterbildung

Ohne echte Karrieremöglichkeiten wird die Arbeit schnell zur bloßen "Dienst nach Vorschrift"-Tätigkeit. Während die Verbeamtung früher das "Goldstandard"-Ziel war, zeigt Ihre Erfahrung die Kehrseite: In bestimmten Entgeltgruppen (besonders im Vergleich zu aktuellen Tarifabschlüssen und der freien Wirtschaft) ist der Nettovorteil geringer bei gleichzeitig höherer Unflexibilität. Ob die Pension in 40 Jahren noch gibt, ist fraglich.

Kollegenzusammenhalt

Stark abhängig vom Team. Problematisch ist die mangelnde Arbeitsmoral einzelner Kollegen, die ohne Konsequenzen bleibt.
Die Zusammenarbeit mit anderen Referaten ist mühsam und langwierig, da diese oft chronisch überfordert sind oder nur ein Referatsdenken haben. Das BVA als ganzes gibt es nicht.
Besonders im Beamtenbereich herrscht eine große Starrheit. Kritik oder moderne Ansätze werden unbegründet abgelehnt.
In vielen Referaten geben externe Dienstleister den Takt vor. Als interner Mitarbeiter hat man kaum Befugnisse – oft mit der Begründung „Das war schon immer so“ oder wegen unklarer Zuständigkeiten zwischen den Referaten.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit ältern keine Ahnung. Mit jüngeren nicht. Da man als Grünschnabel gilt und ständig zu nicht dienstbezogenen Themen belehrt wird.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte gut. Von dem anderen halte ich mich fern, leider sind sie schwierig.

Arbeitsbedingungen

Stabile Systeme und schnellere Notebooks sind für modernes Arbeiten unerlässlich. Leider ist beides nicht gegeben. Das erste zum Glück alle 2 Monate, das zweite täglich.
Langsame und abstürzende Anwendungen gehören zur Tagesordnung. Während der Arbeitszeiten werden Updates der Programme durchgeführt, wodurch man plötzlich keinen Browser mehr hat. Wenn man Termine über BDBOS / WebEx hat, ist es sehr unschön da die Kundenbehörden immer verwundert sind warum man plötzlich weg ist.
Weiterhin sind die Monitore hell (trotz letzter Stufe) und man hat keine Möglichkeit einen anderen zu bekommen. Die Augen schmerzen dann nach ca. 8h. Einen Blaufilter kann man nicht aktivieren.
Aufgrund von Desk Sharing sind die Arbeitsplätze nicht sauber. Auf dem Tisch liegen Krümel, Kaffeeflecken und auf den Stühlen irgendwelche Flecken. Leider gibt es auch keine seperate Ausstattung (Tastatur/Maus). Schlimm ist es, weil manche Kollegen sich nach dem Toilettengang ihre Hände nicht waschen und die Ausstattung dann verwenden. Im Sommer gibt es keine Klimatisierung.

Kommunikation

Die Serviceorientierung der Personalabteilung / Führungskräfte ist ausbaufähig. Die Kommunikation ist wenig wertschätzend und ist charakterlich 'von oben herab' . Anfragen werden häufig nur sehr oberflächlich und unvollständig beantwortet. Zudem scheint es ein deutliches Gefälle in der Kommunikation zu geben, wobei der Umgang mit Beamten oft noch schwieriger und distanzierter wirkt als mit Tarifbeschäftigten.

Gehalt/Benefits

Ist halt gesetzl. vorgegeben.
Für Referatsausflüge, Weihnachtsfeiern oder Brauchtumstage (z. B. Karneval) gibt es faire Zeitgutschriften.

Interessante Aufgaben

Es ist paradox: Die Behörde gibt Millionen für Berater/Dienstleister aus, die den Takt vorgeben, während das eigene Personal großenteils zu "Abnicken" degradiert wird. Eine richtige Zusammenarbeit gibt es nicht.
Durch die starke Zergliederung der Prozesse (jeder macht nur einen winzigen Teil) geht das Gefühl verloren, am Ende etwas Sinnvolles für den Bürger oder die Gesellschaft bewirkt zu haben. Wenn Verantwortung zerstückelt ist, fühlt sich dann am Ende auch niemand für das Gesamtergebnis zuständig/verantwortlich.

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Für eine Behörde mit Historie gar nicht sooo schlecht!

3,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Osnabrück gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Also hier ist wirklich Verbesserungsbedarf: ein Mix aus professionellen Verhalten und ein etwas mehr Leichtigkeit im Umgang wäre schön: und zwar auch zwischen schon lange hier und neu; jung und alt; Tarifbeschäftigt und Beamte. Ein jeder kann dazu beitragen, dass es besser wird.

Work-Life-Balance

Ein hoch auf die eigene Zeiteinteilung und Home Office!

Karriere/Weiterbildung

Störenfriede und Querulanten im Seminar sollten sofort eliminiert werden. Und in Zukunft von jeglicher Weiterbildung ausgeschlossen werden!

Gehalt/Benefits

Der Referatsleiter könnte sich hier doch einmal über zukünftige Anreize Gedanken machen. Was braucht das BVA in Zukunft und was können die eigenen Leute hier leisten um höher gestellt zu werden? Win-Win!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Seminare

Kollegenzusammenhalt

Gut, aber aufpassen. Manche sind immer noch besser gestellt als andere. Verfängliches kann so auch mal beim Vorgesetzten landen.

Umgang mit älteren Kollegen

Dies sind die Prinzen und Prinzessinnen der Abteilung. Eigentlich hört sich das gut an, macht, aber viel Stress.

Vorgesetztenverhalten

Kommt aus alten Zeiten und sollte Mal in die Gegenwart schauen. Mitarbeiter die andere schlecht machen sollten nicht bevorzugt behandelt werden.

Arbeitsbedingungen

Die liebe Technik….

Kommunikation

Untereinander mittlerweile gut. Die alten schlimmen Zeiten sind vorbei.

Gleichberechtigung

Hier ist jeder selber gefragt. Mund auf machen wenn etwas nicht passt!

Interessante Aufgaben

Sich in einem herausfordernden Umfeld zu bewegen kann sehr spannend sein.


Image

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Typisch Behörde

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Kein Home Office. Kaum Übernahme von Azubis. Lieber wurden Menschen mit branchenfremden Ausbildungen/Studien eingestellt.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen teilweise gut

Work-Life-Balance

Unflexibel.

Karriere/Weiterbildung

Welche Weiterbildung?

Umgang mit älteren Kollegen

Du bist jung? Du kannst nichts. Du bist tarifbeschäftigt? Du kannst nichts.

Kommunikation

der Vorgesetzte kannte teilweise die Mitarbeitenden seines Referates nicht

Gleichberechtigung

Du bist tarifbeschäftigt? Du kannst nichts.

Interessante Aufgaben

Massenabfertigung


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu bewerten. Schade, dass Ihre Erfahrungen im Bundesverwaltungsamt nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben.

Es tut uns leid zu hören, dass Sie in Ihrem Arbeitsbereich diese Erfahrung gemacht haben.
Grundsätzlich legen wir im Bundesverwaltungsamt großen Wert auf Flexibilität: Wir bieten unseren Beschäftigten Gleitzeit mit einem Arbeitszeitrahmen von 6 bis 21 Uhr sowie die Möglichkeit, bis zu 80 % der Arbeitszeit mobil (z. B. im Homeoffice) zu arbeiten – beides ist in unserer Dienstvereinbarung festgeschrieben.
Uns ist bewusst, dass die konkrete Umsetzung je nach Aufgabenbereich variieren kann. Sollten dabei individuelle Einschränkungen entstanden sein, hätten wir uns gefreut, gemeinsam im Gespräch nach einer passenden Lösung zu suchen.

Wir möchten jedoch anmerken, dass wir den Kritikpunkt mit der Übernahme der Auszubildenden in der dargestellten Form nicht nachvollziehen können. Das BVA richtet sich nach dem Grundsatz, dass allen Auszubildenden unter Berücksichtigung der fachlichen und persönlichen Eignung ein Angebot zur Anschlussverwendung gemacht wird. Das Bundesverwaltungsamt bildet bedarfsgerecht aus und hat somit auch großes Interesse, die Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss zu übernehmen.

Sie haben sich bessere Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen gewünscht. Es bestehen sowohl für Tarifbeschäftigte als auch für Verbeamtete vielfältige Karrieremöglichkeiten sowie Fort- und Weiterbildungen. Sie hätten beispielsweise jederzeit die Möglichkeit gehabt, sich auf höherwertige Stellen zu bewerben, um damit in Ihrer Entgeltgruppe oder einem Dienstposten-Bündel zu steigen. Interne Stellenausschreibungen werden regelmäßig in unserem Intranet veröffentlicht. Wenn Sie einen Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst angestrebt hätten, wäre in der Regel ein Studium notwendig gewesen. Für Tarifbeschäftigte besteht außerdem regelmäßig die Möglichkeit, sich auf Verbeamtungsausschreibungen zu bewerben.

Wir bedauern es, dass Sie die Gleichberechtigung niedrig bewertet haben. Dem BVA ist das Thema Gleichberechtigung immens wichtig, sodass Beförderungen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Dauer der Zugehörigkeit durchgeführt werden. Stattdessen erfolgen sie streng nach dem Leistungsprinzip nach Artikel 33 Absatz 5 Grundgesetz.

Ebenso ist es sehr schade, dass Sie mit der Kommunikation und dem Führungsverhalten Ihrer Vorgesetzten nicht zufrieden waren. Wir organisieren regelmäßig Fortbildungen und Rundläufe speziell für unsere Führungskräfte, doch Ihr Kommentar deutet an, dass auf unserer Seite noch weiterer Handlungsbedarf besteht, um eine wertschätzende Zusammenarbeit zu fördern.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

sehr interessante und moderne Behörde (IT), sehr familientauglich

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dienstleistung Beihilfeabwicklung ist furchtbar schlecht, monatelang keine Zahlungen

Arbeitsatmosphäre

super

Work-Life-Balance

hier geht wirklich alles und jedes Arbeitsmodell, top!

Karriere/Weiterbildung

Formalismen des öff. Dienst

Gehalt/Benefits

BVA nutzt alle Möglichkeiten, Rahmenbedingungen der Bezahlung im öff. Dienst sind halt eingeschränkt

Kommunikation

für so eine Riesenbehörde relativ gut


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.