Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 12.12.2025
Das Bundesverwaltungsamt erhält insgesamt positive Bewertungen, wobei besonders die flexible Arbeitsweise mit bis zu 80% Homeoffice-Möglichkeiten und gleitenden Arbeitszeiten geschätzt wird. Die Arbeitsatmosphäre wird überwiegend als angenehm und entspannt beschrieben, mit kollegialem Zusammenhalt in den Teams. Die Vergütung nach TVöD oder BBesG wird als fair und pünktlich empfunden, und Mitarbeiter:innen schätzen die vielfältigen Aufgabenbereiche, die das Amt bietet.
Allerdings zeigen sich auch Schwachpunkte: Die Kommunikation wird als verbesserungsbedürftig angesehen, besonders der Informationsfluss von oben nach unten. Das Führungsverhalten wird unterschiedlich bewertet - während einige Vorgesetzte als unterstützend und fair beschrieben werden, kritisieren andere mangelnde Führungskompetenzen. Die Karrieremögli...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre im Bundesverwaltungsamt wird überwiegend positiv bewertet. Viele Beschäftigte schätzen die angenehme und entspannte Atmosphäre, in der sie arbeiten können. Einige berichten von einer herzlichen Aufnahme, humorvollem Umgang und unterstützenden Vorgesetzten. Trotz vorhandener Hierarchien wird der Umgang als locker beschrieben, wobei die meisten Kolleg:innen beim "Du" sind und Abteilungsleiter:innen als sehr nett wahrgenommen werden.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln eine ausgeprägte Klatschkultur und Tratsch hinter dem Rücken. Zudem wird erwähnt, dass der Druck von oben die Atmosphäre beeinträchtigt und die Fehlerkultur als unzureichend empfunden wird. Auch die Einarbeitung wird vereinzelt als mangelhaft beschrieben. Die Meinungen zur Führungsqualität sind gespalten – während manche von großartigen Vorgesetzten berichten, sehen andere in schlechter Führung einen Grund für hohe Fluktuation und steigenden Arbeitsdruck.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Bundesverwaltungsamt werden von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einige Beschäftigte berichten positiv über regelmäßig ausgeschriebene Stellen, vielfältige Fortbildungsangebote und gute Aufstiegschancen, etwa durch interne Beförderungen oder Wege in den Beamtenstatus. Es wird jedoch auch kritisch angemerkt, dass Karrierefortschritte oft an formale Abschlüsse gebunden sind und weniger an individuelle Leistungen. Mehrere Nutzer:innen weisen darauf hin, dass die Aufstiegschancen für Tarifbeschäftigte eingeschränkter sind als für Beamte und dass individuelle Karriere- und Entwicklungspläne fehlen. Bei manchen Mitarbeiter:innen herrscht sogar große Unzufriedenheit, da sie keine Weiterbildungs- oder Karrieremöglichkeiten wahrnehmen oder diese durch Vorgesetzte behindert sehen.
Die Bewertungen des Vorgesetztenverhaltens im Bundesverwaltungsamt zeigen ein gemischtes Bild. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von freundlichen, fairen und professionellen Führungskräften, die auf Augenhöhe kommunizieren, zuhören und unterstützen. Direkte Vorgesetzte werden oft positiv bewertet und als einfühlsam beschrieben. Andererseits gibt es auch kritische Stimmen, die auf Probleme in der Führungsetage hinweisen, insbesondere in höheren Hierarchieebenen. Einige Nutzer:innen bemängeln Ungleichbehandlung, mangelndes Interesse an Mitarbeiterproblemen und fehlende soziale Kompetenzen bei manchen Führungskräften, was zu Personalfluktuation führen kann. Der Teamgeist wird zwar teilweise als gut beschrieben, doch die individuellen Erfahrungen mit Vorgesetzten variieren stark.
Die Kommunikation im Bundesverwaltungsamt wird von den Mitarbeiter:innen ambivalent beurteilt. Einige Nutzer:innen berichten von einer hervorragenden Kommunikation zwischen Kolleg:innen und Vorgesetzten, wobei wichtige Informationen zügig weitergegeben werden und ein respektvoller Austausch stattfindet. Besonders positiv werden Praktikumsbetreuer:innen erwähnt, die geduldig zuhören und konstruktives Feedback geben. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die deutliche Verbesserungspotenziale sehen. Mehrere Bewertungen deuten auf Mängel im Informationsfluss hin – insbesondere von oben nach unten. Bemängelt wird, dass Mitarbeiter:innen oft erst spät über bereits getroffene Entscheidungen informiert werden und wichtige Informationen teilweise nicht innerhalb der Abteilungen geteilt werden. Für eine so große Behörde wird die Kommunikation jedoch von manchen als verhältnismäßig gut eingeschätzt, auch wenn sie je nach Abteilung variiert.
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