Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Das Bundesverwaltungsamt erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Als besonders positiv heben die Bewertungen die Work-Life-Balance hervor: Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten bis zu 80 % und familienfreundliche Modelle werden gelobt. Allerdings berichten einige, dass hohe Fallzahlen und ungleiche Aufgabenverteilung diese Vorteile in der Praxis einschränken. Die Aufgabenvielfalt gilt ebenfalls als Stärke, wobei die erlebte Qualität stark vom jeweiligen Bereich abhängt.
Deutlich kritischer fallen die Meinungen zu Führungsverhalten, Kommunikation und Karrierechancen aus. Vorgesetzte werden von mehreren Bewertenden als wenig transparent und teils autoritär beschrieben, abteilungsübergreifende Kommunikation scheitert häufig. Aufstiegsmöglichkeiten gelten als begrenzt, da Quoten und Wartezei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Bundesverwaltungsamt wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung als offen und entspannt beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Häufig bemängeln Nutzer:innen eine ausgeprägte Top-down-Hierarchie, fehlenden Teamzusammenhalt sowie Misstrauen zwischen Kolleg:innen und Abteilungen.
Besonders negativ fällt auf, dass hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel und unklare Zuständigkeiten die Atmosphäre belasten und offene Kommunikation erschweren. Einige berichten zudem von mangelnder abteilungsübergreifender Zusammenarbeit und internen Spannungen. Lediglich das direkte kollegiale Umfeld bewerten wenige Nutzer:innen als angenehm – jedoch weniger als Verdienst des Unternehmens. Die Atmosphäre variiert nach Bereich und Führungsstil erheblich, was auf keine einheitliche Unternehmenskultur schließen lässt.
Das Bundesverwaltungsamt bietet nach Meinung vieler Nutzer:innen eine bemerkenswerte Aufgabenvielfalt – rund 150 verschiedene Tätigkeitsbereiche sorgen dafür, dass für unterschiedliche Interessen etwas dabei ist. Einige Bewertungen heben hervor, dass die Aufgaben anspruchsvoll und inhaltlich interessant sein können, besonders in einem herausfordernden Umfeld. Allerdings hängt dies stark vom jeweiligen Bereich ab.
Kritischere Stimmen relativieren diesen Eindruck deutlich: Wenige Nutzer:innen bemängeln, dass anspruchsvolle Tätigkeiten nur einem kleinen Kreis vorbehalten seien, während viele Linienstellen von Massenbearbeitung geprägt sind. Zudem beklagen einige, dass fragmentierte Prozesse und der Einsatz externer Beratung die eigene Handlungskompetenz einschränken. Auch organisatorische Schwierigkeiten hemmen gelegentlich die qualitativ hochwertige Umsetzung eigentlich interessanter Aufgaben. Die Gesamtbewertung dieser Kategorie fällt daher ausgeglichen aus.
Die Arbeitsbedingungen beim Bundesverwaltungsamt werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von modernen Büros mit guter Ausstattung sowie neu eingerichteten Homeoffice-Möglichkeiten, wobei die Bedingungen je nach Standort stark variieren können. Dem gegenüber stehen jedoch kritische Stimmen, die veraltete Technologie, langsame IT-Systeme und umständliche Software bemängeln. Als Ursache nennen Nutzer:innen häufig die schleppende Modernisierung durch den Bundesdienstleister ITZ Bund sowie politische Abhängigkeiten und Haushaltszwänge. Auch die bauliche Substanz einzelner Gebäude – darunter fehlende Kantinen und veraltete Sanitäranlagen – wird kritisiert. Wenige Nutzer:innen äußern sich zudem negativ über die Übereinstimmung von Stellenbeschreibungen und tatsächlichen Aufgaben. Das Bundesverwaltungsamt bemüht sich nach Einschätzung einiger Bewertenden im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Möglichkeiten um zeitgemäße Arbeitsverhältnisse, doch der Modernisierungsbedarf bleibt aus Sicht vieler Nutzer:innen erheblich.
Die Kommunikation beim Bundesverwaltungsamt wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisiert werden mangelnde Transparenz, verzögerte Informationsweitergabe und eine schwache abteilungsübergreifende Abstimmung. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Kommunikation oft aus inhaltsleeren Aussagen besteht und relevante Informationen – etwa bei organisatorischen Veränderungen – häufig ausbleiben. Die Kommunikation durch die Personalabteilung wird als wenig wertschätzend und oberflächlich empfunden, wobei Unterschiede zwischen Beamt:innen und Tarifbeschäftigten wahrgenommen werden.
Auf Team- und Bereichsebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Wenige Nutzer:innen beschreiben die interne Kommunikation innerhalb des eigenen Bereichs als transparent und auf Augenhöhe. Jedoch geht laut einigen Bewertungen Wissen beim Austausch zwischen verschiedenen Abteilungen verloren. Der negative Gesamteindruck überwiegt deutlich, da strukturelle Defizite – wie fehlende Abstimmung und mangelhafter Informationsfluss – das Arbeitsklima belasten.
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