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Happold
Bewertung

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Ungerechte Bonusverteilung, Dauerstress, fehlende Wertschätzung und widersprüchliche Führung in der TGA-Abteilung Berlin

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei Buro Happold GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Partys sind gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Häufige Fehler bei den Gehaltsabrechnungen bei mehreren Mitarbeitenden, teilweise über mehrere Monate. Kommunikation erfolgt oft über Drohungen und Angstmacherei statt auf Augenhöhe. Es gibt Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte, insbesondere bei Gleichbehandlung und Vertragsbedingungen.

Verbesserungsvorschläge

Projekttermine realistisch planen, Kompetenzen und Kapazitäten der Mitarbeitenden realistisch einschätzen und Mitarbeitende respektvoll behandeln.

Arbeitsatmosphäre

Die TGA-Ingenieure sind stark überlastet und dauerhaftem Stress ausgesetzt. Es gibt viel Kritik und teilweise auch Drohungen seitens der TGA-Führung. Nach Europa- und Germany-Meetings entsteht der Eindruck, dass die Partner in einer anderen Realität leben, während die Situation der TGA-Ingenieure sehr belastend ist.

Kommunikation

Führungskräfte zeigen wenig Weitblick. Wahrgenommen werden vor allem Mitarbeitende, die sich laut selbst darstellen und auf LinkedIn sehr aktiv sind. Sachliche Leistung und leise Arbeit werden deutlich weniger beachtet.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt viele gute und hilfsbereite Kollegen. Gleichzeitig gibt es aber auch Mitarbeitende, die alles tun, um nach oben zu kommen. Besonders in Urlaubs- oder Krankheitszeiten wird dies sichtbar: Abwesenheiten werden genutzt, um die Arbeit der nicht anwesenden Personen schlecht darzustellen.

Work-Life-Balance

In der TGA-Abteilung ist eine Work-Life-Balance kaum vorhanden. Überstunden sind die Regel. Die Auszahlung oder der Ausgleich dieser Überstunden ist schwierig und erfolgt oft nur teilweise. Fehler werden sehr hart kritisiert, Wertschätzung fehlt vollständig – nicht einmal ein Dank für Mehrarbeit. Viele Mitarbeitende entwickeln gesundheitliche Probleme, was jedoch kaum Interesse findet. Wer sich nicht aktiv wehrt, wird zunehmend stärker belastet.

Vorgesetztenverhalten

In der TGA-Abteilung wurden Boni an etwa 30 Mitarbeitende vergeben. Dabei wurde kommuniziert, dass diese Personen als wichtig gelten, die restlichen Mitarbeiter können gehen, wenn dennen irgendetwas nicht gefällt. Die Abteilung umfasst insgesamt etwa 70–80 Personen. Zudem entsteht der Eindruck, dass Projekte künftig verstärkt von der polnischen Niederlassung bearbeitet werden sollen, da dort geringere Kosten anfallen. In diesem Zusammenhang wird eine Reduzierung der TGA-Abteilung in Berlin als mögliches Ziel wahrgenommen.

In einem konkreten Fall wurde bei einer Mitarbeiterin der bestehende Vertrag nicht eingehalten und das Gehalt gekürzt, sodass sie gezwungen war, rechtliche Schritte einzuleiten.

Interessante Aufgaben

Abhängig vom jeweiligen Projekt.

Gleichberechtigung

In Europa- und Germany-Meetings wird viel über Gleichberechtigung gesprochen, die Realität sieht jedoch anders aus. Bei der Weihnachtsbonusverteilung entschieden drei Vorgesetzte unter sich, häufig zugunsten von Personen, mit denen sie besser kommunizieren oder privat (z. B. durch gemeinsames Fußballspielen) verbunden sind. Gleichberechtigung und Arbeitnehmerrechte werden hier nicht konsequent respektiert.

Umgang mit älteren Kollegen

In der TGA-Abteilung gibt es nur wenige ältere Kollegen.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice ist mit vollständiger Ausstattung möglich, was positiv ist. Gleichzeitig wird jedoch regelmäßig darauf bestanden, mindestens drei Tage pro Woche im Büro zu sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aus meiner Sicht übertrieben und wenig authentisch.

Gehalt/Benefits

Grundsätzlich in Ordnung. Die Frage ist jedoch, ob dies mit der aktuellen TGA-Führung langfristig so bleibt.

Image

Ich kann nicht beurteilen, wie es in anderen Abteilungen ist, aber das Image der TGA-Abteilung ist intern sehr schlecht. Dies wird auch regelmäßig von Kollegen bestätigt.

Karriere/Weiterbildung

Laut TGA-Führung ist bis mindestens August 2026 keine erkennbare Karriereentwicklung möglich. Laut Geschäftsführung soll diese jedoch möglich sein. Dies wirkt widersprüchlich und sorgt für Verunsicherung.

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