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Bewertung

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90er Jahre Vertrieb und das in ganz schlecht

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man muss ja immer das gute sehen. In meinem Fall muss ich sagen, dass meine Frustrationsschwelle enorm gestiegen ist, so dass ich für folgende Vertriebsjobs immer an BVS gedacht habe, wenn es mal nicht lief. Das hat mich stets aufgemuntert, weil ich dann wusste, dass es noch viel schlimmer geht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann hier nichts mehr hinzufügen.

Verbesserungsvorschläge

Da weiß ich ehrlicherweise nicht, wo ich anfangen soll. Hier ist grundsätzlich die Mentalität ein Problem, Umgang mit den Mitarbeitern, Wertschätzung, Moderne Arbeitsmittel usw.

Arbeitsatmosphäre

Unterirdisch. Zu meiner Zeit saß die Führungskraft hinter den Vertriebsmitarbeitern und kontrollierte, ob auch wirklich zu jeder Sekunde telefoniert wurde. Ansonsten gab es ein Spruch a la "Ist dein Telefon kaputt?".

Image

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es ein Image von BVS in Hamburg gibt. Würde fast meinen, dass dieses nicht vorhanden ist.

Work-Life-Balance

Das passte. 8 Uhr Beginn, 17 Uhr Feierabend. Da hat keiner 1 Minute länger gemacht, weil man froh war wieder weg zu sein.

Karriere/Weiterbildung

Ich kennen niemanden im Vertrieb, der länger als 1,5 Jahre dort war.

Gehalt/Benefits

Unterirdisch

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Quasi nicht vorhanden. Ich meine, die verkaufen Drucker in Zeiten der Digitalisierung (und den Trend gibt es auch nicht erst seit gestern)

Kollegenzusammenhalt

Wenn man die Führungskräfte außern vor lässt, war der Zusammenhalt immer gut und in seltenen Momenten war es auch öfter mal lustig.

Vorgesetztenverhalten

Führung durch Druck und Angst, keine motivierende Arbeitsatmosphäre, Hire&Fire Mentalität

Arbeitsbedingungen

Technik wie vor 20 Jahren. Als Außendienstmitarbeiter muss man das private Auto verwenden (inkl. Pauschale, aber nur auf Sprit, Verschleiß wird nicht betrachtet) oder eben die schrottigen Poolwagen.

Kommunikation

Freitag zum Feierabend wurden die Telefonzahlen (inkl. Auswertung über Länge der Telefonate) und die gesammelten Visitenkarten (ja richtig, Anzahl der Visitenkarten, die man durch Klinkenputzen gesammelt hat) ausgewertet, so dass Montags immer den General-Anschiss gab. Eben für einen guten Wochenstart.

Interessante Aufgaben

Es wurden nur Drucker und Multifunktionsgeräte verkauft. Langweiliger geht es kaum, emotionsloser ist fast nicht möglich. Aufgabe bestand aus Telefonieren, Klinkenputzen (ohne Termin) und Kundenbesuche.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.