Nicht nur die Branche hat momentan Probleme, sondern auch ihre Unternehmen
Arbeitsatmosphäre
Die aktuelle Stimmung im Unternehmen ist geprägt von Misstrauen und Ablehnung der führenden Personen. Leider wurde im letzten Jahr ein Umstrukturierungsprozess gestartet und dieser wurde ohne Einbeziehung der Belegschaft geplant, vielmehr wurde entgegen der aktuellen Belegschaft geplant. Dies führt dazu, dass viele Personen aus der Belegschaft unzufrieden sind mit dem aktuellen Kurs der GmbH. Die Geschäftsführung und weitere leitende Personen werden nicht als Vertrauenspersonen wahrgenommen und daher entsteht momentan eine Frontenbildung. Mitarbeitende haben gekündigt mit dem Verweis "lieber bin ich arbeitslos als hier weiterzuarbeiten".
Work-Life-Balance
Grundsätzlich wird viel Vertrauen bei der Arbeitszeit gewährt. Wenn man mal einen Arzttermin hat und diesen wahrnehmen muss, dann wird das akzeptiert. Schlussendlich zählt dann eher das Resultat der Arbeit.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleg*innen verstehen sich gut untereinander und der aktuelle Prozess schweißt zusammen. Wie in jedem Unternehmen, gibt es auch hier einige Konflikte. Diese bleiben auf einem eher überschaubaren Niveau.
Vorgesetztenverhalten
In kurzen Worten: wenig Vertrauen in die Kompetenz der GF und einiger Vorgesetzten. Auch die Fehleranalyse durch diese Personen ist mangelhaft, sodass viele Mitarbeitende den Kontakt zu diesen Personen auf ein Minimum reduzieren wollen.
Kommunikation
Die Kommunikation in der GmbH funktioniert momentan nicht. Es ist bisher mehr ein Buschfunk, der Informationen an die einzelnen Personen heranträgt, als dass es wirklich koordiniert wird.
Gleichberechtigung
Es gibt Bestrebungen, die Gleichbehandlung zu unterstützen. Jedoch zeigt sich auch hier öfter das Muster des "alten, weißen Mannes".
Interessante Aufgaben
An sich macht es Spaß im Sinne der Energiewende und des Kolimaschutzes zu arbeiten. Leider gibt es keine Vision bei der Entwicklung der Belegschaft, sodass es spätestens nach zwei oder drei Jahren, langweilig wird.