14 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Gehalt kam zuverlässig und pünktlich. Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich fest geregelt, sofern man sich nicht regelmäßig auf Überstunden eingelassen hat. Positiv fand ich außerdem den kurzen Freitag.
Seit Ende 2023 gibt es einen neuen Geschäftsführer, bei dem ich den Eindruck hatte, dass er Veränderungen anstoßen möchte. Einige kleinere Verbesserungen wurden bereits umgesetzt. Ihn möchte ich von einem großen Teil meiner Kritik ausdrücklich ausnehmen, da viele Probleme im Unternehmen schon lange bestehen.
Diese Bewertung wurde inzwischen zweimal mit der Bitte um Änderungen an mich zurückgegeben. Ich habe die betreffenden Formulierungen geprüft und präzisiert. An meiner persönlichen Erfahrung meiner Zeit im Unternehmen ändert das nichts.
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens habe ich über Jahre als sehr schlecht erlebt. Informationen wurden aus meiner Sicht teilweise unterschiedlich weitergegeben oder erreichten mich im Arbeitsalltag nicht.
Bei Veränderungsvorschlägen hatte ich häufig das Gefühl, mit meinen Ideen wenig Gehör zu finden. Insgesamt habe ich die Bereitschaft, bestehende Abläufe zu hinterfragen, als gering empfunden.
Sachliche Diskussionen mit Vorgesetzten waren teilweise schwierig. Bei Themen, die ich an die Geschäftsführung herangetragen hatte, konnte ich im weiteren Arbeitsalltag häufig keine längerfristige Veränderung feststellen.
Regelmäßige Feedbackgespräche gab es in meinem Bereich nicht. Gespräche fanden überwiegend dann statt, wenn etwas nicht richtig gelaufen war, und wirkten auf mich eher wie eine Belehrung als wie ein gemeinsamer Austausch.
Verbesserungsvorschläge gäbe es aus meiner Sicht zu viele, um sie hier alle einzeln aufzuzählen.
Für die verbliebenen Kolleginnen und Kollegen wäre viel gewonnen, wenn Führung und Kommunikation moderner gestaltet würden. Dazu gehört für mich, Mitarbeitenden zuzuhören, ihre Erfahrung ernst zu nehmen und zumindest zu prüfen, welche Veränderungen möglich sind.
Natürlich kann nicht jeder Wunsch umgesetzt werden. Mein Eindruck war jedoch häufig, dass Vorschläge schon früh abgeblockt wurden.
Das Betriebsklima habe ich auf Dauer als belastend erlebt. Dieser Eindruck spiegelte sich auch in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen wider.
Besonders problematisch fand ich den Umgang mit Mitarbeitenden, die für neue Aufgaben mehr Zeit oder Erklärung benötigten. Ich habe mehrfach erlebt, dass sich darüber offen lustig gemacht wurde, teilweise auch durch Vorarbeiter.
Wer Abläufe weiterhin hinterfragt und Wert auf Verbesserungen legt, kann sich an dieser Atmosphäre auf Dauer ziemlich aufreiben.
Nach außen wird meiner Wahrnehmung nach viel Wert auf ein positives Bild des Unternehmens gelegt.
Wie das Unternehmen allgemein wahrgenommen wird, kann ich natürlich nicht beurteilen. Wenn ich im privaten Umfeld erzählt habe, wo ich arbeite, gab es allerdings mehrfach eher zurückhaltende Reaktionen im Sinne von: „Ach … da.“
Positiv sind die grundsätzlich geregelten Arbeitszeiten und der kurze Freitag. Dadurch lässt sich der Arbeitsalltag zumindest zeitlich recht gut planen.
Bei der Flexibilität habe ich allerdings ein deutliches Ungleichgewicht erlebt. Spontan einzuspringen oder Überstunden zu übernehmen war sehr gern gesehen. Selbst kurzfristig frei zu bekommen, war dagegen häufig schwierig. Teilweise hatte man schon bei einer normalen Urlaubsanfrage das Gefühl, damit gerade ein persönliches Problem verursacht zu haben.
Homeoffice ist nach meiner Erfahrung ebenfalls nicht gern gesehen, auch in Bereichen, in denen es grundsätzlich möglich wäre.
Ähnlich widersprüchlich empfand ich den Umgang mit Hunden am Arbeitsplatz. Mitarbeitende dürfen ihren Hund nicht mitbringen. Gleichzeitig liefen die Hunde einer Teamleitung teilweise frei durch die Halle. Dabei wurde meines Wissens weder vorher geklärt, ob Mitarbeitende Angst vor Hunden haben, noch verhindert, dass die Tiere sich frei zwischen Arbeitsbereichen und Geräten bewegen.
Für mich fehlte insgesamt weniger die Planbarkeit der Arbeitszeit als eine gewisse Gegenseitigkeit bei der Flexibilität.
Für Mitarbeitende in der Produktion habe ich praktisch keine Möglichkeiten zur Weiterbildung erlebt.
Gleichzeitig wurde teilweise erwartet, dass Mitarbeitende mehrere Tätigkeitsbereiche beherrschen und flexibel Aufgaben übernehmen. Eine entsprechende Entwicklung bei der Vergütung habe ich dabei nicht wahrgenommen.
Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die Prämie zum Jahresende sind positiv.
Das Grundgehalt in der Produktion empfand ich gemessen an Tätigkeit, Verantwortung und geforderter Flexibilität dennoch als niedrig.
Gerade in Bereichen außerhalb des Akkords habe ich in Gesprächen erfahren, dass gewünschte Lohnerhöhungen teilweise über mehrere Jahre abgelehnt wurden.
Wie Arbeitszeiten beziehungsweise Stundenvergütungen in unterschiedlichen Bereichen gehandhabt wurden, war für mich nicht immer transparent oder nachvollziehbar.
Einige Maßnahmen zum Stromsparen wirkten auf mich eher oberflächlich, während an anderer Stelle weiterhin erhebliche Mengen Material gelagert oder entsorgt wurden.
Teilweise wurde Material aufbewahrt, das bereits seit vielen Jahren im Lager lag, weil es eventuell irgendwann noch verwendet werden könnte. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass Material retourniert oder entsorgt werden musste, weil eingekaufte Ware nicht sinnvoll verwendet werden konnte.
Einige Kolleginnen und Kollegen sind wirklich Gold wert. Es gab Menschen, die immer ein offenes Ohr hatten, geholfen haben und den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht haben.
Gleichzeitig gab es eine starke Grüppchenbildung. Konflikte zwischen einzelnen Gruppen oder Abteilungen waren keine Seltenheit. Teilweise wurden Kolleginnen, Kollegen oder ganze Bereiche gegeneinander ausgespielt.
Besonders die Trennung zwischen Produktion und Büro war für mich deutlich spürbar. Nach außen wird gerne das Bild einer großen Familie vermittelt. Im Arbeitsalltag habe ich diese Gleichstellung der verschiedenen Bereiche allerdings nicht immer erlebt.
Den Punkt habe ich in der Gleichberechtigung aufgeführt
Der neue Geschäftsführer hatte meiner Erfahrung nach grundsätzlich ein offenes Ohr, sofern Themen sachlich angesprochen wurden.
Bei anderen Führungspersonen habe ich deutlich andere Erfahrungen gemacht. Mehrere Kolleginnen und Kollegen vermieden Gespräche mit dem Inhaber bewusst. Mir wurde offen gesagt, dass man bestimmte Themen nicht mehr ansprechen wolle, um lautstarke oder aufbrausende Reaktionen zu vermeiden.
Für mich fühlte sich selbstständiges Arbeiten teilweise eher wie Alleingelassenwerden an. Ich hätte mir in solchen Situationen mehr Unterstützung, klarere Ansprechpartner und eine verlässlichere Begleitung gewünscht.
Ich habe mir auch ältere Bewertungen des Unternehmens angesehen und war überrascht, wie viele der dort beschriebenen Punkte ich selbst noch im Jahr 2026 wiedererkannt habe.
Der Zustand der Produktionshalle ist aus meiner Sicht weiterhin stark verbesserungsbedürftig. Es gibt Bereiche mit sichtbaren Feuchtigkeitsproblemen an der Decke. Bei längeren Regenperioden ist Wasser in die Halle eingedrungen und Arbeitsbereiche waren teilweise betroffen.
Im Winter habe ich Temperaturen um etwa 14 Grad am Arbeitsplatz erlebt. Auf wiederholte Nachfragen zur Heizung folgten teilweise Aussagen wie, sie sei eigentlich eingeschaltet und sollte ab 6 Uhr laufen. Gerade für Mitarbeitende, die bereits früh morgens beginnen, waren die Temperaturen entsprechend unangenehm.
Auch die sanitären Anlagen empfand ich als problematisch. Besonders im Sommer kam es regelmäßig zu einer starken Geruchsbelästigung auf den Toiletten.
Für mich einer der größten Kritikpunkte.
Nach Gesprächen über Verbesserungsmöglichkeiten blieb bei mir häufig das Gefühl zurück, dass sich für meinen Arbeitsalltag wenig verändert hat.
Hier habe ich ebenfalls negative Erfahrungen gemacht.
Körperliche Beschwerden wurden nach meiner Wahrnehmung nicht immer ausreichend berücksichtigt.
Ein Beispiel war eine Kollegin im Rentenalter, die weiterhin regelmäßig sehr schwere Koffer bearbeitete. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ausreichend geprüft wurde, ob mechanische Hilfsmittel die Arbeit erleichtern könnten.
Die Aufgaben in der Produktion werden mit der Zeit sehr routiniert.
Viele Abläufe wiederholen sich stark. Frustrierend fand ich weniger die Wiederholung selbst als Prozesse, bei denen aus meiner Sicht unnötige Arbeitsschritte vorhanden waren, Verbesserungen aber trotzdem nicht umgesetzt wurden.
Dadurch wurde aus Routine für mich irgendwann eher Stillstand.
Mir hat die Eigenständigkeit meiner Abteilung sehrgut gefallen
Da wird im Moment an vielen guten Verbesserungen gearbeitet
ich habe mich bei der Arbeit sehr wohl gefühlt
ich glaube gut
Auf meine persönlichen Belange wurde Rücksicht genommen
ist in anderen Positionen möglich
zum Gehalt gab es Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Gewinnbeteiligung
Beides richtig gut
Ich finde, wir waren ein tolles Team
Keine Probleme, von meinem Gefühl recht gut, viele ältere Kollegen
Zu mir waren die Chefs freundlich und korrekt
Ich konnte meinen Arbeitsplatz selbst gestalten
Für mich wichtige Informationen habe ich erhalten
Mein Job war sehr niedrig angesiedelt
in über 20 Jahren gab es nicht mehr viel Neues
Gehalt kam pünktlich
Prozesse
Modern Strukturen einführen, keine Alibiinvestitionen, Zusammenhalt fördern, Vertrauensaufbau betreiben, PKW Regelung optimieren
insbesondere im Vertriebsteam damals
Man versucht sich gegeneinander auszuspielen
Es finden neben dem Image-Wechsel reichlich Investionen statt. Diese beruhen u.a. auf Umfragen bei den Mitarbeitern.
Die Kommunikation unter den Abteilungen ist teils (aber wirklich nur teils) sehr durchwachsen. Das liegt aber an jedem selbst wie er seinen Kollegen gegenüber tritt.
Das Image ist in der Tat nach Außen hin sehr durchwachsen und über Jahre entstanden. Es findet gerade ein Wandel in jeglicher Hinsicht statt. Alte Strukturen werden nach und nach Modernisiert. Ein neuer Geschäftsführer ist seit einiger Zeit sehr motiviert am Werk und schafft es durch seine Art & Ausstrahlung auch langjährige Mitarbeiter davon zu überzeugen, den Blick über den Tellerrand zu wagen. Man kann das Rad nicht von heut auf morgen neu erfinden, aber der Weg zur Umstrukturierung zu einem moderneren Unternehmen ist geebnet.
Entgegen vorheriger Bewertungen ist die EDV (Hardware & Software) auf Stand.
-pünktliche Lohnzahlung
-interessanter Markt
-interessanter Produkt
-veraltete Prozesse
-kaum Digital
-Vorgesetztenverhalten
-Überwachung einzelner Mitarbeiter sobald es weniger gut läuft
-Arbeitsbedingungen Produktion
-Zustand Sanitäre Anlagen Verwaltung
-Zustand Parkplatz
-Zustand "Raucherecke" (auch als Nichtraucher wird man damit täglich konfrontiert)
-regelmäßige Mitarbeitergespräche
-verbesserte Kommunikation
-Investitionsrückstau aktiv angehen
-Automatisierung einführen
-Produktsortiment neu definieren
-Prozessoptimierung
-Vorgesetzte besser schulen oder austauschen
-Nachfolgeregelung klar definieren
Arbeitsatmosphäre stark variierend zwischen den jeweiligen Abteilungen. In der Abteilung selbst herrscht oft eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Allerdings arbeiten die Abteilungen untereinander oft gegeneinander, was letztlich auch den Unternehmenserfolg stark limitiert.
Das Image bei den Kunden ist tatsächlich sehr gut. Dafür hat das Image in der Region aufgrund der genannten Probleme und der hohen Fluktuation (zurecht) extrem gelitten.
Work-Life-Balance ist völlig in Ordnung. Keiner muss deutlich mehr Stunden als vertraglich vereinbart arbeiten.
In den einzelnen Abteilungen scheint es einen guten und gesunden Zusammenhalt zu geben. Über die Abteilungen hinaus wird gerne gelästert und mit dem Finger auf andere gezeigt.
Leider sehr Tagesformabhängig. Darüber hinaus wird lässt sich eine Gleichberechtigung unter Berücksichtigung diverser Entscheidungen durchaus anzweifeln.
Es wird nur investiert wenn es wirklich sein muss oder die Fluktuation massiv zunimmt. Produktion ganz weit von Industrie 4.0 entfernt. Ausstattung in Bezug auf Hardware (Laptop, Bildschirm, Headset) auch nur das nötigste. Wünsche werden hier kaum berücksichtigt.
Total veraltete Prozesse verlangsamen die Kommunikation extrem. Häufig wird auf Zuruf (z.T. durch die GF) gehandelt, um Prozesse zu beschleunigen. Eine Restrukturierung in Form von Prozessoptimierung würde die Kommunikation in vielen Bereichen einfacher gestalten.
Das Produkt als solches ist sehr interessant, auch wenn man sich mit der Produktbreite m.E. ausbremst und nur Mehrkosten aufgrund von aufwendiger Produktionsverfahren generiert. Der Markt ist ebenfalls sehr interessant, da selbst die größten Global-Player verschiedener Branchen einen Bedarf an Spezialkoffer haben.
Die Kolleginnen und Kollegen, aber auch hier gibt es Einschränkungen. Viele haben aufgegeben oder Angst.
Edit: Diese Bewertung wurde zwei (!!) mal anwaltlich von bwh bei kununu bemängelt. Beide Male konnten die AN-Aussagen nachgewiesen und die Bewertung wieder online gestellt werden. Die AN-Annonymität wurde von kununu jederzeit sichergestellt.
Nicht ohne Grund war dies der schlechteste AG, den ich je hatte. Und dieser Grund liegt ganz klar bei der Geschäftsführung. Personalführung wie in den 60ern führt zu starker Fluktuation und durchgehend hoher Krankenquote. Leider sieht die GF diese beiden Symptome allein in der Verantwortung der Mitarbeitenden und tut dies auch lautstark kund. Die Folge sind unzufriedene MA, dadurch weitere Fluktuation und hohe Krankenquote. Eine Abwärtsspirale des Betriebsklimas. Luft machen sich die MA dann durch Gespräche hinter dem Rücken der GF. Die GF vermutet diese Gespräche und zieht die MA allein auf Grund dieser Vermutungen zur Rechenschaft, was die Situation noch befeuert. Auch hier eine Abwärtsspirale, da die GF die Verantwortung nicht bei sich selbst erkennt.
Die Mitarbeitenden müssen endlich in einer Art und Weise wertgeschätzt werden, die dem aktuellen Stand und moralisch angemessenen Standards entspricht. Es ist nicht mehr die Zeit der Industrialisierung, Mitarbeitende sind keine austauschbare Massenware und Personalführung sollte ohne Drohungen ablaufen.
Die in Antworten auf andere kununu Bewertungen angekündigten Maßnahmen zur Personalentlastung sollten wirklich mal durchgeführt werden. Dort ist das Geld besser aufgehoben, als bei dem Anwalt, der gegen negative kununu-Bewertungen vorgeht.
Das Betriebsklima ist sehr von Angst und Unzufriedenheit geprägt. Auch der Betriebsrat unterstützt nicht in angemessener Weise und hält sich meistens lieber ganz raus.
Krankschreibungen werden kritisch beäugt: In Aushängen am schwarzen Brett wird bezweifelt, dass Mitarbeitende wirklich krank seien. Nach Krankheit von mehr als einer Woche muss man sich im persönlichen Gespräch vor der GF rechtfertigen.
Nach außen hin kann man das Bild der heilen Welt sehr gut aufrechterhalten, auch durch den Internetauftritt, in dem Spenden an soziale Einrichtungen gut vermarktet werden und der Greenwashing mit Meeresplastik. Also außen hui, innen…
Hier lebt man noch sehr in der Vergangenheit. Mit Meeresplastik wird ein bisschen Greenwashing betrieben. Mitarbeitende werden zum Energiesparen angehalten, aber eher aus Geiz, statt Umweltschutz und in einer Art und Weise, die dem Arbeitsschutz widerspricht (z. B. werden Heizlüfter verboten, sodass MA bei 3 Grad im Lager arbeiten müssen).
Karriere nur auf dem Papier. Abteilungsleiter, Teamleiter etc. bekommen einen ganz kleinen Bereich, in dem sie in einem eng gesteckten Korridor entscheiden dürfen, alles andere wird von der GF vorgegeben oder muss nachgefragt werden. Weiterbildung, wie alle „Leistungen“ nur, wenn man von der GF gemocht wird und es nichts kostet.
Nicht vorhanden. Hinter dem Rücken der GF wurde ich zwar in meiner ersten Arbeitswoche schon über die Zustände vorgewarnt, aber nach vorne hin traut sich niemand, Probleme anzusprechen, weil man dann alleine dasteht.
Alle Vorgesetzten unterhalb der GF haben nichts zu melden. Die GF selbst handelt und entscheidet sehr emotional und impulsiv. Von ignorieren bis anschreien ist alles dabei, man fühlt sich, wie in einer Beziehung mit einem toxischen Partner oder als würde man mit einem bockigen Kleinkind sprechen.
Mündliche Zusagen aus z. B. dem Vorstellungsgespräch werden nicht eingehalten. Homeoffice sei kein Problem, steht ja sogar in der Stellenanzeige; Verlegung der Arbeitszeit oder Überstundenabbau an einem bestimmten Termin seien ebenfalls kein Problem. Zum Zeitpunkt der Ausführung war es plötzlich ein Problem; Absprache zu Überstundenabau wurde verleugnet, Homeoffice wurde abgeschafft. Ein plausibler Grund dafür konnte auch auf mehrfache Nachfrage nicht genannt werden, die GF war allerdings zufällig schlecht gelaunt. Daher empfehle ich, absolut alles, egal wie unwichtig das scheint, schriftlich bestätigen zu lassen.
Bloß kein Geld investieren ist seit Jahrzehnten die Devise. Alles ist ein bisschen heruntergekommen: Die Rohre der sanitären Anlagen stinken so dermaßen, dass dies noch zwei Türen weiter vor der Teeküche zu riechen ist. Der Parkplatz ist viel zu klein sowie voller Schlaglöcher und Absenkungen. Bei Regen ist dadurch 1/4 des Parkplatzes so tief unter Wasser, dass er nicht genutzt werden kann. Schnee geräumt oder gestreut wird nicht.
Das in der Werkshalle verbaute Asbest wird gekonnt ignoriert.
Die Büroarbeitsplätze sind mit PC mit Towern ausgestattet, vor meiner Zeit bei bwh wusste ich gar nicht, dass diese großen Klötze noch verkauft werden. Wenn man von der GF gemocht wird (oder dies arbeitsvertraglich vereinbart hat) darf man die klobigen Dinger dann ab und zu ins Homeoffice schleppen. Wenn man ganz doll gemocht wird, dann bekommt man auch einen Laptop und ein 10-Euro-Headset.
Die Temperaturen liegen durch Vermeidung von Klimaanlage oder den für die Gebäudegröße zu kleinen Heizkessel auch mal außerhalb der im Arbeitsschutzgesetz festgelegten Grenzen.
Es wird viel gepredigt, wie sehr man die Wichtigkeit von Kommunikation angerkennt, aber gehandelt wird danach nicht. Sobald es nicht mehr exakt nach der Nase der GF geht, kann man als MA mindestens mit aggressiver Rhetorik rechnen oder mit der unter dem Punkt „Vorgesetztenverhalten“ beschriebenen Kommunikation.
Ich bekam trotz Tarifbindung ein außertarifliches Gehalt. Weihnachts-/Urlaubsgeld gabs dafür nicht für jede/n und nicht in gleicher Höhe (auch nicht prozentual gleich). Versprochen wird ein dreistelliger Jahresbonus (trotz Corona-Umstände), gezahlt werden - je nach Beliebtheit bei GF - 20-80 Euro plus ein 20-Euro-Einkaufsgutschein.
Nicht vorhanden. Bei gleicher Arbeit werden Frauen schlechter bezahlt. Selbst, wenn frau dies anspricht, wird dies nicht angepasst. Gesetzliche Vorgabe? Ist der GF egal.
Aufgaben könnten theoretisch interessant sein, aber unter Mikromanagement macht Arbeiten generell keinen Spaß.
Weiterbildung kann man in seiner Freizeit machen. Es gibt keine Angebote .
Mangelhafte oder fehlende Prozesse, keinen vernünftigen Workflow
Man kann pünktlich Feierabend machen.
Nachhaltigkeit als Marketingtool
Die können so lange bleiben wie sie wollen.
In dem Unternehmen hat nur einer was zu sagen.
One way. Die eune Führungskraft kommuniziert.
Gehalt ist ok.
Inklusion und Gleichberechtigung sind hier kein Thema über das gesprochen wird.
Wäre schön, wenn es wieder mehr Mitarbeiterevents gibt. Während Corona ging da leider nicht viel.
Bin zufrieden. Es gibt viel Abwechslung und die Kollegen sind nett. Man hilft sich untereinander.
Bei mir fallen nur manchmal Überstunden an, die dann auf ein Zeitkonto kommen und abgefeiert werden können. Kurzer Freitag ist auch gut.
Es gibt einige Kollegen, die schon etwas älter sind und schon lange hier sind.
Alles da, was man so braucht. In der letzten Zeit wurden einige Bereiche renoviert.
Innerhalb der Abteilungen läuft das gut. Die Kommunikation zwischen den Abteilungen könnte noch etwas besser sein
Jeder Koffer ist anders, sehr interessant
Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Frühstück ausgeben, Eis ausgeben
Freundlichkeit
renovieren , entlasten ,ruhiger arbeiten
Zuviel Druck , Der Umsatz muss nur stimmen
Das auf dem Rücken der kollegen
Überstunden werden täglich gemacht und auch verlangt
Jeder verdient anders trotz Tarif obwohl ein Br gibt
minus 1
Veraltete produktion , stehengeblieben in der Zeit
So verdient kununu Geld.