356 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
356 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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356 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nicht direkt nach dem Vorstellungsgespräch für fast einen Monat in den Urlaub gehen und Bewerber ohne Uodates warten lassen
Auch anspruchsvolle Auswahlverfahren können und sollen Kandidat:innen fachlich fordern. Eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre sollte dabei jedoch erhalten bleiben. Darüber hinaus würde ich mir wünschen, dass Bewerber:innen nach mehreren Gesprächsrunden und einer Case Study zumindest eine kurze konkrete Rückmeldung zu den ausschlaggebenden Gründen einer Absage erhalten - und dass entsprechende Rückfragen anschließend nicht unbeantwortet bleiben.
Der Bewerbungsprozess hinterließ bei mir zunächst einen überwiegend positiven Eindruck. Die Gespräche mit den Ansprechpartnern waren angenehm, alle waren per du und die angebotene Position grundsätzlich interessant.
Fachlich blieb der Prozess aus meiner Sicht allerdings deutlich oberflächlicher, als ich es bei einer technisch anspruchsvollen Position erwartet hätte. Trotz meines beruflichen Hintergrunds und meiner umfangreichen praktischen Erfahrung wurden konkrete technische Themen, bisherige Projekte und Lösungsansätze nur begrenzt vertieft. Viele technische Details, die aus meiner Sicht für die Einschätzung der tatsächlichen fachlichen Eignung relevant gewesen wären, spielten in den Gesprächen kaum eine Rolle.
Ich hätte mir insbesondere bei einer Position im IT-Infrastruktur- beziehungsweise Security-Umfeld einen stärkeren fachlichen Austausch gewünscht. Statt einer tieferen Diskussion zu technischen Konzepten, konkreten Problemstellungen oder meiner bisherigen Projekterfahrung blieb das Gespräch technisch gesehen eher an der Oberfläche. Dadurch war es für mich auch schwierig einzuschätzen, wie die tatsächliche tägliche Arbeit fachlich aussehen würde.
Problematisch wurde es für mich vor allem gegen Ende des Prozesses. Für meine Entscheidung wurde telefonisch eine sehr kurze Frist von lediglich wenigen Tagen gesetzt. Sinngemäß wurde mir mitgeteilt, dass kurzfristig eine Rückmeldung benötigt werde, da man sich andernfalls für einen anderen Kandidaten entscheiden müsse.
Unter diesem zeitlichen Druck habe ich zunächst mündlich zugesagt. Wichtig dabei: Der Arbeitsvertrag lag mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Diesen erhielt ich erst nach meiner mündlichen Zusage und konnte somit auch erst danach die konkreten Vertragsbedingungen vollständig prüfen.
Bei der Prüfung des Arbeitsvertrags stellte sich unter anderem heraus, dass das für mich wichtige mobile Arbeiten nicht verbindlich im Arbeitsvertrag festgehalten wird, sondern im Wesentlichen auf der Abstimmung und dem Vertrauen der jeweiligen Führungskraft basiert. Gerade bei einem Arbeitgeberwechsel war mir diese Regelung zu unverbindlich. Wenn ein für mich zentraler Bestandteil der Arbeitsbedingungen bereits vor Beginn des Arbeitsverhältnisses ausschließlich vom Vertrauen beziehungsweise der Zustimmung einer Führungskraft abhängt, stellt sich für mich zwangsläufig die Frage, welche Planungssicherheit tatsächlich besteht, falls dieses Vertrauen später anders bewertet wird oder sich die Führungskraft ändert.
Mir ging es dabei nicht darum, einer zukünftigen Führungskraft bereits vor Arbeitsbeginn zu misstrauen, sondern darum, eine für meine Situation wichtige Rahmenbedingung möglichst verlässlich geregelt zu wissen.
Dass die Entscheidung gegen eine Unterzeichnung des Arbeitsvertrages für das Recruiting enttäuschend war, kann ich nachvollziehen. Die anschließende Reaktion empfand ich allerdings als wenig wertschätzend. Mir wurde ausdrücklich mitgeteilt, dass ich aufgrund meiner vorherigen mündlichen Zusage künftig von weiteren Bewerbungen bei der BWI absehen solle.
Zusätzlich erhielt ich offenbar versehentlich eine interne E-Mail, in der meine zahlreichen Fragen während des Bewerbungsprozesses kommentiert wurden und sinngemäß davon die Rede war, man habe aufgrund meiner vielen Fragen bereits ein „Bauchgefühl“ gehabt. Gerade diesen Punkt fand ich irritierend. Aus meiner Sicht sollte es bei einem Arbeitgeberwechsel selbstverständlich sein, Fragen zu Arbeitsbedingungen, Aufgaben und Rahmenbedingungen zu stellen – insbesondere bevor man dafür ein bestehendes Arbeitsverhältnis aufgibt.
Ich hätte mir gewünscht, dass auch die Entscheidung eines Bewerbers gegen einen vorgelegten Arbeitsvertrag professionell akzeptiert wird. Ein Bewerbungsprozess dient schließlich beiden Seiten dazu herauszufinden, ob eine langfristige Zusammenarbeit tatsächlich passt.
Mein Verbesserungsvorschlag wäre daher, Kandidaten die wesentlichen Vertragsbedingungen beziehungsweise den Arbeitsvertrag vor einer finalen Zusage zur Verfügung zu stellen und ihnen ausreichend Zeit für eine fundierte Entscheidung einzuräumen. Gleichzeitig würde ich mir bei technisch anspruchsvollen Positionen einen deutlich tiefergehenden fachlichen Austausch wünschen, damit sowohl Arbeitgeber als auch Bewerber besser einschätzen können, ob die Rolle tatsächlich passt.
Die angenehmen Gespräche und die grundsätzlich interessante Position möchte ich ausdrücklich positiv hervorheben. Meine Kritik bezieht sich vor allem auf die fachliche Tiefe des Auswahlprozesses und den Umgang mit meiner letztendlichen Entscheidung.
In meinem Erstgespräch stand in meiner Einladung "Fachgespräch" - es ging jedoch gar nicht um einen fachlichen Inhalt sondern eine persönliches Kennenlernen fernab von fachlichen Themen. Es wäre schön gewesen das vorher klar zu stellen.
genauso weiter machen
Die erste Rückmeldung auf meine Bewerbung erfolgte nach der Eingangsbestätigung mit etwas zeitlichem Abstand. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Zwischeninformation, dass sich meine Unterlagen weiterhin in Prüfung befinden.
Die weitere Begleitung durch den Bewerbungsprozess habe ich als sehr angenehm und professionell wahrgenommen. Rückfragen wurden zeitnah beantwortet, und auch die Terminierung der Bewerbungsgespräche verlief reibungslos. Besonders hilfreich war, dass der Teilnehmerkreis der Gespräche jeweils im Vorfeld transparent kommuniziert wurde. Dadurch konnte ich mich gut auf die Gesprächssituation und die voraussichtlichen Themenfelder einstellen.
Die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner habe ich durchweg als freundlich, wertschätzend und offen erlebt. Die Gespräche fanden in einer angenehmen Atmosphäre statt und waren von einem konstruktiven Austausch geprägt.
Es wäre schön, wohlwollend durch ein Gespräch zu führen und die Bewerbenden aufzufangen, anstatt sie in die Enge zu treiben. Ich habe das Gespräch als Kripo-Verhör empfohlen. Die Fragen waren aus meiner Sicht auch nicht relevant. Professionelle Personaler sollten eingreifen, wenn Kolleg:innen über das Ziel hinausschießen und das Gespräch positiv leiten. Nachfragen und auf das Gesagte reagieren, anstatt einen Fragebogen abzuarbeiten. Ich glaube für Quereinsteiger ist HR nicht geeignet, da braucht es professionell ausgebildete Fachkräfte.
Führungskräfte sollten ehrlich gesagt auch wissen, dass es keinen guten Eindruck macht, mit versteinerten Minen dazusitzen und grimmig zu schauen. Wahrscheinlich lässt das auch auf die Atmosphäre im Unternehmen schließen.
Absolut nichts zu bemängeln. Der erste Anruf mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch kam bereits nach kurzer Zeit telefonisch.
Allgemein fand ich es klasse, dass sich alle Anwesenden viel Zeit für das Gespräch genommen haben. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass man mich wirklich als Person kennenlernen wollte. Alle waren sehr freundlich und das Gespräch wurde durchgehend auf Augenhöhe geführt. Es war überhaupt nicht steif und zwischendurch gab es auch immer wieder etwas zu lachen.
Mir wurde in Ruhe erklärt, wie die BWI arbeitet, welche Aufgaben auf mich zukommen würden und wie der Arbeitsalltag aussieht. Man hat gemerkt, dass man das Gespräch nicht einfach nur „durchziehen“ wollte, sondern dass es wichtig war, mir einen guten Einblick zu geben, worum es bei der BWI geht und was mich dort erwarten würde. Ich konnte jederzeit Fragen stellen und bin am Ende mit einem richtig guten Gefühl aus dem Gespräch gegangen.
Zudem kam die Rückmeldung zur Zusage schon innerhalb von 24 Stunden. Das spricht für mich einfach dafür, dass man Bewerber nicht unnötig lange zappeln lässt. Das fand ich wirklich super- danke dafür! :-)
Es wurde über meinen bisherigen Werdegang, meine aktuelle Tätigkeit und die Gründe für meinen Wechsel gesprochen. Außerdem ging es um meine Stärken und Schwächen, darum, wie mich meine Kolleginnen und Kollegen beschreiben würden, sowie um meine Hobbys und Interessen
Zeitnah antworten wäre tatsächlich der einzige Verbesserungsvorschlag.
Bewerbung am 16.12.2025 versendet, Eingangsbestätigung und eine Hinhaltemail erhalten. Absage am 14.07.2026. Mehr als ein halbes Jahr später. Mal ernsthaft, was soll sowas?
So verdient kununu Geld.