Abwechslungsreiche Projekte, wettbewerbsfähige Bezahlung, kritikoffen, innovationsoffen und Sicherheit des ÖD!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Frühjahr letzten Jahres dachte ich, dass ich bei der BWI einen Arbeitgeber gefunden habe bei dem ich bis zur Rente arbeiten kann. Spannende Projekte, Nette Kollegen, Gute Fortbildungsmöglichkeiten. Dies hat sich seit der Reorg, der Anpassungen bzgl. Homeoffice und jetzt der Reiserichtlinie stark geändert.
Eine Reorg kann man schlecht rückgängig machen, die Homeoffice Anpassungen kann man auch verstehen, wenn man die Gründe kennt. Aber die Reiserichtlinie ist eine Milchmädchen Rechnung und führt nur weiterhin zur steigenden Unzufriedenheit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Reorg ohne gefragt zu werden!
Änderung der Reiserichtlinie ohne an die Arbeitnehmer, die zum Großteilt sehr verteilt innerhalb von Deutschland sitzen, zu denken.
Bis auf weiteres ehrlich gesagt nicht weiterzuempfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Wieder auf die alte Reiserichtlinie zurückstellen! Wir werden viel mehr Reisezeit auf die Projekte buchen müssen. Das kostet die Projekte/Bw/BWI viel mehr als ein Mietwagen zu buchen.
Aber wahrscheinlich sind das einfach "eh da"-Kosten und meine Bewertung/Verbesserungsvorschlag wird eh nicht gesehen.
Arbeitsatmosphäre
Mittlerweile wurde mein Team durch eine Reorg neu organisiert und es gab ein großes Chaos. Zuerst wurde gesagt unsere Arbeitsgebiete ändern sich (OHNE uns zu fragen!) durch Gegendruck von uns wurde dies geändert, jetzt werden wir aber gefühlt an der langen hand verdurstet gelassen.
Kommunikation
Vor der Reorg war alles super, mittlerweile mit neuem chef sieht das anders aus.
Kollegenzusammenhalt
Ich mag mein Team und komme bisher mit jedem gut aus! Als ich im Team angefangen habe, wurde ich sehr freundlich in das Team aufgenommen und integriert! Der Kollegenzusammenhalt ist immer noch Klasse
Work-Life-Balance
Man bucht seine Zeiten verteilt auf die Projekte selber.
Wenn ich mittags meine Kinder von der Schule und Kita hole, gab es bisher nie Probleme, wenn ich etwas länger Mittagspause mache.
Ich hatte bisher auch keine Probleme meinen Urlaub nehmen zu können. In größeren Projekten ist es normal, dass man eine Vertretung sucht.
Vorgesetztenverhalten
Seit der Reorg heißt es "keine Widerworte geben, ansonsten bist du nicht mehr lange führungskraft". Gegenteilige Meinungen werden ungern akzeptiert, läufst du aus der Linie als Führungskraft wirst du das nicht mehr lange sein.
Interessante Aufgaben
Es gibt sehr viele abwechslungsreiche Aufgaben
Gleichberechtigung
Mir ist nichts negatives aufgefallen
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier ist mir nichts negatives aufgefallen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt eine Änderung der Reiserichtlinie die ab Februar in Kraft tritt. Jetzt dürfen Mietwagen für Dienstreisen erst dann genommen werden, wenn keine Poolfahrzeuge an einem Standort vorhanden sind.
Viele meiner Kollegen und ich wohnen aber 2h+ Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln von dem nächsten Standort entfernt. Das bedeutet folgendes:
Es wird erwartet, dass wir 2h+ zum nächsten BWI Standort fahren, um ein Poolfahrzeug zu nehmen, um dann ggf. die 2h+ wieder zurück zu fahren, weil das Ziel z.b. in der anderen Richtung liegt. Bei der Abgabe darf man dann mit seinem Gepäck und nach einer anstrengenden Dienstreise die 2h+ mit den öffentlichen heimfahren.
Ausnahmen können nur durch die oberste Führungsebene freigegben werden.
Wer auch immer sich diesen Spaß ausgedacht hat, hat wahrscheinlich schon lange keine Dienstreise mehr gemacht.
Die Bahn braucht bisher zu meinen orten immer 1,5 mal so lange wie wenn ich mit dem Auto fahre. Mit dem Auto bin ich generell flexibler und schneller vor Ort/Zuhause um z.b. im Hotel noch zu arbeiten oder eben zuhause noch zu arbeiten.
Dass diese Vorschrift die Umwelt schont, wage ich auch zu bezweifeln!
Karriere/Weiterbildung
In meiner jetzigen Abteilung gibt es lediglich die Standardschulungen. Spezialisierte Schulungen für meinen Bereich werden mit der Begründung "Kein Budget / zu teuer / wenn es nicht im Katalog steht geht das nicht" abgelehnt. Seltsam, dass dies in meiner vorherigen Abteilung ging.

