Muss nicht unbedingt sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine, Arbeitsbekleidung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Hire & Fire Mentalität seit dem neuen Geschäftsführer auf den oberen Stellen ist nicht gut. Neue Mitarbeiter sind von der tatsächlichen Lage der Firma und den Aufgaben oft nicht richtig informiert und bei Arbeitsantritt teilweise ziemlich überrascht (und dann manchmal auch schnell wieder weg).
Die Arbeit im Management wirkt oft wie ein Durchlauferhitzer - schnell rein, alles geben und wenn man verbrannt ist und ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, dann schnell wieder raus und der Nächste bitte.
Verbesserungsvorschläge
Statt die Führungskräfte immer wieder auszutauschen, sollte mal über die Geschäftsführung nachgedacht werden. Gerade bei den Führungskräften wäre mehr dauerhaftes Zusammenspiel und Zusammenwachsen wichtig für eine bessere Zusammenarbeit. Scheinbar ist aber mehr Konkurrenz zwischen den Bereichen und deren Leitern gewünscht für hohen Druck statt harmonischer Zusammenarbeit.
Homeoffice ist eigentlich geregelt, wird aber regelmäßig ausgehebelt und nicht genehmigt und sehr unterschiedlich ausgelegt und gelebt - ist also nicht planbar und macht so keinen Spaß.
Küche, Büro und Assistenz vom Chef sind neu und schick - ansonsten muss aber gespart werden. Vorbildfunktion sieht anders aus.
Arbeitsatmosphäre
Abteilungsweise unterschiedlich, Druck ist hoch und durch die vielen Kündigungen/Entlassungen fühlt man sich unwohl und das Miteinander hat sich verschlechtert. Bei den Restrukturierungen und Kündigungen fragt man sich, wie lange das ingesamt noch gut geht.
Kommunikation
Immernoch dürftig von ganz oben, aber seit Betriebsrat kommen über diesen etwas mehr Informationen.
Kollegenzusammenhalt
Bei den (immer weniger) langjährigen Kollegen gut. Durch die vielen Kündigungen/Entlassungen und Austausch Führungsstellen aber viel Verunsicherung und eher innerbetriebliche Konkurrenz als Zusammenhalt - das wird von oben wahrscheinlich auch genau so gewollt, um den Druck hoch zu halten.
Work-Life-Balance
In den Produktionsabteilungen gut, weil durch Betriebsvereinbarungen geregelt - allerdings werden Überstunden einfach erwartet und "Life" muss regelmäßig hinter "Work" angestellt werden.
In den oberen Positionen sehr viele Überstunden und Druck durch viel Personalaustausch.
Vorgesetztenverhalten
Unterschiedlich, die Teamleiter bemühen sich. Durch viel Personalaustausch auf den oberen Positionen besteht aber viel Unsicherheit und der Druck wird gerne auch weiter nach unten durchgegeben.
Interessante Aufgaben
Projekte und Missionen gibt es viele, leider sollen diese aber neben dem ohnehin straffen Tagesgeschäft bewältigt werden und werden finanziell auch kaum belohnt, daher nur bedingt attraktiv. Ohnehin sind es fast immer die gleichen Personen, die neue Aufgaben fangen.
Arbeitsbedingungen
Ergonomisch gut, aber im Miteinander mäßig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt ja durch ISO usw.
Sozialbewusstsein bei den eigenen Mitarbeitern nein - Personal ist ein Produktionsfaktor und es wird mit vielen Leiharbeitern und externen Zwischenlösungen gearbeitet, um immer flexibel zu bleiben.
Gehalt/Benefits
Es geht so.
Image
Durch die ganzen Entlassungen und ständigen Unsicherheiten hat das Image erheblich gelitten. Der Ruf in der regionalen Umgebung ist verbrannt.
Karriere/Weiterbildung
Wenig Budget für Weiterbildungen und eine Karriere ist kaum möglich.