5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Weniger reden, mehr handeln. Offene und ehrliche Kommunikation sollte kein Ausnahmefall sein, sondern zum Alltag gehören. Wertschätzung, konstruktives Feedback und ein respektvoller Umgang würden vieles verbessern, besonders seitens der Führungsebene. Gute Führung bedeutet nicht nur zu kritisieren, sondern auch zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeitende ernst zu nehmen. Der ständige Mitarbeiterwechsel zeigt deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Wer daran etwas ändert, kann langfristig ein motiviertes und stabiles Team aufbauen.
Lob oder Wertschätzung waren so gut wie nie vorhanden. Stattdessen wurde häufig und teils öffentlich kritisiert, vor allem in der internen WhatsApp Gruppe. Anstatt ein Thema direkt mit den betroffenen Mitarbeitenden zu besprechen, wurde es dort vor allen Kollegen ausgetragen. Das hatte oft etwas von Bloßstellung und führte zu einer angespannten, teilweise unangenehmen Stimmung im Team.
Nach außen gibt sich das Unternehmen betont professionell und modern – in der Realität sieht es jedoch ganz anders aus. Der öffentliche Auftritt spiegelt nicht das tatsächliche Arbeitsumfeld wider. Vieles, was nach außen als strukturiert und vorbildlich präsentiert wird, funktioniert intern leider kaum. Auch unter den Mitarbeitenden selbst wird selten positiv über die Firma gesprochen, was einiges über das tatsächliche Betriebsklima aussagt.
Die regulären Arbeitszeiten lagen bei 8 bis 17 Uhr, was grundsätzlich gut planbar war. Überstunden kamen häufiger vor, wurden aber problemlos anerkannt und konnten flexibel abgefeiert werden. Das war sehr fair geregelt. Auch bei Urlaubsanträgen gab es nie Schwierigkeiten. Wünsche wurden meist ohne Diskussion genehmigt. Insgesamt eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit, trotz gelegentlicher Mehrarbeit.
Entwicklungsmöglichkeiten waren kaum vorhanden. Es wurde zwar hin und wieder von Aufstiegschancen gesprochen, passiert ist letztlich aber nichts. Viel Gerede, wenig Umsetzung. Weiterbildungen wurden nicht angeboten. Einmal gab es eine firmeninterne Schulung, die jedoch weder professionell noch wirklich lehrreich war. Die Energie, die man dort hineingesteckt hat, wäre in andere Bereiche deutlich besser investiert gewesen.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war herausragend. Man konnte sich jederzeit aufeinander verlassen, egal in welcher Situation. Jeder hat jedem geholfen, ohne großes Hin und Her. Ein echtes Teamgefühl, das den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht hat. Schade nur, dass dieser Zusammenhalt nicht auch auf Führungsebene zu spüren war.
Das Verhalten der Vorgesetzten war oft schwierig. Wertschätzung und konstruktives Feedback kamen selten vor, stattdessen überwog ein eher distanzierter und teils überheblicher Umgangston. Entscheidungen wurden meist im kleinen Kreis getroffen und kaum erklärt, wodurch vieles intransparent wirkte. Direkte Gespräche fanden nur selten statt, häufig musste man über Dritte kommunizieren. Wenn man selbst Kritik geäußert hat, wurde darauf meist empfindlich reagiert. Statt Einsicht zu zeigen, fühlte man sich schnell angegriffen. Austeilen war kein Problem, aber einstecken offensichtlich schon.
Der Austausch unter den Kollegen war offen und angenehm. Zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten sah es jedoch anders aus. Direkte Gespräche wurden häufig vermieden, stattdessen lief vieles über dritte Personen. Dadurch wirkte es oft wie ein Spiel stiller Post. Manches kam leicht verfälscht an oder gar nicht. Insgesamt fehlte es an direkter, transparenter Kommunikation.
Verbesserung: Offene Gespräche auf Augenhöhe und mehr Transparenz würden vieles erleichtern und Missverständnisse vermeiden.
Das Gehalt stand in keinem fairen Verhältnis zur Verantwortung, die man täglich trug. Im Vergleich zu ähnlichen Positionen in der Branche lag die Bezahlung deutlich unter dem Durchschnit. Zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld oder Prämien gab es nicht. Zu Weihnachten und zum Geburtstag wurde jeweils ein Gutschein im zweistelligen Bereich überreicht – eine nette Geste, aber kein wirklicher Ausgleich. Spesen wurden selbstverständlich gezahlt, ebenso wie Dienstwagen, Tablet, Tankkarte und Arbeitskleidung – alles Dinge, die im Außendienst ohnehin Standard sind.
Grundsätzlich wurden Mitarbeitende gleich behandelt. Auffällig war jedoch, dass gewisse „Favoriten“ von der Führungsebene bevorzugt wurden. Wer sich besonders anbot oder sich für die Vorgesetzten ins Zeug legte, erhielt spürbar bessere Behandlung und Vorteile.
Die täglichen Aufgaben waren grundsätzlich in Ordnung, aber wenig überraschend. Man hatte seinen festen Ablauf, der durch den Austausch verschiedener Zählerarten etwas Abwechslung bot. Wirklich neue oder besonders spannende Aufgaben gab es jedoch kaum. Weiterbildungen oder Schulungen, um sich fachlich weiterzuentwickeln, fanden nicht statt. Dadurch blieb alles auf Dauer recht eintönig.
Gute Leistung wird auch belohnt.