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Capita 
Europe
Bewertung

80 % haben keine Lust mehr hier zu arbeiten und keiner traut sich das zuzugeben.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Capita Customer Services (Germany) GmbH (Aachen / Deutschland) in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pandemiesichere Beschäftigung, keine Kurzarbeit, freundliche Leute.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bereits hinlänglich berichtet.

Verbesserungsvorschläge

Capita sollte sich den wirklichen Herausforderungen stellen, welche es intern gibt. Hier sind Leute am Werk, die keine Kompetenzen für die Ausführung Ihrer jeweiligen Tätigkeit mitbringen. Auftraggeber werden hinsichtlich von ergriffenen Maßnahmen angelogen um Zeit zu schinden, dies sollte dringend bereinigt werden um Erwartungshaltungen und damit den Leistungsdruck wieder auf ein realistisches Niveau zu senken.

Arbeitsatmosphäre

Ein geballter Haufen an Inkompetenz versteckt sich unter dem Deckmäntelchen der lockeren Arbeitsatmosphäre. Du-Kultur, einige Vorgesetzte sind angenehm bis sehr angenehm, man kann gut mit einigen Leuten. Je höher man jedoch schaut in der Hierarchie, so unangenehmer wird es auch. Letztlich geht es um Zahlen, Zahlen, Zahlen. Erreicht ein Agent diese nicht, geht es über das Gute alte Mittel des Druck Aufbaus.

Kommunikation

Wenn man jemanden hat, dem man vertrauen kann und diese Person weit genug oben in besagter Hierarchie ist, können sich Dinge klären - ansonsten ein sehr lästiger Prozess. Benötigte Dokumente / Unterlagen / gestellte Fragen brauchen Wochen um bearbeitet zu werden, Verantwortlichkeiten werden von links nach rechts geschoben und Rückmeldungen gibt es nur wenn man penetrant dran bleibt.

Kollegenzusammenhalt

Das kommt ganz darauf an worum es geht. Eingeschworener Zusammenhalt im Kollegium wird insbesondere dann groß geschrieben, wenn es darum geht sich den gestellten Aufgaben zu verweigern. Wenn die Luft dünn wird, schaut als erstes jeder auf sich selbst. Gilt insbesondere für das sogenannte Overhead.

Zusammenfassend sei noch erwähnt, dass es eine unausgesprochene Wahrheit bei Capita gibt: "Niemand arbeitet wegen der Bezahlung bei Capita".

Work-Life-Balance

Typische Schicht-Arbeit, inkl. Nachtschichten je nachdem in welcher Abteilung man beschäftigt ist. Wochenendarbeit in 2 wöchigem Rhythmus, auch Feiertage wird gearbeitet. Notgedrungen wurde bei Capita das Home-Office eingeführt - wobei auch hieran gerüttelt wird - entgegen der gesetzlichen Vorgaben werden Kollegen darüber sanktioniert, dass Sie urplötzlich aus dem HO zurückberufen werden - übrigens auch ein profanes Mittel nach der Krankmeldung von Mitarbeitern.

Vorgesetztenverhalten

Das kommt ganz auf den vorgesetzten an. Direkte Vorgesetzte sind bemüht für alles mögliche eine Lösung zu finden, partnerschaftliche Kollegen die hier zum Großteil unterwegs sind. Das geht oftmals unter, weil genau die Leute in dieser Ebene unter dem katastrophalen Betreuungsschlüssel ächzen und gar nicht mehr wissen wo Sie welche Baustelle zuerst auf Seite schieben sollen - gelöst wird hier übrigens nichts, dafür wäre Veränderung notwendig, davor hat man panische Angst bei Capita. Je weiter man nach oben schaut, desto unangenehmer wird es, jedoch gibt es auch hier zwei Ausnahmen die namentlich nicht genannt werden dürfen.

Interessante Aufgaben

Kundenbetreuung im Call-Center, Akkord-Arbeit unter ständigem Zahlendruck. Alles wird hier gemonitort, werden Zahlen nicht erreicht, wird Druck aufgebaut und es geht ans Geld. Schwierige Eingangstore um zusätzliches Geld zu erhalten - Unterstützung beim Erreichen der Zahlen in Form von Coachings gibt es sporadisch und ohne die Absicht langfristig zu entwickeln.

Gleichberechtigung

Capita stellt einfach alles und jeden ein. Das ist so positiv, wie negativ, gemeint.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier schaut man nicht auf Fähigkeiten, letztlich verdient man Geld wenn jemand den "Hörer" abnimmt.

Arbeitsbedingungen

Angenehme Büroräume wobei Infomaterial nicht aktuell gehalten wird, Angebote des Auftraggebers aus dem letzten Sommer liegen rum, kaum Struktur. Die Computer und Systeme die bei Capita zur Verfügung gestellt werden sind alles andere als gut und veraltet. Erwartet wird Premium-Tennis, auf das Feld wird man jedoch mit Flip-Flops geschickt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gedruckte Handouts wohin das Auge sieht, die jedoch von der Belegschaft konsequent ignoriert werden. Im Zuge der Corona-Pandemie hat man hier online-Lösungen erarbeitet, sodass man plötzlich in 40 verschiedenen Teams-Gruppen landet ohne einen Überblick zu haben.

Gehalt/Sozialleistungen

Mindestlohn, in allen Ebenen. Vielleicht geringfügig mehr, damit man sich als Unternehmen auf die Fahne schreiben kann "Wir bezahlen über dem Mindestlohn". Es gibt als Agent eine Leistungsorientierte Vergütung, die absolut von den erreichten Kennzahlen abhängig und somit nur schwer zu erreichen ist. An diesem System wird ständig herumgewerkelt, zum Nachteil desjenigen, der das Geld verdient.

Image

"Bei Capita arbeitet niemand wegen der Bezahlung"

Karriere/Weiterbildung

Interne Stellenausschreibungen werden bereits hinter geschlossenen Türen beschlossen - natürlich gibt das aber niemand zu. Aufsteigen kann man dann, wenn man bereits "gute" Kontakte nach oben hat, wer sich in den "AC's" durchsetzt ist also kein Zufall sondern basiert auf persönlichen Sympathien gegenüber dem jeweiligen Entscheidungsträger. Es werden Stellen ausgeschrieben, die dann doch nicht besetzt werden können wegen angeblich mangelndem Budget. Absagen auf eine Bewerbung erfolgen per Standardschreiben ohne wirkliches Feedback.

Arbeitgeber-Kommentar

UnternehmenskommunikationMarketing Manager Capita Customer Service (Germany) GmbH

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, eine Bewertung abzugeben. Einige Punkte möchten wir aber noch mal aufgreifen und richtig stellen. Natürlich gibt es im Contact Center Zielvorgaben und uns ist bewusst, dass die Arbeit im Servicecenter nicht jeder Person zusagt, denn das Telefonieren und Auseinandersetzen mit Kunden kann natürlich anstrengend sein. Mit der Pandemie haben wir alles daran gesetzt, so viele Mitarbeitende wie nur möglich ins Homeoffice zu bringen. Keinesfalls drohen wir mit Rückführung ins Büro aufgrund von Krankmeldungen. Mitarbeitende für die Homeoffice möglich ist, werden nur in absoluten Einzelfällen an den Standort gebeten, und zwar nur, wenn sie ihre Aufgaben ganz offensichtlich am Heimarbeitsplatz nicht erledigen können. Zu den Schichtplänen: Da wir unseren Kundenservice in vielen Projekten sieben Tage die Woche anbieten, lässt sich Schichtarbeit leider nicht vermeiden. Wir kommunizieren dies grundsätzlich vorab bei allen Bewerbungsgesprächen. Zudem achten wir auf einen ausgeglichenen Dienstplan. Zu deiner Anmerkung zum Gehalt: Wir können verstehen, dass aus Sicht unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stundenlohn für die anspruchsvolle Arbeit im Servicecenter höher liegen könnte. Wir zahlen ein Festgehalt über Mindestlohn an Kundenberaterinnen und Kundenberater. Zur Verbesserung der Situation haben wir neben der leistungsorientierten Vergütung ein weiteres neues Benefit-Modell eingeführt, wodurch die Mitarbeitenden zusätzlich profitieren. Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen investieren wir regelmäßig in neue Anschaffungen, erneuern regelmäßig die Technik und lassen Renovierungen durchführen, wenn diese nötig sind.
Zum Thema Weiterbildung: Alle Mitarbeitenden haben bei uns die gleiche Chance auf Weiterbildungen oder einen beruflichen Aufstieg. Auch dein Kommentar „Interne Stellenausschreibungen werden schon hinter geschlossenen Türen beschlossen“ ist nicht richtig. Die Entscheidung, wer die Stelle bekommt, stützt sich auf die Qualifikation und das Ergebnis der ACs der Bewerberinnen und Bewerber und wird durch ein Gremium bestehend aus drei Beobachtern aus unterschiedlichen Abteilungen entschieden. In den meisten Fällen setzt sich das Gremium aus jeweils einer Person aus dem Betriebsrat, aus der Projektleitung, aus der Personalentwicklung und ggf. aus der Personalabteilung zusammen.
Sicher gibt es Punkte, die wir verbessern können und wir scheuen uns nicht davor, diese Herausforderung anzupacken. Unsere letzte Mitarbeiterbefragung hat aber auch gezeigt, dass die große Mehrheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne bei uns arbeiten, und dass die Zufriedenheit in unserem Unternehmen steigt. Darauf ruhen wir uns nicht aus, sondern arbeiten weiter daran, uns als Arbeitgeber zu verbessern. Wir haben dein Feedback auch an die Standortleitung weitergegeben. Für deine Zukunft wünschen wir dir alles Gute.