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CAPRON 
GmbH
Bewertung

Unfassbar

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Neustadt i. Sa. gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich nichts. Einige Vorgesetzte haben noch Herz und Verstand und behandeln ein nicht wie eine Nummer

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich alles

Verbesserungsvorschläge

Führungsebene Austauschen

Arbeitsatmosphäre

Ich habe in diesem Unternehmen leider äußerst schlechte Erfahrungen gemacht und kann eine Bewerbung dort nicht empfehlen.

Während meiner Beschäftigung wurde ich von einer Führungskraft beleidigt. Mir wurde unterstellt, ich hätte mir meine Behinderung ausgedacht. Trotz mehrfacher Bitten um ein klärendes Gespräch mit dieser Führungskraft wurde mein Anliegen ignoriert.

Nach nur drei Wochen krankheitsbedingter Abwesenheit wurde mir bereits ein Aufhebungsvertrag angeboten. Dabei habe ich das Vorgehen als massiven psychischen Druck empfunden, diesen zu unterschreiben. Ich hatte zudem das Gefühl, dass der Arbeitgeber ein persönliches Problem mit mir hatte. Nachdem mir der Aufhebungsvertrag vorgelegt worden war, wurde ich für drei Wochen bezahlt freigestellt und erhielt gleichzeitig ein Hausverbot für das Firmengelände. Dieses Vorgehen empfand ich als entwürdigend.

Nach meiner Wahrnehmung ist dieses Vorgehen im Unternehmen kein Einzelfall, sondern gelebte Praxis. Mir sind Fälle bekannt, in denen selbst Mitarbeitende mit rund zehn Jahren Betriebszugehörigkeit, die kurz vor der Rente standen, nach kurzer Krankheit ebenfalls einen Aufhebungsvertrag erhalten haben.

Kommunikation

Nach meinem Kenntnisstand geschah dies sogar bei altersbedingten Erkrankungen.

Außerdem wurde ich aus meinem Team entfernt. Als Begründung wurde mir zunächst mitgeteilt, mein Team habe eine Petition gegen mich gestartet. Nachdem ich mehrfach verlangt hatte, mir diese Petition vorzulegen, wurde schließlich eingeräumt, dass eine solche Petition überhaupt nicht existierte. Anschließend wurde behauptet, meine Arbeitsgeschwindigkeit sei zu langsam gewesen. Diese wechselnden Begründungen waren für mich weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.

Der Höhepunkt war das Ende meines Arbeitsverhältnisses. Mein befristeter Vertrag wurde nicht verlängert. Mir wurde dabei wörtlich gesagt: „Wenn Sie Ihre Behinderung nicht hätten, hätten wir Sie übernommen.“ Für mich war diese Aussage eindeutig diskriminierend und sie hat mich tief getroffen.

Besonders unverständlich war für mich, dass nach meiner Wahrnehmung bei anderen Mitarbeitenden andere Maßstäbe angelegt wurden. Mir sind Fälle bekannt, in denen Mitarbeitende trotz einer Abmahnung und trotz krankheitsbedingter Fehlzeiten von über 60 Tagen im Jahr – nach meinem Kenntnisstand im Zusammenhang mit einer Spielsucht – ohne Probleme übernommen wurden

Kollegenzusammenhalt

Gleichzeitig wurde mir ausdrücklich gesagt, dass meine Behinderung der Grund dafür sei, mich nicht zu übernehmen. Dieses unterschiedliche Vorgehen habe ich als ungerecht und diskriminierend empfunden.

Darüber hinaus habe ich während meiner Tätigkeit den Eindruck gewonnen, dass bei der Qualität der Arbeiten nicht immer sorgfältig gearbeitet wurde. Ich habe selbst erlebt, dass Schäden – beispielsweise Risse im Dachhimmel – nicht beseitigt wurden, wenn sie später durch einen Hängeschrank verdeckt waren. Aus meiner Sicht entspricht ein solches Vorgehen nicht den Qualitätsstandards, die Kunden erwarten dürfen.

Insgesamt habe ich mich in diesem Unternehmen weder wertgeschätzt noch fair behandelt gefühlt. Der Umgang mit mir, insbesondere im Zusammenhang mit meiner Behinderung, meiner Erkrankung und dem Ende meines Arbeitsverhältnisses, war aus meiner Sicht inakzeptabel. Die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, haben mich persönlich und psychisch stark belastet.


Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

Karriere/Weiterbildung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Team Personal & Unternehmenskommunikation

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen zu schildern.
Wir bedauern, dass Sie die Zeit in unserem Unternehmen negativ wahrgenommen haben und diese mit persönlichen Belastungen verbinden.

Die von Ihnen geschilderten Vorwürfe, insbesondere im Zusammenhang mit dem Umgang gesundheitlicher Einschränkungen, Diskriminierung sowie dem Verhalten von Führungskräften, nehmen wir ernst. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass wir die Darstellung der geschilderten Vorgänge in wesentlichen Punkten nicht teilen können.

Ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit allen Mitarbeitenden sowie die Gleichbehandlung unabhängig von persönlichen Merkmalen sind für uns grundlegende Werte. Entscheidungen im Beschäftigungskontext werden bei uns auf Basis verschiedener Faktoren und unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen getroffen. Wir bedauern jedoch, dass bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, nicht fair behandelt worden zu sein.

Von Seiten unseres Unternehmens gibt es mehrere Anlaufstellen und Gesprächsangebote, die vor dem Auslaufen eines Arbeitsverhältnisses greifen. Wir haben u.a. einen Betriebsrat, der bei Personalentscheidungen involviert ist. Des Weiteren steht unseren Mitarbeitenden eine geschulte Schwerbehindertenvertretung zur Seite. Sie unterstützt Kolleginnen und Kollegen mit Beeinträchtigungen, vertritt ihre Interessen und stellt sicher, dass Gleichbehandlung, Teilhabe und faire Entwicklungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag gewährleistet werden.

Kollegen, die nach einer längeren Abwesenheit ins Unternehmen zurückkehren, steht ein professionell organisiertes Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) zur Verfügung. Dieses ist freiwillig und kann von jedem Kollegen genutzt werden. Damit möchten wir als Arbeitgeber proaktiv Unterstützung anbieten.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.