9 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Rückblickend und insbesondere im Vergleich mit meinen vorherigen sowie meinem heutigen Arbeitgeber fällt es mir leider schwer, viele Punkte zu nennen, die ich an Care Concept als Arbeitgeber positiv hervorheben würde.
Was ich allerdings nach wie vor sehr gut finde, ist der grundsätzliche Ansatz des 360-Grad-Pflegekonzepts. Die Idee, professionelle Hautpflege ganzheitlich zu betrachten und unterschiedliche Bereiche – von innen und außen bis hin zum abschließenden Erscheinungsbild – miteinander zu verbinden, halte ich fachlich für sehr spannend und grundsätzlich für ein starkes Konzept. Hier sehe ich definitiv viel Potenzial.
Auch die einzelnen von Care Concept vertriebenen Marken habe ich unabhängig von meiner Erfahrung als Mitarbeiterin überwiegend sehr positiv kennengelernt. Hinter den Marken stehen aus meiner Sicht gute Produkte und interessante Konzepte, die ich auch nach meiner Zeit im Unternehmen grundsätzlich weiterempfehlen würde.
Für mich lag das Problem daher nie grundsätzlich bei den Marken oder der eigentlichen Geschäftsidee, sondern vielmehr darin, wie das Unternehmen als Arbeitgeber geführt und wie mit Mitarbeitenden umgegangen wurde. Das finde ich rückblickend besonders schade, weil ich das Potenzial des eigentlichen Konzepts nach wie vor sehe.
Die konkreten Kritikpunkte habe ich in den einzelnen Kategorien bereits ausführlich beschrieben und möchte sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiederholen oder unnötig nachtreten. Meine Intention mit dieser Bewertung ist ausdrücklich nicht, dem Unternehmen zu schaden, sondern meine persönliche Erfahrung möglichst offen wiederzugeben.
Was für mich über allem steht, ist der Umgang mit Kritik. Während meiner Zeit im Unternehmen hatte ich durchaus den Eindruck, dass kritische Stimmen auch aus den eigenen Reihen vorhanden waren. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass vieles nicht offen ausgesprochen wurde oder Kritik auf dem Weg zu den entscheidenden Stellen stark gefiltert und abgeschwächt wurde. Genau darin sehe ich ein grundlegendes Problem: Wenn an der obersten Stelle nur eine bereinigte Version dessen ankommt, was Mitarbeitende tatsächlich beschäftigt, kann man sich auch nicht ernsthaft mit bestehenden Problemen auseinandersetzen.
Ich würde mir deshalb wünschen, dass Kritik weniger als Angriff und stärker als Möglichkeit zur Weiterentwicklung verstanden wird. Ein Unternehmen kann aus meiner Sicht nur davon profitieren, wenn Mitarbeitende Missstände offen benennen dürfen – auch dann, wenn diese Rückmeldungen unangenehm sind.
Künftigen Bewerberinnen und Bewerbern würde ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrung vor allem empfehlen, im Bewerbungsprozess sehr genau nachzufragen und sich Rahmenbedingungen konkret erklären zu lassen: Wie sieht die tatsächliche Unterstützung im Alltag aus? Wie funktionieren Ziele und Provisionen im Detail? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Wie wird mit Überlastung umgegangen? Wie werden Gebiete personell betreut? Welche realistischen Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Und wie wird mit kritischem Feedback umgegangen?
Denn genau diese Diskrepanz zwischen dem sehr positiven Eindruck im Bewerbungsprozess und meinem späteren Arbeitsalltag war für mich eine der größten Enttäuschungen.
Auch unabhängig von meiner persönlichen Erfahrung glaube ich, dass sich Vertrieb, Kundenverhalten und die Anforderungen an moderne Arbeitgeber stark verändert haben. Vergangene Erfolge sind sicherlich etwas, auf das ein Unternehmen stolz sein darf. Sie sollten aus meiner Sicht aber nicht dazu führen, bestehende Strukturen zu wenig zu hinterfragen. Neue Wettbewerber, neue Vertriebswege und veränderte Erwartungen von Kunden und Mitarbeitenden machen Weiterentwicklung notwendig.
Ich würde mir deshalb weniger Selbstgewissheit und dafür mehr Offenheit für Veränderung wünschen. Das Unternehmen hat aus meiner Sicht mit seinem Konzept und den vertretenen Marken durchaus Potenzial. Umso bedauerlicher finde ich, dass meine Erfahrung als Mitarbeiterin so deutlich hinter diesem Potenzial zurückgeblieben ist.
Verbesserungsvorschläge gäbe es nach meiner Erfahrung viele. Der wichtigste wäre allerdings, überhaupt eine ernsthafte und selbstkritische Auseinandersetzung mit kritischem Feedback zuzulassen.
Nach allem, was ich während meiner Zeit im Unternehmen erlebt habe, fehlt mir leider der Glaube daran, dass Kritik tatsächlich als Chance zur Verbesserung verstanden wird. Mein Eindruck war vielmehr, dass Probleme häufig relativiert, erklärt oder bei anderen gesucht wurden, anstatt sich ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen, ob an der Kritik – zumindest teilweise – etwas dran sein könnte.
Meine Bewertung hat nicht das Ziel, meinen ehemaligen Arbeitgeber absichtlich schlecht darzustellen. Sie beschreibt meine persönliche Erfahrung und Wahrnehmung. Bemerkenswert war für mich allerdings, dass ich mit vielen meiner Eindrücke offenbar nicht allein war. Im Austausch mit damaligen und ehemaligen Mitarbeitenden erhielt ich ähnliche Rückmeldungen. Auch von Kunden wurden mir während meiner Tätigkeit wiederholt kritische Wahrnehmungen und Unzufriedenheit mit bestimmten Abläufen geschildert. Nach meinem damaligen Kenntnisstand wurden einzelne Kritikpunkte auch direkt an höhere Stellen im Unternehmen herangetragen. Nachhaltige Veränderungen konnte ich daraus während meiner Zeit dort jedoch nicht erkennen.
Deshalb wäre mein eigentlicher Verbesserungsvorschlag: Weniger Rechtfertigung und mehr ehrliche Selbstreflexion. Mitarbeitenden wirklich zuhören. Führungskräfte stärker in die Verantwortung nehmen. Kritik nicht mit Illoyalität verwechseln. Moderne Vertriebsstrukturen schaffen und ambitionierte Ziele mit den dafür notwendigen Ressourcen, realistischen Anreizsystemen und echter Unterstützung verbinden.
Ich bin auch heute weiterhin im Außendienst tätig und kenne sowohl aus eigener Erfahrung als auch aus meinem beruflichen Umfeld andere Vertriebsorganisationen. Natürlich gibt es überall ambitionierte Ziele, Leistungsdruck und Dinge, die nicht perfekt laufen. Der entscheidende Unterschied liegt für mich darin, ob Unternehmen und Mitarbeitende das Gefühl haben, gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten – oder ob überwiegend kontrolliert, kritisiert und Verantwortung weitergegeben wird. Genau dieses gemeinsame „Wir wollen etwas bewegen“ habe ich hier vermisst.
Heute bin ich sehr froh, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, bei dem ich genau die Werte wiederfinde, die mir im Berufsleben wichtig sind: dass Leistung gesehen wird, dass sich Einsatz auszahlt, dass gegenseitige Unterstützung tatsächlich gelebt wird und dass man als Team gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Gerade diese Erfahrung zeigt mir heute noch deutlicher, was mir bei meinem ehemaligen Arbeitgeber gefehlt hat.
Ob diese Bewertung tatsächlich zum Nachdenken anregt, kann ich nicht beurteilen. Sie ist jedenfalls als aufrichtiges Feedback gemeint. Was das Unternehmen daraus macht, liegt letztendlich bei ihm.
Eine offene Feedbackkultur habe ich leider überhaupt nicht erlebt. Kritische Äußerungen waren zwar theoretisch möglich, in der Praxis jedoch offensichtlich nicht erwünscht. Besonders problematisch empfand ich die sehr unterschiedliche Behandlung von Mitarbeitenden und Teams. Verhaltensweisen oder Situationen, die in einem Team relativiert oder wegargumentiert wurden, wurden bei anderen Mitarbeitenden plötzlich als erheblicher Kritikpunkt ausgelegt. Dadurch entstand für mich sehr deutlich der Eindruck von Bevorzugung und unterschiedlichen Maßstäben.
Auch von gegenseitiger Unterstützung oder einer wirklichen Hands-on-Mentalität auf Führungsebene habe ich wenig erlebt. Über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahr musste ich einen Bereich faktisch allein stemmen, obwohl dieser personell für zwei Mitarbeitende vorgesehen war. Trotz der dauerhaft hohen Belastung gab es aus meiner Sicht weder ausreichende Entlastung noch ernsthafte Unterstützung durch die Führungsebene. Gleichzeitig wurde sehr detailliert kontrolliert und hinterfragt – für mich klassisches Mikromanagement –, während zuständige Vorgesetzte teilweise über Stunden nicht erreichbar waren, selbst wenn zuvor Unterstützun
Hier klafften für mich Anspruch, Außendarstellung und Realität besonders weit auseinander.
Bereits der Bewerbungsprozess hat bei mir rückblickend einen sehr bitteren Beigeschmack hinterlassen. Das Unternehmen versteht es aus meiner Sicht hervorragend, sich im Vorstellungsgespräch als attraktiver, moderner und unterstützender Arbeitgeber zu präsentieren. Mir wurden dabei Erwartungen vermittelt und Aussagen gemacht, die sich in meinem späteren Arbeitsalltag so nicht bestätigt haben. Diese Wahrnehmung wurde mir im Austausch auch von mehreren aktuellen bzw. ehemaligen Mitarbeitenden bestätigt.
Besonders auffällig war für mich der Unterschied zwischen Recruiting und tatsächlichem Arbeitsalltag: Solange es darum ging, einen als Mitarbeiter zu gewinnen, war die Kommunikation ausgesprochen positiv. Nach dem Einstieg habe ich die versprochene Unterstützung jedoch zunehmend vermisst. Kontakt und Feedback entstanden nach meiner Wahrnehmung wesentlich häufiger dann, wenn etwas kritisiert werden sollte, als wenn tatsächlich Unterstützung benötigt wurde.
Auch die Vergütung empfinde ich angesichts der Verantwortung im Außendienst als deutlich zu niedrig. Die betreuten Gebiete hatten erhebliche
Für mich leider einer der größten Kritikpunkte.
Bereits beim Onboarding fehlten grundlegende Arbeitsmittel. Über einen Monat stand mir kein Dienstwagen zur Verfügung, auf ein Diensttelefon musste ich sogar rund zwei Monate warten. In dieser Zeit war ich im Außendienst gezwungen, mein privates Telefon für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Bei einem Kundenstamm von mehreren hundert Kontakten ist es für mich selbstverständlich keine akzeptable Lösung, die eigene private Telefonnummer großflächig an Kunden weiterzugeben.
Besonders irritierend war für mich, dass mir später gleichzeitig eine zu geringe Terminanzahl in den ersten Monaten vorgehalten wurde. Dass mir ausgerechnet in der entscheidenden Onboardingphase über Wochen die notwendigen Arbeitsmittel für eine vernünftige telefonische Akquise fehlten, fand dabei aus meiner Sicht kaum Berücksichtigung. Leistung einzufordern, ohne rechtzeitig die dafür notwendigen Ressourcen bereitzustellen, empfand ich als äußerst widersprüchlich.
Auch die Ausstattung und Organisation im Außendienst empfand ich als wenig durchdacht. Die betreuten Gebiete waren teilweise so groß, dass für die einfache Fahrt zum entferntesten Punkt bis zu ca. 2,5 Stund
Besonders enttäuschend empfand ich den Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden. Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich miterlebt, wie eine Mitarbeiterin nach mehr als zehn Jahren Betriebszugehörigkeit das Unternehmen verlassen musste, nachdem ihr Gebiet nicht mehr die erwartete Performance erbracht hatte.
Gerade hier hätte ich von einem Unternehmen erwartet, zunächst die Rahmenbedingungen kritisch zu hinterfragen. Denn meiner Wahrnehmung nach fehlten im Vertrieb teilweise schlicht die notwendigen modernen Strukturen und Werkzeuge, um rückläufige Gebiete nachhaltig wieder aufzubauen. Langjährige Erfahrung und Loyalität scheinen dann leider schnell an Bedeutung zu verlieren, sobald die Zahlen nicht mehr stimmen.
Generell hatte ich nicht den Eindruck, dass Erfahrung und langjährige Unternehmenszugehörigkeit einen besonderen Stellenwert genießen. Wer über viele Jahre zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen hat, sollte aus meiner Sicht auch dann Unterstützung, Wertschätzung und eine faire Chance erhalten, wenn es einmal nicht optimal läuft.
Insgesamt empfand ich den Umgang damit als sehr ernüchternd – insbesondere für ein Unternehmen, das gleichzeitig viel Wert auf Loyalität un
Man wird gesehen, auch nicht immerhin dem ersten Blick. Absolutes Vertrauen in die Mitarbeiter
Zu kalt im Büro
Ein tolles mitep
In meiner Abteilung ist es absolut super
Schon immer sehr groß gewesen
Ist immer ausbaufähig
Alles aus einer Hand, kurze Wege, schnelle Entscheidungen. Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ein familiäres und wertschätzendes Miteinander.
Fällt mir im Moment nichts dazu ein
Teilweise, der Umgang mit Mitarbeitern war nicht in Ordnung
Wäre gut zu erkennen, wer gute Arbeitnehmer und schlechte Arbeitnehmer sind.
Man wird gehört, kann seine Sorgen oder Ängste kundgeben aber auch gern mal positives los werden.
Die Firmenevents waren immer klasse, seines mit den Kunden oder intern. Gefeiert wird gern und gut.
Tolle regelmäßige Austauschrunden mit Kollegen des Außendienstes und dem Innendienst.
Denke, dass es wichtig ist, zu sehen wer was tatsächlich macht, geht manchmal unter.
Wo geht es hin, Prognose für die nächsten 10 Jahre.
Gern mehr Präsenz
Sehr angenehmes und kollegiales Klima
HO Option möglich, was hilfreich ist, kommt auf die Abteilung an.
Wie Familie, alle Abteilungen arbeiten harmonisch zusammen
Egal ob jung oder alt, jeder wird geschätzt
Gern mehr Transparenz
Büro ist gut gelegen und moderne Räumlichkeiten
Kommunikation ist immer ausbaufähig
Immer wieder Weiterentwicklungen möglich
Familiäres Klima
Super Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten und im Büro
Wir verstehen uns alle wunderbar
Super Zusammenhalt
Teamübergreifend sehr gut
Immer abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder
Kontrollwahn
Respekt der Mitarbeiter
Immer positiv! Immer motivierend! Nicht manipulativ! Fair!
Ich kann das Unternehmen nur weiterempfehlen, vor allem im Außendienst!