Eigentlich dringend nötiger Hoffnungsschimmer für VW, Spielball von Marken- und Konzernpolitik und Sündenbock
Gut am Arbeitgeber finde ich
Durchhaltevermögen, einige echt gute und nette Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verklärtes Bild auf die Realität seitens Vorstand und Top Management, zu oft leere Phrasen ohne Klartext zu sprechen. Zu wenig echte Software Kompetenz in der Führung.
Verbesserungsvorschläge
Nur begrenzt Spielraum im Geflecht des Volkswagen-Konzerns eigene Positionen durchzusetzen; Spielball politischer Strömungen und daraus resultierender Konflikte aufgrund divergierender Markeninteressen. Leider. Es hätte eine Software Unit mit uneingeschränktem Mandat für das was und wie gebraucht, so wie anfangs von Diess und Senger noch angedacht. Off Shoring wird keine Lösung für die vorhandenen Probleme darstellen!
Arbeitsatmosphäre
V-Modell in agilem Gewand
Kommunikation
Viel oberflächlich, oft keine klare Kommunikation zum Ernst der Lage
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb Team aber auch Abteilung und übergreifend weitgehend gut bis sehr gut
Work-Life-Balance
grundsätzlich okay, leider die übliche Automotive-Panik und headless Chicken Mode zur Einhaltung von Meilensteinen
Vorgesetztenverhalten
auf direkter Ebene gut, Bereichsleitung und Top Management breitflächig zuletzt eher konzerntreue Pfeifen ohne Rückgrat
Interessante Aufgaben
Infotainment war und ist noch immer spannend.
Gleichberechtigung
viel dafür getan, wenn eher zu hoch stilisiert
Umgang mit älteren Kollegen
keine negativen Erlebnisse (bekannt), im Rahmen Trafo Altersteilzeitprogramm
Arbeitsbedingungen
Zerrieben in Marken- und Konzernpolitik
Gehalt/Benefits
Grundgehalt und variables Gehalt gut bis sehr gut, jährliche Entwicklung gedeckelt (zB Vorgabe 3% für Team, Vorgesetzter kann verteilen)
Image
Medial großteils zu Unrecht als Sündenbock dargestellt - Ursache sind primär die Marken selbst!
Karriere/Weiterbildung
für technical Leadership eher schwierig


