Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Mai 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.5.2026
Die CARIAD SE zeigt sich in den Bewertungen als Unternehmen mit gemischten Erfahrungen der Mitarbeitenden. Das negative Medienimage stellt eine erhebliche Belastung dar, da die Firma häufig als "Bad Bank" oder "Problemkind" des Volkswagen-Konzerns wahrgenommen wird. Viele Beschäftigte berichten von einer verschlechterten Arbeitsatmosphäre, die durch ständige Umstrukturierungen, Personalabbau und unklare Zielsetzungen geprägt ist. Die Kommunikation wird als intransparent beschrieben, wobei besonders die Top-Down-Informationsweitergabe und mangelnde Transparenz des Managements kritisiert werden.
Positiv hervorzuheben ist die gute Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten und umfangreichen Home-Office-Möglichkeiten. Auch der Kollegenzusammenhalt wird trotz der Herausforderungen geschätzt, obwohl häufige Umstruktur...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Image von CARIAD SE wird durchweg negativ wahrgenommen, sowohl in der Medienberichterstattung als auch intern. Die Firma wird häufig als "Bad Bank" oder "Problemkind" des Volkswagen-Konzerns dargestellt und dient oft als Sündenbock für Software-Probleme. Nutzer:innen berichten, dass die negative Presse allgegenwärtig ist, während Erfolge kaum Beachtung finden.
Besonders auffällig ist die Wahrnehmung einer Reputationskrise, bei der das Unternehmensimage von einem Symbol für die Zukunft der Automobilindustrie zu einem Symbol ihres Niedergangs gewandelt hat. Stellenabbau, Kosteneinsparungen und eine sich häufig ändernde Unternehmensstrategie prägen das aktuelle Bild. Einige Nutzer:innen empfinden dieses schlechte Image als nicht selbstverschuldet, sondern als von außen gesteuert, während andere der Meinung sind, dass die Firma durch Arroganz selbst zu ihrem Imageproblem beigetragen hat.
Die Arbeitsatmosphäre bei CARIAD SE wird überwiegend negativ bewertet. Während einige Mitarbeiter:innen die gute Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, eine wertschätzende Arbeitsweise und talentierte Teammitglieder positiv hervorheben, überwiegen die kritischen Stimmen deutlich. Besonders problematisch werden die häufigen Umstrukturierungen und Personalabbaumaßnahmen gesehen, die zu Unsicherheit, Angst und einer insgesamt schlechten Stimmung führen. Viele Bewertungen beschreiben, dass die ursprünglich gute Teamatmosphäre durch unklare Unternehmensstrategien, mangelnde Transparenz und ständige Richtungswechsel beeinträchtigt wird. Auch das negative öffentliche Image des Unternehmens und der Druck auf Mitarbeiter:innen, Aufhebungsverträge zu unterschreiben oder in Transfergesellschaften zu wechseln, scheinen die Arbeitsatmosphäre erheblich zu belasten.
Die Kommunikation bei CARIAD SE wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Ein Hauptkritikpunkt ist der stark ausgeprägte Top-Down-Informationsfluss, wobei Informationen oft oberflächlich oder unklar vermittelt werden. Mitarbeiter:innen müssen häufig selbst aktiv nach Informationen suchen, da zahlreiche Kommunikationskanäle parallel existieren. Besonders problematisch wird die mangelnde Transparenz des Managements gesehen: Wichtige Unternehmensnachrichten erfahren Angestellte oft zuerst über die Medien, Umstrukturierungen werden verschleiert kommuniziert und widersprüchliche Aussagen haben zu einem erheblichen Vertrauensverlust geführt. Obwohl einige Mitarbeiter:innen die offene Kommunikation in Town Halls, Workshops und über das Intranet schätzen, empfinden andere diese Formate als inhaltsleer und realitätsfern. Besonders kritisiert wird, dass Führungskräfte kritische Themen in diesen Veranstaltungen meiden und die Kommunikation bei Stellenabbau und Umstrukturierungen zu langsam erfolgt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei CARIAD SE werden überwiegend negativ bewertet. Obwohl einige Nutzer:innen die unbegrenzten Karrieremöglichkeiten durch die Zugehörigkeit zum Volkswagen-Konzern und die verfügbaren Trainingsplattformen mit bezahlten Kursen positiv hervorheben, überwiegen kritische Stimmen deutlich. Viele bemängeln, dass Karrierefortschritte hauptsächlich durch Netzwerken, Sichtbarkeit und persönliche Beziehungen erreicht werden können, während fachliche Kompetenz und Leistung in den Hintergrund rücken. Die berufliche Weiterentwicklung wird durch organisatorische Veränderungen, Einstellungsstopps und Personalabbau stark eingeschränkt. Zudem berichten Mitarbeiter:innen, dass der Zugang zu Weiterbildungen oft von Vorgesetzten abhängig ist, die Angebote nicht mit Karrierewegen abgestimmt sind oder teilweise über Jahre hinweg gar keine Weiterbildungsmöglichkeiten bestanden. Besonders kritisch wird gesehen, dass für Führungskräfte bessere Entwicklungsmöglichkeiten existieren als für reguläre Mitarbeiter:innen, die hauptsächlich auf Online-Kurse beschränkt sind.
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