Zertifikate gesichert – Lernwert fraglich
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Mo bis Fr arbeiten nur
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- unpünktliches Gehalt
- das Gehalt allgemein sehr tief im Gegensatz zum Tarif als Chemikant
-
Verbesserungsvorschläge
Ein Verbesserungsvorschlag wäre, sich einen Ausbilder zu suchen, der wenigstens halbwegs Ahnung hat und bereit ist, sich richtig um die Azubis zu kümmern. Zudem sollte endlich eine vernünftige Einarbeitung in den schulischen Stoff erfolgen, anstatt die Azubis komplett im Stich zu lassen.
Arbeitsatmosphäre
Es gab ein paar Kollegen, mit denen man Spaß hatte, aber der Großteil war eher frustriert – vor allem wegen des schlechten Gehalts. Die Unzufriedenheit war groß, da viele das Gefühl hatten, für ihre Arbeit viel zu wenig zu bekommen.
Karrierechancen
Die Karrierechancen sind größtenteils wegen des schlechten Gehalts praktisch nicht vorhanden. Selbst wenn man sich viel Mühe gibt und gute Leistungen zeigt, wird man finanziell kaum anerkannt, was die Motivation und die Aussicht auf eine bessere Zukunft stark einschränkt.
Arbeitszeiten
Nur Frühschicht und Wochenende frei
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung liegt zwar etwas unter dem Tarif, bleibt aber noch im Rahmen.
Die Ausbilder
Die Ausbildung war in Sachen Betreuung eine absolute Katastrophe. Obwohl zeitweise drei Ausbilder da waren, hätten sie zusammen nicht mal den Bruchteil eines fähigen Ausbilders ergeben. Bei schulischen Fragen konnte man sich Hilfe gleich sparen – es gab niemanden, der sich dafür interessiert oder überhaupt etwas erklären konnte.Den gesamten Stoff musste man sich selbst beibringen, weil keiner der „Ausbilder“ in der Lage, war auch nur ansatzweise zu unterrichten. Eigentlich wurde man nur beachtet, wenn es um eine Unterschrift ging oder man sich krankmelden musste. Ansonsten hätte es genauso gut niemanden geben können.
Spaßfaktor
Spaß? Eher das Gegenteil. Man ist eher froh, die Ausbildung nicht abzubrechen, so schlecht wie sie ist. Die miese Betreuung, das geringe Gehalt und die fehlenden Perspektiven machen es schwer, überhaupt noch Motivation zu finden. Man kämpft eher darum, irgendwie durchzuhalten, als sich auf den Abschluss zu freuen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man stand nur daneben und wurde komplett ignoriert. Niemand hatte wirklich Lust, etwas zu erklären oder sich mit den Azubis auseinanderzusetzen. Eigentlich durfte man nie selbst etwas machen, sondern war immer nur Zuschauer, während andere ihre Aufgaben erledigten.
Variation
Die verschiedenen Abteilungen waren schon schlimm, aber im Labor war es noch schlimmer. Dort war man eher unerwünscht und wurde kaum beachtet. Die Kollegen schienen wenig Interesse daran zu haben, Azubis einzubeziehen, sodass man oft das Gefühl hatte, einfach nur im Weg zu stehen.
Respekt
Als Azubi wird man direkt schlecht dargestellt, egal wie gut man in der Schule ist oder wie sehr man sich bemüht. Die meisten scheinen nur auf die Fehler zu achten und ignorieren, was man eigentlich drauf hat. Es fühlt sich an, als ob man von Anfang an nicht für voll genommen wird.
