13 von 160 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
13 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
13 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehr Transparenz, echte Offenheit für Kritik und eine Unternehmenskultur, die unterschiedliche Perspektiven zulässt. Zudem sollte die Vergütung stärker an Verantwortung und Marktrealität ausgerichtet werden.
Die Arbeitsatmosphäre leidet darunter, dass kritische Rückmeldungen nicht immer willkommen sind und Entscheidungen teilweise wenig transparent wirken. Vertrauen und Offenheit werden zwar betont, im Alltag fehlt jedoch oft der Raum für unterschiedliche Meinungen und konstruktive Diskussionen.
Das Unternehmen investiert viel in sein Außenbild, die interne Wahrnehmung fällt jedoch häufig deutlich kritischer aus. Das kommunizierte Selbstverständnis deckt sich nicht immer mit den Erfahrungen vieler Mitarbeitender im Alltag.
Weiterbildungen werden gewünscht aber nicht immer genehmigt.
Die Vergütung bewegt sich auf dem für die Branche typischen, aber eher niedrigen Niveau und steht nicht immer im Verhältnis zur erwarteten Leistung. Gehaltserhöhung werden so gut wie gar nicht oder nur im Promillebereich genehmigt. Zusätzliche Sozialleistungen sind vorhanden, ändern jedoch wenig an der grundsätzlichen Gehaltssituation.
Abhängig von der Abteilung werden Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar kommuniziert, und die Einbindung der Mitarbeitenden wirkt häufig eher formal als tatsächlich gewollt. In Konfliktsituationen mangelt es an offener Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven. Leider werden Führungskräfte nicht relevant geschult
Informationen werden zwar regelmäßig geteilt, relevante Hintergründe und Entscheidungsgrundlagen bleiben jedoch häufig unklar. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Transparenz eher auf dem Papier existiert als tatsächlich gelebt wird.
Auf dem Papier existent.
sehr angenehm und offen
gutes Image
durch 50% mögliches Home-Office, flexiblen Urlaub und flexible Arbeitszeiten sehr gut
das Gehalt als Werkstudentin ist sehr gering. Unter einem Jahr Betriebszugehörigkeit darf man an einigen Veranstaltungen nicht teilnehmen.
Ich kann nur für meine Abteilung sprechen, aber hier wird sehr respektvoll, freundlich und aufmerksam miteinander umgegangen. Das Verhältnis zwischen den Abteilungen kann ich nicht gut genug beurteilen.
Sehr gut. Man wird auch als jüngere Person sehr offen und respektvoll behandelt und Gespräche finden auf Augenhöhe statt.
Das Vorgesetztenverhalten ist sehr freundlich und aufmerksam, bekümmert, nahbar. Man wird in die Abläufe und Entscheidungen mit einbezogen, es wird alles klar besprochen und sich auch für einzelne eingesetzt.
Im Winter ist es sehr kalt. Ich habe von Dezember bis März mit Jacke gearbeitet. Im Sommer soll es lt. Kollegen sehr warm sein.
funktioniert nach meiner Erfahrung bis auf wenige Ausnahmen immer schnell und zuverlässig.
erscheint aus meiner Perspektive gut zu sein. Wie es in den (entscheidenden) höheren Positionen aussieht, kann ich nicht beurteilen.
die Aufgaben sind sogar als Werkstudentin vielfältig und wechseln sich immer mal wieder ab.
Gestaltungsfreiheit und Kreativität werden Groß geschrieben
Starre und teils veraltete Strukturen und festgefahrene Abläufe, hoher Altersdurchschnitt, schlechtes Gehalt
Strukturen überdenken und ggf. neu schaffen, sich verjüngen (auch in den Führungsebenen), klarere Feedback- und Beteiligungskultur etablieren
Insgesamt gute Arbeitsatmosphäre, man findet hier schnell Anschluss, wenn man das möchte.
Gutes Image, man erzählt gerne, dass man bei Carlsen arbeitet.
Wie überall im Verlagswesen, der Job wird nach Hause getragen.
Keine Aufstiegsmöglichkeiten und leider gilt auch, je höher, desto älter. Wenig Mut zu Frische und Innovation. Dafür werden Fortbildungen anstandslos bezahlt und man hat die Möglichkeit, sehr locker in andere Abteilungen reinzuschnuppern, um das Verlagswesen ganzheitlich mitzubekommen.
Niedriges Gehalt und so gut wie kein Verhandlungsspielraum
Sehr gutes Umwelt- und Sozialbewusstsein. Jährlich wird eine hohe Summe an eine Organisation gespendet, welche von den Mitarbeitern ausgesucht wird.
Überwiegend gut und freundlich. Zwischen den Abteilungen aber auch ab und an mal holprig, weil an manchen Stellen die Zuständigkeiten und Verantwortungen nicht geklärt sind.
Da es überwiegend ältere Kollegen gibt, ist der Umgang hier sehr gut. Es stellt sich eher andersherum die Frage, wenn ich als festangestellte Person mitbekomme, wie der Nachwuchs Geschirr wegräumen muss und wie wenig junge Menschen eingestellt werden?
Relativ stark ausgeprägte Hierarchien und überlastete Führungskräfte sind keine gute Mischung. Zwischenmenschlich im direkten Gespräch meist sehr freundlich, Kommunikation dürfte insgesamt aber flüssiger und an einigen Stellen auch transparenter laufen.
Leider eher veraltetes Gerät in den Büros, sowie nicht genug Sitzplätze, sodass neu eingestellte Kollegen ständig Platz wechseln müssen, während ältere Kollegen ihren festen Tisch haben. Raumtemperatur ist teilweise eine Katastrophe, im Winter sehr kalt und im Hochsommer werden sich gegenseitig die Ventilatoren ausgeliehen. Insgesamt ist noch Luft nach oben.
Im direkten Gespräch ist die Kommunikation meist sehr freundlich. Bei der Arbeit an sich ist die Kommunikation jedoch hier und da gern mal holprig, u.a. wegen fehlenden Strukturen, Abläufen oder auch wegen überlasteten Führungskräften.
Je höher die Ebene wird, desto weniger (junge) Frauen (auch mit Kindern) gibt es.
Abwechslungsreiche Aufgaben mit viel Gestaltungsfreiheit
Für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden investiert Carlsen sehr viel. Die Kollegen/innen begegnen sich auf Augenhöhe und mit Respekt, sind hilfsbereit unterstützen sich gegenseitig in einer überaus positiven Arbeitsatmosphäre.
Die Gehälter dürften etwas höher sein.
Sehr angenehme Arbeitsatmosphäre in einem modernen Verlagsgebäude, die Möglichkeit, sich jederzeit einen anderen Arbeitsplatz intern zu buchen, freundliche und jederzeit hilfsbereite Kollegen*innen, spontane gemeinsame Mittagessen bereichsübergreifend, regelmäßige interne Veranstaltungen uvm. machen Freude, in den Verlag zu kommen.
Ein Verlag mit familiären Flair und menschlicher Seele.
50/50 Regelung Arbeiten im Verlag/im Homeoffice, sehr flexible Arbeitszeitmodelle möglich, New Work und Open Spaces, höhenverstellbare Schreibtische, jede/r wird mit einem Notebook ausgestattet, Hunde sind erlaubt, sehr hohe Arbeitsdichte
Flache Hierarchien und wenig Möglichkeiten für eine Karriere, individuelle Weiterbildung ist stets möglich.
Die Gehälter befinden sich im Mittelfeld, jedoch bietet Carlsen eine Vielfalt an Sozialleistungen an wie z. B. Jobticket, Kita-/Hort-Zuschuss, Yoga, Rückenschule, Ergonomieberatung, Mental Health, Englisch, Job-Rad, Grippeschutzimpfung, Sehtests
Sehr hilfsbereite Kollegen/innen innerhalb des Teams aber auch bereichsübergreifend, insgesamt menschlich und positiv aufgeschlossen
Respektvolles Miteinander zwischen Jung und Alt
Bislang sehr gut, große Möglichkeit, viel selbstbestimmt arbeiten zu können
Es besteht ein sehr flexibler Raum, sich seine Zeiten zwischen Beruf/Privat einteilen zu können, sich jeden Tag einen anderen Arbeitsplatz innerhalb des Verlages buchen zu können, was die Kommunikation und den eigenen Blick über den Tellerrand fördert. Gute Erreichbarkeit des Verlages mit ÖPVN.
Freundliche Kommunikation, dass bei Carlsen der Mensch gesehen ist, ist spürbar
Im Verlag gibt es eine sehr hohe Frauenquote und im Gegensatz dazu eher wenige Frauen in Führungspositionen
Es besteht zu jederzeit die Chance, sich und seine eigene Ideen einzubringen, bei Carlsen mitzugestalten und den Unterschied zu machen.
Alles sehr menschlich und kollegial. Fühle mich sehr wohl.
Leider sind die Gebäude nicht barrierefrei.
Als Marktführer dürften die Gehälter etwas höher sein.
Saniertes, denkmalgeschütztes Fabrikgebäude und Kontorhaus mit moderner Einrichtung und vielen netten Kolleg*innen und stets ansprechbaren Vorgesetzten
Carlsen ist doch relativ bekannt.
50:50 Regelung Verlag/remote / Teilzeitarbeit möglich / viel Flexibilität
Weiterbildung ist stets möglich. Da die Hierarchien flach sind, gibt es in Sachen Karriere nicht so viele Möglichkeiten. Job Crafting ist aber drin.
Gehalt ist im Verlagswesen immer ein Problem. Könnte definitiv höher liegen. Es gibt aber andere Leistungen, z.B. Jobticket, Job Rad, Kita-Zuschuss, Yoga, Rückenschule, Englisch, Mental Health
Definitiv vorhanden - es gibt eine Projektgruppe die darauf achtet (u.a. Mülltrennung, Öko-Strom/-Gas, Bio-Milch, Mehrwegbehälter für Speisen, Müllsammelaktionen, demnächst Solarpanels)
Größtenteils definitv vorhanden - Ausnahmen gibt es überall
Empfinde mich selbst schon als etwas älter und habe keine Probleme.
Insgesamt einwandfrei, wobei es auch hier Ausnahmen gibt
Technik ok, mehr Arbeitsplätze mit 2 großen Bildschirmen wären schön. Büros sind gepflegt bzw. neu saniert. Derzeit entsteht ein zusätzlicher Neubau. Küchen und Duschen sind vorhanden und demnächst auch ein Fahrradkeller. Wasser und Kaffee/Tee gibt es kostenlos. Eine Kantine wäre super, aber dafür ist die Firma zu klein. Hunde sind erlaubt
Wie wohl überall würde man gern über einiges früher informiert werden, aber insgesamt ist die Kommunikation u.a. durch Verwendung von Teams-Kanälen sehr offen.
Nach wie vor mehr Männer in Führungspositionen, obwohl Frauenquote im Gesamtverlag bei ca. 85 % liegt
Da der Verlag ziemlich klein ist, hat man vielfältige Aufgaben und kann seinen Job auch selbst entwickeln.
Carlsen möchte sich gern als eine Art Vorreiter in der Medienlandschaft sehen, aber leider hakt es da doch noch sehr. Die Positionierung als erfolgreicher Kinderbuchverlag macht aber bequem und ein bisschen überheblich. Um wirklich seine Mitarbeiter zufrieden zu machen reichen Mitarbeiterbefragungen und gemeinsame Mittagessen nicht aus. Dazu wäre eine bessere Entlohnung und eine angemessenere Arbeitsbelastung notwendig.
Die Chancen die Karriereleiter zu erklimmen gehen gegen 0.
Die Bezahlung lässt noch Raum nach oben, die weiteren Sozialleistungen sind ok, jedoch herrscht auch hier pay gap und generell die Tendenz durch sog. Juniorpositionen, die Bezahlung auf einem niedrigen Niveau zu halten.
Kollegen, Aufgaben
Gehalt, Belastung, Ein-und Aufstiegsmöglichkeiten.
Mehr Gehalt, mehr (unbefristete) Stellen, Mut zu Innovation, Mut mehr junge und diversere Leute einzustellen.
Gute Arbeitsatmosphäre, freundliche Kollegen, lediglich die Führungskräfte könnten hier und da besser geschult werden, da Carlsen sich mit Neuerungen und Innovation schwer tut.
Könnte besser sein, nach außen hin wirken wir teils altbacken und rückständig.
Leider sehr hohe Arbeitsbelastung, die durch starke Identifikation mit dem Unternehmen gerechtfertigt wird.
Bei Carlsen gibt es noch die sogenannten Junior-Stellen, die mit geringem Gehalt und befristeten Verträgen einhergehen. Auch sind die Hierarchien stark ausgeprägt, es gibt aber wenig Aufstiegsmöglichkeiten. Insgesamt also eher begrenzte Möglichkeiten.
Weitaus zu geringes Gehalt, was meist mit der Branche gerechtfertigt wird. Kein gutes Argument, da hohe Lebenserhaltungskosten in Hamburg und der Fakt, dass wir der erfolgreichste Verlag sind.
Fast ausschließlich freundliche, hilfsbereite Kollegen.
Gleichseitiger Respekt zwischen Jung und Alt.
Überwiegend sehr freundliche, zugängliche Vorgesetzte. Probleme wie Arbeitsbelastung und Gehalt werden jedoch nicht ernsthaft genug angegangen.
Durch Homeoffice sind viele neue Möglichkeiten entstanden, seine Zeiten flexibel einzuteilen.
Durch Teams eine transparente, nachvollziehbare und vor allem schnelle Kommunikation
Gender Pay-Gap, wenig Personenvielfalt
Abwechslungsreiche und vielfältige Aufgaben. Außerdem die Möglichkeit, sich auch innerhalb des Unternehmens weiterzubilden.
Gehalt, Benefits, Technik, z.T. die Produkte
Kommunikation, persönlicher Umgang, Selbstbild ≠ Realität, Positivitätszwang, Druck
Ich kann nur von mir persönlich berichten, wohl wissend, dass viele z.B. die Arbeitsatmosphäre für sehr gut halten. Wer dazu bereit ist, mit Leib und Seele zu "einem Carlsen" zu werden, das möglichst in jedem Moment nach außen hin ausstrahlt und zu 110% in ihrem/seinem Job aufgeht, den Verlag am liebsten gar nicht mehr verlassen würde (ja, Übernachtungspartys sind ein Thema), hat gute Chancen, mit offenen Armen empfangen zu werden. Schwierig werden kann es bei Kritik, sozialer Zurückhaltung (anfangs wird man mit Kennlernterminen überhäuft, im Anschluss ist man auf sich allein gestellt – und es wird auch ganz genau beobachtet, wann man sich mit wem unterhält oder nicht) oder Anflügen von Überforderung; dann ist die Arbeitsatmosphäre schnell gar nicht mehr so carlsenkuschelig und pixibuchartig. Im Büro der Geschäftsführung hängt wie eine Art Motto ein Plakat mit dem Spruch "If you cannot be positive, then at least be quiet" an der Wand, und ich glaube, das sagt nahezu alles über die toxische Positivität aus, die in diesem Unternehmen vorherrscht.
Image: offensichtlich hervorragend. Dass es gänzlich mit der Realität übereinstimmt, bezweifle ich. Dafür müsste sich Carlsen allerdings auch einmal mit der Realität auseinandersetzen, anstatt sich einfach permanent selbst zu loben.
Die Überstundenregelung ist fair, auch wenn sich nicht wenige damit rühmen, bis in die späten Abendstunden im Verlag zu sein. Es gibt im Wochentakt Spätveranstaltungen und After-Work-Events, was ja ok wäre, wenn man sich nicht gezwungen fühlen würde, daran teilzunehmen. In meinem Fall war die Work-Life-Balance eher schlecht, weil ich all den Druck und die negativen Gefühle regelmäßig mit nach Hause und bis ins Wochenende geschleppt habe.
Aufstiegsmöglichkeiten halten sich in Grenzen, es gibt immer mal wieder Workshops und andere Weiterentwicklungsinitiativen.
Tarifvertrag, zahlreiche Benefits wie z.B. 100% bezuschusstes HVV-Profiticket, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, konnte mich nicht beklagen
Der Müll wird getrennt.
Unter denen, die sich schon seit Langem kennen und die sich ohnehin in erster Linie für den Verlag und seine Produkte interessieren, sicher sehr gut; mag auch daran liegen, dass die meisten Mitarbeiter:innen im Marketing augenscheinlich "typegecastet" werden und einander in puncto Temperament und Interessensspektrum auffallend ähnlich sind. Wer ausschert, wird nur schwerlich integriert, auch wenn sich Carlsen natürlich grenzenlose Offenheit auf die Fahnen schreibt. Mit zwei Kolleg:innen hatte ich im Nachhinein noch mal gute und offene Gespräche, in denen sich gezeigt hat, dass ich offenbar nicht der einzige bin, der bestimmte Probleme wahrnimmt. Leider kam dieser Austausch ein wenig zu spät. Den freundlichsten und wertschätzendsten Kontakt hatte ich mit Mitarbeiter:innen aus dem Lektorat, es ist also gut möglich, dass all das in erster Linie ein Marketing-Problem ist.
Weiß ich nicht, bestimmt gut.
Erst überschäumend nett, später reserviert und nicht immer fair (s.o.) Dass die Teamleitung Sleepover-Partys mit den Angestellten plant und teils mehr als Freundin denn als Vorgesetzte erscheinen möchte & die Vorgesetzten die Angestellten in Chatnachrichten gern mal mit "Hasi" und "Schatzi" anreden, fand ich weird, zumal es die angestrebte Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Privatleben unterstreicht (dass hinterrücks getuschelt und geurteilt wird, verträgt sich natürlich nicht mit dem kolportierten Wohlfühlunternehmen, was nicht heißt, dass es nicht geschieht). Wenn es um die Arbeitsinhalte geht, wird – wie erwähnt – viel Druck ausgeübt und die Fehlertoleranz tendiert gegen Null.
War in einem Großraumbüro, ob man das mag, ist natürlich recht subjektiv (sagen, dass man es nicht mag, sollte man allerdings besser nicht, denn "dass sich alle zurufen und zuwinken können", auch das ist ein integraler New-Work-Wert, der einem besser gefällt). Homeoffice war problemlos möglich, die Technik war auf einem guten Stand – in diesem Bereich ist auch immer mal wieder investiert worden. Es gibt Kaffee und höhenverstellbare Schreibtische.
Auch hier, in meinem speziellen Fall: nicht besonders erfreulich. Es wird viel Kommunikation vorausgesetzt, ohne zu kommunizieren, wie genau diese dann aussehen soll. Neue, vorher nicht abgesprochene Aufgabenfelder, die an das jeweilige Berufsbild "angedockt" werden, tatsächlich aber nur wenig damit zu tun haben, werden einfach zugeteilt und ihre möglichst von Anfang an tadellose Erledigung vorausgesetzt, ohne dass man (ich) dabei ein tatsächliches Mitspracherecht hätte. Kleinste Fehler (z.B. bei Urlaubsanfragen) werden schon in den ersten Tagen nicht wohlwollend auf Wissenslücken zurückgeführt, sondern geahndet, als würden sie aus bösem Willen resultieren, und seitens der Chefetage werden Ferndiagnosen erstellt, die aber nie bei den Mitarbeitenden bzw. mir ankommen (ich bin mir sicher, dass weit mehr über mich gesprochen wurde als mit mir). Dazu passt auch die intransparente Feedbackstruktur, etwa zur Probe-Halbzeit: als gäbe es so etwas wie ein Machtgefälle nicht, sollen Mitarbeiter:in und direkte:r Vorgesetzte:r unabhängig voneinander Feedbackbögen an die Personalabteilung schicken und so Auskunft übereinander erteilen, bevor ein Gespräch stattgefunden hat.
Es gibt weit mehr weibliche als männliche Mitarbeitende; Diversity wird als Wert hochgehalten, auch wenn die Anzahl nicht-weißer Angestellter im unteren einstelligen Bereich liegen dürfte. An Menschen mit sichtbarer Behinderung kann ich mich nicht erinnern (dazu bräuchte es wohl auch ein barrierefreies Gebäude), psychische Gesundheit sollte man mitbringen, sonst passt man nicht mehr ins Happiness-Konzept.
Teilweise schon gegeben, in meinem Fall waren es schlicht zu viele – die im Vorstellungsgespräch erwähnten Aufgaben haben jedenfalls nur einen Bruchteil der tatsächlichen Aufgaben eingenommen, und als ich mich dazu entschied, das anzusprechen, hieß es, wir seien eigentlich erst bei 30%. Sprich: Zumindest für mich war das alles nicht zu schaffen, erst recht nicht, weil parallel zum Arbeitsalltag stets vorausgesetzt wird, dass man seine Stelle "entwickelt", "vorantreibt", "mit neuen Impulsen ausstattet" etc. Der Verlag beschönigt so was als "New-Work-Reformen", in der Realität war es nur eine Menge lähmender Druck.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist absolute spitze, wobei da der Verlag nicht unbedingt viel dafür kann. Ansonsten ist es gut, dass Fortbildungen anstandslos finanziert werden und es die Möglichkeit gibt, innerhalb des Verlags viele Abteilungen kennenzulernen und man somit auch einen erweiterten Blick auf das Arbeiten im Verlag gewinnt.
Zu der Personalsituation habe ich oben schon etwas geschrieben. Ansonsten wäre etwas mehr Reflexion oder Kritik angebracht. In unternehmensübergreifenden Veranstaltungen werden nur gegenseitig High Fives verteilt, wie toll alles ist und was für super Zahlen man schreibt. Wenn du aber in der falschen Abteilung bist, kriechst du auf dem Zahnfleisch und siehst nichts von diesem Kuchen.
Das Gehalt ist zudem auch sehr ... überschaubar. Gehaltsverhandlungen wurden von Vorgesetzten generell abgeblockt mit der Begründung, man zahle ja nach Tarif. Pech gehabt.
Das Unternehmen sollte sich nicht auf seinem guten Ruf bei der älteren Generation ausruhen. Die jüngeren Menschen sind häufig nicht mehr dazu bereit, unbezahlte Überstunden zu leisten. Vor allem wird es um jedes Jahr mehr Arbeit, ohne dass neue Personen eingestellt werden. Selbst wenn aktiv die Gespräche danach gesucht werden.
Mitarbeitende werden mit offenem Blick verheizt - je nach dem in welcher Abteilung man arbeitet.
Die meisten Mitarbeitenden stehen dem Unternehmen absolut unkritisch gegenüber.
Das Unternehmen bezahlt zwar Fortbildungen, aber von Karriere kann man kaum sprechen, da es für nicht unbefristet Festangestellte keine Aussicht auf Übernahmen gibt und sich auch nicht in der Hinsicht bemüht wird.
Schlechtes Gehalt für extrem viel Arbeit.
Die Frage wäre eher nach dem Umgang mit dem Nachwuchs. Der wird meistens als günstige Arbeitskraft genutzt, ohne geringste Chance auf Übernahme.
Der Grund, weshalb ich lieber im Homeoffice gearbeitet habe als im Büro war, dass die Ausstattung bei mir zu Hause deutlich besser war als im Verlag. Kaputte Stühle, so alte Bildschirme, dass alles einen Gelbstich hatte. Keine vernünftigen Laptopständer. Der höhenverstellbare Schreibtisch war der einzige Pluspunkt.
Die Atmosphäre im Verlag insgesamt ist sehr gut. Es wird zielstrebiges und ergebnisorientiertes Arbeitsverhalten erwartet, aber wo ist das nicht so?!
Als Kinder- und Jugendbuch-, Manga- und Comicverlag genießt Carlsen ein sehr gutes Image.
37,5 Stunden Woche, 30 Tage Urlaub nach Tarifvertrag, Homeoffice ist teilweise auch möglich soweit ich weiß. Im Vergleich sehr gut.
Hier muss ich noch Erfahrungen sammeln.
Auf meine Versuch der Gehaltsverhandlungen wurde kaum eingegangen, allerdings bin ich auch ein Einsteiger und mit dem Gehalt, welches dem Branchenstandard (FiSi) entspricht, zufrieden
Es gibt BIO-Milch, viel mehr fällt mir jetzt nicht ein...
Persönlich komme ich mit den Kollegen im Team sehr gut zurecht. Es wird aufeinander geachtet und bei Schwierigkeiten nach Möglichkeit unterstützt.
Autoritär-delegierender Führungsstil, völlig angebracht und wichtig damit die Projekte parallel laufen können und alle Themen bearbeitet werden. Die Arbeit kann sehr selbständig ausgeführt werden, aber natürlich werden auch entsprechende Ergebnisse erwartet.
Nette Umgebung (Altona), im Büro gibt es Bionade, Kaffee, Wasser, Äpfel, hin und wieder Mittagessen und viele nette Kollegen.
Die Kommunikation im Team verläuft meist reibungslos. Es werden digitale Mittel zur Kommunikation, Projektplanung und Aufgabenverteilung genutzt, was bei vielen gleichzeitigen Themen für Übersicht und Struktur sorgt.
Ansonsten gibt es ein wöchentliches Gespräch bei dem sich für jeden Mitarbeiter Zeit genommen wird und alle offenen Projekte oder sonstige Themen, auch vom Mitarbeiter aus, besprochen werden können.
Viel Abwechselung, interessante Projekte, so schnell wird es nicht langweilig.
So verdient kununu Geld.