Keine Empfehlung. Vorsicht walten lassen. Bewerbung nur mit großer Vorsicht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Um fair zu sein: Am Anfang war alles gut und motivierend, auch die Events und Aktivitäten, die die Firma veranstaltet, haben mir gefallen. Wenn wir jedoch zur Arbeit kommen, sieht das schon anders aus. Ich habe zwar von den interessanten Projekten gelernet, aber aufgrund der sehr schlechten Planung der Lerninhalte hatte ich letztendlich eine schlechte Erfahrung mit dem Unternehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach dem Führungswechsel veränderte sich meine persönliche Wahrnehmung der Zusammenarbeit innerhalb sehr kurzer Zeit deutlich. Die anschließende Entwicklung bis zur Beendigung meines Arbeitsverhältnisses habe ich als sehr enttäuschend erlebt. Besonders negativ blieb bei mir zurück, wie abrupt sich meine berufliche Situation nach dem Wechsel der Führung veränderte.
Es hatten zuvor bereits zwei Onboarding-Gespräche stattgefunden. Diese Gespräche habe ich persönlich positiv wahrgenommen. Deshalb kam die kurze Zeit später erfolgte Beendigung meines Arbeitsverhältnisses für mich sehr überraschend und stand für mich in starkem Kontrast zu meinem Eindruck aus den vorherigen Gesprächen.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte mehr Kontrolle ausüben und den Status der Abteilung sowie der Mitarbeiter stärker verfolgen. Die Führung wird derzeit unzuverlässigen Personen überlassen. Keine klare Kommunikation!!
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Das Unternehmen pflegt eine Kultur des offenen Arbeitsraums, was einen permanenten Kontakt zu den Abteilungen und Kollegen ermöglicht.
Kommunikation
Die Kommunikation in Bezug auf interne und organisatorische Angelegenheiten sowie die Arbeit selbst ist jedoch die schlechteste. Meistens wird man nicht einbezogen.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt einige wenige Kollegen, die hilfsbereit, respektvoll und unterstützend sind. Gleichzeitig gibt es aber auch Personen, die einen nicht langfristig in ihrem Team sehen möchten.
Work-Life-Balance
Da ich mir das meiste selbst beibringen musste, blieb meine private Zeit auf der Strecke von Work-Life-Balance konnte keine Rede sein.
Vorgesetztenverhalten
Meine Betreuung erfolgte lediglich aus der Ferne durch eine Person an einem anderen Standort ein Zustand, den ich persönlich als chaotisch und völlig ohne Orientierung wahrgenommen habe. Für meine berufliche Entwicklung bot sich mir hier aus meiner Sicht ein absoluter Stillstand, da konkrete Perspektiven für mich schlicht unauffindbar waren. Auch eine nennenswerte Einarbeitung habe ich zu keinem Zeitpunkt gefühlt.
Interessante Aufgaben
Die mir zugewiesenen Aufgaben stammten nach meiner Wahrnehmung größtenteils von einem anderen Standort. Bei der Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen hatte ich zudem das Empfinden, dass es vor allem um eine kurzfristige Entlastung ging und weniger darum, mir nachhaltig Fachwissen zu vermitteln wobei ich fairerweise anmerken möchte, dass dies nicht auf alle Mitarbeitenden zutraf.
Umgang mit älteren Kollegen
Geht!
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut sowohl die Ausstattung als auch die angebotenen Events, der offene Arbeitsraum und das hochwertige Material sind erstklassig. Allerdings handelt es sich dabei lediglich um Kosmetik und Prestige, die über tieferliegende Probleme hinwegtäuschen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist zu Beginn akzeptabel, jedoch im Vergleich zu anderen Unternehmen der gleichen Branche nicht konkurrenzfähig.
Karriere/Weiterbildung
Den Einstieg habe ich persönlich als wenig gewinnbringend wahrgenommen. Mir lag zwar eine Übersicht mit Schulungsvermerken und Aufgaben vor, jedoch empfand ich deren praktische Relevanz als sehr gering. Die zwei angebotenen Trainings waren aus meiner Sicht fachlich nicht ausreichend auf meinen Arbeitsalltag abgestimmt. Statt einer für mich spürbaren, aktiven Einarbeitung hatte ich das Gefühl, in den ersten zwei Monaten weitgehend auf mich allein gestellt zu sein und mir Fachwissen selbstständig aus Dateien und Literatur aneignen zu müssen.

