Unsachliche Kommunikation und belastende Führungskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kollegen waren menschlich und unterstützend, was die Zusammenarbeit erleichtert hat. Die technische Ausstattung war modern und auf einem guten Stand.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Führungsverhalten war aus meiner Sicht problematisch. Entscheidungen schienen oft mehr der Selbstdarstellung zu dienen als dem Wohl des Teams. Kritik wurde nicht konstruktiv aufgenommen, und alles wurde verdreht etc. etc.
Verbesserungsvorschläge
- Förderung einer offenen und emphatischen Führungskultur.
- Mehr Transparenz und Fairness in der Kommunikation.
- Bessere Unterstützung bei Weiterbildungen und langfristiger Karriereplanung.
- Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter, statt auf die Selbstdarstellung einzelner Führungskräfte.
- u.v.m.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als schwierig, da aus meiner Sicht die Bedürfnisse des Teams nicht immer im Mittelpunkt standen. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass die Führungskraft häufig den Fokus auf die eigene Darstellung legte. Anliegen und Feedback wurden in meinen Augen oft nicht ausreichend ernst genommen, was bei mir das Gefühl erzeugte, dass meine Arbeit und mein Einsatz nicht genügend wertgeschätzt wurden. Dies wirkte sich negativ auf meine Motivation aus.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hängt stark von der Position ab. Während viele Kollegen flexibel im Homeoffice arbeiten konnten, mussten andere, wie beispielsweise Backoffice-Mitarbeiter, oft ohne klare Notwendigkeit vor Ort sein. Dies wirkte für mich inkonsequent und wenig fair.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Während manche Kollegen an Konferenzen teilnehmen konnten, wurde mir persönlich jegliche Unterstützung bei Weiterbildungen durch meinen Vorgesetzten verweigert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
An anderen Standorten gibt es offenbar Bemühungen in diesem Bereich, doch am Standort Nürnberg habe ich davon wenig bis gar nichts wahrgenommen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen war in Ordnung. Ich habe hier keine negativen Erfahrungen gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskraft war aus meiner Sicht stark auf die eigene Person fokussiert. Entscheidungen schienen häufig darauf abzuzielen, die eigene Position zu stärken, auch wenn dies auf Kosten der Mitarbeiter ging. Es fehlte an Empathie und einer echten Bereitschaft, die Perspektive der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Stattdessen wurden Probleme häufig verdreht dargestellt, sodass die Schuld immer bei anderen lag. Für mich war das sehr belastend.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen variieren je nach Projekt. Die technische Ausstattung war modern und bot grundsätzlich gute Voraussetzungen. Allerdings waren die organisatorischen Rahmenbedingungen oft schwierig.
Kommunikation
Die Kommunikation war geprägt von emotionalen Ausbrüchen und unsachlichem Verhalten. In Meetings hatte ich den Eindruck, dass es weniger um den Austausch von Ideen ging, sondern darum, die eigene Position zu stärken. Kritik wurde selten konstruktiv aufgenommen, sondern oft als persönlicher Angriff gewertet.
Nach meiner Wahrnehmung spiegeln viele der vorhandenen negativen Bewertungen die Realität im Unternehmen wider.
Gleichberechtigung
Auf den ersten Blick scheint Gleichberechtigung vorhanden zu sein. Allerdings habe ich erlebt, dass bestimmte Mitarbeiter aufgrund von Aussehen, Alter oder Nationalität unterschiedlich behandelt wurden. Solche Vergleiche wurden teilweise auch offen geäußert, was ich als unprofessionell empfand.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren abhängig vom Projekt, aber oft hatte ich als Mitarbeiter wenig Einfluss darauf, welchem Projekt ich zugewiesen wurde. Um Standzeiten zu vermeiden, musste ich Aufgaben akzeptieren, die nicht meinen Interessen oder Stärken entsprachen.