Abteilungs- und leistungsabhängige Weiterentwicklungschance mit guten Rahmenbedingungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man Einsatz einbringt, wird man entsprechend gefördert bzw. kann sich an neuen Stellen und Aufgabenfeldern versuchen und weiterentwickeln.
Verbesserungsvorschläge
Ist natürlich eine Frage der Finanzierung aber gelegentlich wird Arbeit für zwei Personen auf eine einzige konzentriert, anstatt dass umfangreicheres Personal vorhanden ist.
Arbeitsatmosphäre
Es wird mitunter einiges, aber nie zu viel an Einsatz gefordert, dies dafür in jedem Fall entsprechend geschätzt.
Kommunikation
Regelmäßige Meetings zum aktuellen Stand, Bewertung dessen und Planung zukünftiger Herausforderungen. Findet mit aktivem Einbezug der Mitarbeiter statt.
Kollegenzusammenhalt
Selbstverständlich abteilungsabhängig, aber gerade die Buchhaltung und IT hat unfassbar liebe Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind! Ich wurde von meinen unmittelbaren Kollegen mit einem sehr schönen Abschlussgeschenk verabschiedet, habe mich immer gut mit ihnen verstanden und es gab häufig Kuchen :)
Work-Life-Balance
Wann immer Urlaub im Voraus abgesprochen wurde, konnte dieser problemlos genehmigt oder verschoben werden.
Gelegentlich gab es Situationen, in denen von Arbeitgeberseite sehr kurzfristig gefragt wurde, ob man samstags, sonntags oder bei einem Event einspringen kann.
Im Lager hatte ich die Situation, dass man an jedem Tag mindestens 2 Überstunden machen musste. Diese Erfahrung beruht allerdings noch auf meinem Einsatz im alten Lager, womöglich ist dies in dem neuen, modernen nicht mehr der Fall und besser organisiert.
Vorgesetztenverhalten
s. Arbeitsatmosphäre und Kommunikation. Abgesehen davon konnte man gerade während der Ausbildung in den einzelnen Abteilungen individuelle, offene Feedbackgespräche führen. Ich habe mich dabei immer ernst genommen und allgemein wertgeschätzt gefühlt.
Interessante Aufgaben
Für mich persönlich 5 Sterne, da ich über die Ausbildung bis zur folgenden Weiterbeschäftigung eine spannende und abwechslungsreiche Palette an Aufgaben hatte: von eher Administrativem über Kundenkontakt bis hin zu eigenverantwortlicher Arbeit an Projekten.
Während der Ausbildung aber sehr abhängig vom Einsatzbereich. Klassiker wie Kaffemaschine säubern oder Kehren können so etwa auch vorkommen. Bei mir war das die Ausnahme, bei manchen Azubi-Kollegen waren Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen öfter vertreten.
Gleichberechtigung
Von Seiten des Arbeitgebers ist nichts zu bemängeln, lediglich die Kundschaft im Abholmarkt gibt Frauen vereinzelt unangenehme Kommentare.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann nur positives berichten: in der Ausbildung wurde man im Büro gut angelernt und auch ansonsten geht man sehr gut miteinander um s. Kollegenzusammenhalt. Auch wenn man im Laufe der Betriebszugehörigkeit umgekehrt den älternen Kollegen etwas beibringen kann, wird dies positiv aufgenommen.
Arbeitsbedingungen
Vorgaben werden eingehalten und die Technik ist nicht überragend modern, aber es funktioniert alles oder wird zeitnah ersetzt.
Lediglich im Hochsommer wird es trotz Klimaanlage ziemlich heiß.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab Initiativen um den Ausstoß des Fuhrparks zu senken, Jobbike und vereinzelt Deutschlandticket jedoch auch Tankgutscheine werden unterstützt.
Gehalt/Benefits
Stets pünktliche Auszahlung, im Verhältnis zu den Klassenkameraden aus der Berufsschule niedrigeres Ausbildungsgehalt, danach abhängig von der eigenen Leistungsbereitschaft.
Image
Kunden und Kollegen beschweren sich mal mehr mal weniger berechtigt, kaufen oder arbeiten am nächsten Tag aber doch ganz gerne hier.
Karriere/Weiterbildung
Mir wurde nach der Ausbildung die Chance gegeben, dass ich mich in einem anspruchsvolleren Bereich sehr selbstständig betätigen kann, auch sonstige Weiterbildungen werden unterstützt. Persönlich und beruflich konnte ich mich dadurch sehr weiterentwickeln!