38 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kultur, Zusammenhalt, Wertschätzung
Fast nichts. Civey ist konservativ geworden, aber das war nötig und richtig!
Das Business läuft, die Kultur stimmt - ich bin gespannt wohin die nächsten Jahre führen, vielleicht kann man dann wieder etwas mehr experimentieren?
Tolles Team und Arbeitsklima!
Faire Bezahlung und Benefits
Man sollte sich in der Führungsebene nicht nur mit bequemen Ja-Sagerinnen umgeben und Personalentscheidungen nicht nach persönlichen Befindlichkeiten vollziehen.
Mehr auf die Qualität der Produkte setzen und weniger auf die Marketingbubble.
Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen ist top. Ständige Kündigungswellen und Umstrukturierungen hinterlassen jedoch ihre Spuren.
Die Vermarktung der Firma ist Top Priority und läuft auf allen Kanälen. Ein größerer Fokus auf die Produktqualität wäre aus meiner Sicht ratsam.
Insgesamt voll in Ordnung. Bei einigen Projekten wird Druck von oben gemacht, wo nicht klar ist warum. Dann hängt es vielleicht mit der nächsten Kündigungswelle zusammen.
Aufstiege in der Firmenhierarchie gibt es eher nur, wenn die Geschäftsführung persönlich mit der Person klarkommt. Hier habe ich häufiger persönliche Befindlichkeiten bei Entscheidungen wahrgenommen und weniger fachliche Eignung. Weiterbildungen werden zwar offiziell gefördert, allerdings gibt es da kein Budget und am Ende muss man es außerhalb der Arbeitszeit machen, wenn man es wirklich will. Es gibt regelmäßige Entwicklungsgespräche.
Das Gehalt wurde immer pünktlich gezahlt. Zusätzlich gab es auch eine Pauschale für den Stromverbrauch im Home Office und Benefits wie Urban Sports oder das Deutschlandticket.
Es wird vom Officemanagement z.B auf den Stromverbauch geachtet, aber ein klares Konzept ist mir nicht bekannt.
Ich habe sehr tolle Leute bei Civey kennengelernt und insgesamt sind alle sehr in Ordnung. Über die Zeit hat sich bei einigen jedoch eine gewisse Ellbogenmentalität entwickelt, wenn es darum geht in der Firma weiter aufzusteigen.
Es gibt nur wenige ältere Personen. Verabschiedungen von ausscheidenden Kolleginnen werden nur noch halbherzig abgefrühstückt, weil es auch zu viele geworden sind.
Hier hatte ich einen vertrauensvollen Umgang, allerdings hätte ich mir mehr gewünscht, dass der Vorgesetzte stärker auch die Teamperspektive nach oben kommuniziert und nicht nur Informationen von oben nach unten durchgibt. In den Positionen sind aber wohl bewusst auch eher die Abnicker und Ja-Sager gegenüber der Geschäftsführung eingesetzt. Gefährlicher Bias.
Neue Laptops und hervorragende Grundausstattung der Arbeitsmittel. Viele Benefits wie ein kleines Frühstück im Büro wurden jedoch immer weiter reduziert.
Es gibt alle Formate vom regelmäßigen persönlichen Feedback durch den Team Lead bis hin zur Team Review mit dem Gesamtteam. Letzteres dient vor allem als interne Marketingveranstaltung, um die Mitarbeitenden zu indoktrinieren. Hier wird die Realität von der Geschäftsführung auch gerne mal sehr zurechtgebogen.
Viele Frauen in Führungsrollen.
Sehr abwechslungsreich. Leider wird statt Qualität zunehmend auf Quantität gesetzt und einige Produkte sind durchaus fragwürdig.
Unterstützung, Kultur, Kompetenz, kluge Leute, kein Gehabe. Freundlichkeit wird ernst genommen.
Marktforschung ist nicht das beste Businessmodell, Civey muss profitabler werden.
Es ist nicht einfach, im Bereich der Marktforschung zu gewinnen, ein klarere Vision und Strategie würde helfen. Wir arbeiten gemeinsam daran!
Nices Büro
Management abgehoben, erratische Entscheidungen, Massenkündigungen aus heiterem Himmel
Ernsthaft und ehrlich überlegen, ob die Firma noch zu retten ist.
Immer wieder neue Durchhalteparolen ... und dann doch wieder die nächsten Kündigungen.
- Ausstattung des Büros
- Benefits
- Bewerbungsprozess und HR-seitige Handhabung
– Mangelnde Führungskompetenzen im Management
– Fehlendes/überhastetes Onboarding
- Klare Reportingstrukturen im Vertrieb
- ganze Abteilungen nicht von dem einen auf den anderen Tag kündigen und den Workload auf die verbliebenen Mitarbeitenden verteilen
– Bevor man mit der Internationalisierung beginnt, grundlegende Strukturen für das prognostizierte Wachstum schaffen
Die Atmosphäre hat stark unter den Entlassungen der letzten Monate gelitten.
Weder außerordentlich gut, noch schlecht.
Civey achtet auf eine ausgewogene WLB.
Es fehlt an Weiterbildungsmöglichkeiten und die Versprechen, die hinsichtlich Mentoring gemacht werden, verlieren am ersten Arbeitstag ihre Gültigkeit.
Nur Fixgehalt, und das am unteren Ende des üblichen Spektrums. Keine Provision, was im Vertrieb normalerweise undenkbar ist.
Innerhalb des Vertriebs ging es recht toxisch zu. Zwischen Mitarbeitenden anderer Abteilungen war die Harmonie jedoch deutlich besser.
Teilweise unstrukturiert. Aufgaben wurden willkürlich verteilt und dann wieder auf Eis gelegt. Zudem wird die Arbeitsleistung dauerhaft mit der Leistung ehemaliger verglichen, ohne die Problematik konstruktiv anzugehen. Man wird "geshamed" wenn die Leistung nicht den Erwartungen entspricht.
Es gab zu zahlreichen Projekten widersprüchliche Aussagen von Vorgesetzten.
Immer das Gleiche mit leichten Abweichungen in Bezug auf die Branche.
Grundsätzlich interessantes Produkt, schönes Büro und nette KollegInnen. Flexible Arbeitszeiten und grundsätzliche Offenheit für Vorschläge.
Leider ein toxisches Arbeitsumfeld. Nach Außen und vorne herum wird woke und auf „happy family“ getan. So ist es leider nicht, der Druck abzuliefern ist extrem hoch. Es gab in den letzten 2 Jahren mehrere große Entlassungswellen, bei denen Leute von heute auf morgen einfach gefeuert wurden.
Das Schlimmste daran ist, wie kommuniziert wird. Am einen Tag werden Unternehmenserfolge gefeiert, am nächsten Tag wieder eine Entlassungswelle. Wie man hier ohne Angst und mit Vertrauen ins Unternehmen arbeiten soll, ist mir ein Rätsel.
Ich habe die Stimmung zuletzt als sehr aufgesetzt und fake wahrgenommen.
Grundsätzlich wird einem viel Freiheit gegeben, der extrem hohe Workload und Druck führt aber dazu, dass man sich trotzdem ausgebrannt fühlt.
Keine Schulungen, wenige gut ausgebildete Führungskräfte die einen entwickeln wollen/können.
Es gibt verschiedene Bestrebungen und eine gute Awareness zu Umwelt- und Sozialen Themen
Männliche Kollegen verdienen in manchen Bereichen weitaus mehr als weibliche KollegInnen
Interessantes Produkt und abwechslungsreicher Arbeitsalltag
Starker Zusammenhalt unter Kolleg:innen, Höhe Flexibilität (Home Office, Vereinbarkeit von privaten und beruflichen Terminen)
Gründerin ist ziemlich checked out, was unternehmensinterne Entscheidungen angeht und agiert eher nur als externe Figur. C-Level ist in seiner Strategie zu reaktiv und oft nicht klar genug. Bezahlung eher unter Durchschnitt für Tech-Branche, aber ok für MaFo.
Mehr in Qualität des Produkts investieren anstatt auf Verkauf zu fokussieren
Tolles Büro, motivierte Kollegen
Alle Kollegen sind super offen und hilfsbereit.
Selten eine so schnelle und reibungslose Kommunikation erlebt.
- Team
- Allgemeine Arbeitsatmosphäre und Aufgaben
- Work-Life-Balance
- Weniger Teamumstrukturierungen
- Flachere Hierarchien
- Ehrlichere und Transparente Kommunikation
- Langfristigere Planung (insb. bei Personalmangel)
- Transparentere Vergütungs- und Karriereentwicklungen
- Respektloses Verhalten von Mitarbeitenden stärker sanktionieren
Der Umgang unter den meisten Kolleginnen und Kollegen ist freundlich und professionell. Die Vorgesetzten honorieren regelmäßig die Leistungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und geben konstruktives und respektvolles Feedback bei Fehlern. In stressigen Phasen werden Projekte oft sehr kurzfristig mit engen Deadlines zugewiesen, was eine intensive Beschäftigung damit erschwert. Das Arbeitsklima wird jedoch von einigen wenigen Kollegen beeinflusst, die sich in stressigen Phasen respektlos und herablassend gegenüber jüngeren oder unerfahrenen Kollegen verhalten. Dies führt zu einer angespannten Arbeitsatmosphäre und man meidet den Kontakt zu diesen Kollegen. Das Verhalten wird teilweise damit gerechtfertigt, dass sie "viel Umsatz für die Firma generieren". Die Stressphasen haben in den letzten Monaten zugenommen, da die Geschäftsleitung es versäumt hat, nach einer Umstrukturierung des Teams Anfang des Jahres neue Mitarbeitende einzustellen. Die Stressphasen sind quasi zur neuen Normalität geworden. Letztendlich wurde von den Mitarbeitenden erwartet, die Entscheidung zu akzeptieren und einfach mehr Aufgaben zu übernehmen.
Civey revolutioniert die Marktforschungsbranche mit einem herausragenden Produkt und genießt insgesamt eine positive Reputation. Kritik von etablierten Konkurrenten wird jedoch empfindlich aufgenommen und es wird großen Wert darauf gelegt, als legitimer Mitbewerber wahrgenommen zu werden. Die PR-Abteilung weiß genau, wie das Unternehmen nach außen hin repräsentiert werden muss, um das Bild eines modernen und interessanten Unternehmens aufrechtzuerhalten. Auch intern wird immer wieder betont, wie großartig das Unternehmen ist und finanzielle Erfolge werden ausgiebig gefeiert. Das Management setzt sich dafür ein, den Mitarbeitenden jederzeit ein positives Image zu vermitteln. Allerdings können die dadurch hervorgerufenen hohen Erwartungen nicht immer erfüllt werden und die Erwartungen an das Unternehmen werden nach und nach enttäuscht. Sogar während der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation wurde ein großes und teures Rebranding durchgeführt. Es bleibt fraglich, ob dies in dieser Zeit die richtige Prioritätensetzung war.
Es wird darauf geachtet, dass keine / nicht zu viele Überstunden geleistet werden. Überstunden können problemlos abgefeiert werden. Urlaub kann relativ spontan beantragt werden und wird in der Regel immer genehmigt. Man kann überwiegend von zu Hause aus arbeiten und es gibt auch Möglichkeiten, "workacations" in anderen Ländern zu machen. Die hohe Arbeitsbelastung hinterlässt jedoch Spuren und man muss sich in der Freizeit weitgehend davon erholen.
Bei Civey kann man sich (vor allem als Berufseinsteiger) hervorragend entwickeln. Man erhält schnell sehr viel Verantwortung und lernt viel. Inhaltlich passende Weiterbildungen werden gefördert. Ein Bonus ist, dass man auch lernt mit langen Stress- und Druckphasen klarzukommen :-). Es gibt die Möglichkeit bei Civey "Karriere" zu machen, allerdings ist dieser Weg nur dann wirklich sichtbar wenn ein Karriereplan ausgearbeitet wird. Da es immer wieder Teamumstrukturierungen gibt, lernt man aber eher in die Breite und nicht in die Tiefe. Man bekommt schlussendlich nicht die Möglichkeit sich seine Karriere Richtung selbst zu gestalten, sondern man passt sich den Team Umstrukturierungen an.
Der Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen bei Civey ist sehr gut. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hilfsbereit und freundlich. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Teams. Das Team, in dem ich gearbeitet habe, bestand aus großartigen Personen.
Meine direkten Vorgesetzten waren stets engagiert, empathisch und unterstützend in Konfliktsituationen. Meine Anliegen und Probleme wurden aufmerksam gehört und aktiv angegangen. Es wurden kurzfristige und realistische Ziele vereinbart, jedoch fehlte ein langfristiger Entwicklungsplan für mich im Unternehmen. Bei einer Mitarbeiterzahl von etwa 100 Personen (Stand Juli 2023) existieren deutliche Hierarchien. Dies führt dazu, dass Entscheidungen ausschließlich von oben getroffen werden und nur wenige an dem Entscheidungsprozess beteiligt sind. Viele dieser Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar und führen zu Verwirrung.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Das Büro ist geräumig und gut ausgestattet. Es gibt täglich ein kleines Frühstück, leckeren Kaffee und Getränke. Auch die Arbeitsmittel sind sehr gut und auf dem neuesten Stand. Hier wird viel investiert!
Neue Entwicklungen, Erfolge und finanzielle Aspekte werden in den wöchentlichen Sitzungen lediglich oberflächlich behandelt. Es wird zwar versucht, offene Kommunikation zu fördern, aber kritischen Fragen wird eher ausgewichen. Entscheidungen bezüglich neuer Arbeitsabläufe und Umstrukturierungen im Team werden oft ohne Beteiligung des betroffenen Teams getroffen. Es werden Versprechen gemacht, wie die Erstellung eines individuellen Karriereplans, die erst viel später eingehalten werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation wird Kurzarbeit eingeführt, jedoch nur, um sie einen Monat später wieder abzuschaffen. Zwischen dem Management und den "einfachen" Mitarbeitenden besteht eine große Distanz. Viele Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar und irritieren.
Das zu Beginn des Vertrags angebotene Gehalt könnte etwas höher sein, ist jedoch in der Branche insgesamt angemessen. Allerdings werden die Aufgabenbereiche aufgrund von Teamumstrukturierungen ständig erweitert, ohne dass das Gehalt angepasst wird. Die Situation lässt sich gut als "Quiet Hiring" beschreiben. Der Aufgabenbereich, den ich zu Beginn meiner Beschäftigung hatte, machte nach mehreren Teamumstrukturierungen schätzungsweise weniger als die Hälfte meiner täglichen Arbeit aus. Durch diese Erfahrung hatte ich als Mitarbeiter das Gefühl, bei der Gehaltsverhandlung getäuscht worden und deutlich unterbezahlt zu sein. Der Begriff Inflationsausgleich scheint unbekannt zu sein, obwohl die Inflationsrate für das Jahr 2022 laut statistischem Bundesamt 7,9% betrug. Erwähnenswert sind allerdings die verschiedenen Benefits wie beispielsweise die Bezahlung des Deutschlandtickets oder die Mitgliedschaft im Urban Sports Club.
Bei Civey wird nicht zwischen Frauen und Männern unterschieden. Frauen haben die gleichen Aufstiegschancen wie Männer und sind auch in vielen Führungspositionen vertreten. Kulturelle Vielfalt wird gelebt und gefördert.
Die Aufgaben und Themen sind grundsätzlich sehr interessant, allerdings hat man wenig Einfluss auf die individuelle Gestaltung seines Aufgabengebietes. Die Projekte werden automatisch zugeteilt, was eine gerechte Verteilung der Aufgaben gewährleistet, aber es ist nur bedingt möglich, thematische oder fachliche Schwerpunkte zu setzen. Durch häufige Teamumstrukturierungen ändert sich das Aufgabengebiet regelmäßig, so dass eine Spezialisierung auf ein Fachgebiet nicht möglich ist. Auch ist die Arbeitsbelastung zu hoch, um sich intensiv einzelnen Projekten widmen zu können. Es ist eher ein Abarbeiten von To Dos.
So verdient kununu Geld.