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CJD 
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Das 
Bildungs- 
und 
Sozialunternehmen
Bewertung

Weiterhin froh nicht mehr dort zu arbeiten

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e.V. (CJD) in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit mit den Jugendlichen ist abwechslungsreich und sinnvoll. Vergütung und Sozialleistungen sind gut. Auch Fortbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den aus meiner Sicht teilweise inkonsequenten Umgang mit Grenzüberschreitungen und Schutzkonzepten, wenig transparente Entscheidungen auf Leitungsebene sowie die mangelnde Verlässlichkeit bei Dienstplanung und Freizeit. Besonders problematisch finde ich, wenn das Ziel eines möglichst langen Verbleibs von Jugendlichen stärker gewichtet wird als eine konsequente Auseinandersetzung mit wiederholten Grenzüberschreitungen.

Verbesserungsvorschläge

Schutz- und Krisenkonzepte nicht nur vorhalten, sondern verbindlich anwenden. Grenzüberschreitungen anhand klarer Kriterien einordnen und nachvollziehbar dokumentieren. Entscheidungen transparenter gestalten, die Freizeit der Mitarbeitenden stärker respektieren und wieder mehr fachliche Verlässlichkeit auf Leitungsebene schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich kann die Arbeit mit den Jugendlichen sehr sinnvoll und abwechslungsreich sein. Gleichzeitig leidet die Arbeitsatmosphäre erheblich, wenn Mitarbeitende bei Grenzüberschreitungen nicht sicher sein können, wie Vorfälle bewertet werden und welche Maßnahmen tatsächlich folgen.

Kommunikation

Bei wichtigen Themen teilweise wenig transparent und aus meiner Sicht nicht immer verbindlich. Entscheidungen und Bewertungen sollten gerade bei Schutz- und Krisenthemen nachvollziehbar begründet und klar kommuniziert werden.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen ist aus meiner Sicht einer der besseren Aspekte. Im direkten Arbeitsalltag unterstützt man sich häufig gegenseitig, gerade in belastenden Situationen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass hohe Fluktuation und wiederkehrende/dauerhafte Unzufriedenheit das Team belasten. Dadurch geht mit der Zeit viel Kontinuität verloren.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben empfinde ich als deutlich ausbaufähig. Dass Schichtdienst in diesem Arbeitsfeld dazugehört, ist selbstverständlich. Problematisch ist für mich vielmehr die fehlende Verlässlichkeit der Freizeitplanung. Dienstpläne werden nach meiner Erfahrung teilweise mehrfach innerhalb eines Monats nachträglich verändert.Zusätzlich wird teilweise vermittelt, dass Mitarbeitende auch an freien Tagen erreichbar sein und den internen Messenger regelmäßig im Blick behalten müssten, insbesondere im Zusammenhang mit Dienstplanänderungen oder kurzfristigen Ausfällen. Ebenso wurde nach meiner Wahrnehmung teilweise die Erwartung kommuniziert, kurzfristig einzuspringen oder einen Dienst länger fortzuführen.Gerade im Schichtdienst sollte ein veröffentlichter Dienstplan möglichst verlässlich sein. Freie Tage sollten tatsächlich planbare Freizeit darstellen und nicht mit der ständigen Erwartung verbunden sein, möglicherweise doch noch reagieren oder arbeiten zu müssen.Hier wünsche ich mir deutlich mehr Verlässlichkeit, frühzeitige Kommunikation und einen respektvolleren Umgang mit der Freizeit der Mitarbeitenden.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetztenverhalten
Die Führungsqualität habe ich nach einem Wechsel auf Leitungsebene deutlich schwächer erlebt. Entscheidungen wirkten auf mich teilweise wenig transparent und zu stark von persönlichen Einschätzungen abhängig. Besonders beim Umgang mit Grenzüberschreitungen hätte ich mir mehr Konsequenz, einheitliche Maßstäbe und eine verlässlichere Anwendung der vorhandenen Schutzkonzepte gewünscht.

Interessante Aufgaben

Die pädagogische Arbeit mit den Jugendlichen ist abwechslungsreich und grundsätzlich sehr interessant. Es gibt viel Gestaltungsspielraum und unterschiedliche Herausforderungen im Alltag. Die eigentliche Arbeit mit den Jugendlichen gehört für mich klar zu den positiven Seiten des Arbeitsplatzes.

Gleichberechtigung

Entscheidungen und Regelungen habe ich nicht immer als einheitlich erlebt. Teilweise entstand der Eindruck, dass vergleichbare Situationen unterschiedlich gehandhabt werden.

Arbeitsbedingungen

Die eigentliche pädagogische Arbeit bietet gute Möglichkeiten. Belastend sind jedoch die teilweise geringe Verlässlichkeit der Dienstplanung, häufige Änderungen und die Erwartung, auch außerhalb der Arbeitszeit kurzfristig erreichbar zu sein.

Gehalt/Benefits

Vergütung und Sozialleistungen empfinde ich insgesamt als gut.

Image

Das CJD hat nach außen grundsätzlich ein gutes und professionelles Image. Meine persönlichen Erfahrungen passen jedoch nicht in allen Bereichen dazu.

Karriere/Weiterbildung

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden und werden teilweise unterstützt.


Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.