Let's make work better.

Welches Unternehmen suchst du?
CJD - Das Bildungs- und Sozialunternehmen Logo

CJD 
- 
Das 
Bildungs- 
und 
Sozialunternehmen
Bewertung

Außen hui - innen naja

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e.V. (CJD) in Freiberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

* pünktliche Gehaltszahlung
* sehr gute Gehaltszahlung (bei einer 33 Std Woche hatte man mehr, wie jemand, der in anderen Berufen 40 Std geht)
* freie Gestaltungsmöglichkeiten und Ideenreichtum umsetzbar, soweit die Voraussetzungen gegeben sind
* Arbeitsplätze liegen zentral und sind somit gut erreichbar

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie oben geschrieben, dass Gehör nur einseitig stattfindet, keine Augenhöhe bei diversen Gesprächen, fehlende Wertschätzung,...

Verbesserungsvorschläge

* Fachbereichsleitung war einseitig orientiert - ich hätte gern Gehör gefunden
* Leitung sollte sich ebenfalls beide Seiten anhören und nicht subjektiv Gerüchte Glauben schenken und falsch beurteilen
* Supervision fehlte - da wurde an falscher Stelle gespart
* Interesse an den Teams war nur in Brennpunktsituationen gegeben - aber da war es meist zu spät. Tägliches Interesse wäre wünschenswert gewesen
* Arbeitszeugnisse sind Standardisiert und bringen wichtige Aspekte nicht zum Vorschein, alles mit Zeugnisnote zwei oberflächlich und allgemein gehalten obwohl viele Schwerpunkte in der täglichen Arbeit übertroffen wurden.

Arbeitsatmosphäre

Arbeiten unter verhärteten Bedingungen, dh. Unterbesetzung, Mobbing, üble Nachreden, Unterstellungen

Image

Außen hui - innen naja. Als christlicher Träger, der Menschen mit christlichen Werten einstellen möchte, diese aber selbst nicht vertritt und auch nicht bei seinen Angestellten überprüft, finde ich etwas schwach

Work-Life-Balance

Die Filetstückchen an Dienstzeiten werden unter den Kollegen ausgehandelt. Dabei kommt es oft vor, dass man die Zeiten der Kollegen deckt, die pünktlich zum Mittag oder frühen Nachmittag nach Hause gehen wollen. Summierende Überstunden sind keine Häufigkeit, für die man sich noch rechtfertigen muss, obwohl man sie in der Dienstplanung aufgebrummt bekommen hat

Karriere/Weiterbildung

Hausinterne Weiterbildungen sind Pflichtveranstaltungen, deren Kosten der Angestellte nicht trägt. Hätte es diese nicht gegeben, hätte man so gut wie keine Weiterbildungen erhalten, denn ständig hieß es: abgelehnt obwohl diese für den Fachbereich thematisiert und besonders hervorzuheben gewesen wären. In unserem Bereich fehlte ein Praxisanleiter und nach mehrmaligen Anfragen und Hoffnung machen, wurde auch dieser abgelehnt obwohl ich den notfalls selbst gezahlt hätte.

Gehalt/Sozialleistungen

Über das Gehalt kann keiner meckern, ein 13. Monatsgehalt gab es nicht, Weihnachtsgeld wurde einmal auf November und einmal auf den Sommer gesplittet, die Summe ist auch keiner Rede wert aber das monatliche Gehalt stimmte meines Erachtens und kontinuierliche Tarifsteigerungen waren regelmäßig zu erwarten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit Papier musste sparsam umgegangen werden, aber manchmal musste man an falschen Ecken sparen und so ging viel Privatpapier drauf
Licht brannte ganztägig, auch wenn es nicht von Nöten war, aber wer einen gesunden Menschenverstand hat, machte es aus
Soziale Gleichstellung habe ich sehr vermisst

Kollegenzusammenhalt

Vereinzelte Kollegen, die im selben Boot sitzen, halten zusammen. Andere Gruppen sehen die Zusammenarbeit allerdings als Konkurrenzarbeit

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvollen Umgang hab es minimal, man merkte, wer länger dabei war und ist

Vorgesetztenverhalten

Man merkt, welcher Angestellte gemocht wird und wer nicht. Lügen werden geglaubt und man wird zur Unterzeichnung gezwungen, obwohl man sich nichts zu Schulden kommen ließ.

Arbeitsbedingungen

Oft unter schwierigen Bedingungen, wenig Work-Live-Balance, bei Festen und Höhepunkte und gleichzeitigen langem Dienst kein Wasser für Angestellte zur Verfügung gestellt, kein Hitzeschutz (außer Außenmarkiesen, aber Ventilatoren und ausreichend Sonnenschutz wurde oft gewünscht)

Kommunikation

Wichtige Informationen dringen nicht immer durch, Gerüchte werden allerdings schnell und intensiv verbreitet

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung gegenüber den Angestellten gab es nicht. Allerdings gab es vereinzelte Kollegen, die gleichberechtigt einander behandelten.

Interessante Aufgaben

Seine zusätzlichen Aufgaben wählt man selbst, soweit man dazu kommt, daher wurde es nie langweilig. Kam es zur Unterbesetzung, konnte man nur das Nötigste verrichten, aber auch da war man gut gefordert.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Joachim Speisser, HR - Strategische Personalgewinnung
Joachim SpeisserHR - Strategische Personalgewinnung

Hallo Bewerter*in,

vielen Dank für die ausführliche Bewertung! Wir haben diese an den zuständigen Standort weitergeleitet und ebenfalls eine ausführliche Stellungnahme erhalten:

Die Arbeitszufriedenheit unserer Mitarbeiter*innen ist uns wichtig, wir pflegen miteinander einen respektvollen und wertschätzenden Umgang und orientieren uns dabei am Christlichen Menschenbild. Diese Werte und Normen werden in unserer täglichen Arbeit in den Angeboten gelebt. Störungen/ Beschwerden und Anliegen von Mitarbeitenden haben bei den Leitungen in den Angeboten Vorrang und werden zeitnah bearbeitet. Dabei beachten wir die Vorgaben unseres Qualitätsmanagements.

Mitarbeiterjahresgespräche bzw. anlassbedingte Gespräche finden im regelmäßigen Turnus statt, werden protokolliert und von allen Beteiligten gegengezeichnet. Es finden regelmäßige Dienstberatungen statt, in denen die Mitarbeitenden ebenfalls Anliegen, die z. B. die Zusammenarbeit im Team betreffen, thematisieren können.

Wir legen großen Wert darauf, dass sich unserer Mitarbeiter fachlich weiterbilden und bieten zusätzlich regelmäßige Inhouse Weiterbildungen u.a. zum Thema „Teamfindung und Prozesse“ an. Außerdem werden eine Vielzahl von trägerinternen Weiterbildungen angeboten.
Der Personaleinsatz z. B. in der Kita richtet sich nach dem Schlüssel laut Sächsischen Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen.

Die Haltung und Professionalität aller Mitarbeitenden in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat im CJD einen sehr hohen Stellenwert und wird von allen getragen.
Wir wollen ein familienfreundliches Unternehmen sein. Dies betrifft u.a. auch die Dienstplangestaltung z. B. in der Kita. Mitarbeitende können persönliche Wünsche und wichtige Termine vorab den Verantwortlichen für die Dienstplanung übermitteln, diese werden dann, wenn möglich unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung und der Erfordernisse im Angebot berücksichtigt. Hier sind wir auch auf die Fairness der Mitarbeitenden untereinander angewiesen.

Wir haben in allen Angeboten Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeitenden vor Hitze ergriffen, dazu wurden Gefährdungsanalysen durchgeführt und ausgewertet. So steht z. B. in der Kita allen Mitarbeitenden und Kindern permanent Trinkwasser zur Verfügung, ein Trinkbrunnen ist zentral für alle erreichbar installiert. Wir haben genügend Sonnenschutzanlagen im Garten (Markisen, Sonnensegel und natürliche Schattenplätze und stellen u. a. Sonnenschutzmittel zur Verfügung.
Allen Mitarbeitenden stehen ausreichend Materialien für die pädagogische Arbeit und für Bürobedarfe zur Verfügung, kein Mitarbeitender muss persönliche Ressourcen zur Verfügung stellen. Wir achten dabei gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden stets auf einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung gestellten Mitteln und Materialien.

Unsere Mitarbeitenden werden nach dem AVR DD (Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschlands) vergütet. Dieser gewährleistet eine gerechte und hohe Vergütung unserer Mitarbeitenden und sieht eine Jahressonderzahlung in zwei Teilen vor, 50% eine Monatsbruttos zum Jahresende und bis zu 50% im Folgejahr abhängig vom Betriebsergebnis des CJD im abgelaufenen Jahr.

Die Arbeitszeugnisse unserer Mitarbeitenden werden mit dem Haufe Zeugnismanager erstellt, dieser sichert einen hohen Qualitätsstandard und ermöglicht Spielraum für eine individuelle und gerechte Bewertung unserer Mitarbeitenden. Jeder Mitarbeitende hat das Recht, seinen vormaligen Vorgesetzten zu kontaktieren, falls er/ sie etwas im Arbeitszeugnis geändert oder ergänzt haben möchte.

Sollten Sie weitere Fragen oder generell Gesprächs- bzw. Klärungsbedarf haben, können Sie sich gern an Ihren ehemaligen Vorgesetzten, die zuständige Fachbereichsleitung oder den Gesamtleiter wenden.

---

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute!

Anmelden