18 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
18 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der gesamte Bewerbungsprozess bei Clarios für die Position als Senior Sales Manager war von Anfang bis Ende durchweg positiv, professionell und transparent.
Der Prozess erstreckte sich über 4 abwechslungsreiche Gesprächsrunden. Obwohl 4 Runden intensiv wirken, fühlte es sich durch wechselnde Ansprechpartner und Schwerpunkte nie repetitiv an. Alle Gespräche verliefen auf Augenhöhe, nahbar und wertschätzend, mit transparenten, ehrlichen Einblicken in die Rolle und einer realistischen Erwartungshaltung für beide Seiten.
Die Reaktionszeiten waren herausragend: Nach jedem Interview gab es innerhalb weniger Tage eine Rückmeldung und die nächste Runde wurde direkt für die darauffolgende Woche terminiert. Man hing zu keinem Zeitpunkt "in der Luft".
Ein rundum gelungener Recruiting-Prozess ohne signifikante Kritikpunkte. Ich freue mich sehr auf meinen Start und die Zusammenarbeit!
Die Etappen waren absolut klar strukturiert sowie jederzeit professionell, fachlich und super freundlich: ein Telefonat mit der Managerin sowie drei Gespräche mit der HR-Abteilung, dem Fachbereichsleiter und dem Head, wobei das letzte Gespräch persönlich vor Ort stattgefunden hat.
Auf meine Fragen wurde stets umgehend geantwortet und alles war sehr transparent gestaltet, damit es am Ende sowohl für mich als auch für das Team wirklich passt.
Ich hinterlasse diese Bewertung mit der Bitte: Macht weiter so!
Unglücklich formulierte Absage und ein fragwürdiger Eindruck vom Auswahlprozess
Ich habe mich gezielt auf eine ausgeschriebene Position beworben, für die ich eine entsprechende Ausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringe.
Die Absage enthielt folgenden Satz:
„Leider müssen wir Dir mitteilen, dass wir Dir derzeit keine Position anbieten können, die Deinen Vorstellungen und Kenntnissen entspricht.“
Dass man eine Absage bekommt, gehört zu einem Bewerbungsprozess dazu. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, dass ich nicht zu einem Gespräch eingeladen wurde, sondern um diese Formulierung und den Eindruck, den der gesamte Ablauf hinterlässt.
Für eine Initiativbewerbung mag dieser Satz passen, wenn gerade keine Position vorhanden ist, die zum Profil passt. Ich hatte mich aber ganz konkret auf eine ausgeschriebene Stelle beworben. Eine Bekannte aus dem HR-Bereich ging beim Lesen der Mail sogar zunächst davon aus, dass möglicherweise versehentlich die Absagevorlage für eine Initiativbewerbung verschickt wurde.
Wenn man sich auf einen Job bewirbt, für den man eine entsprechende Ausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringt, kommt „keine Position, die Deinen Vorstellungen und Kenntnissen entspricht“ schon ziemlich übel an. Es hinterlässt im ersten Moment das Gefühl, mit den eigenen Kenntnissen grundsätzlich nicht geeignet zu sein.
Noch irritierender ist, dass mir nach der Absage über LinkedIn und Indeed weiterhin genau diese Stelle als Jobangebot angezeigt wurde. Die Position scheint also weiterhin oder erneut ausgeschrieben zu sein. Zusammen mit der sehr allgemein gehaltenen Absage entsteht dadurch leider der Eindruck, dass Bewerbungen möglicherweise bereits sehr früh durch einen automatisierten oder KI-gestützten Prozess aussortiert werden. Ob das tatsächlich so ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Der gesamte Prozess hat für mich dadurch eine sehr unpersönliche und etwas merkwürdige Anmutung. Und man fragt sich schon, ob bei einer sehr frühen, stark automatisierten Vorauswahl nicht möglicherweise auch geeignete Bewerber:innen durchs Raster fallen.
Eine normale Absage auf die konkrete Bewerbung hätte vollkommen ausgereicht. Vor allem die verwendeten Textbausteine würde ich aus Bewerbersicht noch einmal überdenken.
Es scheint ein Problem bei vielen großen Arbeitgebern heutzutage zu sein, Talente und Fähigkeiten zu erkennen. Stattdessen werden scheinbar Leute eingestellt, die sich besser verkaufen können.
Auch der Arbeitgeber kann sich besser auf so ein Gespräch vorbereiten, leider empfand ich das Gespräch sehr austauschbar und monoton. Es kam mir nicht so vor, als bestehe hier tatsächlich Interesse.
Tatsächlich wurde in 25 Jahren Berufserfahrung ein Punkt heraus gesucht, an dem man nach 11 Monaten den Arbeitgeber gewechselt hat. Und das war scheinbar das einzige Anliegen der Rekruterin.
Wurde zu 3 verschiedenen Gesprächsrunden eingeladen, nach jeder Runde immer sofort die Einladung für die nächste erhalten und alle liefen gut. Bis nach dem dritten Gespräch nach 2-3 Wochen nichts kam. Nachdem ich per Mail nachgefragt hab, hies es der Prozess verzögert sich aufgrund von Krankheit in der HR (gelogen, die HRlerin die dafür zuständig war war nicht krank) und erst nachdem ich nach weiteren 2 Wochen nachgefragt hab kam die Absage. Firmen fordern immer commitment und vertrauen behandeln aber Leute so. (P.S. die Talent acquisition Dame hat mich über Linkedin angeschrieben, am ende wird man trotzdem abgelehnt und angelogen, reine Zeitverschwendung.)
Man kriegt in allen 3 Gesprächsrunden dieselben Fragen gestellt, nur von anderen Leuten und muss sich jedes mal wiederholen.
Meiner seits gibt es nichts zu verbessern.
Wir sollten uns gegenseitig respektieren, unabhängig von der Haut oder der Position, um das Unternehmen voranzubringen.
Keine Verbesserungsvorschläge.
Alles in allem sehr Positiv!
So verdient kununu Geld.