3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bewerbungsgespräch oder Akquise für geförderte Weiterbildungen? Sehr fragwürdiger Ablauf!
1,8
Bewerber/inHat sich 2026 bei CMB GmbH communication makes business in Grub als Kundenbetreuung / Sachbearbeitung Backoffice beworben und wurde für eine spätere Berücksichtigung vorgemerkt.
Verbesserungsvorschläge
Stellenausschreibungen sollten die tatsächlich zu besetzenden Positionen, konkreten Aufgaben und erforderlichen Qualifikationen transparent und nachvollziehbar beschreiben.
Wer ausdrücklich Quereinsteiger anspricht, sollte Bewerber nicht nach wenigen Minuten aufgrund angeblich fehlender KI-Kenntnisse ausschließen, ohne diese Kenntnisse überhaupt benennen zu können.
Ein Bewerbungsgespräch sollte in erster Linie der gegenseitigen fachlichen Einschätzung dienen und nicht unvermittelt in die Empfehlung einer kostenpflichtigen Weiterbildung münden.
Ebenso sollten Aussagen über die Finanzierung durch Bildungsgutscheine sachlich korrekt erfolgen, da die Bewilligung ausschließlich bei der zuständigen Behörde liegt.
Mein Verbesserungsvorschlag: Mehr Transparenz, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den vorhandenen Qualifikationen und ein respektvollerer Umgang mit der Zeit von Bewerbern. Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, sollte auch ein Gespräch über genau diese Stelle führen können.
Bewerbungsfragen
Zu meinen bisherigen beruflichen Erfahrungen wurde nur oberflächlich nachgefragt. Ich erläuterte meine langjährige Tätigkeit im Vertriebsinnendienst und Kundenservice sowie meine Kenntnisse verschiedener ERP-, CRM- und KI-Anwendungen. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit meinen vorhandenen Qualifikationen fand aus meiner Sicht nicht statt. Stattdessen wurde mir bereits nach wenigen Minuten mitgeteilt, dass meine KI-Kenntnisse für die Tätigkeit nicht ausreichen würden.
Es wurde nach meinen Tätigkeiten der vergangenen zwei bis drei Jahre sowie nach meinem aktuellen Beschäftigungsstatus gefragt. Auffällig fand ich insbesondere die Nachfrage, ob ich bereits bei der Agentur für Arbeit gemeldet sei. Diese Frage stand im weiteren Gespräch unmittelbar im Zusammenhang mit der Finanzierung einer kostenpflichtigen Weiterbildung über einen Bildungsgutschein. Mein beruflicher Werdegang und meine einschlägigen Qualifikationen wurden dagegen kaum vertieft.
Auf meine Nachfrage, wie der konkrete Arbeitsalltag aussieht, welche KI-Werkzeuge eingesetzt werden und welche Kenntnisse mir angeblich fehlen, erhielt ich keine nachvollziehbaren Antworten.
Stattdessen wurde mir eine dreimonatige, kostenpflichtige KI-Weiterbildung vorgeschlagen. Die Finanzierung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit wurde dabei als gesichert dargestellt, obwohl eine solche Bewilligung von einer individuellen behördlichen Entscheidung abhängt.
Auch die anschließende E-Mail thematisierte vorrangig meine Ablehnung der Weiterbildung. Bezüglich meiner ursprünglichen Bewerbung wurde lediglich eine mögliche Aufnahme in den Bewerberpool angeboten.
Aufgrund dieses Gesprächsverlaufs entstand bei mir der deutliche Eindruck, dass es weniger um die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle als vielmehr um die Gewinnung potenzieller Teilnehmer für geförderte Weiterbildungen ging. Ob dies tatsächlich das Ziel des Bewerbungsverfahrens war, kann ich nicht beurteilen.
Unprofessioneller Arbeitgeber sucht kostenlose Mitarbeiter zum 4 stündigen Probearbeiten ohne Erstattung der Fahrtkosten
1,0
Absage
Bewerber/inHat sich 2026 bei CMB GmbH in Stahnsdorf als Warenverräumerin beworben und eine Absage erhalten.
Bewerbungsfragen
Es gab kein Bewerbungsgespräch, nur ein 3-4 stündiges unbezahltes Probearbeiten. Das 1. Mal sollte dies um 7 Uhr in einem Supermarkt in Lichtenberg stattfinden. Dort war aber niemand vom CMB Team. Im Büro angerufen, dort wusste niemand Bescheid, man wolle sich erkundigen und dann melden. Eine Rückmeldung ist nie erfolgt. Beim 2. Mal wurde ich um 13:30 Uhr zum Probearbeiten in einen Supermarkt in Mitte bestellt. Auch dort war zunächst niemand, erst gegen 14 Uhr trudelten die Mitarbeiter ein ("ja, wir fangen immer erst um 14 Uhr an"). Im Büro konnte mir niemand erklären, warum ich eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn einbestellt worden war. Eigentlich sollte ich danach über das Ergebnis informiert werden, wurde ich aber nicht. Stattdessen wieder im Büro angerufen, wieder hatte man dort keine Ahnung, versprach aber, am nächsten Montag das Ergebnis mitzuteilen. Weder Montag noch Dienstag erfolgte eine Rückruf, am Mittwoch nochmals angerufen und jetzt hieß es, abgelehnt. Auf meine Frage nach dem "Warum" wurde mir mitgeteilt, dass man die Gründe nicht kommuniziere.
Ich hatte 4 Fahrten mit der BVG, nicht bezahlt, 3-4 stündiges Probearbeiten, nicht bezahlt, und die frustrierende Kommunikation mit einem total unfähigem und uninformierten Büro, dessen Arbeitsmoral wohl noch aus der Zeit der DDR überlebt hat.