Kommunikation und Führungskultur dringend verbesserungswürdig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kollegen sind wirklich hilfsbereit und engagiert.
Homeoffice wird grundsätzlich angeboten und gelebt.
Mitarbeiter-Events machen Spaß.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelnde Wertschätzung und fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte.
Kommunikation ist oft unklar und wenig konstruktiv.
Vorgesetzte meinen, zu ihren Arbeitsanweisungen dürfen keine Fragen gestellt werden.
Vorgesetzte meinen, man dürfe nicht selbst mit dem Kunden kommunizieren, aber gleichzeitig verlangen, man sollte selbstständig arbeiten.
Es werden von Vorgesetzten zu Mitarbeitern keine Kontextinformationen zu Arbeitsaufträgen weitergegeben. Nachfragen sind unerwünscht. Nach dem Motto: "Arbeite mit den Informationen, die ich dir gegeben habe. Friss oder stirb."
Wenn man mal etwas vergisst, wird ein riesen großes Drama gemacht und es direkt gegen einen verwendet. "Private Herausforderungen" wie psychiatrische Probleme sollte man hier nicht erwähnen; diese werden auch gegen einen verwendet.
Unhaltbare Abmahnungen nach Kündigung.
Verbesserungsvorschläge
Klare, wertschätzende Kommunikation auf allen Ebenen etablieren.
Mitarbeiter ernst nehmen und individuelle Stärken fördern.
Offener mit Feedback umgehen, anstatt Kritik als Angriff zu werten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war angespannt, besonders im Umgang mit Führungskräften. Kritik wird nicht gut angenommen, was zu einem katastrophalen Arbeitsklima führt. Vertrauen und Wertschätzung sind ausbaufähig.
Image
Kompletter Imageverlust nach Kündigung. An eine faire Freistellung ist hier nicht zu denken.
Work-Life-Balance
40h / Woche. Natürlich Gleitzeit. Die Stunden werden in einer eigenen Software erfasst. Die Arbeitszeit ist "frei einteilbar", muss aber selbstverständlich an den Kunden (Termine etc.) angepasst werden. Wer mal einen Termin absagt, wird abgemahnt.
100% Remote möglich (und alltag), mit gelegentlichen Dienstreisen zum Kunden. Ist aber Projektabhängig.
Außerdem 30+ Tage Urlaub, je nach Betriebszugehörigkeitsdauer.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein järliches Budget für Schulungen und ähnliches, welches man auch gerne in Anspruch nehmen darf und für dessen Anwesenheit man selbstverständlich freigestellt wird.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist in Ordnung. Allerdings werden Boni wie das Weihnachtsgeld gekürzt, wenn es der Firma gerade "nicht so gut" geht. Außerdem hier stehen persönliche Konflikte der finanziellen Karriere im Weg.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt wenig sichtbares Engagement in Sachen Umwelt oder soziale Verantwortung. Nachhaltigkeit spielt im Unternehmensalltag kaum eine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Mit den meisten Kollegen kein Problem.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt alt und jung im Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte zeigen wenig Verständnis für individuelle Arbeitsweisen und Herausforderungen. Kritik wird schnell persönlich genommen, anstatt konstruktiv aufgearbeitet zu werden. Entscheidungen wirken oft willkürlich und wenig nachvollziehbar.
Arbeitsunfähigkeiten werden angezweifelt, dafür wurde nach persönlichen Profilen im Internet gesucht und konkret aufgrund eines abgeschlossenen Online-Zertifikats in der Krankheitszeit eine Abmahnung ausgestellt.
Arbeitsbedingungen
Bei Einstellung darf man sich die Arbeitsmittel mit einem ausreichenden Budget selbst zusammenstellen, man sucht sie sich also selbst aus.
Kommunikation
Kommunikation findet nur einseitig statt. Erwartet wird, dass Anweisungen sofort verstanden und umgesetzt werden, ohne Raum für Nachfragen. Konstruktiver Austausch ist schwierig, da Rückfragen als Unaufmerksamkeit interpretiert werden.
Gleichberechtigung
Für alle gelten die gleichen Vorteile und Regeln, außer du bist in einem gekündigten Arbeitsverhältnis. Dann bewirft man sich nur noch mit Steinen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können spannend sein, aber auch frustrierend, da jeder Kundenvorschlag angenommen wird, egal wie technisch sinnvoll er ist. "Der Kunde ist König".