Klein genug um schwerfällige Prozesse und verkrustete Strukturen zu vermeiden. Groß genug, um richtig was zu bewegen.
Verbesserungsvorschläge
Bitte nicht auf die Idee kommen, schnell und aggressiv weiterzuwachsen. Impulse gegen Remote-Fatigue und für mehr laterale Kommunikation setzen. Keine Abstriche bei der Qualität machen. Wenn möglich, Geschäft auch ins Ausland verlagern. KI-Strategie und -Positionierung weiterverfolgen.
Arbeitsatmosphäre
Keine überbordende Bürokratie. Pragmatisch, fair, vertrauensvoll. Man arbeitet selbstbestimmt.
Kommunikation
Kein Standesdünkel, keine komplizierten Hierarchien. Einfach und geradeheraus. Natürlich viel Remote, i.W. per Microsoft Teams.
Kollegenzusammenhalt
Ich find's klasse. Wenn es im Projekt mal eng wird, bekommt man immer Hilfe von den Kollegen und trägt die Meilensteine gemeinsam über die Ziellinie. Hängenlassen gibt's nicht.
Work-Life-Balance
Natürlich muss die Leistung stimmen. So individuell, selbstorganisiert und eigenverantwortlich zu arbeiten ist vielleicht nicht für jeden etwas. Nahezu 100% Home-Office, flexibler Überstundenabbau oder Elternzeit, Workation, Urlaub, auch mal ganz kurzfristig - alles völlig problemlos. Familien haben im Zweifel Vorrang und das ist auch richtig so.
Vorgesetztenverhalten
Jeder macht Fehler, Irren ist menschlich. Wenn es mal heiß hergeht, stellen sich Vorgesetzte und Geschäftsführung im Zweifel immer vor dich und "löffeln die Suppe aus". Danach muss man sich ehrlich machen und überlegen, wie man es zukünftig besser macht.
Entscheidungen werden unternehmerisch gefällt. Wer einen Sinn dafür hat, für den sind Entscheidungen der GF unmittelbar nachvollziehbar. Wer sich später einmal selbständig machen will, lernt hier wie es geht.
Interessante Aufgaben
Im Fußball sagt man: "Zug zum Tor. Aufs Spielfeld gehen und den Ball haben wollen". Wer was kann und diese wünschenswerte Mentalität mitbringt, der kann sich die Aufgaben fast nach Belieben aussuchen. Wer lieber in der zweiten Reihe, im Mittelfeld oder der Verteidigung bleibt, auch kein Problem. Sitzt man mal auf der Ersatzbank, hält man sich warm und treibt interne Projekte voran. Langweilig wird es nie, und bei Gott, es gibt im DACH-Raum viel im Bereich der Digitalisierung zu tun!
Gleichberechtigung
Wie überall in der IT ein vergleichsweise geringer Frauenanteil (<20%). Mehr Zeit mit der Familie, junge Eltern Alleinerziehende, Studenten oder einfach Teilzeit, all das gibt es natürlich. Wer eine zeitlang das stärkste Zugpferd war und sich dann z.B. für die Familie auch mal zurücknimmt, das lässt sich immer regeln, wenn auch vielleicht nicht immer von einem Tag auf den anderen. Gerade zu unseren hauptsächlich deutschen Kunden bauen sich gerne langjährige und vertrauensvolle Beziehungen auf. Da kann nicht einfach am nächsten Tag ein neues Gesicht auftauchen und einen liebgewonnen Kollegen ersetzen. Onboarding und Phase-Out, das dauert schon ein paar Wochen
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen genießen in der Regel große Wertschätzung, einfach weil sie den "jungen Wilden" so viel an Lebens- und Projekterfahrung voraus haben. Oft haben sie mehr diplomatisches Fingerspitzengefühl, schreiben besser, bringen Gelassenheit ins Team und behalten mit kühlem Kopf eher den Überblick über die Projektgesamtlage.
Arbeitsbedingungen
Hardware ist immer top-nodge. Das merkt man im Vergleich, wenn im Projekt mal mit einem dedizierten Kundennotebook gearbeitet werden muss. Darüberhinaus gibt es kaum Arbeitsmaterial, fast alles Kopfarbeit.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Verschwendung mag hier keiner. Schonender Umgang mit Ressourcen versteht sich. Große soziale Projekte unterstützen wir nicht. Dafür sind wir zu klein. Wenn es gute regionale Aktionen gibt, würden wir schon gerne mal mitmachen. Warum nicht?
Gehalt/Benefits
Da gibt's nichts zu meckern.
Image
Wir sind in den letzten Jahren vielleicht etwas zu schnell und zu stark gewachsen. Einige der neuen Mitarbeiter kamen aus viel größeren Firmen zu uns. Sie waren nicht selten aus Unzufriedenheit mit unflexiblen, verkrusteten oder dysfunktionalen Strukturen zu uns gewechselt, suchten hier mehr Freiheit, Eigenverantwortung und Gestaltungspielraum. Das bekamen sie hier, übersahen dabei aber dass manche Strukturen entweder noch nicht, gar nicht oder nicht im selben Maße belastbar vorhanden waren, wie sie es vielleicht erwartet haben. Mit Freiheit muss man umgehen können, und mehr Rechte ohne mehr Pflichten gibt es nicht. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Leider gab es dadurch kürzlich auch ein paar Abgänge, manche mehr oder weniger traurig, andere wollten einfach weiterziehen (und sich z.B. selbständig machen ).
Karriere/Weiterbildung
Wer gelernt hat, zu lernen, wer selbstbewusst auftritt und sinnvolle Vorschläge zur individuellen Weiterbildung macht, die im Einklang mit der aktuellen oder zukünftigen Enwicklung der Firma stehen, der rennt offene Türen ein. Fragwürdige oder erkennbar nicht zu Ende gedachte Vorschläge werden zu Recht höflich abgelehnt. In der IT gibt es eine Menge kreativen Spieltrieb um alles was gerade "en vogue" ist. Mittel müssen klug investiert werden.